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Donnerstag, 5. Juli 2012

Ein Pirat in den Gewässern der Sozial-Bürokratie

Bin über die Nachdenkseiten auf diesen Gastbeitrag des Bundesgeschäftsführers der Piraten, Johannes Ponader, in der 'Frankfurter Allgemeinen Zeitung' aufmerksam geworden, der erschreckt, weil er die staatlichen Repressalien gegen einen (auch noch politisch unbequemen) Sozialleistungsempfänger dokumentiert und illustriert.

Hier wird wieder einmal deutlich, wie menschenverachtend dieser sog. Sozialstaat in der Realität ist!

Zur Erinnerung:
"Die Würde des Menschen [... wozu auch ALG II-Empfänger gehören!] ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt [... wozu auch die Job-Center gehören!]."
Art. 1, Abs. 1, GG


Kommentare:

  1. Der Herr heißt Ponader, soviel Genauigkeit muss sein!

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    1. Upps!
      Danke für den Hinweis; wird korrigiert.

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  2. Politiker wie Clement und große Teile unserer Presse haben dafür gesorgt, dass Du als ALG-II-Empfänger als Abschaum angesehen wirst. Deswegen auch Jauchs Anspielungen unter dem Stichwort "Hartz IV". Hartz IV = asozialer Schmarotzer in den Augen der Öffentlichkeit.

    Auch wenn ich von den Piraten so gar nichts halte, finde ich Ponaders Stellungnahme in der FAZ sehr gut und lesenswert.

    Inzwischen wird allerdings zurück geschossen:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/ein-mensch-wie-jeder-andere-auch-ba-chef-moniert-anspruchsdenken-von-oberpirat-ponader_aid_778019.html

    http://www.bild.de/politik/inland/johannes-ponader/piraten-geschaeftsfuehrer-arbeitsamts-chef-25020336.bild.html

    http://www.bild.de/politik/inland/johannes-ponader/piratenpartei-johannes-ponader-kampf-gegen-arbeitsagentur-25010244.bild.html

    Erinnert mich ein wenig an die Kampagne gegen Andrea Ypsilanti. Ich denke, Ponader ist bereits jetzt politisch erledigt. Und die meisten Kommentare zu den Artikeln finde ich mal wieder erschreckend. Dumm sein und Arbeit haben, das ist das Glück - Gottfried hatte soo recht...

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    1. Danke für die Links!
      Apropos erschreckende Kommentare:
      Die Leserkommentare in der FAZ zu dem Ursprungslink demonstrieren im Gros erschreckend, wie weit die mediale und politisch forcierte Sozialempfänger-Hatz in den Köpfen bereits verfangen ist.
      Das alte Prinzip: Nach unten treten, nach oben beten. In Zusammenhang mit Bankenretten wird nur noch in dreistelligem Milliardenbereich gerechnet und bei 5€ "zuviel" gezahlter Sozialhilfe geraten die Dummkopferten bereits in Prognomstimmung...

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  3. Hallo Duderich

    Ein klassisches Beispiel, insbesondere viele der Kommentare darunter. Es ist nur noch abstoßend, widerlich. Wobei ich mir gar nicht vorstellen möchte, wie viele Menschen das überhaupt nur denken, ohne es zu sagen, so sie keiner direkt befragt.

    Habe ja die Tagebücher von Kellner gelesen; die Sprüche sind nahezu identisch geblieben. Das erinnert mich alles an den Arbeitsdienst - das betraf eben auch politische Ämter (Kugeln stopfen war wichtiger, heute ist es bspw. Teller spülen), bis hin zum späteren Frontdienst. (I.Ü. auch damals setzte man quasi das Rentenalter herauf … je länger der Eklat dauerte … desto einsatzfähiger wurde das jeweilige Individuum, für das Eine oder das Andere).

    Wenn ich so etwas schon lese, vom verwöhnten Studenten, der besser Teller waschen hätte sollen ...

    Nein, mit solchen ist einfach kein Staat zu machen, auch im doppelten Sinne nicht ... Und mit welcher Selbstverständlichkeit sich in den Kommentaren quasi das Beispiel mit der Entrechtung der Hure widerspiegelt, nur übertragen auf den Politiker im Ehrenamt ... Dabei bleibt Ehrenamt, Ehrenamt, egal, ob es politisch ist oder nicht. Wie schnell man hier Menschenrechte opfert, Politiker haben quasi keine. Wie formulierte es gar jemand (*würg*):

    „N.B. Wer Hitze nicht aushält, hat in der Küche nichts zu suchen.“

    Als Pragmat würde ich antworten (jedoch das lohnt nicht): „es wäre auszuhalten und wir bekämen bessere Speisen , wenn wir gute Öfen, optimierte Abzugshauben und eine Klimaanlage einbauten. Wir sorgen doch selbst dafür, dass es in der Küche zu heiß ist, exakt deswegen, damit Sie persönlich solches äußern können und sich daran ergötzen“.

    Der berühmt-berüchtigte Spießbürger praktiziert, was berühmt-berüchtigte Spießbürger halt so praktizieren, immer schon wussten, immer schon glaubten, immer schon so sehen wollten und immer schon so sagen wollten.

    Wer aus der Geschichte nichts lernt, ist gezwungen sie zu wiederholen:

    - Wir töten nicht aktiv, doch wir zerstören Existenzen.
    - Sie tragen keine Sterne, doch wir erkennen sie an der Kleidung.
    - Wir treiben nicht Ghettos, sondern wir drängen sie in Viertel.
    - Wir prügeln nicht in die Fabriken, doch sie dürfen nicht ablehnen.
    - Wir sperren nicht in Arbeitslager, doch wir begrenzen Bewegungsspielräume.
    - Wir benutzen nicht die Prügelstrafe, doch wir praktizieren Sanktionen.
    - Wir setzen keine Blockwarte ein, doch wir schicken Kontrolleure.
    - Wir nennen es nicht mehr verhören, doch wir erzwingen Befragungen.
    - Wir entkleiden keine Menschen, doch wir zwingen sie, alles offen zu legen.
    - Wir greifen nicht mehr in Körperöffnungen, doch wir erstellen psychologische Profile.
    - Wir schieben sie nicht durch die Gassen zur Ergötzung der Massen, doch wir zerren sie ins Rampenlicht.
    usw. usf.

    Davor sollte und das GG schützen, gerade auch davor. Es war auch dazu gedacht, jedwede solcher Ansätze zu unterbinden und eben nicht nur, um nur das Schlimmste zu verhindern. Und erzähle mir keiner, Vergleiche wäre nicht statthaft, weil man es damals viel weiter getrieben hat und schlimmeres Unrecht ein anderes nivellieren würde. (Immer wieder als Argument genommen ... das rottet sich einfach nicht aus.)

    ff

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  4. Teil 2

    Intoleranz, Ignoranz, Antisozialität, fehlende Empathie, Verantwortungslosigkeit und ein gewisser Kadavergehorsam, das sind die Voraussetzungen, die man mitbringen muss, sowohl für das Eine, wie auch das Andere. Und davon haben wir wohl satt und genug, das zeigen mir genug Kommentare auf. Sie sind der Kern allen Übels und ermöglicht erst zur Fähigkeit, spätere Grausamkeiten zu rechtfertigen. Das erschreckende ist, völlig unabhängig davon, wie weit man das treibt. Und wie weit das getrieben wird - der Beginn ist niemals das Ende - entscheiden die Umwelteinflüsse und somit der Spielraum, der zur Verfügung gestellt wird.

    Nichts, aber auch gar nichts anderes ist da vor. Ein Blick in den Kongo könnte hierzu schon reichen, die Kindersoldaten werden dort nicht als grausamere Wesen geboren, wie unsere Kinder; sondern die Gegebenheiten bilden sie dazu aus. Sowie sich die Umstände verändern, und die Umstände haben sich in Deutschland unglaublich verändert, so verschieben sich stets auch die Grenzen. Wie weit soll es noch gehen? Wir finden es ja schon völlig angebracht und rechtens (wohl verdient), wenn das Gesundheitssystem in Griechenland zusammenbricht, Schwangere am Entbindungssaal abgewiesen werden, so sie nicht cash zahlen können. (ja, ja, ich weiß, sie sind es alles selber schuld ... die Berechtigung für nahezu jede Äußerung ... wer anders denkt, ist ein höchst gefährlicher Gutmensch).

    Das Böse ist (und war schon immer) eine Frage der Definition und damit der Begründung, welche sich wiederum aus den Spielräumen rekrutiert. Wie man liest, sind unsere "Spielräume" schon ziemlich weit und ich bezeichne sie längst als die Verkümmerung des sozialen Miteinander. Wobei wir uns die Voraussetzungen selbst dafür erschaffen.


    Gestern lief auf Arte eine Doku, Das Böse:
    http://videos.arte.tv/de/videos/das_boese_warum_menschen_menschen_toeten-6781006.html

    In dieser Dokumentation wurde die Geschichte mit dem Bataillon 101 in HH erzählt. Nur nebenbei erwähnt: es gab die Option, sich an der Massenerschießung nicht zu beteiligen, nur 6 bis 11 Personen haben vom Rückzug Gebrauch gemacht. (Dös waren dann sicherlich auch höchstgefährliche Gutmenschen, denen es am "richtigen" Rechts- und Pflichtsinn mangelte.)

    Zitiere hier frei, aus einem Befragungsprotokoll eines der Ausführenden, um darzulegen, wie das mit den Begründungen funktioniert, wie sich das Böse in das Gut umdefinieren lässt, wie einfach man sich das macht:

    "Ich habe mich stets bemüht, nur die Kinder zu töten"
    (Sicherlich denkt jetzt ein jeder, das kann man nicht zum Guten wandeln ... oh doch, man kann und man tut:)

    Denn: "Ein Kamerad tötete nur die Mütter. Ohne die Mütter haben die Kinder keine Überlebenschance und so habe ich sie von ihrem grausamen Schicksal erlöst".

    An diesem Beispiel kann man sehr schön sehen, wie man gar aus dem Akt des Kindertötens eine Gute Tat zimmert. Und das erinnert mich direkt wieder an Hannah Arendt und die "Banalität des Bösen".

    Und es lohnt sich auch kaum noch, irgend etwas dazu zu sagen oder zu schreiben; denke, es wird einer meiner letzten Beiträge überhaupt sein. Kann nur warten, so würde Kellner es formulieren: "Bis dem Letzten der eigene Schmerz die Nebel aus dem Hirn vertreibt". Weh tun muss es, am eigenen Leib, sonst wird das nichts.

    ff

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  5. Teil 3

    Kann nur empfehlen, die Kellner-Tagebücher zu lesen. Das Gesülze und die Einstellungen sind nahezu identisch geblieben, denn man darf nicht vergessen, auch damals stand die Masse nicht in der Position der Ausführenden, aber sie erlaubte sich, derart banal zu urteilen und zwar nahezu in identischer Form:
    http://www.faz.net/suche/?query=&BTyp=lesermeinungen&username=%22max.vohenkel%22

    "Das Verhalten der Bundesagentur für Arbeit z. B. ist ja manchmal wirklich nicht ganz einwandfrei. "Wo gehobelt wird, da fallen Späne", sage ich da zwar immer, aber nachvollziehbar bleibt der Unmut natürlich."

    Ja, nee iss klar ... "ist ja manchmal", "nicht ganz einwandfrei" und "ABER, wo gehobelt wird ..." Schwupps, jetzt ist es doch wieder ganz ok, nicht wahr nicht?

    Absolut klassisch, derart klassisch, dass es mir schon schlecht dabei wurde. Dieser Beitrag steht für mich als Sinnbild der Denke eines Spießbürgers, damals, wie heute.

    Nicht einmal die erste Seite der Kommentare wollte ich mir bis zum Ende antun. Was bin ich froh, dass ich vor Jahren das Land verlassen habe (auch da wiederholt sich schon Familiengeschichte); nein, damit kann (und will) ich mich einfach nicht mehr identifizieren ...

    Gruss
    rosi

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    1. Hallo Rosi,

      vielen Dank für Deine umfassenden und treffenden Gedanken zu dem Thema.

      Sicher, man kann ob der Gleichschaltung der Masse schon mal öfters den Mut verlieren.

      Aber das: ..."und es lohnt sich auch kaum noch, irgend etwas dazu zu sagen oder zu schreiben; denke, es wird einer meiner letzten Beiträge überhaupt sein." ... geht ja wohl gar nicht!

      Nicht aufstecken, Rosi, wir sind die letzte Verteidigungslinie, gegen Stumpfsinn und Nibelungentreue!

      Keep on Rollin'!

      Gruß, Duderich :-)

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    2. Hallo Duderich

      Verteidigungslinie ... Komme mir eher vor, als träfen sich die letzten paar Außerirdischen zum gemeinsamen Gespräch ...

      Hier hab ich noch etwas, das passt zu meinem Ausführungen, wie der Pfeil in die Mitte der Scheibe:

      http://das-blaettchen.de/2012/07/wiederkehr-der-deutschen-frage-14182.html
      "Wiederkehr der deutschen Frage?"

      "... Bei Schönberger liest sich das so:

      „Zugleich zeigt sich jetzt deutlicher denn je, wie sehr die Bundesrepublik zur Hegemonialmacht Europas geworden ist. Sie muss führen…“ Dann folgt der inzwischen oft obligate Hinweis auf die vorgebliche Unfähigkeit der politischen Führung dieses Landes: „Die Anforderungen, die sich aus der deutschen Hegemonialstellung innerhalb der Europäischen Union ergeben, sind groß; die Bundesrepublik wird ihnen aber nur unzureichend gerecht. Dabei verketten sich mentale und institutionelle Faktoren auf unglückliche Weise.“

      Das war zwar 1914ff. und 1939ff. auch so. Den Vergleich aber würde der Autor weit von sich weisen.
      Aber vielleicht ist es ja das deutsche Schicksal, sich zur Hegemonie berufen zu fühlen, und ihre Realisation schließlich doch zu verfehlen? Am Ende spürt Schönberger selbst die Analogie:

      „Die Hegemonie in der Europäischen Union fordert von den deutschen Eliten und der deutschen Öffentlichkeit etwas, das Deutschlands Lage in der Mitte Europas von ihnen schon immer verlangt hat: den Verzicht auf nationale Introvertiertheit; die aufmerksame Kenntnis, Beobachtung und Beeinflussung der europäischen Nachbarn; die Definition der eigenen Interessen unter Einbeziehung der Interessenlage der Partner; das Voraus- und Mitdenken für Europa insgesamt.“

      Die Pointe schließlich lautet:

      „Ein mentales und institutionelles Sich-Einkrümmen, ein selbstbezogenes Verwalten der eigenen Besitzstände… kann sich die Bundesrepublik nicht erlauben. Sie muss die Bürde der Hegemonie tragen, auch wenn sie diese schmerzhafter auf ihren Schultern spürt.“

      Bürge *würg* ... ob sich der Verfasser bewusst ist ... lassen wir das.

      Tschah, was würde Konfuzius dazu sagen:

      „Lernen, ohne zu denken, ist eitel; denken, ohne zu lernen, ist gefährlich.“

      Wie Recht er doch hat ... !

      Verteidigungslinie wider Stumpfsinn ... Stumpfsinn ist unendlich und gilt als nahezu unbesiegbar durch Verstand, sonst wäre es kein stumpfer Sinn. Einziger Feind ist eben starker Schmerz (spiegelt schon im Wortsinne, Schmerz bläst so manche Trägheit hinfort).

      "... geht ja wohl gar nicht!" Ist das nicht vll. doch etwas viel verlangt? Obwohl es sich so harmlos anhört?

      Wenn der Stumpfsinn vorherrscht, dann flüchten eben nicht selten die weniger Stumpfsinnigen, damit sie nicht auf die ein oder andere Weise zugrunde gehen. Viele haben das so gemacht:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_bekannter_deutschsprachiger_Emigranten_und_Exilanten_%281933%E2%80%931945%29

      Die Liste der Unbekannten dürfte weitaus länger sein ...

      Selbst Einstein (ist er nicht ein Liebling, nahezu ein Denker-Held der Deutschen? Und wissen überhaupt viele, wann und warum er das Land verlassen hatte?) brachte es in vielen (so häufig zitierten) Sprüchen zum Ausdruck:

      "Zwei Dinge sind unendlich, das Universum und die menschliche Dummheit, aber bei dem Universum bin ich mir noch nicht ganz sicher."

      Wobei ich das ein wenig anders sehe, denn ich glaube nicht an die menschliche Dummheit!!! (Aber was weiß ich, was Einstein mit seinen Worten im Detail verband).

      Verdächtige weitaus mehr den Willen, dumm tun zu wollen. Insoweit passt Stumpfsinn in der Tat weitaus besser. Ein gut gewählter Begriff im vollem Umfange seiner Bedeutung.

      Wie wäre es mit einem Beispiel aus der Historie, welches mir vll. die Hoffnung geben könnte, Stumpfsinn würde nicht stets aufs Neue den Sieg im Lande solange mit der Fahne stolz vor sich her tragen, bis er es soweit getrieben hat, dass er sich selbst enorme Schmerzen zufügt oder jemand von außen kommt und ihm das Fähnlein weg nimmt?

      ff.

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    3. Habe heute die Journaille auf N24 in Aktion erlebt ... wegen Karlsruhe ... bewunderte die geduldige Aufklärungsarbeit der Fachleute für Staats- und Völkerrecht, die nahezu ununterbrochen dasselbe erklärten ... doch Perlen vor die Säue geworfen ... kam mir vor, wie in einer Zeitschleife gefangen.

      Was ist das für ein Demokratie-Verständnis, wenn man so dumm tut, als wisse man nicht, welche Aufgabe dem Verfassungsgericht zukommt und sich nicht nicht einmal zu schade ist, die Angelegenheit - die ein Schwergewicht für dieses Gericht darstellt - zu versuchen, ins Lächerliche zu ziehen (aber jubelt, wenn Gauck ein Kleinkindersätzchen von sich gibt ...)?

      Aber warum sollte die Journaille auch anders sein, wenn Politiker ganz ungeniert an der Kompetenz der dazu berufenen Richter zweifeln. Was wundert es mich, die Politik erhebt sich ganz offensichtlich über jedwede Kompetenz ALLER Fachleute. Wir haben scheinbar nur noch eine Kompetenz im Land, und das sind in erster Linie die Politiker und die Doktrin. Dem hat sich schlicht und ergreifend alles unterzuordnen, zu unterwerfen. Auch das kommt mir mehr als nur bekannt vor. Was für ein Hochmut, was für eine Arroganz ... Lassen wir das ...

      Bin einfach im völlig falschen Film! Dachte, ich höre einer Schülerin aus der 7. Klasse zu, die vor dem Test noch einen mündlichen Schnellkurs bekommt, den sie leider nicht begreift, begreifen will oder nicht begreifen kann. Und das soll die angeblich 4. Gewalt sein? Oder gar die Stimme des Volkes spiegeln, bzw. jene, die sich die Aufklärungsarbeit des Volkes ans Revers heften? Ist das ein Nachrichtensender oder eine getarnte DeutschlandSuchtDieDemokratie Show?

      Warten wir doch mal, wie das ausgeht ...

      Lieben Gruß
      Rosi

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  6. Kann dem Artikel und den Kommentaren nur zustimmen. Ich erinnere mich noch, wie vor einigen Jahren mal der leider inzwischen verstorbene münsteraner Weihbischof Voß in Erich Böhmes Quasselbude saß. Als der ebenfalls anwesende Hugo-Müller Vogg gegen faule, Sozialhilfe missbrauchende Schmarotzer vom Leder zog, ranzte Voß ihn an, er diskutiere grundsätzlich nur mit Leuten über Sozialmissbrauch, die auch bereit seien, über Steuerhinterziehung zu reden. Da herrschte ziemlich schnell Ruhe im Saal...

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  7. Tja, schade Herr Rose ... die Zeiten sind lange wieder vorbei.

    Lege hier noch einen m.E. höchst interessanten Link anbei, den man verfolgen und verteilen sollte:

    http://www.arbeitslosengeld-2.de/

    Auf dieser Seite sammeln sich die Geschichten ... Denke, es wird nicht bei einem Buch bleiben ...

    Lieben Gruß
    Rosi

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