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Dienstag, 9. Oktober 2012

Merkels zynische Plattitüden

Abteilung: Durchhalte-Verarsche

Merkel, die Dirigentin eines kontraproduktiven Austeritätskurses, der Griechenland in eine immer tiefere Rezession führt, gibt sich die 'Ehre' und besucht das Land. Sie und ihre Vasallen lassen dass Regierungsgelände weiträumig durch 7000 unterbezahlte griechische Polizisten hermetisch abriegeln. Das Internet wird abgestellt und das Demonstrationsrecht ausgesetzt (dies in der 'Wiege der Demokratie'). Der oktroyierte Sparkurs, der der Wirtschaft nachweislich nur noch mehr geschadet und breite Verelendung in die Bevölkerung gebracht hat, soll fortgesetzt werden. Diese Weisheit (sic!) nennt man heutzutage 'Wirtschaftskompetenz'.

Diese Gouvernante des sozialen Elends also, richtet ihre Worte an das griechische Volk:


"Es ist vieles geschafft, es ist noch etliches zu tun"

"Wir sind Partner und wir sind Freunde"

"Es gibt jeden Tag Fortschritte. Ich glaube, dass sich dieser Weg, obwohl er sehr schwierig ist, für Griechenland lohnen wird." 

"Es wird ein längerer Weg sein. Aber ich glaube, dass wir Licht sehen werden am Ende des Tunnels."
(Quelle: SPIEGEL)


Was anderes als Wut und Verachtung kann man (egal ob als Grieche oder Deutscher) für diese Person noch empfinden?

Ich leider nichts. 

Kommentare:

  1. Merkel wird ab 2013 nochmal für vier Jahre das Zepter schwingen. Selbst mit Hilfe der lilanen Steigbügelhalter. Deutsches Wahlvolk, mir graust vor dir.

    Ekel und Abscheu, das ist der Rest.

    Werner

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    1. Stimmt: Bei aller Wut und Verachtung habe ich Ekel und Abscheu ganz vergessen.

      Übrigens denke ich, dass unser Bilderberger und Ackermann-Spezi es ungefähr genau so beschissen machen würde.
      Die Wahl zwischen Pest und Cholera halt...

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  2. So, isses.

    Man muss ja nicht, es gibt Alternativen, wobei nicht wählen keine ist. Aber naja, lieber das Grauen ganz toll finden und lieber mit Nationalismus und Chauvinismus zündeln, das meine ich mit Pest und Cholera.

    Werner

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    1. Nun, ich werde auch die Partei wählen, deren Bundesvorsitzender sich als an den Protesten in Griechenland beteiligt...

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  3. Dann, dann sind wir schon zwei...........

    Werner

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    1. Nö! DREI!
      Aber ich befürchte, das reicht noch nicht?!
      Die Hoffnung stirbt zuletzt, heißt es ja so schön, aber was, wenn sie längst gestorben ist?
      Wird ein langer langer Weg, 2013 ist zu früh. Da muss der Widerpruch zwischen Merkels und Gaucks und Steinbrücks ... (über unsere "Qualität"smedien)Getöne und dem erreichten Tal noch viel offensichtlicher und schmerzhafter werden (DAS ist dann aber eine Konstante, auf die man mit Bestimmtheit "bauen" kann).
      Grüße
      Cora

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