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Montag, 26. November 2012

Lobhuddelei-Rede

Abteilung: Siegerehrung

Wer hätte es auch nur in schwachen Momenten angezweifelt?
Der 'Godfather' der (linken) Blogger hat mit weitem Abstand die Blog-Hitparade gewonnen!
Besonders verbunden bin ich, namentlich Roberto J. De Lapuente, seit er mich in die väterliche Umarmung seiner Blog-Roll aufgenommen hat. Meine Besucherzahlen verdoppelten, ja verdreifachten sich mit dieser dankenswerten Geste.

Ungeachtet dessen vereinen seine Texte inhaltliche Relevanz mit ambitionierter Fabulierkunst.

Man weiß oft nicht, wofür man ihn mehr loben möge:
Für die Treffersicherheit seiner Argumente
... oder für die Schönheit, wie diese Argumente fabuliert werden.

Es ist mir keine Bringschuld, sondern eine große Ehre, diese Laudatio halten zu dürfen:

Roberto J.(?) De Lapuente's 'ad sinistram', RULES!

Ich verbeuge mich!

Kommentare:

  1. Ich habe seine Texte schon oft staunend gelesen. Sie wirken recht lange nach.

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  2. Fast das gleiche habe ich über Heinz Sauren geschrieben (solltest ihn lesen; wird Dir gefallen) aber bei Roberto trifft das natürlich ebenso zu.

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  3. Na wer denn auch sonst? Keiner haut so zuverlässig an (fast) jedem Werktag so eine auch sprachlich-literarische Qualität heraus wie Roberto.

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    1. Da schließe ich mich an.

      Gruss
      Rosi

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  4. Oh ja, "wie diese Argumente fabuliert werden" - damit befasst sich ein eigenes Blog:
    ad-sinistram-react.blogspot.de

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  5. Jetzt mal im Ernst und nix für ungut, aber was ist heut zu Tage denn bitte ein "linker Blogger"? Einer der SPD wählt, oder gar die linken? Bist du in der Antifa oder sonst wo? In welchen Schubladen des 19. Jahrhunderts bist du noch? Sollte ich Ironie, Sarkassmus o.ä. übersehen haben?
    Nicht Böse gemeint aber irgendwie sehr fragwürdig.

    Gruß

    Anonym

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    1. Ich verstehe die Frage, beziehungsweise die Stoßrichtung derselben nicht?
      Du kannst mir sicherlich zig linksorientierter und rechtsorientierter Printmedien nennen, aber in der Blogger-Szene gibt es die Unterscheidung nicht? Ist überholt seit dem 19. Jahrhundert?
      Was soll das?

      In welchen Schubladen denkst Du denn?
      Wie modern sind deine Schubladen denn?
      Ich bin nicht in der Antifa, aber was wäre denn bitteschön so schlimm daran, sich gegen faschistische Tendenzen zu organisieren???

      Nicht böse gemeinte Fragen meinerseits.

      Gruß
      Duderich

      (P.S. Keine Phantasie, Dir einen Nickname auszudenken?)

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    2. "Ich bins" vormals Anonym30. November 2012 um 18:58

      Naja die Frage finde ich sehr eindeutig. Was ist ein "LINKER" Blogger? Ich persönlich kann mir, in diesem Kontext, nichts unter "links" vorstellen, ausser die obengenannten, und noch einige mehr, Vereinigungen. Die meiner bescheidenen Meinung nach alle in die Mülltonne der Geschichte gehören. Oder hat sich schon jemals einen Antifa, SPD....durch irgendeine positive "linke" großtat hervorgetan? Oder ist, ausser der Meinung nach links zu sein, damit mehr verbunden?
      Es kann natürlich auch sein das dein Bildungskontext da hevor tritt, also Marx, Engels, (oder mein Liebling) der deutsche Agent Lenin und wie sie alle heißen.
      Die Stoßrichtung: Ich las den Text und musste mich fragen was denn das sein könnte, heut zu Tage. Wo alle Extremen vom Verfassungsschutz gestellt werden.
      Zum Thema faschistische Strukturen sag ich nur: Ich muss nicht die Gegenposition einnehmen um es abzulehnen.
      Der Kommunismus ist erst mit der Wissenschaftlichen Methode und nach vielen Menschenexperimenten möglich geworden, er hat die Meinungshoheit im Kampf gegen den Kapitalismus, ist aber nur die andere Seite der Medaille, einer Währung die so zerstörerich wie der Euro ist, in dem Fall für den Geist.
      Naja wie auch immer, ist auch nicht so wichtig ich will hier keinen aufbringen.

      Gruß
      Ich bins

      Ps: "Links sein" hab ich in der Schublade 19-21Jahrhundert, Manipuliert sein bzw. werden von äusserer Propaganda und Scheissverein! In dieser Schublade befinden sich unteranderem noch Rechts sein, gar nichts sein(noch nicht mal ein Stein)und Hörfunk!

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    3. Für mich bedeutet 'links' sein, gegen die bestehenden turbo-kapitalistischen Zustände (rechts) Opposition zu vertreten. Dagegen anzukämpfen.

      Das hat erstmal überhauptgarnix mit Marx, Engels und Lenin zu tun, sondern ist MEINE Positionierung!

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  6. Was ist denn hier los? Godfahter? Väterliche Umarmung? Dass sich die Aufnahme Deiner Seite in die Blogroll so in den Besucherzahlen niederschlug, verwundert mich ja dann doch. Freut mich aber auch. Dafür gibt es ja Blogrollen.

    Jedenfalls vielen Dank und "brüderliche Umarmung" hätte es auch getan.

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    1. Na, für 'ne Lobhudeleirede muss man auch mal die Superlative bemühen dürfen.
      Die Besucherzahlen, übrigens, sind tatsächlich durch Deine Verlinkung wie beschrieben angestiegen.
      (Brüderlichen) Gruß
      Duderich

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  7. Ad Sinistram ist die BILD-Zeitung unter den hier im Verbund stehenden Blogs. Das Ranking ist dementsprechend.
    Lapuente arbeitet mit den Mitteln, die er der BILD ankreidet - siehe Siehe Ad-Sinistram-React. Die Mittel werden offenbar sanktioniert durch den, der sie benutzt.
    Ein schönes Beispiel auch, wie in jedem Lager die Leute blind hinter ihren Vorbetern herlaufen.

    Dass Spiegelfechter, wo es häufiger um komplexe Fakten als um Befindlichkeiten geht, schlechter abschneidet, auch kein Wunder.

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    1. Also alles in allem sehe ich sowohl bei den Befürwortern, als auch bei den Kritikern, jedoch insbesondere bei Letzteren, den Hang zu eklatanten Überbewertungen, deren Beweggrund Basis, abseits der Urteile, nicht ganz nachzuvollziehbar ist.

      Da wird ein Getröte drum gemacht ... es ist nicht zu fassen, wie auf dem Schulhof (wo bin ich eigentlich hier). Als gäbe es keine anderen Probleme.

      Langsam erweckt das meine Neugierde, was da wohl hinter stehen mag. Nicht, dass ich keine Vorstellung davon hätte, aber wirklich intensiv hab ich mich damit noch nicht beschäftigt denn ich fürchte, das Thema ist ätzend.

      @Golem:"Dass Spiegelfechter, wo es häufiger um komplexe Fakten als um Befindlichkeiten geht, schlechter abschneidet, auch kein Wunder."

      Harrr, harr und dabei nichts gegen Spiegelfechters Themenpräsentation, sondern insbesondere in Bezug auf Ihre Schlussfolgerung.

      Denn Ihre Aussage ist im Zuge der Themendarstellung, ausgerechnet hier und jetzt (sowie im Link: Darstellungen auf der Basis von Vermutungen, Spekulationen und Behauptungen) nahezu für mich ein Gag. Völlig kurios, beachte man die dortig getätigten Aussagen und die Suggestion, die mit Ihren Worten verbunden ist.

      Um mich da einzureihen, lehne ich mich mit ähnlichem einmal aus dem Fenster und gebe zu überdenken:

      "Bedienen wir nicht zeitgemäß gefördert alle letztlich nur Projektionen?"

      und

      "Eignet sich die virtuelle Welt in ihrer vereinfachten Zweidimensionalität nicht hervorragend dafür?"

      Und was ist das für ein merkwürdige s/w Sicht? Muss auf alles, wirklich auf alles ein Stempel der Bewertung und der gilt dann gleich für den ganzen Menschen und das, was er macht? So wie alles gleich nur einem einzigen Sinn entsprechen "muss"?

      Und wer sind eigentlich diese "höheren Bewerter"? Welchen Sinn erfüllen jene? Das Volk vor Worten schützen wollen? Z.B. für eine höhere Sache, eine solche, die der "dumme" "Normalo" gar nicht erfassen kann? Oder geht es eher darum, sich selbst besonders hervorzutun? Was eignet sich dafür besser, als die Rolle des Kritikers?


      @Golem
      "Ein schönes Beispiel auch, wie in jedem Lager die Leute blind hinter ihren Vorbetern herlaufen."

      Nur dafür, gel? Ja, nee, iss klar, differenzieren tut niemand. Wenn doch, dann muss es zensiert sein. Irgendwie so, als hätte jeder Leser nicht nur einen kontinuierlichen Lese-, sondern auch einen Schreibzwang und wer da einmal drin ist, bleibt dort, 0 Fluktuation; zweidimensionale Welten halt.

      Ach wie einfach kann man doch Menschen darin schubladisieren.

      Trotzdem ganz "böse" formuliere ich:

      Spielt doch noch ein bisserl hochwichtige Profiler. Denn was kann es schöneres und sinnvolleres in der virtuellen Welt geben? Dramatisch nur, man überträgt es ins Mehrdimensionale, wollen wir hoffen, daaahhs nicht.

      Gruss
      Rosi

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  8. Umrahmt von blinkender Konzernwerbung (mal schalte mal kurz den Add-Blocker ab, um klar zu sehen) steht da heute wieder die Parteinahme für die Armen auf Ad Sinistram. Mit dieser Konzernwerbung und dem latenten allgegenwärtigen Amazon-Link versucht man, an ein paar Cent der ausbeuterischen Moloche teilzuhaben.
    Das kalte Kotzen ergreift einen bei dieser gespaltenen Zunge mit all ihrer tief verlogenen Niedertracht.

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    1. Na Hauptsache es bleibt wer übrig, auf dem man mit dem Finger zeigen kann ... innerhalb des Systems natürlich, welches den Strom der netten Konzerne liefert ... über das Modem ... und dem großen Provider mit dem Call-Center in Indien oder sonst wo ... und natürlich nicht wirklich mit dem nackten Finger, sondern auf der Tastatur ... angeschlossen an einem PC ... mit den vielen Bauteilen ... mit der Cola neben dran ... und dem Schockoriegel in den Backen ... und vermutlich im Baumwolldress ... made in ...

      Natürlich sollte ein jeder sich überlegen, ob er für amazon Werbung macht ... oder gar dort kauft ... das kommt sicherlich auch darauf an, wie hoch man solche Werbeeffekte im allgemeinen bewertet. Doch es gibt für uns alle kein Entrinnen aus dem System. Zumindest nicht ein solches, dass man sich selbst so viel besser fühlen könnte.

      Sehe ich nicht. Dieses System ist bereits fester Bestandteil der eigenen Lebenserhaltung und dies ganz abseits von Luxus betrachtet.

      Denke, da sollte man sich nichts vormachen. Und selbst Veränderungen solcher Systeme, die resultieren immer aus demselben heraus.

      Irgendwo das draußen, im Dschungel, mit Baströckchen ... sehe ich wenig Chancen. Und nur schon die Flucht dorthin, gestaltet sich aus dem System.

      Gruss
      Rosi

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    2. PS: Und während scheinbar viele damit in der Hauptsache beschäftigt sind ... arbeitet das System einfach weiter ....

      Wäre echt lustig, wenn es nicht so folgenreich wäre ...

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  9. Rosi, "Denke, da sollte man sich nichts vormachen."
    Diese demütige Ansicht wirst du bei Lapuente sicher nie finden... Allein der schlichten Tatsache der eigenen Ambivalenz sucht er mit allen (Zensur-)Mitteln auszuweichen. Es ist für ihn ein Einknicken gegenüber dem ohnehin schon übermächtigen Gegner. Seine moralischen Ansprüche gelten nicht für ihn selbst. Er ist gut und darf daher zu Mitteln greifen, die er bei den anderen scharf geisselt - so sein Credo.
    Wo solch ein Geist hinführt, wissen wir alle.

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    1. Ist es denn wirklich so schwer, sich einen Nickname auszudenken?

      Deine Anonymität wird dadurch nicht im Geringsten eingeschränkt, aber man kann dann Deine verschiedenen Kommentare einem Verfasser zuordnen.

      Gruß
      Moderator Duderich

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    2. @Anonym
      "Diese demütige Ansicht wirst du bei Lapuente sicher nie finden."

      Diese Ansicht findet sich generell selten. M.E. sogar derart selten, dass ich es als völlig normal empfinde, dass in einer nahezu überwältigen Mehrheit mit zweierlei Maß gemessen wird. Einmal, wie Sie das richtig ausdrücken, für sich persönlich (resp. Gruppe/Schicht etc.pp) und dann für die (jeweils) anderen (wer immer das auch ist).

      Doch wir sollten uns davon nicht behindern, aufhalten lassen. Es ist m.E. absolut menschlich, normal, wie immer man das nennen mag. Und es geht doch letztlich um den Menschen, die Menschen. Also wäre es doch am einfachsten, wir versuchen, miteinander auszukommen.

      Und anstatt sich mit diesen ewigen Kleinkriegen und Bewertungsmustern aufzureiben, wäre es m.E. weitaus sinnvoller und konstruktiver, den Konsens zu suchen, statt ständig die Differenzen zu beleuchten und stets bei anderen nur und ausschließlich auf die Fehler zu achten. So gut wie niemand macht, auch das eigene Weltbild als absolutes Kriterium herangezogen, im gegenseitigen Vergleich nur Fehler.

      Das Geheimnis der Verbreitung der Spezies Mensch soll in der Fähigkeit zur Zusammenarbeit mit dem Instrument der erweiterten Kommunikationsmittel liegen (das erzählt uns die Wissenschaft und es scheint mir eine der logischsten Begründungen zu sein, die sie jemals dafür gefunden hat). Das ist doch eine Basis, die m.E. nicht zu verleugnen ist.

      Und wenn einer ständig wachsenden Bevölkerungsgruppe das System stinkt, immer mehr Menschen darunter zu leiden beginnen (egal, in welcher Form), dann ist das doch schon mal ein Konsens. Es wird von Hause aus dafür unsagbar viele, unterschiedliche, individuelle Beweggründe geben, die überwiegend aus der persönlichen Erfahrungswelt/Lebensumfeld liegen.

      Was macht es für einen Sinn, alleinig den Fokus darauf zu legen? Und wer will die Kriterien dafür fest legen? Ab Punkt M ist der Beweggrund ein richtiger, ab Punkt P schon nicht mehr?

      Und ich gehe generell davon aus, wäre der Status Quo des Systems nicht ein solcher, wie er gerade ist mit sichtbaren Schreckenszenarien, mit HartzIV, Zeitarbeit, Sozialabau ..., Krise (sehr anschaulich in Griechenland und anderen Nationen), schrumpfte die Ansammlung der Kritiker wie Butter in der Sonne.

      Und ich weiß, wovon ich spreche. Denn ich gehöre quasi zu den ersten, die schon vor der Krise warnten, die die Entwicklung in den 80ern schon mit Sorge verfolgten und sich dazu die Folgen ausmalten. Da gehörte ich zu den "Spinnern", "Verschwörungstheoretikern", "Gutmenschen" usw. usf.. Tschah, irgendwann stellt man das dann ein und wartet, bis es für viele bereits Realität geworden ist.

      Würde es von heute auf morgen einen Geldregen für alle geben, was wäre es doch still im Ländle. Da mache ich mir auch nichts vor. Doch es ist völlig irrelevant, denn es gibt keinen Geldregen. Wir können uns gegenseitig jetzt noch ein wenig aufregen und warten, bis die Probleme so dringend anmuten, dass es auf solche Auseinandersetzungen schlicht nicht mehr ankommt, es zur reinen Existenzfrage wird.

      Gruss
      Rosi

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    3. PS: Und so ganz kann ich das von Ihnen beschriebene Credo nicht als gegeben hinnehmen.

      Sollte Herr De Lapuente vll. hier noch einmal hinein sehen, dann würde er sicherlich bestätigen, Ambivalenz zwischen Herrn De Lapuente und Rosi ... nu ... eher selten. Gehe sogar davon aus, gegenseitige Sympathie völlig ausgeschlossen, eher wie Feuer und Wasser, Hund und Katz.

      Das hält mich jedoch nicht davon ab, seine literarische Spritzigkeit zur Kenntnis zu nehmen, seine Meinung zu respektieren (ohne eine ähnliche vertreten zu müssen) oder gar mal ein Lob auszusprechen oder eine Ergänzung zu schreiben, weil ich mir mal wieder einbildete, ich müsse darstellen, er wäre in seiner Analyse nicht tief genug eingestiegen. Sowie ich hin und wieder eine völlig gegenteilige Position einnehme.

      Dazu muss ich mitnichten mit ihm einig sein. Viel zensiert wurde ich deswegen eher nicht. Vll. schaufelt er noch zwei (recht heftige ;)) Artikel oben drauf, weil es ihn scheinbar persönlich sehr aufgeregt hat.

      Bin nicht einmal ein sog. "treuer Leser" von Herrn De Lapuente), gehöre eher zu jenen, die sich gerne viele unterschiedliche Sichtweisen zu Gemüte führen. Und für mich persönlich meine ich generell festgestellt zu haben, täglich macht das keinen Sinn, dafür bewegt sich die Realität einfach zu langsam, wenn man vom ewig gleichen absieht.

      Kommentieren dagegen, das mache ich immer seltener, sehr selektiv überwiegend rein Themen-bezogen. Denn ich bin dieser Grabenkämpfe derart überdrüssig ... Bin hier, weil es sie hier nicht gegeben hat.

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  10. Rosi.. wenn du nicht den Unterschied siehst zwischen der Authenzität von jemandem, der ein scharf kapitalismuskritisches Blog schreibt und seine Seite mit Konzern-Links spickt - in Absicht eigener monetärer Anteilhabe -, und der Authenzität von jemandem, der sich im Bewußtsein der Ambivalenz nicht in derartiger Selbstverbiegung aus dem Fenster lehnt, dann kann man dir auch nicht mehr helfen.

    Wobei das ja nur ein Aspekt von diversen ist, die Ad Sinistram ominös machen.
    Kennst DU einen Blogger, der unauthentischer ist als Lapuente?

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    1. @ Golem, das spricht gerade der, der bei http://ad-sinistram-react.blogspot.de/, gegen Lapuente feuert..

      Wirklich arm, sich, nur weil man nichts besseres zu tun hat, über einen wirklich guten Schreiber hier auszulassen..

      Ich bin seit Jahren, De Lapuentes treuster Leser - such dir mal am besten ein Hobby...

      Das wäre auf jedenfall sinnvoller als hier rumzustenkern.

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    2. @Golem

      Etwas nicht zu instrumentalisieren und in den Fokus zu stellen, was man doch alles erkennt (oder zu erkennen glaubt) während man mit seinen Mitmenschen in Berührung kommt, ist, denke ich, eine sehr schwere Aufgabe und erfordert enorme Selbst-Disziplin. Kann man sicherlich auch nicht immer schaffen, doch ich finde es höchst seltsam, daraus eine Passion zu erklären, die einen höheren Nutzen erfüllt.

      Insbesondere dann, wenn es ich um menschliche Schwächen handelt, von denen niemand frei ist, so individuell sie auch sind. Es ist dagegen sehr einfach, welche aufzudecken und damit eine Person anzugreifen.

      @Golem
      "Kennst DU einen Blogger, der unauthentischer ist als Lapuente?"

      In der Rolle als was ist hier die Frage?

      Sie sehen Herrn De Lapuente in der Rolle eines "scharf kapitalismuskritischen Blogs". Also meiner einer nicht. Ich sehe seinen Blog in der Rolle des Herrn De Lapuente, mehr ein Gesellschaftskritiker in der literarischen Auseinandersetzung mit sich selbst. Wüsste nicht, was es dagegen einzuwenden gelte.

      Dagegen, setzte ich Ihr Kriterium: "scharf kapitalismuskritisch" ein, mit allem, was dazu gehört, kenne ich keinen einzigen Blog, der einer echten Authentizierungsprüfung stand halten könnte.

      Das liegt höchstwahrscheinlich daran, wie ich schon schrieb: "Niemand steigt aus dem System völlig aus", kombiniert mit: "Niemand ist ohne Fehler".

      Und es mag eine bestimmte, hier zuletzt aufgeschlagene Fan-Gemeinde förmlich aus dem Anzug hüpfen lassen, wenn ich wage, dazu Adorno zu zitieren (obwohl es m.E. kaum jemand besser formulieren könnte) das erwähne ich lieber vorher:

      1: „… Der Distanzierte bleibt so verstrickt wie der Betriebsame; vor diesem hat er nicht voraus als die Einsicht in seine Verstricktheit und das Glück der winzigen Freiheit, die im Erkennen als solchem liegt. Die eigene Distanz vom Betrieb ist ein Luxus, den einzig der Betrieb abwirft Darum trägt gerade jede Regung des sich Entziehens Züge des Negierten. Die Kälte, die sie entwickeln muß, ist von der bürgerlichen nicht zu unterscheiden. Auch wo es protestiert, versteckt sich im monadologischen Prinizip das herrschende Allgemeine...“
      und
      2:„Es gibt aus der Verstricktheit keinen Ausweg. Das einzige, was sich verantworten läßt, ist, den ideologischen Mißbrauch der eigenen Existenz sich zu versagen ...“

      "Den einzig der Betrieb abwirft", ist das Stichwort.

      Zu 1
      Wenn er denn die „Einsicht in seine Verstricktheit“ überhaupt für sich selbst gewonnen hat, nicht für andere, oder gar derart verglichen mit anderen: "Der da, der hat aber mehr davon").

      Und es ist mir völlig klar, wenn man die Hürde zu 1 nicht schafft, wird das weit schwieriger, wenn nicht gar ausgeschlossen, mit dem Punkt 2. Und eindeutig, nichts für ungut, bedienen sie gerade das Gegenteil von Punkt 2.

      Sie könnten mir mal erklären, was es für einen höheren Sinn hat, den Blog von De Lapuente unter m.E. ein völlig falsches Bewertungskriterium zu legen um im Anschluss feste drauf hauen zu können?

      Es wird vermutlich schon schwierig werden, mir überhaupt einen Grund zu nennen, warum es derart wichtig ist, Schmähschriften gegen den Blog von De Lapuente zu schreiben, die außerhalb der jeweils persönlichen Intention liegen.

      Gruss
      Rosi

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  11. Genau, Duschlampe! Wer nichts besseres zu tun hat, als von der Parteilinie abzuweichen, der soll sich gefälligst ein anderes Hobby suchen, oh Vasall des heiligen Lapuentes!

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    1. Aber Sie machen doch haargenau dasselbe. Nur umgekehrt.

      Herr De Lapuente weicht von Ihrer Parteilinie ab und so soll er sich gefälligst ein anderes Hobby suchen und seinen Blog zumachen.

      Sehe da gar keinen Unterschied, außer dem, dass Sie sich gerade in der Rolle des gerechten Bewerters zu befinden glauben.

      Gruss
      Rosi

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    2. PS: Und ergänzend möchte ich erwähnen, dass ich einige Male über entsprechende Hinweise von Herrn de Lapuente selbst, in seinen Artikeln, gestolpert bin, die darauf hinweisen, dass er diese Rolle überhaupt nicht erfüllt, nicht zu erfüllen wünscht, nicht zu erfüllen gedenkt.

      Und da muss ich mich schon fragen, warum man darauf besteht, er hätte diesen Anspruch, den man ihm unbedingt aufzudrücken wünscht.

      Das kann nur am jeweiligen Betrachtungswinkel der Leser liegen. Es kann doch nicht angehen, dass er das immer und immer wieder erwähnen muss, damit er sich nicht ständig dafür rechtfertigen muss. Ihr interpretiert mir da einfach zu viel hinein, Wunschbilder, denen gar nicht entsprochen wird.

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  12. Wo sage ich denn, dass Lapuente sein Blog zumachen soll? Die Chance zur Läuterung besteht immer.
    Lapuente will nachweisen, dass wir in üblem Faschismus leben, ich weise auf sein Pharisäertum hin. Das darf man uns ruhig beiden belassen.

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    1. Und wenn Sie ihn nicht "läutern", was soll er dann Ihrer Meinung nach tun? Was machen Sie denn dann, "loitern" sie dann fleißig weiter, regen sich jeden neuen Tag weiter über ihn auf? Sonst bewegt diese Gesellschaft nix?

      So nebenbei: dös nennt man platt, gerne auch im Ausland als Klischee aufgeführt: so rischtisch "typisch doitsch". Scheinbar ein jeder fühlt sich berufen, zu "loitern". Wir "loitern" die Arbeitslosen, wir "loitern" die Einwanderer, wir "loitern" Griechenland und die anderen Europanationen im Süden (doch nicht nur dort) und wir "loitern" in der Blog-Szene, Blog gegen Blog, Kommentariat gegen Kommentariat, Nichtkommentariat gegen Kommentariat und Blog sowie umgekehrt.

      Nur bei sich selbst, da "loitert" es in der Regel wenig.

      Und aha, vom "scharf kapitalismuskritischen Blog" sind wir also abgerückt; Herr De Lapuente befasst sich vorrangig mit Faschismus. Natürlich kuschelt der Laissez-faire-Kapitalismus arg mit dem Faschismus, keine Frage. Also wir man nicht drum herum kommen, sich auch das Thema Kapitalismus ansehen zu müssen und sich im Laufe der Zeit seine Parallelen dazu erarbeiten.

      So sagte ich doch:
      "sehe seinen Blog in der Rolle des Herrn De Lapuente, mehr ein Gesellschaftskritiker in der literarischen Auseinandersetzung mit sich selbst."

      Versteht sich doch von selbst, warum sich Herr De Lapuente damit beschäftigt.

      Und völlig richtig, das darf man beiden belassen, doch einen höheren Sinn bekommt Ihre Kritik damit immer noch nicht. Sie lässt sich nicht einmal vergleichen mit dem, was Herr De Lapuente macht, er ist sicherlich auch noch nicht am Ende seiner Analysen angelangt. Doch neben seinen persönlichen Befindlichkeiten, geht er zumindest nicht selten darüber hinaus.

      Wie weit sind Sie eigentlich mit dem Thema? Nein, nein, das soll mitnichten bedeuten, ich selbst sei damit abschließend fertig ... eher eine Lebensaufgabe ...

      Ihre Kritik jedoch, die bezieht sich, wie ich schon meine ausgeführt zu haben, rein auf persönliche Befindlichkeiten. Dreht es sich noch um etwas anders?

      Gruss
      Rosi

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  13. Hier mal eine Entgegnung auf Ad Sinistram, während dort wie auch hier alle Jubelperser blind Lametta werfen...
    www.nachdenkseiten.de/?p=15299#h19

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    1. @Anonym

      Wie kann ich Sie ernst nehmen, wenn Sie schreiben:

      "alle Jubelperser blind mit Lametta werfen"?

      Sie finden hier von mir keine Jubelarien und Lametta gibt es bei mir auch nicht. Datt Rosi neigt nicht dazu, irgend wem zuzujubeln, nicht einmal sich selbst (vermutlich auch gerade deswegen), denn so ernst nimmt sie sich gar nicht ...

      Oder formulieren wir: Gott sei Dank, wäre ja schlimm, würde ich mir ausgerechnet selbst ständig zujubeln, wenn mir andere dessen doch nicht würdig erscheinen ... Die Empfehlung, den Therapeuten aufzusuchen, wäre somit für mich eine weise.

      Gruss
      Rosi

      PS: Haben Sie Walter Wüllenweber schon mal in einer Talkshow reden hören? ... Also ich schon ... Herr De Lapuente vermutlich auch ... Das ist ganz ähnlich, wie bei Sarrazin (nein ich meine nicht einen Personenvergleich). Wer Sarrazin hat reden hören, der kann sich gut vorstellen, was in seinem Buch steht (und das hat sich dann im Nachgang auch bestätigt). Ist ein solches Buch doch nicht selten lediglich eine Zusammenfassung der vielen Reden. Solche Bücher gibt es mannigfaltig.

      Und gegen Wüllenweber setze ich doch gleich mal den Armutsforscher Prof. Dr. Butterwegge:

      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=Hr9zPxvXXQc#!
      (Abba klar, Butterwegge hat da keine Ahnung von, Wüllenweber schon, jaa, nee iss klar)

      Und er hat für seine Armutsforschungen, die sich mitnichten nur auf die Armut im Ländle stützen, weltweit auf die Socken gemacht. Das hier:

      "Bildung, Bildung, Bildung"

      ist zwar gut und nützlich, doch mitnichten ein Allheilmittel für alle Probleme (darauf wird auch im Vortrag hingewiesen). Schon gar nicht geeignet, um die Armut der Welt zu beseitigen. Das einzige was passiert ist, dass die Armen schneller begreifen, wie arm sie doch sind ... und dann wieder husch, husch, auf die Plantagen von Monsanto und Co. ... oder in die Diamantenminen ... oder Goldgruben ... zur Kakao-Ernte für Nestle ... oder eine runde für eine Flasche Cola betteln, weil die ja schon das Wasser haben ... was auch immer.

      Und jene, da oben, stellvertretend für alle anderen, die steuern die Bildung, oder was man darunter versteht. Sehe es, wie Butterwegge, man sollte man es eher Ausbildung nennen, das wird dem Inhalt weitaus gerechter. Unser ganzes "Bildungs"ystem ist darauf ausgerichtet. Auszubilden, um besser und qualifizierter für jene schaffen zu können.

      Und exakt das beschreibt Wüllenweber und er tut das mit denselben Klischees im Blickwinkel auf die Armut, die sich seit Jahrtausenden schon wacker so hält.

      Aber wenn Sie möchten, dann werde ich mir das Buch kaufen ... und ich bin gerade so wütend ... dann versuche ich einmal ein Fass aufzumachen ... gehe damit so vielen Menschen auf die Nerven, bis es auf den letzten Satz durch analysiert wurde.

      Wenn Sie meinen, seine Aussagen halten dem Stand ... toi, toi, toi

      Doch was mich dann ärgern würde, das treibt natürlich die Verkaufszahlen hoch, ganz so, wie bei Sarrazin.

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    2. PSPS: http://www.youtube.com/watch?v=GMae01upExg

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    3. PSPSPS: Und irgendwann ... und ich befürchte, das ist bereit in Wüllenwebers Buch, wenn nicht direkt, dann als Brücke (so schließe ich aus dem verlinkten Leserbrief auf den NDS:

      "nicht durch materielles Elend bestimmt, sondern kulturell – Arbeitsverhalten, Tagesgestaltung, Medienkonsum, Sex, Kindererziehung, Wohnen, Kommunikation, Gesundheit, Verhalten in Nachbarschaft und Wohnumfeld"

      dann sind wir ganz schnell über die Vererbung von Kultur, bei der Vererbung angekommen:

      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=9vcwjMmw9lU

      Wie das geht, nun, mal kurz rein hören ....

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  14. Man möchte gar nicht wissen, welches Waterloo es für Lapuente wäre, wenn seine Bücher mal nicht ausschließlich inzestuös von Leuten aus dem eigenen Lager rezensiert, sondern mal ernsthaft von anderer Seite angefasst werden würden...
    Wo er sich schon in seinem eigenen Blog derart in Unauthenzität verstrickt...

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    1. Gar keines, so Sie die Erklärung direkt anbei liefern, ergo: Status Quo.

      Die Auseinandersetzung würde den Leserkreis erhöhen und somit die Verkaufszahlen, ganz gleich, wie bei Herrn Wüllenweber.

      Aber darum ging es mir gar nicht. Nicht meiner einer wollte einen Autor gegen den anderen aufwerten. Und schon gar nicht, um einen anderen abzuwerten. Herr Wüllenweber hakt quasi auf den De Lapuentes dieser Welt herum (nicht nur solchen), Herr De Lapuente tut ähnliches umgekehrt. Beide Blicke sind sehr subjektiv gefärbt, wie der meinige und der ihrige das auch sein wird.

      Nur sind m.E. Menschen, wie Herr De Lapuente gerade nicht unser Problem. Die Aufspaltung der Gesellschaft, der Faschismus im Kapitalismus, das ist dagegen eines.

      Wir haben generell so einige handfeste gesellschaftliche Probleme:
      http://www.wdr.de/tv/westart/sonntag/sendungsbeitraege/2012/1202/index.jsp

      (Die dritte der sieben Todsünden: Superbia

      "Superbia - der Hochmut, oder auch Anmaßung, Eitelkeit und Stolz - ist die dritte der Todsünden. Noch im April dieses Jahres prangerte Papst Benedikt den Hochmut als "das eigentliche Wesen der Sünde" an. Das mag anachronistisch klingen in einer Zeit, in der Narzissmus und Egoismus fröhliche Urstände feiern, ob nun in der Politik, in der Wirtschaft oder in den Medien. Durchaus aktuell scheint dagegen das Sprichwort "Hochmut kommt vor dem Fall". Man denke nur an Karl-Theodor zu Guttenberg oder Dominique Strauss-Kahn. Dennoch: Will nicht heute jeder mehr sein, als er ist - Superstar oder Supermodel? Kann nicht jeder Kanzler? Und zählt nicht gerade in unserer Gesellschaft mehr der Schein als das Sein? Darüber diskutiert Holger Noltze am 2. Dezember im WDR Foyer mit seinen Gästen.")

      Ein Zeichen des Hochmutes ist, neben den allgegenwärtigen Anmaßungen, der nahezu verächtliche Blick nach unten. Bei Herrn Wüllenweber als Fortschritt (wenn man das überhaupt so nennen kann), als jemand aus der Mitte, richtet er nahezu den gleichen Blick nach oben, den er auch für unten vorgesehen hat. Immerhin, das ist neu:"uuups, da sind ja auch noch welche, die nähren sich an Gesellschafts-Brust". (Also für Bewertungs-/Verurteilungsschriften aus der neoliberalen Mittelschicht).

      Dagegen hält Herr De Lapuente seine Blickrichtung mehr bei, wenn es vll. auch auf den ersten Blick anders aussieht. Sein Blickwinkel richtet sich mehr rund um faschistische Problemstellungen. Und die finden sich bekanntlich überall. Und da wundert es mich wenig, wenn er über Herrn Wüllenweber stolpert (Herr Wüllenweber stolpert theoretisch auch über ihn). Denn das kann man drehen oder wenden, wie man mag, solche Blickwinkel haben schon etwas faschistisches, Kapitalismus, Schichtendenken .... eine Form von Sozialrassismus.

      Fortschritt, in relativer Begriff. Es kann ein Vorteil sein, wenn der Blick auch einmal auf die Reichen fällt; lange Zeit schien dieser Blickwinkel völlig versperrt. Man so bemerkt, es agieren noch andere Kräfte innerhalb der Gesellschaft. Es fällt mir jedoch schwer, dies bei Herrn Wüllenweber nur so zu sehen, da sein Blick m.E. generell einer der Verachtung und gleichzeitig m.E. einer der persönlichen Aufwertung zu sein scheint. (Das schließe ich zumindest aus seiner Körperhaltung, seiner Wortwahl ... etc. pp.) Und ich bin der Überzeugung, das wird uns nicht weiter bringen, nur noch tiefer hinein in die Spaltung der Gesellschaft, weil es Teil des Problems ist, auch die eigenen Unsicherheiten, die damit verbunden sind.

      Denn bei einer solchen Brille im Blickwinkel ist oben auch nicht mehr wirklich oben. Leider fällt jedoch ein Oben nicht heraus, das wäre ja gar nicht so schlecht. Nein, nein, man macht sich ein neues Oben. Sie verstehen, was ich meine und wer das darstellen soll?

      Und das ist m.E. eines der Hauptprobleme der Gesellschaft, das beschränkt sich mitnichten auf die Mittelschicht, ganz und gar nicht, zieht sich quer durch alle Schichten:

      http://www.swr.de/swr2/literatur/buch-der-woche/hans-joachim-maaz-die-narcisstische/-/id=8316184/nid=8316184/did=10103020/kyqpuk/index.html

      Gruss
      Rosi

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