Follow by Email

Donnerstag, 1. November 2012

Mein Evangelium

Abteilung: Der Dude glaubt das
Im meinem letzten Post (und gestern auf 'ner Party) kam die Frage nach Gott und Religion auf.

Also gut:
Hier meine aktuelle Variante, (an) was ich glaube:

1.) Es gibt keinen personifizierten Gott, aber es gibt die 'Schöpfungskraft' (auch ein blöder Name). Die Erde ist als Gesamtheit, als Organismus (Gaia) zu betrachten, deren Teil wir sind.

2.) Jedes Bewusstsein (dies schließt extraterreste Lebensformen ausdrücklich mit ein) ist Teil dieser 'Schöpfungskraft'. Was mit Gott beschrieben wird, ist die Summe/Erkenntnis ALLER  Bewusstseinsheiten. Wir alle sind eine Zelle von 'Gott', oder wie man 'Es' nennen will. Religionen, mit ihren jeweiligen, kulturell beeinflussten Interpretationen, beschreiben letztendlich alle die gleiche 'Kraft'/'Energie'.
Ohne Leben, Bewusstsein, ohne Beobachter gäbe es auch keinen Gott, oder ähnliches. Beides bedingt sich.

3.) Ich bin eine Energieform. Bei meinem Tod wird diese Energie Teil einer Anderen werden.

4.) Wir alle sind ziemlich weit von dem entfernt, was wir sein könnten und sollten. Soziale, humanitäre Aspekte und vor Allem Liebe, sind die Lebensbestimmung des Mensch-Seins. Nicht Konkurrenz  und Gewinnstreben. Der momentane Gesellschaftskurs deutet aber noch nicht in diese Richtung. Das wird sich ändern (müssen). Fragt sich nur wann, und ob noch früh genug. Letztendlich eine Frage der Energien.

5.) Ein 'Leben im Augenblick' ist anzustreben. Möglichst ohne Wertung und Kategorisierung.

6.) Jede Energieform wird durch deren Gegenteil erst möglich gemacht. Ich muss ausholen, um zu werfen. Yin und Yang

7.) Alles ist Eins

(Drei hab ich noch gut!)



Na, auf DIE Diskussion bin ich jetzt mal gespannt... ;-)

Kommentare:

  1. Soweit so richtig. Selbst die Fortschrittsenergie steckt in so vielem. Immer komplexer werdende Ideen und Konstrukte. Technisierung unter Anderem durch Adaption eines "besseren Menschen": Robotern / Androiden. Die Japaner sind da verdammt weit und es zeichnet sich ab, dass in naher Zukunft eine wirklich gewordene Science Fiction Idee zum Alltag wird. Zwangsweise kommt da die Frage auf, ob das nicht auch eine inhärente Idee der Schöpfungskraft ist. Für meine Begriffe ja.

    Ich empfehle dir einmal die Integrale Theorie vorzuknöpfen. Die greift genau deine Gedanken auf. Ein wichtiger Vertreter ist Ken Wilber, der mit seinen 4 Quadranten recht anschaulich ein Modell entwirft was "integrales Leben" bedeutet.

    AntwortenLöschen
  2. eigentlich hört sich das alles sehr buddhistisch an, oder täusche ich mich?

    lg
    don

    AntwortenLöschen
  3. Der Buddhismus hat großen Einluß auf mich - da hast Du recht.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. @Der Duderich
      Nennst du dich einen Atheisten?

      Löschen
    2. Die Antwort darauf wäre die Definition von Gott. Ein Konzept, welches mit dem Begriff 'Gott' arbeitet, lehne ich meistens ab.

      Löschen
    3. Wollte sagen: Die Antwort, ob ich Atheist bin ist davon abhängig, wie umfassend man Gott benennt.
      An die pesonifizierten Interpretationen durch die jeweiligen Religionen namens 'Gott', 'Allah', usw. glaube ich nicht.

      Löschen
    4. Hallo Duderich

      Hier hab ich noch etwas für Dich, dürfte interessant sein, sofern Du noch nicht drüber gestolpert bist:

      http://pcast.sr-online.de/play/fragen/2012-10-15_dahlke_seeleninfarkt_14_10_12.mp3

      Gruss
      Rosi

      Löschen
    5. Werd's mir reinziehen, danke! :-)
      Gruß,Dude

      Löschen
  4. Hhhm, die Frage ist, kann man über Glauben wirklich diskutieren? Mir ist klar, gerade hierüber wird enorm viel diskutiert ...

    Ansonsten sehe ich nur im Kern Begrifflichkeiten und das, was man damit verbindet bzw. jeder damit verbinden kann/könnte (was auch immer). Flexible "Wahrheiten" (in Anführungszeichen, weil uns absolute nicht zugänglich sind) mit Interpretationsspielraum.

    Deine Punkte lassen sich im Großen und Ganzen wunderbar an die physikalischen Gesetze einfügen, jetzt käme es nur darauf an, wie weit man die Grenze zieht.

    Punkt 1, da würde ich nicht bei unserer Erde halt machen, sie ist nur ein winziges Staubkorn im in unserem Universum und das wiederum im Weltall, welches jeweils den dortigen physikalischen Gesetzen (sofern sie uns alle bekannt sind) gehorchen. In einem solch großen Raum geht eh nix verloren ;).

    Punkt 2, fällt für mich mehr unter Begrifflichkeit, der Versuch in Worte zu fassen, was wir noch nicht verstanden haben, verstehen konnten, denn wir wissen einfach noch zu wenig. Insoweit kann man es in leicht fassbare Gleichnisse packen, wenn man zu kategorisieren wünscht, um einfacher zu kommunizieren.

    Punkt 3, nur wenn man die dafür vorhandenen Definitionen über den Haufen wirft, ansonsten ist stoffliches und energetisches in unterschiedlichen Begriffen festgehalten, was dazu dienen soll, u.a.v.m. Kommunikation spezifischer zu gestalten.

    Punkt 4, hhhm, dem ersten Teil kann man sicherlich zustimmen. Doch verbunden mit Punkt 6, widerspricht er sich. Yīn und yáng kann sich nur als existent erhalten, wenn es sowohl yīn, als auch yáng gibt (nicht unbedingt meine Begriffsfindung, aber jederzeit einsetzbar, da bin ich flexibel ;-). Entfernt man eines, verliert sich das andere. Die Balance ist für uns wichtig, die Ausgewogenheit (dem Universum ist das egal, da ist jedes "Chaos", jeder Überhang letztlich ausgeglichen -> 0-Summenspiel). Konkurrenz und Gewinnstreben in der yīn-Seite ein (für schwarz, böse, schlecht, krank … was auch immer), so wäre diente der Altruismus als yáng (weiß, gut, vorteilhaft, gesund).

    Wie wir wissen, ist die Welt voller Schattierungen (und yīn und yáng ebenso eine Definitionsfrage, doch das führt m.E. zu weit). Und egal, was wir auch anstellen, sei es mehr yīn oder yáng, es dient alles der Mitte.

    Punkt 5, nun, das ist doch gerade unser Hauptproblem und erinnert mich schwer an den Anlass der „Dialektik der Aufklärung“.
    Man sägt stets an der Bewertung, definiert yīn und yáng neu (bis zu einem gewissen Grade ist das angemessen, sofern es etwas neu zu definieren gibt, nur der reinen Definition jedoch, wird es zum Selbstzweck und ist doch nur wieder eine Definition). Selbst dann, wenn nur eine weitere Bewertung der Bewertung ihr Kategorie und somit Existenz verschaffen würde. Es kommt möglicherweise dem Wunsch nahe, wie Adam und Eva vor dem Ausschluss aus dem Paradies, ohne Unterscheidung von gut und böse (wobei das so nicht stimmt, nur den Kategorisierer macht in diesem Falle eine höhere Instanz, nämlich Gott … [oder De Lapuente]). Man lebt im Hier und Jetzt, im Heute, scheixx auf die Welt und die Nachkommen.

    Was als Kategorie nicht mehr existent ist, lässt sich auch nicht mehr bewerten, nicht mehr kritisieren (dazu mache ich später einen Ausflug über einen Text von De Lapuente, der sich quasi selbst aushebelt und meint, er agiere innerhalb der Dialektik der Aufklärung, was ich für chronische Selbstüberschätzung halte und die Ausführungen sind gefährlich, so sie ihren extremen Wirkungsgrad als Mitte betrachten … und wir sind auch gleich mal wieder alle gleich gemacht, wie praktisch).

    ff.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Teil 2

      Punkt 6, ja eben … deswegen widerspricht sich der zweite Teil zu Punkt 4 und der Punkt 5 mit diesem Punkt 6.

      Punkt 7, nun, das ist wohl so, auf das Weltall und unser Sein bezogen.

      Hier der angedrohte Ausflug über ad sinistram:

      Ein Text gegen dialektisches Denken, im Sinne der „absoluten herrschaftlichen Vernunft des Subjekts“ geführt, den Wunsch der Mitte entsprechend, solche Begrifflichkeiten neu zu definieren, entheben es sie doch der Verantwortung, erst recht einer gemeinschaftlichen, es bleibt jedem selbst überlassen. Und das mit dem Versuch gegen einen Mythos anzuschreiben unter Heranziehung eines absolut herrschaftlichen Mythos (das ist so krude, da verbiegen sich mir die Gehirnzellen), aus der Mitte heraus gefunden. So enthebt man jeder Kritik (von rechts oder link – beide Begriffe als Synonym) per Definition ihrer Basis, was dazu führt, dass man sich über die Nachhaltigkeit, über die langfristigen Auswirkungen dessen, was man so tut, keinen Gedanken verschwenden muss, sich statt dessen in den Definitionen verliert. Eigentlich ist die Kategorisierung die Basis unseres gemeinsamen Denkens, ohne ist ein kommunikatives Denken schlicht nicht mehr erforderlich (wie bei Adam und Eva halt). Und dem kann man gar nicht entkommen, egal, wie sehr man es versucht oder meint, dem entkommen zu sein. Im weitestens Sinne gäbe es nur noch die Mitte, das Normale, das Gesunde, alles ist gesund, nichts ist falsch, für beide Seite, somit den einstigen Kritiker, wie auch die neu gefundene Mitte. Wie praktisch, wenngleich sicherlich auch völlig ungewollt (zumindest gehe ich davon aus). Seit langem arbeiten ausgerechnet die von der yīn-Seite Kommenden daran … und es hat sich längst bis in die Mitte gezogen ...

      So lesen wir einen anderen Text der sich wohl aus der Mitte mit der Mitte beschäftigt doch nur noch Mitte und Normalität ohne weiteren Definitionsmöglichkeiten der eigentlichen Kritik enthoben sieht:
      http://ad-sinistram.blogspot.ch/2012/11/aus-der-mitte-entspringt-der-stuss.html
      Das würde er nicht glauben, nicht bemerken, keine Frage, doch ab exakt dort:

      „Es ist nämlich keineswegs so, dass das, was man als das Faschistische oder Totalitäre oder eben Rechtsextremistische bezeichnet, nur eine Spielart menschlicher Niedertracht ist, an der eine kleinere, vielleicht sich derzeit mal wieder etwas vergrößernde Gruppe chronisch erkrankt ist.“
      beginnt schon die Mitte (das Gesundschreiben/Glattbügeln/Vereinheitlichung/Gleichmacherei/Nivellierung/Mittelmässigkeit/die Definition der Normalität) folgen, sofern ich Mitte mit Normalität gleichsetze, was gemeinhin so getan wird, gerade auch dort im Text (so ist klar, es kommt alles aus der Mitte, anderer Kräfte und Ausprägungen gibt es gar nicht,w wir sind alle gleich und das unter Ausheblung der Naturgesetze und der Biologie, der wir nicht mehr unterliegen … - ein Widerspruch in sich- -> da stellen sich mir im wahrsten Sinne des Wortes die Haare auf: Grundkurs Physik könnte nicht schaden … dort lernt man schnell, wie sich kleinste Einflüsse von rechts, links, oben, unten, vorne, hinten auf eine große, schwere, gerne auch schwarze Mitte auswirken können).

      ff.

      Löschen
    2. Nebenbei, bei solchen Texten fasse ich mir generell immer an den Kopf, als sei Krankheit (könnte auch yīn formulieren, bzw. was man mit dieser Begrifflichkeit verbindet) keine natürliche Erscheinung, nicht von Hause aus schon etwas Normales (als müsse man sie normal machen, um sie einer neuen Normalität einzugliedern) irgendwie vom Himmel gefallen, käme als „Spielart“ (wenn man es denn so nennen möchte) in der Natur nicht vor, sei gar eine Erfindung des Menschen (*an die Stirn tipp*). Die Definitionen hierzu, also was nun krank oder gesund sei, die resultieren aus dem Menschen, macht ihre Existenz jedoch nicht ungeschehen, verändert sie nicht einmal. Es macht keinen Sinn, ständig sich an solchen Begrifflichkeiten aufzuhalten, sie ewig neu als Subjekt zu definieren und neu interpretieren zu wollen, wenn einem die Realität nicht gefällt. Man kann jede Definition hinterfragen, doch der Sinn der Definition ist zu beleuchten. Krankheit definiert sich im Großen und Ganzen an ihrer Ausprägung, die zu destruktiven Wirkungen führt (oder was man als solche begreift. Ist das schon pathologisch, die Urangst vor dem Tod?), das darf und kann in der Definition auch ganze Bevölkerungsteile oder gar temporäre Zustände von Nationen betreffen. Wenn man es so nicht definieren darf, dann verliert sich alles in der Normalität, im Achselzucken, so sind wir halt, ferdisch.

      Die absolute Gesundheit bedeutete den Tod, exakt derart, wie yáng ohne yīn nicht existieren kann. Eine Mischung aus Beiden ergibt immer eine Mitte, einen Schnittpunkt, irrelevant, was man drauf schreibt. Und die Mitte ist flexibel, sie verschiebt sich unter dem Einfluss der Kräfte und das führt letztlich zur Definition, was denn nun mehr yīn oder yáng ist. Wer an solchen Definitionen dauernd hängen bleibt, findet nicht, was darunter liegt. Die Pocken wären normal, ganz gesund, selbst wenn eine ganze Nation dadurch vom Erdball verschwinden würde. Eine Unterscheidung, zwischen krankem Geist und kranken Körper macht nur für die Behandlungs-Rethorik Sinn, ansonsten ist unser Geist so Körper, die die Leber.

      Noch schlimmer, wenn man sich gar einbildet, Mensch hätte sich längst über die Natur (und deren Gesetzmässigkeiten) hinweg gesetzt. Ja nee, iss schon klar, bei nur ca. Ø (je nach Definition 0,8 % genetischer Unterscheidung zu unserem nächsten Verwandten
      (http://ag-evolutionsbiologie.de/app/download/3385552502/LJ_410_Evolution+des+Menschen_MartinNeukamm.pdf )
      (… und den ganzen Schimpansen in Anzügen da draußen).

      Eh schon ein seit Jahrhunderten gerne genommener eklatanter Irrtum (ursprünglich sicherlich, um sich Gott näher zu fühlen, heute dient es vermutlich eher dazu, sich zu suggerieren, mehr im Griff zu haben, sofern man das für sich braucht), was eher von der Selbsterkenntnis hinfort führt, anstatt näher zu bringen.

      Und da sieht man auch gleich, wie das ausgeht, ohne Kategorisierung … zumindest könnte man sich es gut ausmalen.

      Gruß
      Rosi

      Löschen
    3. PS: Etwas anderes haben die Nationalsozialisten im Faschismus i.Ü. auch nicht getan ... einfach alles neu definiert ...

      http://de.pilulerouge.com/pp/

      (Ja, ja, ich weiß ... spätestens seit dem Streben der Mitte selbst doch stets als gesund zu gelten, gesehen zu werden, egal, was sie gerade macht, wie sie ist und was sie so anstellt ... und seit De Lapuente es in der Blogger-Szene verkündet ... gibt nichts krankes in der Gesellschaft .. also voll normal )

      ... Wobei das Letzte nicht einmal ganz verkehrt ist, denn Krankheit an sich ist völlig normal, Bestandteil der Natur, überall, wo man auch hinschaut, von den Zellen über die Bakterien, die Pflanzen und die Tiere ... selbst die Sterne ... Geist, Verstand, Psyche, Gehirn ... das alles ist auch Körper ... )

      Löschen
    4. Werde Dir auf jeden Fall noch darauf antworten. Habe im Moment nicht so die Muße.
      Werde gerade zwischen Yin und Yang zerrieben.
      ;-)

      Löschen
    5. Du sollst Dich auch nitt dazwischen stellen *grins*, sondern selbst die Mitte sein *lach*. Also nitt verwechseln mit Mühlsteinen ;)

      Lieben Gruss
      Rosi

      Löschen
    6. @Rosie:
      "Punkt 1, da würde ich nicht bei unserer Erde halt machen, sie ist nur ein winziges Staubkorn im in unserem Universum und das wiederum im Weltall, welches jeweils den dortigen physikalischen Gesetzen (sofern sie uns alle bekannt sind) gehorchen. In einem solch großen Raum geht eh nix verloren ;)."

      Sehe ich genauso! Die Erde ist nur ein Teil, ein Winziger von etwas viel Größeren.

      Löschen
    7. @Rosie:
      "Punkt 3, nur wenn man die dafür vorhandenen Definitionen über den Haufen wirft, ansonsten ist stoffliches und energetisches in unterschiedlichen Begriffen festgehalten, was dazu dienen soll, u.a.v.m. Kommunikation spezifischer zu gestalten."
      'Stoffliches' und 'Energetisches ' sind für mich nur unterschiedliche Aggregatzustände von Energie.

      Löschen
    8. @Rosie:
      "Punkt 4, hhhm, dem ersten Teil kann man sicherlich zustimmen. Doch verbunden mit Punkt 6, widerspricht er sich. Yīn und yáng kann sich nur als existent erhalten, wenn es sowohl yīn, als auch yáng gibt (nicht unbedingt meine Begriffsfindung, aber jederzeit einsetzbar, da bin ich flexibel ;-). Entfernt man eines, verliert sich das andere. Die Balance ist für uns wichtig, die Ausgewogenheit (dem Universum ist das egal, da ist jedes "Chaos", jeder Überhang letztlich ausgeglichen -> 0-Summenspiel). Konkurrenz und Gewinnstreben in der yīn-Seite ein (für schwarz, böse, schlecht, krank … was auch immer), so wäre diente der Altruismus als yáng (weiß, gut, vorteilhaft, gesund)."
      Auch hier 100%iges Einverständnis. Wo ist der Widerspruch?

      Löschen
    9. @Rosie:
      Deine Ausführungen zu Pkt. 5 kann ich nicht als Reaktion meiner Ausführung zusammenbringen. Ich sehe da keinen inhaltlichen Zusammenhang..?

      Löschen
    10. 6.) Jede Energieform wird durch deren Gegenteil erst möglich gemacht. Ich muss ausholen, um zu werfen. Yin und Yang

      "Punkt 6, ja eben … deswegen widerspricht sich der zweite Teil zu Punkt 4 und der Punkt 5 mit diesem Punkt 6."

      ???
      Bitte erläutern!

      Löschen
    11. Hallo Duderich

      Habe zwar die Punkte in den Ausführungen getrennt und mich damit an Deine Kategorisierung angelehnt, doch sie in der Gesamtheit interpretiert (so war das sicher auch gedacht, hoffe ich). Die Teilung ist mehr der Beitragsbegrenzung geschuldet (und ich sehe, das wirkt unglücklich in meiner Antwort resp. dient nicht dem Verständnis).

      Punkt 4 ("Nicht Konkurrenz und Gewinnstreben") ergibt für mich Zusammengenommen mit Punkt 5 die Tendenz einer Gesamtaussage, die da für mich lautet:

      "Konkurrenzgedanke und Gewinnstreben weg, Bewertung und Kategorisierung weg = Liebe und Altruismus"

      als würde Letzteres als Ergebnis einzig übrig bleiben.

      Das bedeutet für mich (bis zum Ende gedacht) der Verlust der Existenz von Yin und Yang (resp. Liebe und Altruismus) und (durch die Kombination), man kann nicht einmal mehr darüber sprechen, weil wir nicht mehr bewerten ("möglichst ohne Kategorisierung und Wertung"). Noch schlimmer sei, wir könnten es nicht einmal mehr fühlen. (Das erinnert mich an das Q-Kontinuum, beschränkt auf die reine Existenz ... Vll. wird durch diesen Vergleich deutlicher, was ich meine).

      Versuche das zu erklären:

      Nicht nur Liebe und Altruismus ist im Menschen verankert, sondern auch Gewinnstreben und Konkurrenzdenken, welches man nicht einfach herausnehmen könnte, ohne das andere, sprich Liebe und Altruismus zu verlieren. Sie sind eng miteinander verbunden und bedingen sich mehr, als uns voraussichtlich auf den ersten Blick lieb ist.

      Denn Triebfeder all unseres Handelns ist, dass wir uns gut fühlen, ist es nicht so? So betrachtet ein Gewinn, auch wenn mir das Wort dafür nicht gefällt, weil es heute fast ausschließlich für Finanzielles benutzt (ergo: verschlissenes Wort) wird. Damit meine ich einen gesunden Egoismus (≄ krankhafter Egomane) im Selbstkontext.

      Nur wer auf sich selbst achtet, sich selbst gut zu fühlen bereit ist, der kann das auch an andere weitergeben. So vereint sich Yin mit Yang.

      Liebe und Altruismus sind demzufolge ebenso ein Streben nach einer Form von Gewinn (wir Gewinnen Liebe, Wärme ... fühlen uns gut), welches ganz natürlich vom Konkurrenzgedanken getragen wird. Wer kennt sie nicht, die bspw. die kleine Eifersucht (damit meine ich nicht die Dramen, sondern den kleinen Stich oder nur das zehntelsekundige Hochziehen der Augenbraue).

      Alles ist in einer gewissen Ausprägung gesund, es darf nur nicht zu sehr in eine Richtung ausschlagen. Wenn wir nicht mehr dem Gefühl unterlägen, auch verlieren zu können, wenn wir uns gar nicht mehr schlecht fühlen könnten (bzw. uns das vorstellen), strebten wir nicht danach, uns gut zu fühlen, werden wir im Umgang schlampert (platt ausgedrückt), das gilt insbesondere auch für Liebe. Hier gilt es eine Balance zu halten. Und ich denke, das ist der eigentlich Sinn der Gleichnisse zu Yin und Yang. Resp. der Tenor des Buddhistischen, m.E. eine Lehre, die sich eng an die menschliche Psychologie anschmiegt (zumindest Stand des Wissenschaftlichen heute).

      http://www.shaolin-tempel.eu/shaolin/index.php/de/buddhismus/prinzipien-des-buddhismus
      (Kennst Du sicherlich ... doch ich tue es der Vollständigkeit halber mit hinein)

      Doch Buddha erkannte, ein menschliches Leben wird dazu wohl nicht ausreichen ... ;-). Die reine Lehre Buddas bedürfte vermutlich einer anderen Dimension ... Den Mönchen wird in ihrer Dimension ja auch nur gegeben, was eindeutig existenzerhaltend wirkt, so andere Menschen in der anderen Dimension leben, damit es etwas den Mönchen zu geben gibt.

      Gruss
      Rosi

      Löschen
    12. Mache jetzt besser eine Full-Quote .. sonst kommen ich mit der Antwort-Struktur noch ganz durcheinander.

      Das war Dein Punkt:
      "5.) Ein 'Leben im Augenblick' ist anzustreben. Möglichst ohne Wertung und Kategorisierung."

      und das Dein Anliegen:

      "@Rosie:
      Deine Ausführungen zu Pkt. 5 kann ich nicht als Reaktion meiner Ausführung zusammenbringen. Ich sehe da keinen inhaltlichen Zusammenhang..?"

      Meine Ausführungen beziehen sich darauf, was passiert, wenn man es denn so macht, wie in Punkt 5 gewünscht. Ergo: Ohne Kategorisierung und Wertung mit dem Ziel eines Lebens im Augenblick.

      Ein Leben im Augenblick braucht keinen Nachhaltigkeitsgedanken, denn es lebt im Augenblick (Leben im Augenblick, der fehlende Nachhaltigkeitsgedanke kommt dem fehlenden Gewissen gleich und ist Leitlinie des heutigen Kapitalismus).

      Und wie lange ist ein Augenblick? Betrifft es einen Tag, eine Woche, eine Lebensspanne? Wenn ich meinen eigenen Augenblick nicht werten darf, dann brauche ich weder Gewissen, noch mir Gedanken darüber zu machen, wie mein "Flügelschlag" wirkt. Das würde, nebenbei bemerkt, ganz erheblich mit den Lehren des Buddhistischen kollidieren (mit der Chaos-Theorie auch ;-)).

      Möglicherweise hast Du etwas ganz anderes damit ausdrücken wollen, das wäre zu vermuten, wenn meine Antwort Dir unpassend erscheint (das ist nicht negativ gemeint ... und ich bin mir des Durcheinanders meiner Ausführungen bewusst ... das ist ein hochkomplexes Thema ...).

      Vll. hast Du gemeint, die vielen Augenblicke im Leben zu beachten und zu genießen? Sich nicht ständig von Ängsten vor der Zukunft bange machen zu lassen?

      Doch nehme ich einfach die Aussage (mehr stand mir nicht zur Verfügung ... alles andere wäre Spekulation gewesen), steht dort nur: "Leben im Augenblick". Dicht gefolgt von:

      "Möglichst ohne Wertung und Kategorisierung"

      Jetzt erkläre mir, wie Du Dein Streben nach dem Leben im Augenblick definieren würdest, wenn Du ohne Wertung und Kategorisierung auskommen müsstest? Versuche es einfach einmal, das ist kein Scherz. Vll. wird alleine aus diesem Versuch klar, was ich mit meinen Ausführungen ausdrücken wollte und wieso gerade De Lapuentes Text so gut passt.

      Denn er versucht es m.E. (deswegen habe ich mir seinen Text als Beispiel genommen). Dabei geht er hin und räumt die gängigen Kategorisierungen und Wertungen beiseite (also, wie auch von Dir möglichst angestrebt), ersetzt sie jedoch einfach durch seine eigenen. Und damit sind es wieder Kategorisierungen, Wertungen, Bewertungen und vor allen Dingen sind es Abwertungen und persönliche Aufwertungen (Adorno würde sich im Grabe herumdrehen), die letztlich auch wieder einer Gruppe dienen (i.d.F. einer virtuellen).

      Zwar nimmt er nicht mehr die allgemein gültigen (die hält er für scheixxe, deswegen räumt er sie ja beiseite, was jedoch dadurch eine Abwertung/Wertung/Kategorisierung darstellt) und ersetzt sie durch seine eigenen.

      Löschen
    13. Dabei bewegt er sich quasi schon inmitten dessen, was er beklagt. Auf seinen Wortschatz ausgerichtet, bewegt er sich somit im Rahmen eines (anderen) Faschismus, von dem er sich selbst zu befreien wünscht (das glaube ich ihm selbstverständlich). Ähnlich einem Intellektuellen-Faschismus (jedoch aus der Position sich selbst im Mittelpunkt) könnte man formulieren. Und exakt worauf springen seine Leser an?

      "...wo Kahlköpfe aneinandergereiht stehen wie eine endlose Kette von gewienerten Hoden"

      "So ein kleiner Adolf steckt doch in jedem von uns"

      "Faschisten und Rechtsextreme, auch die aus der Mitte, sind im Grunde noch immer dieselben alten Affen."

      Wir Menschen sind im Grunde noch immer dieselben Affen. Davon brauchen er und seine Leser sich mitnichten auszunehmen, um sich somit auf eine höhere Position zu katapultieren (das ist Faschismus pur ... und gegen solches schreibe ich mir seit Jahren die Finger wund ... diese Arroganz verhindert eine weitere Entwicklung m.E.) und sich damit in einem von der Natur befreiten, höheren Denken, einem solch überlegenen zu wähnen.

      Davor warnt Adorno in Minima Moralia, welches man als Werk der persönlichen Aufarbeitung und Weisheit von Adorno betrachten kann (m.E., wenn ich es richtig interpretiere), wobei er auf seine selbst gemachten Denkfehler zu sprechen kommt, mit sich ins Gericht geht und das bezieht sich auch auf die Kategorisierungen und Wertungen (s.u.).

      Weiß, diese Worte habe ich hier bereits zitiert, doch ich tue es noch einmal, denn ich halte sie für wichtig. Und besser kann man es m.E. gar nicht ausdrücken. Wenn ich das versuche, kommt nur Mist heraus, den niemand versteht.

      "Für den, der nicht mitmacht, besteht die Gefahr, daß er sich für besser hält als die anderen und seine Kritik der Gesellschaft mißbraucht als Ideologie für sein privates Interesse." (Nun, das ist im verlinkten Text nicht zu übersehen, denke ich und das meine ich mit Intellektuellen-Faschismus) und weiter:

      "Während er danach tastet, die eigene Existenz zum hinfälligen Bilde einer richtigen zu machen, sollte der dieser Hinfälligkeit eingedenk bleiben und wissen, wie wenig das Bild das richtige Leben ersetzt ..."

      (Dass wäre der Versuch von Herrn De Lapuente, sich davon zu befreien unter Beseitigung bestehender Kategorisierungen und Wertungen, die er durch seine eigenen ersetzt.)

      "Die eigene Distanz vom Betrieb ist ein Luxus, den einzig der Betrieb abwirft. Darum trägt gerade jede Regung des sich Entziehens Züge des Negierten."

      (Das hat er scheinbar glatt übersehen, ähnlich, wie die Buddhistischen Mönche, die übersehen das zunehmend auch, so verschiedene Berichte bspw. aus Thailand.)

      "... Die Kälte, die sie entwickeln muß, ist von der bürgerlichen nicht zu unterscheiden."
      (Auch gerade das lieben seine Leser, seinen Negativismus, wie es seine Kritiker nennen und das ist die einseitige Kälte [den anderen, andersartigen Gegenüber, wie er möglicherweise meint, jenen, die es verdient haben], die niemanden weiter bringt, auch nicht den Menschen -> resp. nur ying)

      "... Auch wo es protestiert, versteckt sich im monadologischen Prinizip das herrschende Allgemeine."
      (Wie ich schon schrieb, De Lapuente kommt da nicht heraus, er vertauscht lediglich die Rollen)

      Löschen
    14. Und:

      "Wollte man jedoch darum das Entgegengesetzte zum Prinzip erheben und - wie ich selber einmal es tat – Philosophie die bündige Verpflichtung zur Unnaivetät nennen, so führe man kaum besser. Nicht bloß ist Unnaivetät im Sinne von Versiertheit, Abgebrühtheit, Gewitzigtsein ein fragwürdiges Medium der Erkenntnis, durch Affinität zu den praktischen Ordnungen des Lebens, allseitigen mentalen Vorbehalt gegen Theorie selber stets bereit, in Naivetät, das Hinstarren auf Zwecke zurückzuschlagen."

      (Dass ist das, was De Lapuentes Leser so an ihm schätzen [da nehme ich mich mitnichten aus]; worauf sich die meisten im Sinn auch begrenzen. Es ist der Kern resp. der Motor seines Esprits. Doch mit Erkenntnis hat es wenig zu tun, das sollte einem zumindest bewusst sein.)

      "Anzunehmen, daß das Denken vom Verfall der Emotionen durch anwachsende Objektivität profitiere oder auch nur indifferent dagegen bleibe, ist selber Ausdruck des Verdummungsprozesses. …"

      (Diese Aussage knabbert enorm am roten Fadenden des verlinktenText und weist darauf hin, dass wir alle noch Affen sind und es sogar voraussichtlich bleiben müssen, um überhaupt dem Denken gerecht werden zu können. Schon der Versuch, das aufzuspalten und sich von einer Seite zu distanzieren, in Form von: „der Natur befreiten, höheren Denken, einem solch überlegenen zu wähnen“ ihn genau dort wieder hin katapultiert, wovor er zu fliehen gedenkt … Arno Gruen benennt es zum z.B. in einem seiner Bücher: „Realismus als Krankheit“ und meint damit gleichwohl dasselbe … und beide hatten den gelebten Faschismus des Nationalsozialismus vor Augen; wussten also, wovon sie schrieben).

      Und das wären für mich alles Folgen, die sich aus:

      "Nicht Konkurrenz und Gewinnstreben...

      5.) Ein 'Leben im Augenblick' ist anzustreben. Möglichst ohne Wertung und Kategorisierung."

      ergeben, so sie sich nicht direkt gleichsetzen, wenn man es denn umsetzte. Denn man kommt ohne nicht aus, sie kommen lediglich aus einer anderen Richtung und bedeuten letztlich wieder das Gleiche.

      Dachte, anhand des gewählten Werkes von De Lapuente würde es verdeutlicht werden, die Wirkung, auch jene, die es auf die Leser hat, um darzustellen, wie sich letztlich alles im Kreis bewegt. Wie zuviel von ying, die Mitte verschiebt, gleichwohl ein zuviel von yang das tun würde, so es überhaupt yang wäre und man diesem yang nicht gleich ying nachweisen könnte.

      Vll. war das einfach zu detailliert mit beschäftigt, fehl am Platze.

      Gruss
      Rosi

      PS: Vermutlich hab ich jetzt eher alle Klarheiten beseitigt … oder?
      PSPS: Es ist schwierig, so etwas rein schriftlich innerhalb von Kommentarfunktionen zu diskutieren … finde ich ;)



      Löschen
    15. @Rosie:
      "5.) Ein 'Leben im Augenblick' ist anzustreben. Möglichst ohne Wertung und Kategorisierung."
      Ich habe mich ungenau ausgedrückt. Ich hätte vielleicht schreiben sollen: 'Im HIER und JETZT', aber das hätte dann auch sehr abgedroschen geklungen.
      Ich schrieb 'möglichst' bei den Wertungen und Kategorien, und ich wusste, was ich tat, als ich dieses Wort schrieb. ;-)

      Ich will also diese Aussage weiter Ausführen, und dann - denke ich, sind wir wieder beisammen!

      Ich merke es selbst an mir. Wenn ich z.B. Feierabend habe und ich mich auf dem Weg nach Hause befinde. Ich denke dann oft, was machst Du, wenn Du zuhause bist? Plane bereits den Abend durch, anstatt den Augenblick aufmerksam wahrzunehmen. Und mit diesen I-Pad's und was auch immer, ist auch die Seuche! Ich sehe junge Leute nur noch in Displays starren.

      Zu Wertung und Kategorisierung.
      Selbstverständlich gibt es dazu Grenzen. Deshalb 'möglichst'. Wie will ich beispielsweise Gutes anstreben, ohne vorher eine Kategorisierung und Wertung vorzunehmen?

      Ich meinte damit, dass, wenn man 'im Moment' ist, die Wahrnehmung im Jetzt ist und einen Menschen sieht, diesen dann versucht, offen wahrzunehmen und nicht ohne zureichende Kenntnisse in eine Schublade zu werfen.
      Der Pizza-Bote könnte nebenbei bspw.auch ein Schachgenie sein. Niemanden sollte dies überraschen.

      In Zusammenhang mit 'Kategorisierung' und 'Wertung' stand, wenn auch nicht wirklich vom Zitat ableitbar, die Wahrnehmung. Offenen Sinnes sein und die Wahrnehmungen dabei erst mal nicht zu 'werten' zu 'kategorisieren'. Der verpasste Bus kann bspw. eine besondere Erfahrung einleiten.
      Ich scheitere selbstverständlich täglich dabei, aber ich versuch's. :-)

      Nochmal abschließend:
      Es gibt weder Yin noch Yang ohne Wertung. Wäre alles gleich, neutral, dann gäbe es diese beiden Kräfte nicht.

      Zusammen wären sie Eins und Neutral.
      Aber sie sind nie gänzlich zusammen, sondern nur in Teilen. Gegensätze als Quelle der Energie...

      Und wenn ich sage: 'Alles ist Eins' dann meine ich nicht die Zahl Eins, sonders das alles zusammengehört. Alles ist letztlich Energie (die sich physikalisch aus Widersätzen speist).
      Ich meine damit, dass Alles mit Allem verbunden ist. Das Große ist im Kleinen und Innen ist Aussen.
      (Das waren jetzt, glaube ich, alle Klischees, aber es steckt auch sehr viel Wahrheit darin. Deren man sich erschließen muss...

      Hoffe, der Aufklärung gedient zu haben.

      Ich versuchte mich Eingangs kurz zu fassen. Bei der Darstellung eines Weltbildes muss man bei diesem Anspruch einfach scheitern... :-)

      Löschen
    16. '(Das waren jetzt, glaube ich, alle Klischees, aber es steckt auch sehr viel Wahrheit darin. Deren man sich erschließen muss...'

      Uiuiui, da muss ich mich korrigieren:
      Die 'Wahrheit' gibt es selbstverständlich nicht!

      Ich glaube sie nur zu kennen... :-P

      Löschen
    17. Mann, diese Kommmentarspalte entwickelt sich ja mal wieder zu einem Mausradkiller!

      Löschen
    18. Ja fürchterlich, mit der Kommentarverschachtelung.

      Und stimmt, wir sind uns wieder einig, nach Deinen erweiterten Erklärungen. Und ich verstehe auch, dass man sich kurz fassen möchte. Doch Weltbild oder gleich Sinn des Lebens, das ist in der Tat schwierig mit ein paar Worten ...

      Ansonsten gebe ich Dir ja völlig recht, die Punkte passen jetzt wieder zueinander und das mit "alles ist Eins" hatte ich generell richtig verstanden. Bin ja nicht über alle Deine Punkte gestolpert *grins*, eigentlich nur über jene, die man im aktuellen Mainstream (und oft auch jene, die meinen davon abgewandt zu sein) völlig falsch versteht und leider wohl so auch praktiziert. Deswegen fand ich es gar nicht so unwichtig, genauer drauf einzugehen.

      Aber vll. wäre es einfacher gewesen, noch einmal nachzufragen ...

      Lieben Gruß
      Rosi

      PS: Wie hat Dir Dahlke gefallen?

      Löschen
    19. @Rosie:
      Ich war ja überzeugt davon, dass wir zum Schluss wieder zusammen sind, obwohl natürlich Differenzen, Meinungsunterschiede okay und durchaus spannend sind.

      Wollte ja keine Meinung oder Weltbild etablieren, sondern lediglich meines vorstellen. Du weißt das natürlich.

      "PS: Wie hat Dir Dahlke gefallen?"

      Er ist ein (wohl unleugbares) Puzzlestück meines Weltbildes.

      Löschen
  5. @Der Duderich
    Amüsantes Duderich-Profil-Bild.
    Passend zum Thema...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es gibt weder 'Gott' noch 'Teufel'. Gleichzeitig gibt es beide natürlich. Es ist kompliziert...

      Derweil leuchten meine Hörner.

      Grüße vom
      Gefallenen Duderich
      ;-)

      Löschen
  6. Übrigens: Wenn ich sage: "7.: Alles ist Eins" muss das dann heißen, das 'Yin' und 'Yang' ZWEI sind?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Nein, wieso?

      Es sei denn, Du beleuchtest es jeweils einzeln, ähnlich, wie man sich die Molekularstruktur von Gras anschauen kann (oder nur Wurzel und Halm), es bleibt trotzdem Gras und es bleiben seine Bausteine. Lässt man die Zusammensetzung aus, nun, dann kann man nicht mehr weiter drüber sprechen. Könnte nicht mehr darüber rede, wieso die Wurzel in der Erde steckt und warum der grüne Halm lieber Sonne tankt.

      Gruss
      Rosi

      Löschen
  7. Alles ist eins.
    Eins plus Eins, - gibt immer zwei.
    (Sprachs, - und lenkte sein Raumschiff in die Sonne.)
    Leider nur bis kurz vor dem Urknall. Bekommt man aber annähernd wieder hin. Bring ausreichend Antimaterie mit Materie zusammen. Eins + das Andere = Puff. Danach, ist das wirklich eins, - und ziemlich einerlei.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Meine Rede! Irgendwann haben die Gegenkräfte sich gegenseitig absorbiert. Finaler Energieabtausch hat stattgefunden. Ergebnis:
      Das Nichts. Ohne Gott und Teufel.
      Nicht mal Yin und Yang.

      Bis dahin ist aber noch ein wenig Zeit, denke ich.

      Löschen