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Mittwoch, 30. Januar 2013

Gute Nachricht des Tages (3)

Abteilung: 'Scheibenwischer' war vorgestern

Der Duderich ist immer auf der Suche nach guten Nachrichten, die in der Masse der Horrormeldungen meist untergehen.

Hildebrand hat Startkapital für seinen Störsender zusammen (Süddeutsche.de)

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Wie auch die Nachdenkseiten wünsche ich diesem Projekt viel Glück und Durchhaltevermögen. Denn wir brauchen jede Gegenöffentlichkeit, die wir kriegen können!

Kommentare:

  1. Ich bin heute das erste Mal auf dieser Seite zu Besuch und möchte meinen Kommentar zur Diskussion eines neuen Gesellschaftsmodells hier erneut posten, weil ich befürchte, dass er sonst untergeht (Sorry, passt jetzt nicht zum aktuellen Beitrag): "Alles das hat der von mir sehr geschätzte Robert Havemann in seinem Buch "MORGEN" Die Industriegesellschaft am Scheideweg; Kritik und reale Utopie dargelegt. Ich habe noch nie ein so gut durchdachtes und sehr verständlich geschriebenes Buch über unsere gesellschaftlichen Zustände und den Weg daraus gelesen. Sein Gesellschaftsmodell Utopia ist möglich, setzt aber unbedingt voraus, das Geld abzuschaffen. Besorgt euch das Buch im Internet und lest es - ihr werdet viele Antworten auf eure Fragen finden."

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    1. Werde es mir besorgen und dann gegebenfalls hier bewerben.
      Danke für den Tipp.
      Schau hier doch öfter mal rein! :-)
      Dann aber bitte mit 'Nickname' - der Wiedererkennung wegen.

      Liebe Grüße
      Duderich

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  2. Danke für deine Einladung, werde sie annehmen. Bin gespannt, was du zu Havemanns realistischen Visionen zu sagen hast. Ich gehe seitdem ganz anders durch die Welt und frage mich bei allen auftretenden gesellschaftlichen Problemen: Was wäre, wenn es kein Geld gäbe? Und schwubsdiwubs: Das Problem existiert nicht mehr oder umgekehrt: Das Problem besteht nur, weil es Geld gibt. Sein Utopia ist die Gesellschaft, in der ich gern leben würde und wenn man es der Menschheit nahebringen könnte, würde die Mehrheit genau so denken und dafür eintreten.

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    1. @Ruby:
      Ja, das klingt doch mal spannend!
      Erinnert mich ein wenig an das 'Star Treck' Universum, die einzige mir bekannte Utopie, die ohne Geld auskam.
      Werde es morgen bestellen und schnellstmöglich reinlesen um es dann hier guten Gewissens bewerben zu können.
      Meine Vorsicht ist begründet aufgrund schlechter Erfahrungen, die ich gemacht habe:

      Habe aufgrund mangelnder Recherche eine Seite beworben, die sich im Nachhinein als übelster Marktradikalismus entpuppt hat:
      http://aufzeichnungen-eines-gutmenschen.blogspot.de/2012/06/freiwillig-frei-denken-hilft.html

      Löste eine Kommentarflut aus, die auf dieser Seite unerreichbar blieb.
      Um die Kommentare mit Mausrad zu scrollen würdest Du vermutlich mehrere Minuten brauchen.
      War eine prägende Erfahrung - darum meine Vorsicht.
      Ist nichts persönliches - hat aber mein Bewusstsein dafür geschärft, dass man als Seitenbetreiber auch eine gewisse Verantwortung hat...

      Bin mir aber sicher, dass ich dieses Buch - nachdem ich es angelesen habe mit gutem Gewissen hier bewerben kann.

      Freue mich auf weitere Kommentare von Dir!

      Liebe Grüße
      Duderich

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    2. Kann deine Vorsicht durchaus verstehen, würde auch nicht naiv alles annehmen. Bei Havemann gibt es keinen Markt mehr, keine Macht, keinen Staat, keine Polizei, keine Lohnsklaverei, kein Raubbau an der Erde... halt eine Welt, in der sich alle wohlfühlen. Und das erstaunliche an seiner Theorie, die Industrie- und Landwirtschaftsproduktion beträgt nur noch die Hälfte von heute und doch leben die Menschen doppelt so lange und haben sehr viel Zeit, ihre Potentiale zu entwickeln. Das Einzigste, was vielleicht einigen Männern nicht gefallen wird, in seiner Welt gibt es kaum noch Fahrzeuge (Autos, Flugzeuge...), weil die Menschen sie kaum noch brauchen.

      Havemann lebte in der DDR, war Systemkritiker und hatte fast bis zu seinem Tod 1982 Hausarrest, der von der Stasi eng überwacht wurde, böse Gerüchte behaupten, dass es im Stasiarchiv sogar Fotobeweise gibt, dass unsere IM Erika ihn mitbewacht hat.

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    3. So ein Unsinn, Geld an sich ist nicht das Problem, sondern das, was die Banken daraus gemacht haben.
      Dazu müsste man sich mal mit der Geschichte des Zahlsystems und des Geldes beschäftigen.

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    4. @kleriker:
      Lass uns bitte an Deiner Weisheit teilhaben!
      Was birgt die Geschichte des Zahlsystems und des Geldes für ein Geheimnis?

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    5. @Kleriker
      Wieso benennst du Havemanns Idee als Unsinn? Hast du dir gedanklich eine Gesellschaft ohne Geld mal durch den Kopf gehen lassen? Oder reicht da deine Phantasie nicht aus? Nur weil du es nicht kennst oder nicht vorstellen kannst, ist es noch lange kein Unsinn.
      Und außerdem gehört zu einem Meinungsaustausch eine Begründung der Behauptung. Bitte belege deine Behauptung - was an der Idee, eine Gesellschaft ohne Geld, ist in deinen Augen falsch oder nicht realisierbar?

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    6. Uff...ich dachte eigentlich, dass man hier über das Geldsystem bescheid weiss. Nicht böse sein Leute wenn ich mich kurz fasse, denn ick muss pennen (Nachtschicht).

      Zum einen habe ich keine Lust, mit nem Rucksack oder nem Karren durch die Märkte zu gondeln, da man ja Tauschen müsste, gäbe es kein Geld. Leuchtet ein oder?
      Dann macht euch mal Gedanken in wessen Händen die Geldschöpfung (Giralgeld) liegt....(kann man recherchieren) und wie das Geldsystem funktioniert.
      Was müssen Banken an Sicherungseinlagen haben, was steht als Gegenpol an Guthaben der Bankkunden (Lohn und Co). Sprich, das eigentliche Guthaben der Menschen ist nie und nimmer vorhanden, weil es die Banken durch das Zocken einfach nicht haben (würden sich alle Kunden bspw das Geld auszahlen lassen wollen).
      Einfach ausgedrückt, ginge ich ins bspw Theater und gebe meinen Mantel an der Garderobe ab, würde genau dieser Garderobenmitarbeiter meinen Mantel während der Aufführung an jemand anderen verleihen. Ist das nicht schön?
      Die Geldschöpfung müsste in Staatshänden liegen und nicht bei Privatbanken.

      Dann darf es auch kein Schuldgeldsystem sein, was Geld ja nun schon seit eh und jeh ist. Geld=Schulden (Schuldschein).
      In der heutigen Zeit kann man das System leider nicht mal eben so umkrempeln, wie wir es gerne hätten, doch m.M. nach, könnte man ein knallhartes Trennbankensystem machen. Eine Bank hat das zu sein, was es sein soll (Und das schon seit der 1.Bank), nämlich ein Geld-Aufbewahrungshaus.)Das Geld der Menschen muss 1:1 bei der Bank vorhanden sein. Ebenso sollten keine Zinszahlungen erlaubt sein, sondern das Geld sollte ab einer gewissen Zeit seinen Wert verlieren. Warum? weil Geld ein Zahlungsmittel und kein Hortungsmittel ist. Geld kann nicht arbeiten, nur der Mensch kann das indem er durch Arbeit Werte schafft (bspw der Tischler einen Tisch). Somit würde der Mensch gezwungen sein, wenn er sein Geldwert nicht verieren will, dieses auszugeben. Was passiert wenn man Geld ausgibt? Richtig, es schafft Wohlstand (nicht Reichtum) in allen Belangen. Arbeitsplätze, Infrastrukturen, Straßen Schulen usw.

      Gerne darf eine Bank auf eigenes Risiko ein 2. Haus aufmachen, was man dann Zockerbude nennt. Da darf von mir aus auch jeder Mensch zocken, wenn er das will, doch gehts in die Hose, dann ist es das Prob des 2.Bankhaus und der Mitzockenden. Keine staatliche Hilfe, das Geld der Nichtzocker bleibt im Bankhaus 1. Man lässt die Zockerbande pleite gehen. Siehe Island.

      Also, Schöpfung in Staatshand (einfach ausgedrückt), dann müsste ein Staat auch keine Wucherzinsen an die jetzigen Verbrecher zahlen. (Muss man sich mal reinziehen, die Banken verzocken sich in bspw Griechenland, die können sich ihre Zinszahlungen an die Bank nicht leisten, das zahlen dann durch Bürgschaften und direkten Hilfen die europäischen Steuerzahler über den Umweg an Griechenland, was dann direkt zur Bank geht, damit wäre aber noch nicht 1 Cent getilgt wohlgemerkt. Als Dank, dass die Bank nun ihr Risioko los ist, erhöht sie die Zinsen an Griechenland, weil sie wieder Geld brauchen und den erhöhten Zinssatz natürlich auch nicht wuppen können. Wie auch? Also springen die Steuerzahler abermals ein, was zur Folge haben kann, dass auch ein Geberland dadurch Schwierigkeiten bekommen kann. Als Dank quasi, bekommt das Gegeberland durch das Rating einen ebenso höheren Zinssatz. Die Spirale setzt sich fort.) Also kassieren die Verbrecher nochmals Kohle oben drauf.

      Zinseszinssystem abschaffen, welches ja noch der Entkopplung vom Goldstandart, 1973 glaube ich, durch Nixon, völlig ausuferte.

      Bei längerer Hortung, Wertverfall, damit das Geld im Umlauf bleibt.

      Dann hätten wir schon mehr erreicht als die Menschen sich erträumen würden.

      Ich habe mich mit dem jetzigen Dreckssystem einige Jahre auseinander gesetzt und es würde einfach ausarten, wenn ich mein ganzes Wissen in Zeilen verfasse.

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  3. "Star Treck" ist im übrigen der einzige Film seines Genres, indem wohl der Kapitalismus im positiven Sinn überwunden ist, zumindest was die Erde betrifft...lächel

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  4. @Rubi:
    Habe das Buch bestellt. Die Lieferung dauert aber ein paar Tage.
    Gruß,
    Dude

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  5. Zum einen habe ich keine Lust, mit nem Rucksack oder nem Karren durch die Märkte zu gondeln, da man ja Tauschen müsste, gäbe es kein Geld. Leuchtet ein oder?

    Nein, leuchtet nicht ein.
    Da es in der neuen Gesellschaft kein Privateigentum an Produktionsmitteln, Grundbesitz gibt und auch keinen Handel, sprich Markt brauchst du auch kein Geld mehr. Alles wird gemeinschaftlich hergestellt (das meiste vollautomatisch)und jeder nimmt, was er braucht. Niemand hat es mehr nötig, zu horten. Lies das Buch und du wirst verstehen. Danach können wir ja weiterdiskutieren.
    Lieber Gruß Ruby

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  6. Leistungslose Kapitaleinkommen

    Der Kapitalismus (Zinsumverteilung von der Arbeit zum Besitz) lässt sich nicht beseitigen, indem "der Staat" den Reichen etwas wegnimmt ("Auge um Auge, Zahn um Zahn"), sondern indem er ausnahmslos allen arbeitswilligen Menschen, die bisher am marktwirtschaftlichen Wettbewerb gehindert oder von ihm ausgeschlossen waren, es durch geeignete wirtschaftliche Rahmenbedingungen ermöglicht, den Reichen Konkurrenz zu machen ("…wenn dich jemand nötigt, eine Meile mitzugehen, so geh mit ihm zwei.")!

    Die Frage ist dabei nicht, ob es eine "Geldschöpfung der Geschäftsbanken" gibt (es gibt keine), sondern warum "staatlich geprüfte Experten" diesen Schwachsinn postulieren und warum es Schwachköpfe gibt, die den "Experten" glauben:

    Anfang und Ende von Gut und Böse

    Es gibt genau zwei Ursachen für leistungslose Kapitaleinkommen, die aufgrund religiöser Verblendung (künstliche Programmierung des kollektiv Unbewussten) gänzlich unreflektiert aus der Antike übernommen wurden und damit den eigentlichen Beginn der menschlichen Zivilisation, die Natürliche Wirtschaftsordnung (echte Soziale Marktwirtschaft), bis heute verhinderten: Die Verwendung von hortbarem Geld, das den Urzins erpresst, und ein privates Bodeneigentumsrecht, das die Bodenrente nicht der Allgemeinheit zukommen lässt. Alle weiteren Formen leistungsloser Kapitaleinkommen (Sachkapitalzins, Spekulationsgewinne) sind davon abgeleitet und können ebenfalls nur durch eine freiwirtschaftliche Geld- und Bodenreform eigendynamisch auf Null geregelt werden:

    Geldtheorie

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