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Mittwoch, 16. Januar 2013

Wir haben Sommer

...  als Bundesvorsitzenden der größten Dachorganisation von Einzelgewerkschaften, namentlich des DGB.

Eine ziemlich wichtige Figur, für sozialdemokratische (upps, warum hört sich dieser Terminus so negativ-belastet an?) Opposition. Man sollte meinen, dass es aus dieser Warte viel zu kritisieren gäbe, an der momentanen schwarz-gelben Regierung, die für Wirtschaftswachstum auf Kosten von Arbeitnehmerinteressen, die für Arbeitsrechte-Abbau (genannt 'Reformen') steht, und die sich eisern gegen den gesetzlichen Mindestlohn stellt. Dies hindert Sommer jedoch nicht daran auf Kuschelkurs mit der Kanzlerin zu fahren, bzw. deren Kuscheln zu erwidern. Abgesehen davon, dass kuscheln mit das Merkel keine schönen Assoziationen weckt, sollte man meinen, dass ein Gewerkschaftsfunktionär, dessen originäre Aufgabe ja die Interessenvertretung der Arbeitnehmer ist, sich nicht mit einer Politikerin gemein macht, die diese nie im Sinn hat(te), sondern für eine 'marktkonforme Demokratie' eintritt.
So verkommen und vom Neoliberalismus unsere Gesellschaft flächen- deckend durchdrungen ist, mag es aber niemanden wirklich wundern, wenn Sommer mit Merkel schmust und auf deren Klaviatur spielt.
Doppelverglast und wärmeisoliert wie dessen Büro im Glasturm und sein Bonzen-Funktionärsschlitten ausgestattet ist - wie kann er da noch die soziale Kälte wahrnehmen, die die momentanen Außentemperaturen limboartig locker unterbietet?
So ist es kaum verwunderlich, dass Merkel und Steinbrück zur Klausurtagung des DGB eingeladen sind, nicht aber Vertreter der LINKEN, die fast deckungsgleich die Positionen vertritt, die der DGB sich offiziell auf seine Fahnen schreibt.
Die selbe Korruption, die unser parlamentarisches System und die 'Vierte Gewalt' durchdringt ist schon längst auch in außerparlamentarischen Organisationen, wie beispielsweise den Gewerkschaften angekommen.

Aber selbstverständlich wird der deutsche Michel weiterhin brav seine Gewerkschaftsbeiträge bezahlen, Merkel die Treue halten, oder wahlweise auf die Abziehfigur Steinbrück reinfallen. Ist doch letztendlich auch egal, welche kommende Regierungskoalition unseren Sozialstaat weiter sturmreif schießt.
Die letzten verbliebenen FDP-Wähler sind wenigsten nicht so abgrundtief blöde sich von linksblinkenden Parolen verarschen zu lassen, sondern wählen konsequent diese Partei um sich der Solidarität der Gesellschaft zu entziehen - Gewinnmaximierung nennt man das heute. Diese Kälber wählen nicht ihren Metzger selber, sondern den steuerbegünstigten Fleischverwertungskonzern.

Öffentliches Eigentum ist für die Begüterten sowieso verzichtbar, wenn die Privatisierung alle Leistungen käuflich macht. Wer mehr Steuern zahlt, als er verfolgungsfrei hinterziehen kann, ist selber Schuld. Und wer als politischer Vertreter der Bevölkerung nicht ein paar Leckerlis von Lobbyorganisationen mitnimmt macht sich bereits ob seines Gutmenschentums und seiner Naivität sowieso untauglich für öffentliche Ämter.

Dieses System nennt sich (immer noch) Demokratie. Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis Nichtwähler ihre Stimme verkaufen können.
Der Markt regelt alles. Auch politische Einflussnahme.
Und Reichtum verpflichtet - nämlich zum Vermehren des eigenen Reichtums auf Kosten Unterprivilegierter.

So ist das System nun mal.
Solange wir es nicht bekämpfen (nicht die Demokratie in ihrem eigentlichen Sinne), festigen wir es, ja, sind Teil dieses Systems und verantworten somit weitere zukünftige soziale Verwerfungen, die sich bereits in Rest-Europa und auch hier ihre Bahn brechen.

BILD-Leser und andere Medienkonsumenten werden späteren Generationen, wie schon in der früheren deutschen Geschichte, gegenüber behaupten, sie hätten von all diesem nichts gewusst.
Das wird sogar meistens stimmen, aber sie wollten es auch nicht wissen.

Es geht schließlich nur noch um die Erhaltung des eigenen Status Quo. Wir sind alle zu Individuen zugerichtet worden, nicht mehr Teil einer Gesellschaft/Gemeinschaft. Dies wird uns verkauft als persönliche Freiheit und individuelles Glückschmiedetum.
Alle, die unsere Solidarität benötigen, sind nur noch Kostenfaktoren, die uns finanziell nach unten ziehen und somit unseren Marktwert bedrohen.
Menschlichkeit und Humanität stehen unter Finanzierungsvorbehalt. Alles muss sich rechnen. Jeder ist Einzelunternehmer seiner eigenen ICH-AG und steht in Konkurrenz zu seinen Mitmenschen.

Der Großbildfernseher soll das Fenster nach draußen auf die Realität ersetzen.

Und genauso wenig, wie noch  so hochauflösende Bildschirme die Realität abbilden, stehen Funktionäre wie Sommer für Arbeitnehmerinteressen ein.

Hannah Arendt postulierte mal, dass niemand das Recht hat zu gehorchen.
In der Illusion, dass dieses System dem eigenen Nutzen dient, wird dieses Recht tagtäglich gebrochen.

Auch in der Werbepause...


Kommentare:

  1. @Duderich
    Schön, wieder was von dir zu hören, respektive zu lesen.
    Melde mich wieder, muss gerade an einem Artikel schreiben, zu dem du mich mit deinem gestrigen Kommentar inspiriert hast...

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  2. "So ist es kaum verwunderlich, dass Merkel und Steinbrück zur Klausurtagung des DGB eingeladen sind, nicht aber Vertreter der LINKEN, die fast deckungsgleich die Positionen vertritt, die der DGB sich offiziell auf seine Fahnen schreibt."

    Das ist bezeichnend. Die Menschen meinen, dass die CDU und SPD schlechte Politik machen, halten die LINKEN aber für Spinner. Die einzige Partei die zumindest eine Alternative anbietet (die Umsetzung müssen sie erst noch beweisen) fällt raus. Je länger dieser Zustand anhält, desto mehr gleichen sich die Linken an den Rest der Parteienlandschaft an, da die Idealisten desillisiuniert aufgeben.

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    1. Wobei ich immer noch nicht wirklich begreifen kann, warum die Partei, die sich für die Mehrheit der Bevölkerung einsetzt noch im einstelligen Bereich der Zustimmungswerte herumdümpelt, während das Merkel, die gegen die Mehrheit der Bevölkerung Politik macht solche Zustimmungswerte erhält.
      Es mag an der Auflagenzahl der BILD-Zeitung liegen.
      Hat die Aufklärung jemals stattgefunden?

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    2. Eigentlich eine gute Frage. Allerdings sind Menschen eben so. Jeder weiß, dass Bewegung gesund ist. Trotzem sitzen die Menschen vor dem Fernseher und werden fett. Sie nehmen lieber Pillen gegen Bluthochdruck, anstatt Sport zu machen. In einem Fall gibt es Nebenwirkungen im Anderen nicht. Menschen sind irrationale Wesen. Sie lassen sich leicht beeinflussen. In den Medien wird ihnen vorgekaut, dass die Linken Populisten sind. Damit haben die Medien ja Recht, aber das dies für die anderen Parteien auch zutrifft wird nicht thematisiert.

      Was man am Beispiel Wahlentscheidung deutlich sieht ist, dass
      Menschen nicht rational handeln,
      sie nicht nur Egoistisch denken,
      sie beeinflussberer sind als manch einer zugeben will.

      Das ist alles bekannt. Die Marktliberalen ignorieren das, da weite Teile Ihres Gedankengebäudes zusammenbricht, wenn sie es nicht täten

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  3. "Die selbe Korruption, die unser parlamentarisches System und die 'Vierte Gewalt' durchdringt ist schon längst auch in außerparlamentarischen Organisationen, wie beispielsweise den Gewerkschaften angekommen."

    So ist es , alle Institutionen gehen den gleichen Weg , abheben , Partikularinteressen , Pfründe...

    Womöglich läßt sich aus den vorhandenen Zuständen bereits ablesen , daß auch die Gewerkschaften vor sich hindämmern , wären sie schlagkräftig , hätten wir andere Verhältnisse.

    Ein wenig reagieren die Leute aber schon darauf , ein Teil zumindest - die Gewerkschaften hatten schonmal ganz andere Mitgliederzahlen.

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    1. Dass sich die Menschen von den gleichgerichteten Gewerkschaften abwenden mag nachvollziehbar sein.

      Aber wo wenden sie sich hin, wo landen sie?

      Wo formieren sich die oppositionellen Kräfte?
      Ich habe es noch nicht ausmachen können.

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    2. Gute Frage, ich denke sie verlieren sich mittlerweile in schnöden Allltagsaktivitäten, sind oft resigniert und tummeln sich auch des öfteren im Netz, aber "oppositionelle Kräfte", absolute Fehlanzeige...:-(

      Sorry, mehr fällt mir gerade nicht ein, ich war auch ein wenig bei "Klaus Baum involviert"...lächel...;-)

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    3. In der Tat , es ist ruhig. Muß nicht , kann aber auch heißen , daß es ZU ruhig ist .
      Die Unzufriedenheit ist groß , das kann sich auch ziemlich spontan entzünden.

      Kann aber auch sein , daß die Politik rechtzeitig die Kurve kriegt und die Richtung wechselt.

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    4. @Art Vanderley
      Das auf politischer Ebene weiterhin alles an die Wand gefahren wird was irgendwie möglich ist, beweisen ja die täglichen Hiobsbotschaften.
      Da sehe ich in keinster Weise eine Besserung über uns kommen, man könnte eher meinen, das es System hat.
      Rechtzeitig wäre nämlich eigentlich schon "gestern" gewesen...

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    5. @ publicviewer

      Kann gut sein , daß der "point of no return" schon überschritten ist.

      System hats auf jeden Fall , habe sogar den Eindruck , daß es so manchem "Eliten"-Vertreter einfach Spaß macht , immer noch einen draufzusetzen , Ackermann etwa hat schon sehr zielgerichtet immer das Falsche zum falschen Zeitpunkt gesagt.





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  4. Ich kann die Kritik an den Gewerkschaften und insbesondere an Merkel-Zäpfchen Sommer zwar sehr gut nachvollziehen, muss aber zugeben, auch Mitglied einer Gewerkschaft zu sein (Asche auf mein Haupt). Was mich damals zu Eintritt bewogen hat, waren die Rechtsschutzleistungen. Die stellen einem z.B. im Fall einer unberechtigten Kündigung einen Anwalt und übernehmen auf Antrag auch die Gerichtskosten, weil man beim Arbeitsgericht die erste Instanz in jedem Fall selbst bezahlen darf.

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    1. Nun, bezeichnend ist es, dass Du als Grund für Deine Mitgliedschaft die Rechtsvertretung angibst, und nicht die außerparlamentarische Vertretung Deiner Arbeitnehmerinteressen.
      Ich klage auch niemanden an, der Gewerkschaftsmitglied ist - eigentlich sollten es viel mehr sein.
      Ich zeige auf die Gewerkschaftsfunktionäre, die sich kaufen und korrumpieren lassen.

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  5. mit diesem artikel triffst du einen ganz wunden punkt:

    in der tat wären es die gewerkschaften, die als echtes gegengewicht gegen den marktliberalen mainstream position beziehen müssten.
    leider sind auch sie bereits opfer einer macht- und statusgierigen nomenklatura geworden, die sie als vehikel für die eigenen ambitionen benutzt.

    es ist leider so: wo man hinschaut homo homini lupus.

    ich frage mich wirklich oft, ob den menschen überhaupt zu helfen ist.

    lg
    don

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    1. @Don:
      "ich frage mich wirklich oft, ob den menschen überhaupt zu helfen ist."

      Die weiterführende, und auf schwindelerhöhender Meta-Ebene anzutreffende Frage ist dann, ob der Menschheit überhaupt geholfen werden soll - so wie sie mit diesem Planeten umgeht.
      Jede andere Spezies, die so viele Ressourcen verbrauchen würde, wie der Homo Sapiens würden wir auf das äußerste bekämpfen.

      Wir führen uns auf, als könnten wir uns der Erde Untertan machen. Gleich einer Krebszelle, die letztendlich ihren Wirt tötet - und damit sich selbst.

      Aber das ist ein anderes Thema. Vielleicht das elementarste für die Menschheit überhaupt.

      Vielleicht werde ich mir dieses hier mal annehmen. Ob seiner Bedeutung und Komplexität habe ich aber gewisse erfurchtsbedingte Berührungsängste...

      Liebe Grüße
      Dude

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    2. Kein anderes Thema , das hängt schon zusammen.

      Die geistige Degeneration ist gleichermaßen Ursache für den sozialen Niedergang und für die laaange Zeit , die gebraucht (werden) wird , um das mit der Ressourcenverschwendung zu erkennen.

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    3. Es ist keine Frage der Erkenntnis, sondern eine der Verdrängung. Würde man die Erkenntnis nämlich zulassen (die schon lange besteht) dann müsste man ja in der Konsequenz seine Konsumgewohnheiten ändern.
      Letztendlich will der Konsument aber aufgrund der nachlassenden Kaufkraft immer billigere Produkte.
      Scheiß egal, wodurch dieser niedrige Preis erkauft wird.
      Guckst Du hier:
      http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=pgCD-4Q-4Wo

      Grüße,
      Dude

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    4. Passiver Widerstand ist die Lösung..aber was red ich....
      BTW. Was ist eigentlich beim "Klaus" passiert?

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    5. @Publicviewer
      Hat wohl irgendwas in den falschen Hals bekommen.
      Erklärung gab es ja keine.
      Der Herr Karl ist da glaub ich näher daran...
      Gruß, Dude

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    6. Na, was dort abgeht, ist auch mehr als peinlich...ich hab so den Eindruck, das die alle nicht mehr richtig ticken...von Lazarus mal abgesehen..;-)

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  6. Diese Seite hier ist ja weitgehend trollfrei - wie immer Trolle auch zu definieren sind.
    Weis nicht, wie ich das verdient habe, aber es ist zum Glück so.

    Die Erfahrung, mich damit auseinandersetzen zu müssen fehlt mir noch.

    Habe es auch nicht eilig...

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  7. Danke für den guten Artikel, das wird noch viel zu wenig thematisiert.

    Die Gewerkschaftsmitgliedern die auf unterste Stufe (also die Basis), z.B. in den Orstvereinen aktiv sind, wissen das. Dort wird natürlich durch Anträge versucht, Bezirksversammlungen aufwärts, also was möglich ist u.s.w. auch mit sehr deutlichen Worten, Änderungen durchzusetzen. Denn, Mitgliederwerbung ist schwer geworden. Den Gewerkschaften gehen an der Front sozusagen, die guten, die Mitglieder direkt vertretenen Sekretäre aus. Ausscheidende, alte, erfahrene Vertreter, werden kaum ersetzt. Das Gebiet, welches ein einziger G.-Sekretär zu betreuen hat, ist zu groß geworden. Die zunehmenden Arbeitsgerichtsfälle spiegeln die, durch die Politk gewollten, Zustände wieder.
    Die Zusammenfassung einzelner Gewerkschaften zur ver.di, deren Interessen sich widersprechen, war ein Fehler.
    Beamte haben naturgemäß andere Interessen, als leicht kündbare Zeit- und Leiharbeiter.
    Warum ist der DGB z.B. nicht in der Lage, sich klar gegen den Riesterbetrug auszusprechen (zig mal in Anträgen gefordert)? Weil Mitglieder aus Banken und Versicherungen daran verdienen? Warum vertritt die Gewerkschaft in der Vertreterversammlung der gesetzlichen Rentenversicherung, die Arbeitnehmer eher schlecht und macht mit möglich, dass die GRV weiter zerstört wird?
    Die Jungen Leute wissen zum Teil gar nicht was Gewerkschaften sind und was die machen, und wenn ist die Antwort: Die können ja doch nichts ändern. Ja wie denn auch, wenn's vom Kopfe her stinkt und die Leute an der Basis sich mehr und mehr verar . . . t vorkommen.
    http://www.nachdenkseiten.de/?p=12207#h16

    Das Bild von Sommer und Merkel erinnert fatal an das Foto, wo der Richter vor dem Verurteilten Dieter Holzer (Leuna-Affäre) einen Diener macht.

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    1. Korrektur, Holger Pfahls war das:
      http://hosting.freesoft-board.to/files/e3f7206b838c922d3eb3eb88c.jpg

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    2. Hallo Antje!
      Schön, dass ich Dich als neue Kommentatorin begrüßen kann(oder hast Du hier schon mal kommentiert? - ich weiß es nicht)!

      Wäre schön, von Dir hier öfter mal zu lesen:
      Eine (fundierte) Meinung mehr!

      @All:
      Noch bin ich ein kleiner Blogger und kenne Euch (fast) alle beim Namen...
      >grins<

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  8. hallo, Duderich :-)

    ich glaub aber nicht, oft sagen schon andere das, wie man es selbst nicht besser könnte, so dass ich nur lese.
    Was ist eigentlich das Gegenteil von Gutmensch?

    Dann freu ich mich auf weitere so prima Artikel

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    1. @Antje:

      Ich bin das, was der Kampfbegriff aus neoliberaler Seite meint:
      Menschenfreund, der Gerechtigkeit und Humanität einfordert in einer markt-dominierten Welt.
      Der die Natur liebt und sie erhalten will, egal, was es 'kostet'. Der Reichtum - und dem Streben danach in Widerspruch setzt, mit dem Streben nach Glück und Sinn.

      Das Gegenteil davon ist leicht auszumachen und sehr zahlreich.

      Der Gegner eines 'Gutmenschen' in diesem Sinne ist zahlreich und damit gesichtslos. Er kann nicht mit Namen von Personen, von Parteien, usw. beschrieben werden. Denn eine Nennung wäre immer unvollständig!

      Frage beantwortet?
      Liebe Grüße
      Dude

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    2. Wohl der "Misanthrop" würde ich meinen.
      Wobei selbst dem Gutmenschen, heutzutage, oft das gleiche bescheinigt wird...;-)

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    3. Sorry, hatte deinen Eintrag nicht wahrgenommen...

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    4. Ja, so sehe ich das auch.

      Ich fragte, weil mir der Begriff öfter entgegnet wurde, aber negativ gemeint. Das "Gutmenschige" biete keine Lösungen und würde nerven. Auch von Leuten, die eigentlich eher keine Misanthropen sind, wird der Begriff nicht selten verächtlich gegenüber "guten Menschen" benutzt.

      @Publicviewer- genau deshalb meine Frage, weil einfach gute Menschen mittlerweile Exoten sind?

      Auch liebe Grüße :-)


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  9. Es gibt eine ganz Menge "sogenannte "Gutmenschen" die leider weit über das Ziel hinausschießen, weil sie nämlich meinen, mit ihren Vorschlägen und Regelungen dem Rest der Menschheit etwas Gutes zu tun.

    Das sind diese Leute, die eine generelle Fahrradhelmplicht verlangen, oder beispielsweise auch Kinderbücher umschreiben lassen wollen, weil denen der Begriff "Neger" oder auch "Zigeuner" nicht mehr tragbar erscheint.

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    1. ... und Schuhe nicht mehr 'gewichst' werden dürfen.

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    2. Und wie ist es bei Kindern?;-)

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    3. Oder auch Schneeballschlachten, tout pour votre sécurité...:-(

      http://rt.com/news/snowball-fights-banned-belgium-525/

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