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Donnerstag, 14. Februar 2013

Im Minenfeld der Nebelkerzen

Abteilung: Vernebelte Wahrnehmung

Es gibt wahrlich wichtige Themen, die das Potenzial haben unsere Zukunft zu bestimmen, die aber medial kaum beachtet werden.
Da haben wir beispielsweise, das europäische Projekt 'INDECT' welches einen Vorgeschmack gibt, wohin die (überwachungsdienstliche) Reise geht - (Orwell lässt grüßen). Ich habe diesem Projekt einen Beitrag gewidmet, der aber weitgehend unbeachtet blieb.
Klingt da Frust durch?
Aber sicher!

Wenn ich aber Beiträge zur Blog-Sphäre loslasse, Hitparaden ausrufe oder reflexartigem dem Setting der Mainstream-Thematik folge, dann schnellen die Klick-Zahlen in die Höhe. Es gäbe hier unzählige Beispiele und Möglichkeiten zu verlinken.
Habe ich aber keinen Bock drauf. Wer mag, möge sich durch mein Archiv quälen und deren Resonanz via Kommentarfülle überprüfen.

In Europa - und dem Rest der Welt (wozu sowieso die USA gehört) etabliert sich bittere Armut, soweit diese Armut nicht schon ewig bereits existiert (und somit etabliert ist). Ist das noch ein Aufreger?
Nicht in der medialen Welt, und auch meist nicht in den Köpfen der ach so linken Blog-Szene.

Nichts liegt mir ferner, als meinen Blog-Kollegen den erhobenen Zeigefinger vorzuhalten!
Nicht zuletzt ist deren Aufgabe ja schließlich, die mediale Kakophonie zu kommentieren und deren eine oppositionelle Haltung entgegenzusetzen.
Ich selbst tat dies ja zur genüge und werde dies wohl auch weiterhin tun.

Wir, die Blogger - und das ist mein Appell - sollten uns aber nicht in den medialen vorgegebenen Nebelschwaden verlieren und dabei die wirklich bitteren, krassen, menschenverachtenden Zustände vergessen, die unseren Planeten überziehen. Sollten versuchen, nicht den medial verteilten Brotkrumen zu folgen, sondern  uns einen eigenen Weg suchen - und diesen auch gehen.
Wir, als 'fünfte Gewalt' sollten uns unseren Fokus nicht von den etablierten Medien, der 'vierten Gewalt' abnehmen lassen. Unser Auftrag sollte perspektivisch sein, den Fokus selber zu setzen, anstatt uns damit zu genügen, die vierte Gewalt zu kommentieren.
Ein Anspruch an dem ich selbst gescheitert bin, und vermutlich auch scheitern werde. Aber dem Anspruch des 'Agenda Settings' sollten wir trotzdem nie aus dem Auge verlieren.

Das Brüderles Anmache ein überholtes Frauenbild plakatiert ist sicher einer Auseinandersetzung und Diskussion wert. Man kann sich mit Fug und Recht über die Entwicklung medialer Unterhaltungskultur (bspw. Dschungelcamp) auslassen und man mag auch darüber diskutieren, ob ein Papst sein Amt kündigen kann, oder ob es rechtens ist, dass das Ringen wohl nicht mehr olympisch sein wird und warum.

All das sind Themen, die es Wert sind, von der Blogger-Gemeinschaft aufgefangen und kommentiert zu werden.

Gerade aber diese Blogger sollten sich gewahr werden (an diesem Anspruch will auch ich mich messen lassen), dass es viel relevantere Themen gibt, solange Menschen an Hunger sterben. Solange der Reichtum von unten nach oben verteilt wird. Solange Menschenrechte gebrochen werden, weil sie dem Profit untergeordnet werden.

Jeder Blogger kann und sollte sich mit (je)der Sau auseinandersetzen, die durch die mediale Wahrnehmungsschwelle getrieben wird. Aber, wir sollten immer im Hinterkopf behalten (und reflektieren), warum dies geschieht. Nämlich um (uns) abzulenken, von den Themen, die uns daran hindern, dieses System in Frage zu stellen.

Obwohl die Leser (und damit der Gesamtbevölkerung folgend) goutieren, wenn man den medial gesetzten Themen folgt, sollten wir uns den Auftrag setzen, diese Themen zu relativieren mit Hungertoten auf den Rest dieser Welt.

Links ist man nicht, wenn man gegen Arbeitslosigkeit und für Vollbeschäftigung eintritt.
Links sein, ist kein Appell auf das 'Recht auf Arbeit'.

Links sein, in meinem Verständnis bedeutet globale Gerechtigkeit. Der Kampf gegen Armut und Hungertote.

Dieser Definition folgend sind sogenannte sozialdemokratische Parteien und Gewerkschaften nicht links und waren es nie. Diese denken nicht global sondern volkswirtschaftlich.
Deren Solidarität ging, nicht einmal propagandistisch, über deutsche Grenzen hinaus.

Links sein - so wie ich das empfinde - kann nur global gedacht werden!

Was denkt ihr?

Kommentare:

  1. "Links sein, in meinem Verständnis bedeutet globale Gerechtigkeit!"

    Leider ist Gerechtigkeit eine uneindeutige Definition. Die Reichen finden es durchaus gerecht, dass sie für ihre Arbeit einen hohen Lohn bekommen.
    Sie sehen ihe System auch als Eines, welches den Kampf gegen Armut und Hunger führt.

    Das ist das eigentliche Problem. Die Linken fordern das Gleiche wie die Marktliberalen. Die konkrete Formulierung der Umsetzung + die Begründung warum diese Sinn macht, wird zu wenig publik gemacht.

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  2. Als erstes dürft ihr anfangen den Menschen abzugewöhnen besser sein zu wollen als ihr Gegenüber.

    Wie viel besser kann man wohnen, essen, fahren, trinken ..? Nee, es muss mehr, Mehr, MEHR sein als der Nachbar hat ..

    ..wer muss erklären das es keinen Sinn macht das die Einen auf dem millionenfachen ihres Bedarfs hocken während es den andern an der biologischen Grundsicherung mangelt .. Kann der Millionär dieses Vermögen mit EIGENEN Händen zusammengerafft haben oder geht das nur indem man andere massiv ausnutzt und betrügt ..?

    Solange die Idioten die Besitztitel der Reichen anerkennen und deren Marionetten an den Schaltstellen der Macht legitimieren wird's nichts .. nicht mit Freiheit nicht mit Gerechtigkeit und nichts mit vernünftiger Verteilung ..

    Dies war eine Wiederholung, regelmaessig präsentiert von Lazarus09

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    1. "Solange die Idioten die Besitztitel der Reichen anerkennen"

      Eigentumstitel sollte es heißen und ich gebe dir Recht. Die Gesellschaft muss erkennen, dass nur die Gesellschaft das Vermögen und den Eigentum ermöglicht. Wir alle "erlauben" Reichtum. Das muss man verstanden haben. Wenn man es verstanden hat, dann kann man hohe Steuern für Reiche legitimieren.

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    2. endless.good.news

      Stimmt ... wo du Recht hast, hast du Recht ;-)

      Was alles müsste ist doch schon in allen Variationen durchgekaut in der Endlosschleife .. es ist keiner da der's durchsetzen kann, daran mangelt's !!

      guxu jetzt ..nichts was sich nachdem es sich ja nachweislich als fatal für die Bevölkerungen und Länder herausstellt was ja auch so geplant war weil in der Politik nichts zufällig passiert ,was sich nicht "zurück Regulieren " ließe ..wenn man den wollte .. man will aber nicht, klar , die teuflische gottgewollte Krise wird als solche durch Medien der Profiteure als tägliche Hirnwäsche vermittelt .Dass das Geld, das da als "Gewinn", weil der Michel hat ja gelernt " es muss sich lohnen" ( nur nicht für ihn ), sprudelt, nicht als göttlicher Segen vom Himmel fällt, sondern nur durch Lohndrückerei und Preistreiberei eingesammelt werden kann,spielt dabei keine Rolle.Frei nach Gottfried Benn"Dumm sein und Arbeit haben, das ist Glück." ..... Mist ich wollt doch gar nicht ..*grummel*

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    3. @Lazarus09:
      "Frei nach Gottfried Benn"Dumm sein und Arbeit haben, das ist Glück." "
      Den schon gelesen?:
      http://aufzeichnungen-eines-gutmenschen.blogspot.de/2012/05/dumm-sein-und-arbeit-haben-das-ist.html

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    4. Ne da kannte ich dich noch nicht ... aber an das Wecker Interview kann ich mich in Teilen erinnern, das hab hab mal gelesen ..

      Trotzdem, würde ich von diesem verdammten Apfel kosten - vom Baum der Erkenntnis.

      Der ist vielen zu sauer .. muss Boskop sein

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  3. Links sein, ist kein Appell auf das 'Recht auf Arbeit'.

    Links sein, in meinem Verständnis bedeutet globale Gerechtigkeit. Der Kampf gegen Armut und Hungertote.

    gute definition, finde ich - auch wenn der globale kampf ruhig mehr bringen dürfte als ausrottung von armut und hunger.
    und besonders die entzauberung des "rechts auf arbeit", das immer wieder von "pseudo- und echten linken" lauthals gefordert und von unwissenden massen nachgeplappert wird, obwohl wir schon längst wieder bei vernichtung durch arbeit angekommen sind. obwohl - so richtig weg davon, war die menschheit noch nie.

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  4. Von troptard
    "Links ist man nicht, wenn man gegen Arbeitslosigkeit und für Vollbeschäftigung eintritt."

    Dieser Wunsch läuft ohnehin der Wirklichkeit hinterher und deutet auf ein Theoriedefizit der Linken hin.
    Zu kritisieren wäre der Zwang zur Lohnarbeit und die Verschredderung des Menschen in eben dieser bis zu seinem seeligen Ableben.

    Daher für mich umgekehrt das Recht auf Musse und Faulheit als Beitrag zur Menschwerdung.

    Wenn 1 Milliarde Menschen auf der Welt hungern, das nach offizieller Statistik, obwohl die Produktivität des Kapitalismus durchaus allen Menschen ein existenzsicherndes Leben ermöglichen könnte, dann beruht dieses Elend in der Logik unseres wirtschaftens, aus Geld noch mehr Geld zu machen.

    Und wo kein Geld vorhanden ist, ist auch der Zugang zum "täglich Brot" versperrt. Das ist vehement zu kritisieren!

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    1. Hahaha ja statt das die Sklaven Vollbeschäftigung und mehr Hiebe fordern sollten sie für gleiche Teilhabe an den Ressourcen des Landes streiten ..sei's die Besitzenden können eine Schenkungsurkunde von Gott oder sonstwem zeigen die Ihnen bescheinigt das besagter ihnen das Land samt allem was da keucht und fleucht zur alleinigen persönlichen Bereicherung überlassen hat ...

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  5. Troptard
    @Hihihi

    So habe ich es gemeint, um gründlich missverstanden zu werden!

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  6. Troptard
    @Lazarus O9
    Hihihi,
    so habe ich es gemeint, um gründlich missverstanden zu werden.

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  7. So ..? Ich hab's aber so gemeint ..denn solange die einen wohl gottgegeben auf den Produktionsmittel sitzen und die Anderen nichts als ihre Arbeitskraft besitzen wird's nichts mit einer vernünftigen Verteilung .. oder ;-)

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  8. Troptard

    Verstanden. Kann ich voll unterschreiben. Habe mich wohl zu sehr von dem "Hahaha" irritieren lassen

    Gruss Troptard.

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  9. Diesen Artikel, der mir aus der Seele spricht, möchte ich an dieser Stelle auch noch für eine wohlwollend gemeinte Kritik nutzen. Was mir an der linken Bloggerszene leider immer wieder auffällt (auch an diesem Blog hier): Er spricht nicht "das Volk" an. Hier spricht ein Intellektueller zum anderen, "preaching to the choir". Wir sind wahrscheinlich eh alle größtenteils auf der selben Linie, wir müssen uns nicht gegenseitig zeigen, wie toll wir sind, weil wir irgendwelche französischen Philosophen zitieren können, die keiner kennt. Wir wollen doch Revoluzzer sein, nicht Hipster, oder?

    Wir wollen doch die Leute ansprechen, die betroffen sind, die vielleicht noch den Schleier vor Augen haben und tagtäglich von der Bild zugeschissen werden. Diese Leute stammen aber nicht aus dem Bildungsbürgertum. Sollte einer von denen jemals auf einen Blog wie diesen Stoßen, wird er nach drei Zeilen schnell wieder zu bild.de zurückgehen, weil er dort wenigstens versteht, was man von ihm will. Bild ist für die dumme Masse, klar. Aber eben diese Masse wollen wir doch auch ansprechen und aufklären. Dafür muss man aber niedrigschwellig ansetzen. Menschen, die gewohnt sind, Medien zu konsumieren, die komplexe sozial-politische Probleme mit einer 5-Worte-Überschrift zusammenzufassen, können niemals einen Zugang zu alternativen Denkweisen finden, wenn sie ohne Duden gar nicht erst das Lesen anfangen brauchen.

    Wen wundert es, dass wir als linke Spinner tituliert werden, wenn wir uns als intellektuelle Elite hinstellen, die keinerlei Gespür für den kleinen Mann haben und uns auch gar nicht auf sein Niveau herablassen wollen. Wir reden über die armen Arbeitslosen, die Hartz4-Empfänger, die vom System ausgespuckt wurden. Wie viele davon zählen denn zu unseren Freundeskreisen? Mit wem verbringen wir denn unsere Zeit? Mit anderen linken "Spinnern", mit denen wir nicht mal diskutieren, weil wir eh alle d'accord sind. Zeitverschwendung, intelektuelles Gewichse. So passiert gar nichts.

    Ich würde die Bloggergemeinschaft daher anregen wollen, auch für die Leute zu schreiben, die ihr aufklären wollt. Seid euch nicht zu fein, auf Bildniveau zu schreiben. Wem bringt diese Arroganz denn was? Wieviele Millionen Exemplare der Bild gehen täglich über den Tisch? Wieviele Besucher haben eure Blogs? Merkt ihr was?

    Die Menschen sind nicht festgefahren in ihren Meinungen, sie lesen aber die Medien, die sie verstehen und die sich vermeintlich um sie bemühen. Eine linke Bild-Zeitung würde genauso Anklang finden können, aber wir sind ja was besseres, wir haben ja Anspruch, wir rezitieren lieber und holen uns einen runter auf den tollen Artikel, den wir geschrieben haben und den dann drei Leute lesen.

    Warum sonst hat die Regierung vor uns keinerlei Respekt oder Angst? Die einzig Linken, die als Problem gesehen werden, sind Autonome, weil die einem ja eventuell den Benz anstecken könnten. Uns intelektuelle Spinner beobachtet man wahrscheinlich nicht mal, ist die Mühe nicht wert. Die Rechten dagegen, die sprechen das einfach Volk an und die behält man besser im Auge. Auch wenn deren Wahlergebnisse weit schlechter sind, sieht man hier anscheinend mehr Gefahr als bei uns. Wahrscheinlich zu Recht. Wir diskutieren in unserem elitären Zirkel, eine Außenwirkung gibt es gar nicht.

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    1. Da bin ich in der Grundaussage soweit bei dir , besonders was die geschwollene Ausdrucksweise betrifft, guter txt. schade das du Anonym postest .. cheers

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    2. @anonym
      Ich gebe dir vollkommen recht. Nur eines solltest du dir noch vor Augen führen. Nur weil diese Menschen, die du ansprechen willst, die vermeintlich linke Blogerszene nicht verstehen, weil hochgeschraubt und arrogant, sind sie noch lange nicht dumm, so wie du sie betitelst. Du tappst selber in die Manipulationsfalle der Medien und von der Leyens, die arbeitslose Menschen als niedrigqualifiziert tituliert und was ist eigentlich das Bildungsbürgertum? Ich kenne so viele, die sich zu dieser zugehörig fühlen und die von den gesellschaftlichen Verhältnissen null Ahnung haben und sich täglich durch die öffentlich rechtlichen gut informiert fühlen und nie die BILD lesen, weil unter ihr Niveau. Das lesen ja nur die Arbeitslosen. Und dieses Bildungsbürgertum versteht die linke Blogerszene noch weniger, weil sie mit dieser Lebenswelt nichts zu tun hat und auch nichts zu tun haben will.
      Solange du denkst, dass Erwerbslose dumm sind, grenzt du sie genauso aus wie eine hochgeschraubte linke Sprache. Außerdem haben diese Menschen ein ganz feines Gespür für die Denkweise anderer. Deshalb: "Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte. Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen...." (Talmud)

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    3. Sicher hat der Talmud hier recht allerdings ist meiner Meinung nach nirgendwo von dummen Beschäftigungslosen die Rede .. der einen BILD ist der anderen Welt .. Meinungsbeeinflussend sind beide da beide von Springer...Überhaupt hat es sowas wie eine freie Presse nie gegeben denn schon immer durfte die Bevölkerung die Meinung der Besitzer und Anteilseigner lesen .

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    4. @Lazarus
      Ich gebe dir Recht. Es steht nicht schwarz auf weiß, dass die Beschäftigungslosen gemeint sind, aber tendentiell habe ich es halt so rausgelesen.
      Ich verfolge deine Kommentare schon lange und bedaure, dass du nicht mehr bei Feynsinn bist. Bei manchen Themen waren deine Beiträge oft die einzigsten, die ich verstanden habe und inhaltlich auch zustimmen konnte. Und ich lese keine BILD.
      Was mich bei den Kommentatoren der linken Szene noch viel mehr stört, ist das Bashing auf die träge Masse, die nicht auf die Straße zum revoluzern geht. Da frage ich mich jedesmal: Was machen sie denn eigentlich? Außer hochtrabende Diskussionen zu führen, läuft bei denen doch auch nichts. Und sie hätten doch den Intellekt, hier etwas zu organisieren. Die DDR wurde auch nicht durch die Arbeiterklasse ins Wanken gebracht.

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    5. Interessante Diskussion!
      Aber Leute, ich will hier nicht die BILD-Leser erreichen. Ich glaube nicht, dass die sich für linke Themen und Inhalte begeistern lassen, weil ich mal fremdwörterfrei einen Beitrag verfasse. Auch FDP-Wähler werde ich nicht 'bekehren' können. Und ich habe auch keinen Bock hier Titten-Bilder reinzustellen, um die 'bildungsfernen Schichten' zu erreichen... (Achtung, Zynismus)
      Diese Seite ist ein Hobby von mir. Keinen Cent verdiene ich damit - und will das auch nicht - weil dies dann paradoxe Züge annehmen würde und ich damit meine eigene Authentizität untergraben würde. Kann hier nicht gegen den Kapitalismus anstinken und damit Geld verdienen.
      Not my way.
      Aber Leute, ich mag es zu fabulieren. Ich hoffe, das kommt nicht als pseudo-intellektuellen-Gewichse bei meinen Lesern an.
      Ich bin kein Heiliger, und nur bedingt altruistisch.
      Es tut mir gut, hier einen Weg gefunden zu haben, meiner Wut ein Ventil zu bieten.
      Ich habe nicht den Anspruch, BILD-Zeitungsleser zu bekehren. Daran würde ich scheitern.
      Ich verarbeite hier meine Wut. Und wenn jemand ein Wort nicht kennt, welches ich benutze, dann googelt er es - weil er lernen will - oder lässt es. Beides ist okay, für mich.
      Ich bin kein Weltenretter und habe auch nicht den Anspruch, dies zu sein.
      Ich erkenne, dass diese Welt vor die Hunde geht und zeige mit dem Finger darauf. Mit meinen Mitteln und auf meine Art.
      'I do it my way!" (Sinatra)

      Ich freue mich über jeden Click und noch mehr über jeden Kommentar. Auch über jene, die mich kritisieren.

      Ich bin stolz auf Eure Meinungsäußerungen, und freue mich über jede eurer Argumentartionslinien!

      Dieser Blog tut mir gut!
      Ich freue mich über Zuspruch, aber auch über argumentative Kritik!

      Genau deshalb betreibe ich diesen Blog.
      Ich will Zuspruch, aber auch die 'Reibung' von Andersdenkenden.

      Bislang werden diese Bedürfnisse erfüllt...

      Und noch bin ich in der (mir total wichtigen) Lage, Kommentare nicht freischalten zu müssen!

      Alles ist cool hier!
      Es gab bislang keinen Kommentar, den ich hätte löschen wollen!

      Genau diese Tatsache lässt mich weiterhin diesen Blog betreiben!

      Solidarisiert Euch mit meiner Meinung, oder tretet in Opposition dazu!
      Beides ist mir (gleichsam) wichtig!

      Dieser Blog ist eine sehr schöne Erfahrung für mich!

      Ich danke Euch dafür!

      Euer Dude






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