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Montag, 11. März 2013

Die alte/neue Keule 'Linksextrem'

Abteilung: Deine Mutter klaut bei KIK, Du Linksextremer!

'Linksextrem', was ist das eigentlich?
Ehemals als konserativer, politischer Kampfbegriff eingeführt, wird es immer mehr auch von emanzipatorischen, oppositionellen Kräften (sic!) benutzt, um sich gegen andere Denkrichtungen abzugrenzen.

Es ist ein starkes, diffamierendes Wort, ähnlich dem Faschismus-Verdict, oft sogar erschreckend synonym verwendet. Wer dieses Wort verwendet, dies ist eine These von mir, verlässt das argumentative Streiten um Richtig oder Falsch, sondern bedient sich meist einer Rabulistik um den Gegner anzugreifen.
Dieser ist dann in der Situation, sich dieser Zuschreibung verwehren zu müssen, und verliert damit - wie beabsichtigt - die Möglichkeit, weiter seine Argumente emotionsfrei anführen zu können.

Es mag einige geben, auf die diese Zuordnung zutreffen mag. Die RAF war es sicherlich. Auch die, die vorgegeben sich den Weg zu ihren Idealen freizubomben, oder Andersdenkende an den berühmten Laternenmast aufknüpfen zu wollen. Der Personenkreis, gegen die diese Anfeindung ausgesprochen wird, ist aber ungleich größer.

Allein der Anspruch, dieses menschenverachtende und marktradikale System überwinden zu wollen reicht oft schon aus, als Linksextremer ettiketiert zu werden  - wohlgemerkt AUCH von denen, die sich als Links bezeichnen!
Da wird dann auch schon mal die Gleichung aufgemacht, dass linksextrem irgendwie ja auch faschistisch ist.

Selbstverständlich wird dieser sogenannte 'Linksextremismus' dann aber auch nicht näher definiert, obwohl die Zuweisung dem Faschismus gleichgesetzt wird.

Es wird zuvor (was die Fairness gebieten müsste) keine Grenze gezogen, die man als 'Linksextremer' zu überschreiten bereit sein soll.

Folgende Fragen würde ich gerne beantwortet wissen, beziehungsweise die Diskussion darüber eröffnen:

Ist Linksextremismus eine Frage der Ziele, oder eine Frage der Mittel deren man sich für die Erreichung dieser bedient?

Welche Zielsetzungen sind als linksextrem einzuordnen und welche Mittel?

Genauer:
  • Ist es linksextrem, wenn man den Kapitalismus überwinden will? Den Zins? Besitzverhältnisse, die leistungslos über das Erbrecht angeeignet werden?
  • Ist es linksextrem, dass existenzielle Güter, wie z.B. Wasser in öffentliche und nicht private Hände gehören?
  • Ist es linksextrem, Kreditinstitute, die 'too big to fail' sind, verstaatlichen zu wollen?
  • Ist es linksextrem, wenn man die Wohlstandsverteilung, die entsprechend dem Armuts- und Reichtumsbericht von unten nach oben fließt, umkehren zu wollen?
  • Ist es linksextrem, wenn man ein Problem damit hat, dass leistungslose Einkünfte durch Kapitalvermögen geringer besteuert werden, als die Einkünfte aus eigener Hände Arbeit?
  • Ist es linksextrem, dass man ökologische Nachhaltigkeit, die über die Zukunft der Menschheit entscheiden wird, Marktgesetzen unterwirft?
  • Ist ziviler Ungehorsam linksextrem? 
Unzählige Fragen könnte ich hier noch anführen. Die Kommentatoren sind eingeladen, dies zu tun.

Niemand, in den Foren, von denen diese Etikettierung ausgesprochen wird, hat sich auch nur ansatzweise bemüht, diese und ähnliche Fragen zu beantworten.

Oft ist Linksextremismus einfach nur ein Etikett, welches denen aufgestülpt wird, die sich Dogmen und systemimmanenten Verhaltens- und Denkanweisungen widersetzen.

Oft ist es nur schwarze Rhetorik von denen, der das (zugegebener weise oft anstrengende) argumentative Ringen um Erkenntnis zu unbequem ist.
Meistens, und noch viel schlimmer, weil die Argumente fehlen.

Die inflationäre Etikettierung des Linksextremismus sollte nicht unhinterfragt bleiben. Statt sich dieses Vorwurfes zu erwehren, sollte man zuerst einfordern, diesen Begriff zu definieren.

Der Rest erübrigt sich dann wohl meist....

P.S.: Na, Herr Karl, ist da was 'zitierwürdiges' dabei?

Kommentare:

  1. Dude

    Ist es linksextrem, wenn man den Kapitalismus überwinden will? Den Zins? Besitzverhältnisse, die leistungslos über das Erbrecht angeeignet werden?

    Das System überwinden wird, wenn in der nötigen Konsequenz vorgetragen den Tatbestand des Landfriedensbruchs erfüllen ( freiheitliche Grundordnung abschaffen, denn die Profiteure sind ja demokratisch legitimiert zum ausbeuten ))

    Der Rest fällt mehr oder weniger unter "Reformstau" und hindert die Besitzenden beim effektiven bewirtschaften der Bevölkerung und macht somit die schönen Renditen kaputt und hindert an der Aufrechterhaltung ihres verfassungsmäßig garantierten Vorrechts, die Mehrheit der Bevölkerung ausbeuten zu dürfen, nur weil sie über das Kapital verfügen, das sie aus der arbeitenden Mehrheit herauspressen.

    Soweit so schlecht , nun maus man den Widerstand oder Aufruf zur Abschaffung dieses Zustandes benennen.. Spielverderber wäre zu lasch,Ausbeutungsverhinderer trifft zu sehr den Zustand , es muss heftig klingen .. radikal Links hat was böses in radikal und Links ist mit Hippie langhaariger Bombenleger und Freibiergesellschaft der Minderleister vorbelastet aus welchen Gründen auch immer .

    Also ist jeder den so Einträglichen Zustand ändern will Verfassungsfeindlich und Links Radikal ..e'voila

    Für die Rechten Radikalen sorgt der fürsorgliche Staat indem das Bundeskanzleramt als oberster Dienstherr diese von seinen Organen "beobachten" lässt und zur Not auch mal mit einen Häuptling oder Personal aushilft wie bei der Thüringer Burschenschaft u.s.w. Gauckelt selbst...

    Essenz, jeder der Zustände beschissen findet und drüber redet ist Links, der mit der gebotenen Schärfe die rentablen einträglichen Zustände für die Besitzenden ändern will, ist Links Radikal... ;-)

    Die Mehrzahl der Michels fühlt sich indessen näher bei den Reichen, deren Privilegien und Weltanschauung solange sie noch 5% über Existenz-Minimum zugestanden bekommen .. Der größte Feind der Freiheit ist eben der glückliche Sklave darum geben sich die Besitzenden auch solche Mühe über ihre Mediengesellschaften täglich das Hosianna auf die bestehenden Umstände zu singen ..

    just my 20p
    666

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  2. Herr Karl hätte in Geschichte besser aufpassen sollen. In jeder Epoche wurden Verbesserung und Befreiung gegen die "alternativlose Gegenwart" erkämpft ... und ja auch mit Gewalt. Seine Extremismustheorie macht seine Wohlstandsblase intransparent, damit er die Wirklichkeit nicht sehen muss. Sein "demokratischer Markt" vernichtet mehr Leben auf diesem Planeten als es Viren je könnten. Unser (westlicher) Wohlstand basiert auf der Ausbeutung und Armut der sog. dritten Welt. Der globale Kapitalismus ist reine Gewalt. Immer wieder frustrierend, wenn taubblinde Wohlstandschauvinisten mit Moral und Menschenrechten versuchen zu argumentieren.
    Die Diskussion, lieber Duderich, kannst du dir sparen. Wer an Gott glaubt, ist gegen rationale Argumente immun. Ob "der Gott" nun im imaginären Himmel wohnt oder durch den anonymen "Markt" repräsentiert wird ist egal.
    Dazu fällt mir nur der alte Spruch ein:[‚Sie sagen Steine sind keine Argumente und schlagen mit Knüppeln, bomben und baggern, vergiften mit Chemie, verseuchen mit Atom, töten in Gefängnissen… Sie haben Recht: Steine sind keine Argumente. Steine sind erst zögernde Versuche uns zu artikulieren, in der einzigen Sprache, die sie verstehen‘]

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    1. @Anonym (!)

      "Wer an Gott glaubt, ist gegen rationale Argumente immun"
      Habe schon selten einen menschenverachtenderen Satz (bisher hier unwidersprochen!) gelesen. Damit verunglimpfst du mindestens die Hälfte der Menschheit. Und viele Wissenschaftler verschiedenster Fachrichtungen, welche an einen Gott glauben.
      Und solche Leute wollen eine neue Gesellschaft gründen...
      *abink*

      Selbst der Duderich ist sich bezüglich Gott nicht ganz sicher:

      "Es gibt weder 'Gott' noch 'Teufel'. Gleichzeitig gibt es beide natürlich. Es ist kompliziert..." (Der Duderich)
      http://aufzeichnungen-eines-gutmenschen.blogspot.ch/2012/11/mein-evangelium.html?showComment=1352072459055

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    2. Was heißt hier eigentlich 'selbst der Duderich...'?
      Weil ich linksextrem bin?
      >kicher<

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    3. @Der Duderich
      "Weil ich linksextrem bin?"
      Bist du's?

      Im Ernst: Nein, es bezog sich auf das Freigeistmanifest, oben, bei deinem Profil.

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    4. Steine sind keine Argumente. Steine sind erst zögernde Versuche uns zu artikulieren, in der einzigen Sprache, die sie verstehen

      Der Satz gefällt mir ;-)

      Naja ich sag: Gandhi! Macht doch einfach gar nichts für die verdammten parasitären Besatzer!

      Boa bin ich extrem!

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  3. Als linksextremistisch bzw. rechtsextremistisch werden Strömungen, Organisationen und Aktivitäten bezeichnet, welche gegen die verfassungsmäßige Ordnung, also gegen die freiheitlich-demokratische Grundordnung, gerichtet sind.

    Insofern ist der Extremismus-Vorwurf auch ein politischer Kampfbegriff, mit dem Andersdenkende und politische Gegner als Verfassungsfeinde deklariert werden können und so zum Gegenstand von staatlicher Überwachung und Repression sowie sozialer Exklusion gemacht werden können (vgl. „Berufsverbote“).

    Die Forderung nach einem anderen Gesellschafts- oder Wirtschaftssystem ist keineswegs von vornherein verfassungswidrig, sondern nur dann, wenn damit die durch die Verfassung definierte freiheitlich-demokratische Grundordnung beseitigt werden soll.
    Die Verfassung ist insofern entwicklungsoffen, weil sie kein bestimmtes Gesellschafts- oder Wirtschaftssystem vorgibt.
    Wer jedoch z. B. die „Diktatur des Proletariats“ oder einen „Führerstaat“ zum Ziel hat, zeigt, dass er die verfassungsmäßige Ordnung beseitigen will.

    Selbstverständlich betrifft dies auch und besonders jene Gewaltaktivitäten, welche auf die Beseitigung des Rechtsstaates und der verfassungsmäßigen Ordnung gerichtet sind.

    Der deutsche Faschismus ist ein historisches Beispiel dafür, wie auf formal demokratischem Wege Rechtsstaat und Verfassung beseitigt wurden eine faschistische Diktatur etabliert wurde. Eine der ersten Maßnahmen der Nazis war, das Rechtssystem zu ändern, so dass der Nazi-Terror im einem formal rechtsförmigen Rahmen praktiziert werden konnte.

    Auch formal demokratisch entstandene Gesetze können verfassungswidrig und gegen eine freiheitliche und demokratische Ordnung gerichtet sein. Moderne Faschisten und Staatsterroristen tarnen sich deshalb als Demokraten.

    Privatisierungen von Volkseigentum sind de facto Enteignung, desgleichen Staatsverschuldung sowie Kürzungen der staatlichen Renten. Hier werden Eingriffe in Eigentumsrechte vorgenommen. Sind diese von der Verfassung gedeckt? Und wird mit der Agenda 2010 nicht de facto ein verfassungswidriges Zwangsarbeitssystem etabliert?

    Die Frage ist, ob und inwieweit der Neoliberalismus mit der Verfassung vereinbar ist oder eine pseudo-demokratische Variante des Extremismus ist?

    Wenn von der Verfassung gedeckte Meinungsäußerungen als „Linksextremismus“ diffamiert und denunziert werden, dann handelt es sich um eine typische Nazi-Methode. Man sollte dies auch so benennen. Und wer solche Methoden praktiziert, ist ein pseudo-demokratischer Faschist, auch wenn er sich selbst als „links“ bezeichnet.

    Gruß
    Ano12

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    1. Der deutsche Faschismus ist ein historisches Beispiel dafür, wie auf formal demokratischem Wege Rechtsstaat und Verfassung beseitigt wurden und eine faschistische Diktatur etabliert wurde.

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    2. Mein Lieblingsspruch inkl. Totschlagargument kommt von Martin Luther King

      So never forget that everything Hitler did in Germany was legal.!!

      That's ist ...

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  4. Ich bediene mich da einem recht einfachen Kriterium. Rechts oder links kann man ganz normal innerhalb des bestehenden Systems sein. Links- oder rechtsEXTREM ist man, wenn man aktiv anstrebt, die bestehende Gesellschaftsform zu bekämpfen und gegen eine andere ersetzen zu wollen. Ganz einfach. Wir linken Meckerfritzen hier sind also in keinster Weise extrem, da keiner von der Couch hochkommt und tatsächlich mal was macht. Das ist auch der Grund, warum WIR nicht vom Verfassungsschutz beobachtet werden. Wir bewegen uns im legalen Raum und zeigen kein Bestreben, diesen zu verlassen.

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  5. @Anonym12. März 2013 12:21
    Ich bediene mich da einem recht einfachen Kriterium. Rechts oder links kann man ganz normal innerhalb des bestehenden Systems sein. Links- oder rechtsEXTREM ist man, wenn man aktiv anstrebt, die bestehende Gesellschaftsform zu bekämpfen und gegen eine andere ersetzen zu wollen. Ganz einfach.

    Nein, es ist eben nicht "ganz einfach".

    Das Grundgesetz gibt eine freiheitlich-demokratische
    Grundordnung vor. Die Grundprinzipienprinzipen sind in Art. 20 GG formuliert:

    Artikel 20
    (1) Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
    (2) Alle Staatsgewalt geht vom Volke aus. Sie wird vom Volke in Wahlen und Abstimmungen und durch besondere Organe der Gesetzgebung, der vollziehenden Gewalt und der Rechtsprechung ausgeübt.
    (3) Die Gesetzgebung ist an die verfassungsmäßige Ordnung, die vollziehende Gewalt und die Rechtsprechung sind an Gesetz und Recht gebunden.
    (4) Gegen jeden, der es unternimmt, diese Ordnung zu beseitigen, haben alle Deutschen das Recht zum Widerstand, wenn andere Abhilfe nicht möglich ist.

    Die fünf Verfassungsprinzipien des Artikel 20 GG sind:

    • Demokratie
    • Sozialstaat
    • Bundesstaat
    • Volkssouveränität
    • Rechtsstaat


    Unter der Voraussetzung, dass diese fünf Verfassungsprinzipien des Artikel 20 GG bewahrt bleiben, ist es keineswegs verfassungswidrig oder "extremistisch", sich für einen gesellschaftlichen Wandel zu engagieren.

    Folglich sind Marktwirtschaft und Kapitalismus keineswegs von der Verfassung vorgegeben, auch wenn interessierte Kreise so tun als ob.

    Im Gegenteil, es stellt sich die Frage, ob der Marktradikalismus und der neoliberale Wandel mit diesen Verfassungsprinzipien vereinbar sind?

    Denn der Neoliberalismus ist ein Angriff auf Demokratie, Volkssouveränität, Rechtsstaatlichkeit und Sozialstaatlichkeit.

    In der Tendenz ist die neoliberale Politik auf einen gesellschaftlichen Wandel mit Beseitigung des Grundgesetzes und Ersatz durch eine EU-Verfassung (vgl. Lissabon-Vertrag) ausgerichtet, welche von Kritikern als „Diktatur-Verfassung“ angesehen wird. So Staatsrechtler Prof. Schachtschneider:
    http://www.youtube.com/watch?v=yOHFRYq_gNc

    Gruß
    Ano12

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    1. @Ano12
      Wenn ich auf meinen Blog Prof. Schachtschneider zitieren würde...
      ...die Linksextremen würden wie die Wölfe über mich herfallen.
      Von wegen Tea-Party und so.

      Wenn der Neoliberalismus (den ich auch ablehne) ein Angriff auf die Demokratie ist, ist dann Demokratie doch nicht etwas Schlechtes?

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    2. @dHK:
      Ist nicht sonderlich demokratisch, wenn man die, die eine andere Meinung als Du haben, als EXTREM bezeichnest. Die kannst das Wort links ja nicht mal mehr schreiben, ohne -extrem anzuführen! Du und Deine Seite wirken immer verblendeter und scheuklappiger auf mich.
      Für Dich ist pures links sein, anscheinend schon extrem...
      Versuche hier also nicht den großen Demokraten zu geben, wo Du nicht mal das Prinzip der freien Meinungsäußerungen verstanden hast und gegen Andersdenkende agitiertst.

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    3. Diese Selbstgerechtigkeit und dieses Märtyrertum geht mir echt langsam tierisch auf den Sack!

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    4. @Der Duderich

      Tipp:
      Tief e i n a t m e n...

      [kosmische Bewusstwerdung]

      und
      langsam a u s a t m e n.

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    5. Der Herr Karl hat ein gespaltenes Verhältnis zu den Linken. Einerseits möchte er so gern links sein wie die SPD, hat aber immer noch nicht erkannt, dass seine Lieblingspartei und somit auch er mit dieser politischen Ausrichtung so gar nichts zu tun hat. Die SPD ist so neoliberal und demokratiefeindlich wie die CDU/CSU, FDP und Grüne.

      Und da er so gern links sein will, muss alles, was nicht in seine Ideologieschiene passt, natürlich linksextrem sein. So einfach ist die Welt des Herrn Karl.

      Eines muss man ihn aber lassen - er ist ein Meister im Aussitzen (da kann die Merkeln noch was lernen). Jede ernstgemeinte und kritische Frage an ihn ignoriert er einfach, lässt sie ins Leere laufen, als sei die Frage nie gestellt. Zum Meinungsaustausch ist er nicht in der Lage. Stellt sich für mich auch die Frage, warum betreibt er eigentlich seinen Blog?

      Duderich, auch du kannst trotzdem von dem Herrn Karl lernen, nämlich das Ignorieren, bevorzugt natürlich seine sinnfreien Ergüsse bei dir.

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    6. @ Duderich

      und jetzt kannste das erste Mal üben - IGNORIEREN!!!

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    7. Pfft.....
      Einatmen......
      ......
      Ausatmen....

      Oooooooooooohhhhhhhhhhhhmmmmmmmmmmmm

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    8. @der Herr Karl

      "Wenn der Neoliberalismus (den ich auch ablehne) ein Angriff auf die Demokratie ist, ist dann Demokratie doch nicht etwas Schlechtes?"

      Um mal von "gut" und "schlecht" wegzukommen (da fehlt nämlich immer ein Bezug/wofür, für wen, in welcher Form etwas gut oder schlecht ist): Die Demokratie ist ein Hindernis bei der Verwirklichung neoliberaler Ziele.
      Den Rest reimst du dir bitte selbst zusammen, indem du dir bitte die Bezüge selber wählst, um zu entscheiden, was gut oder schlecht ist.

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    9. Ui, Cora!

      Wenn Du da mal nicht zuviel Abstraktionsvermögen bei Deinem gegenüber erhoffst..!

      LG
      Dude

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    10. @Dude
      Naja, das werd ich wohl nie erfahren. Wer gibt schon freiwillig zu, wenn er überfordert ist ;)
      Aber dieses provokante Pseudoargument konnt ich ihm nun wirklich nicht lassen.

      LG

      Cora

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    11. Yeah, genau!

      Mehr als die 'Pseudo-Argumente' fallen wir noch mehr auf die Nicht-Argumente herein! Ruby hat das sehr schön beschrieben.

      Immerhin sind wir (und viele Andere) nicht schlecht darin (wie ich finde) die Vorhänge dieses Schmierentheaters niederzureissen.

      Letztendlich ringen viele um Erkenntnisgewinn. Du kannst dies argumentativ ungleich besser als ich. Da ziehe ich meinen Hut!

      Wir sind uns nicht zu schade gegen die Windmühlenflügel der Ignoranz anzurennen. Wir, und viele andere 'Ritter der traurigen Gestalt'.

      Letztendlich ist es womöglich ein sinnloser Kampf - aber er ist es allemal wert in zu kämpfen.

      Es ist schön, Dich dabei an meiner Seite zu wissen!

      Lächelnd sich in Morpheus Arme anvertrauend
      verbleibe ich mit wahrlich hochachtungsvollen Grüßen

      Der Dude

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    12. "Unter der Voraussetzung, dass diese fünf Verfassungsprinzipien des Artikel 20 GG bewahrt bleiben, ist es keineswegs verfassungswidrig oder "extremistisch", sich für einen gesellschaftlichen Wandel zu engagieren."

      Das ist sicher richtig, ABER Links- und Rechtsextreme handeln in der Regel ja nicht demokratisch. Weder Nazis noch Autonome haben jemals eine Umfrage gestartet, ob die Mehrheit der Bevölkerung überhaupt von ihnen in ihren Rechten vertreten werden will. Das sind ja selbsternannte Kämpfer für eine Sache, die letztenendes den anderen wieder aufzwingen wollen. Das ist natürlich auch Natur der Sache. Revoluzzer sind immer Minderheiten, die der Mehrheit ein neues System aufzwingen wollen. Im Idealfall ist das neue System zum Wohle aller, aber eine Garantie gibts natürlich nicht. Von daher ist Revolution in jedem Falle EXTREM, da sie nicht demokratisch ist.

      Es ist doch nunmal so, wir Linken hier sehen im Kommunismus vielleicht eine erstrebenswerte Gesellschaftsform. Wie viele teilen diese Ansicht in Deutschland? 5% vielleicht? 5% von 80 Millionen wären durchaus schlagkräftig und auch zu einem Umsturz fähig, aber ist das Demokratie, wenn die 5% Politik für die restlichen 95% machen? Dann sind wir auch nicht besser als die jetzige Herrscherriege.

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  6. Zunächst ist es wichtig, politischen Extremismus rechtlich und insbesondere verfassungsrechtlich zu definieren.

    Es wurde von mir deutlich gemacht – ob es verstanden wurde, ist eine andere Frage -, dass Systemkritik und das Engagement für eine gesellschaftliche Veränderung keineswegs per se „extremistisch“ sind, sondern nur dann, wenn sie gegen die Verfassungsprinzipien gerichtet sind.

    Auch von Seiten etablierter Kräfte gibt es eine lange Geschichte des Kampfes gegen die Verfassung mit dem Ziel, Freiheitsrechte und soziale Rechte einzuschränken. So war die APO eine Bewegung zur Verteidigung und dem Erhalt des Grundgesetzes gegen das Vorhaben des Establishments, Grundrechte abzubauen und die Notstandsgesetze zu verabschieden.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Au%C3%9Ferparlamentarische_Opposition

    Es gibt also zwei Sorten von Verfassungsfeinden,
    1. jene im Establishment und
    2. jene Kräfte im links- und rechtsextremistischen Spektrum.

    Jene verfassungsfeindlichen Kräfte im Establishment tarnen sich häufig als Demokraten und Verfassungsverteidiger und erklären alle Kräfte, welche Systemveränderung zum Ziel haben, zu „Verfassungsfeinden“.

    Er handelt sich bei diesen Teilen des Establishments in Wirklichkeit um „verfassungsfeindliche Systemerhalter“, welche gesellschaftlichen Fortschritt verhindern wollen, wenn dieser ihren Herrschafts- und Ausbeutungsinteressen widerspricht.

    Der Vorwurf des Linksextremismus impliziert folglich immer den Vorwurf der Verfassungsfeindlichkeit und eine Forderung nach verfassungsschützenden Maßnahmen.

    Letzteres ist genau der Zweck eines denunziatorischen Vorwurfs des Linksextremismus, nämlich eine Aufforderung, nämlich jene als linksextremistisch diskriminierten Individuen und soziale Kontexte als Verfassungsfeinde zu behandeln.

    That´s the point!

    Ziel ist, Andersdenkende und politische Gegner als Verfassungsfeinde zu diskriminieren, und so gegen diese mit repressive Maßnahmen wie z. B. „Berufsverbote“ oder Verbot ihrer Publikationen oder Publikationsorgane (z.B. Internetblogs) zu provozieren.

    „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“

    Nach meiner Erfahrung ist ein derartiges Denunzianten- und Lumpentum im Internet weit verbreitet. Diese Charakterlumpen versuchen, ihre politischen Gegner und Kontrahenten als Extremisten, als Demokratie- oder Verfassungsfeinde, als Verschwörungstheoretiker etc. zu diffamieren und zu denunzieren.

    Sie tarnen sich als Liberale, aber tatsächlich praktizieren sie protofaschistische Methoden. Wer Meinungs- und Diskussionsfreiheit erhalten will, muss dieses Denunzianten- und Lumpentum entschieden bekämpfen!

    Gruß
    Ano12

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    1. Klar, hängt sie auf, diese Lumpen, am nächsten Laternenpfahl...!

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    2. Ach Gottchen, jetzt kommt wieder die abgenudelte Laternenpfahl-Nummer!
      Nicht mal in Deiner Rabulistik bist Du kreativ oder beweist Phantasie.
      'Gähn'

      Was nicht geschrieben wurde, kann man ja dann immer noch unterstellen. Statt Diskutanten Deine allgegenwärtige Paranoia in den Mund zu legen, könntest Du auch ausnahmsweise argumentieren...
      Aber das ist wohl zu anstrengend.

      Schau mal auf Deiner Seite, ob es irgendeinen Kommentatoren gibt, der Dir in Deinem Wahn zur Seite steht!

      Lässt Dich das auch nur kurz innehalten, um Deine kruden Äußerungen zu reflektieren?
      Du bist der geistige Geisterfahrer, dem hunderte entgegenkommen, und die Du dann als Geisterfahrer (Linksextreme) zu erkennen glaubst.

      Aber ist schon klar: Dein Weltbild steht auf ziemlich wackligen Füßen. Selbstreflexion und die inhaltliche(!) Auseinandersetzung mit Argumenten, würde dies nur zum Einsturz bringen.

      Aber es ist ja auch viel einfacher Andersdenkende als Linksextrem zu bezeichnen. Es mag Dich über den Tag retten, wenn Du Dich in die Erkenntnisresistenz flüchtest und Deine Agitationen pflegst. Lenkt von Dir selbst ab. Sicherlich keine nachhaltige Strategie der Psychohygiene...

      Vermutlich spielst Du gerade mit dem Gedanken, Ano's letzten Abschnitt aus dem Zusammenhang zu reißen und ihm zu Posten. Dein letzter Komment wäre ja auch eine tolle Überschrift.
      So könntest Du Dich dann auch über den morgigen Tag retten...

      Der Herr Karl, der letzte Demokrat, schütz die Menschheit vor dem Linksextremismus.

      Frag Dich mal, wer in DEINER Welt leben will!
      Nein, lass es besser - das Ergenis wäre zu deprimierend und Du müsstest dann Deinen Frust wieder im Linken-Hass kompensieren.

      Du verdrängst erfolgreich, dass die linksextremen Weltverbesserer Pazifisten sind. Die Trolle, die Laternenpfähle zweckentfremden wollen, segeln unter falscher Flagge. Eigentlich weißt Du das ja selbst. Aber Du dürstest nach solchen Zitaten, um Deinen agitatorischen Revolver damit aufmunitionieren zu können.

      Nie machtest Du Dir die Mühe zu beschreiben, WOFÜR Du bist, oder eintrittst.
      Du bist gegen den Neoliberalismus, schreibst Du, und vermagst nicht mal zu sagen, WELCHE Stellschrauben Du denn nachjustieren willst. Versteckst Dich hinter klugen Köpfen wie J. Berger, der Deine Seite und dessen Spirit vermutlich verachten, bestenfalls belächeln würde.

      Du hast nicht das Zeug zum Lumpen, Du bist einfach nur eine arme Haut.

      Mitleidige Grüße
      vom linksextremen Dude

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    3. @Dude (also doch linksextrem!)

      Niemand will den letzten Abschnitt von Ano12 beim Karl zum Thema machen! Er hat bei mir so lange und so zornige Kommentare geschrieben und die Linken in Grund und Boden argumentiert, dass ich dies nie wagen würde.

      Ich dachte eher an die Sache mit dem "Wer an Gott glaubt, ist gegen rationale Argumente immun", die täte mir für einen Artikel noch ganz gut gefallen. Wenn's recht ist.

      Könnte einen Quotenbringer geben...
      (Vielleicht kann ich dann auch endlich Werbung schalten lassen)

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    4. @dHK:
      "@Dude (also doch linksextrem!)"

      Wer ist das nicht, in Deinen Augen?

      "Niemand will den letzten Abschnitt von Ano12 beim Karl zum Thema machen! Er hat bei mir so lange und so zornige Kommentare geschrieben und die Linken in Grund und Boden argumentiert, dass ich dies nie wagen würde."

      Och, an Mut hat es Dir doch nie gefehlt, irgendwelche Klopper herauszuhauen. Zornige Kommentare habe ich ja auch zur Genüge gebracht. Falls Ano die Linke in Grund und Boden argumentiert hat, so habe ich das verpasst.

      Jetzt wollte ich Dir mal einen Gefallen tun und Dir Deinen nächsten Post liefern. Wäre bestimmt ein Knaller geworden! Aber Du scheinst ja was besseres auf der Pfanne zu haben.

      "Ich dachte eher an die Sache mit dem "Wer an Gott glaubt, ist gegen rationale Argumente immun", die täte mir für einen Artikel noch ganz gut gefallen. Wenn's recht ist."

      Dann lass mal krachen!
      Freue mich schon! Fürchte nur, Jesus wäre in Deinen Augen auch linksextrem, mit seiner ganzen Zinskritik und so. War ja auch gesellschaftskritisch und mit seinen 12 Aposteln eigentlich eine terroristische Vereinigung...

      "Könnte einen Quotenbringer geben...
      (Vielleicht kann ich dann auch endlich Werbung schalten lassen)"

      Die SPD übrigens freut sich über jede Unterstützung, die sie auch brauchen kann. Die setzen auch auf Erkenntnisresistenz. Das wäre eine win-win-Situation...
      Frage mich sowieso schon, warum Du noch nicht deren Banner geschaltet hast...

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    5. @Dude
      Du weisst doch, dass ich ein Zins- und Wachstumskritiker bin. Schon vergessen?

      Ich habe auch "Was würde Jesus tun?" von Heiner Geissler gelesen. Ich habe das Buch zuhause, meine Frau hatte es gekauft.
      (Ich hätte es nicht gekauft, habe es nicht so mit den Jesuiten, ich als Evangelischer...)

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    6. Komm' schon!
      Luther war doch auch linksradikal!

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    7. @dHK:

      "Du weisst doch, dass ich ein Zins- und Wachstumskritiker bin. Schon vergessen?"

      Welche 'Stellschrauben' willst Du denn drehen, um die Zinsen abzuschaffen und dem wachstumsbasierendem Kapitalismus sein Wachstum zu nehmen?

      Hey, war nur ein Scherz!

      Erwarte keine Antwort.

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  7. @ Zinskritiker

    Nur mal so
    „Ist es linksextrem, wenn man den Kapitalismus überwinden will? Den Zins?“ 
    Wenn es danach geht nähert sich D dem Kommunismus!
    In Japan ist der eigentlich schon tägliche Praxis und für die nächsten 10 Jahre zinsgarantiert. ;-)

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    1. so kommts raus... Professor Zettel & Seehofer hatten doch recht. Die Kommis haben uns unterlaufen, überrannt, und keiner hat's gemerkt.

      Angie, Honeckers Rache?

      das mit dem "ewigen Wachstum" ist ja ein leicht verwandtes Thema. Ich bin kein Ökonom, aber rein logisch hab ich Schwierigkeiten mir vorzustellen, wie das laufen soll... komm damit mal beim SF an, der sieht da jedesmal rot.

      Sicher hat er mehr Ahnung als ich, vllt hat er auch recht und die andern Ökonomen wie Dirk Müller sind bloß Dummschwätzer & Populisten, leicht suspekt sind Jens Bergers Thesen mir trotzdem

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    2. Ungebremstes,unreguliertes endloses Wachstum führen in Organismen unausweichlich zum Tode --> HeLa-Krebszellen

      ...ich denke das lässt sich auch ohne weiteres auf die Ökonomie übernehmen .

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    3. ja das fällt mir dazu auch immer ein ;)

      v.A. als Brüderle der Vogel den Grünen in irgend ner Rede vorgehalten hat, in der Natur würde gelten: kein Wachstum = Tod

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  8. „Der größte Lump im ganzen Land, das ist und bleibt der Denunziant.“

    seh ich ganz genauso...
    da gibts aber auch 2 Typen: neben dem "ehrlichen" 31er gibts noch den, der anonym aus dem Hinterhalt schießt & dir morgen noch ins Gesicht lacht. was ich persönlich noch abstoßender finde

    weshalb ich es auch ziemlich unsportlich fand, Susanne Gerdom auf Karls Blog tiefenpsychologische Ferndiagnosen aufgrund vermeintlicher Sado-Maso Textauszüge unterzuschieben...
    wer Link will, muß selber suchen

    @Links"extremismus"

    Ano12 hats da mit der FDGO MMN ganz gut getroffen.

    Nur ist die FDGO eben auch kein Naturgesetz...

    Links/rechts ist so oder so v.A. subjektiv.
    extrem = stark von der Norm abweichend. Also nicht wahr/falsch, sondern fließend. Wenn man ein eher schwammiges Prädikat an ein noch schwammigeres, wie "links" dranhängt - ich weiß nicht ob es viel bringt, da ne genaue Definition aufmachen zu wollen.

    Wenn ich mich i.d. Mitte "fühle", ist jeder links von mir "links", fühle ich mich links, ist jeder "noch Linkere" "extrem(er)"... etc & vice versa.
    Neben dem eigenen Standpunkt auch ne relative Frage. Ich nehm an hier besteht Einigkeit, die SPD (heute) ist nicht links. Wie war's in Weimar? Links & Streiks samt Zivilisten (mehrmals) in Pulverdampf auflösen? Im Vgl zu den Nazis aber wohl doch wieder links.
    MMN sollte man Personen(gruppen) eh von Zielen trennen, aber da kommen ähnliche Paradoxe.
    Über Definitionen von Links+Rechts haben sich schon etliche Leute den Kopf zerbrochen, Hayek sah beides sogar als das Gleiche. Je nach Schwerpunkt+Perspektive gibts x Gründe das so oder so zu sehn

    ich halte das eher wie "schwitzig" beim SF:
    Meiner Meinung nach gibt es keine “Linke” oder “Rechte”, sondern nur die Schubladen, deren Bedeutungen jeweils von denen festgelegt werden, die die anderen dort hineinkategorisieren.

    Natürlich kommt man nicht komplett um son Label umhin, schon allein um Gleichgesinnte zu finden...
    sich aber länger damit aufzuhalten - das wirkt wirklich selbstlähmend

    statt Personen sollten MMN sowieso die Taten/Ziele im Mittelpunkt stehn, und wie gut/schlecht die sind kann man auch sehr gut ohne Label beurteilen - und spätestens wenn die Frage "ist das auch links (...whatever)?" das eigene Urteil ersetzt, gehts nach hinten los

    zu Herr Karl - daß er nicht links ist, hab ich schon länger gemerkt, auch seine Fixierung auf Linke war mir schon immer suspekt, wie auch jeder nachlesen kann, der will... ich beurteile Menschen aber eh weniger nach Politik, sogar wenn mein Nachbar die CDU wählt geb ich ihm noch die Hand, und ich rede auch mit nicht-Linken.
    MMN hat Karl sich in letzter Zeit auch *etwas* verstiegen. Daß er nicht grad der "linkeste" ist, ist aber echt nix Neues, deshalb kapier ich die Aufregung auch nicht ganz... aber bitte.

    mal an dich persönlich Herr Karl - ich fänds jedenfalls wenig zielführend, dich noch ausgiebiger mit dem "Phänomen" zu beschäftigen, auch wenn das deine neuen Stammkommentatoren vllt riesig freuen würde. Da gibts wirklich wichtigere (& interessantere) Probleme.

    mal grundsätzlich: "(ausbleibender) Zuspruch" ist MMN ein total nichts-sagendes Kriterium. Dann wären auch die SS-Erschießungen völlig korrekt, da stand den Opfern nämlich auch "keiner zur Seite".
    Fairerweise muß man auch sagen - bis auf Frau Lehman & Pantoufle - sind die Comments (90%) drüben nur der üblich-anonyme Scheiß, dem auf Rechtschreibfehler einer abgeht & auch Lazarus aus i-welchen Gründen als Fascho bezeichnet.

    @Zinskritik - die wurde von einem "Geisterfahrer" drüben übrigens auch als "braun" ausgemacht, also ob Jesus damit zum Linksextremen getaugt hätte... auch wieder son Definitions-Ding.

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  9. Garfield

    Jens Berger hat mit der "Stellschraubenpolitik" nicht unrecht und allein ist der mit seiner Meinung auch bei Ökonomen nicht, das Problem ist einzig die Durchsetzung . Wie überhaupt an Instrumentarium alles da ist bis auf Leute die es zum Wohle aller anwenden, statt von Lobbyisten zu Wohle weniger um interpretiert zu werden. Beim Zins liegt er allerdings daneben für meinen Begriff.

    Der Karl hat leider nicht gemerkt das Pantoufle gefolgt von dem Heer der Wegwerf-Identitäten aus seinem Laden eine Trollbude gemacht haben. Er hält das für Meinungsfreiheit. Es sah am Anfang eigentlich gar nicht schlecht aus, wie Dude schon sagte .

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    1. ich meine nicht daß Jens Berger allein mit seiner Meinung ist, nur kommen auf 100 Ökonomen halt 200 Meinungen...
      einer der im Punkt "Wachstum" anderer Meinung als Jens ist, ist z.B. Dirk Müller, wenn er sagt daß jede Volkswirtschaft i-wann an einen Punkt kommt, wo Wachstum nicht mehr, bzw nur noch sehr eingeschränkt möglich ist.
      MMN kann er die Zusammenhänge auch für Laien gut verständlich erklären, aber für manche ist er bloß ein Populist... das fundiert beurteilen zu können fehlt mir halt das Fachwissen.

      ich hab auch nix gegen J.B. persönlich - nur manche seiner Thesen sind mir halt ziemlich suspekt, z.B. wenn er von "qualitativem" Wachstum redet. Abgesehn davon daß das sehr theoretisch ist, welche Motive sollte die Wirtschaft dazu haben, wenn das "quantitative" mehr Gewinn bringt... das sind halt so Punkte wo ich denke, naja... ein "original" Ökonom halt.

      was Karls Blog angeht - daß er nicht, bzw weniger links ist, war für mich kein Problem. Ich rede sogar mit nicht-Linken, wie gesagt...
      mit seinem "Faible" für Linke kann ich wenig anfangen, was ich ihm auch immer gesagt hab.
      Seine Linken-Fixierung ist aber nicht erst seit gestern offensichtlich. In dem Punkt hat sich nicht Karl geändert, sondern bloß das Wetter...

      ich fands jedenfalls gut einen Blog zu haben, wo man wirklich frei schreiben kann, ohne "Chef" der sich selbst zu wichtig nimmt... daß seine Artikel eigtl keine waren, hat er ja selbst so gesehn...

      gibt vllt echt noch interessante Charakterstudien, aber was das noch mit Meinungsäußerung zu tun hat...
      war heute noch nicht drauf. was da zuletzt von den Beteiligten geboten wurde, war ne Show die mir sogar anzuschauen zu peinlich war.

      Entweder er kommt von seinem Linken-Tick weg, und führt ne einmalige Anmeldungspflicht wie flatter z.B. ein, dann wär's immer noch ne gute Diskussions-Plattform, wo extrem tolerant moderiert wird, das muß man ihm nämlich lassen.
      Ansonsten wirds halt ein Schmierblatt online.

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    2. Garfield

      Ich kann mit dem Schubladen links, rechts nichts anfangen und habe ja auch schon des öfteren gesagt das ich mich nicht als Links oder LINKER sehe, ich in überhaupt keine Schublade passe und auch nicht passen will.

      Mit dem Jens Berger wollte ich es nicht so krass ausdrücken, ich bin bei ihm was die "Stellschraubenpolitik"betrifft ( Nicht das Finanzsystem in die Tonne und Geld abschaffen, sondern Rückregulieren ..bis dahin gibt es durchaus Ökonomen die dies als wünschenswert sehen, natürlich nicht in den Reihen derer welche die Erklärungen zur Alternativlosen Krise liefern) ... um deutlicher beim Zins und Wachstum zu werden , er redet da als Zins-Erklärer den etablierten Experten und Abwiegler das Wort und hat sich mit dem Hosianna auf das Waxtum als Ewig-Gestriger geoutet .

      Aber das hatten wir ja eigentlich schon ein paar Mal und ich denke auch du hast das von mir nicht zu ersten Mal gelesen .. der Vorteil wenn man immer unter dem selben Nick schreibt. Da kennt man nach einiger Zeit die Einstellung und Sichtweise des einen oder anderen.

      Mit dem Karl siehst du das ja ähnlich wie ich wie ich das verstehe. Ansonsten wie gesagt hab' ich mit den Leuten kein Problem schon gar nicht damit ob einer Links oder sonstwas ist.. und ja beim Karl hab ich mal drüber geschaut aber wie schon gesagt auf Schattenboxen gegen Wegwerf-Identitäten hab absolut kein Bock wenn er da was draus studieren kann ..soll er .

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  10. Welche Folgen hat es für einen Bürger, wenn er als „linksextremistisch“ bezeichnet wird?

    Wenn es nicht nur in der Privatsphäre, etwa am Stammtisch oder im Freundeskreis, mehr spaßhaft geschieht, sondern wenn eine derartige Etikettierung im öffentlichen Kontext erfolgt? Und diese in den Datenbanken landet.

    Dann wird dieser Bürger beim Staatsschutz registriert und seine Chancen, einen Job zu bekommen, gehen gegen Null, und zwar nicht nur im Öffentlichen Dienst, sondern auch bei privaten Unternehmen. Denn welche PersonalchefIn stellt jemanden ein, der ein linksextremistisches Image besitzt?

    Und die Zeiten, wo die „Grüne Partei“ noch ein Resozialisierungsprojekt für Linksextremisten aus der K-Gruppen-Szene und politische Gewalttäter aus dem Sponti-Bereich war, sind längst vorbei. Keine Partei und keine Gewerkschaft stellen heute jemanden, welcher als „linksextremistisch“ bekannt ist, für einen Funktionärsjob ein.

    Für diejenigen, denen es nicht gelingt, eine Existenz als Selbständiger aufzubauen oder auszuwandern, bleibt dann möglicherweise nur noch HartzIV.

    Linksextremisten werden vom Verfassungsschutz überwacht, was dessen institutioneller Auftrag ist. Denn auch und gerade ein freiheitlich-demokratischer Staat muss vor seinen Feinden geschützt werden.

    Manche Leute äußern im Internet ihre politischen Gewaltphantasien. Auch wenn es nur Geschwätz ist, dem keine Taten folgen, so scheint vielen gar nicht bewusst zu sein, dass sie damit die Grenze zum politischen Extremismus überschreiten. Einem Verbalradikalismus, welcher beispielsweise von einem „anständigen Aufstand“ schwätzt, kann nur Hirnlosigkeit und pubertäres Verhalten attestiert werden. Genauso jenen Linkssektierern und Politsimulanten, welche sich z. B. in der Tradition von Lenin oder Trotzki wähnen, von einer „Diktatur des Proletariats“ phantasieren und sich als zukünftige „Arbeiterführer“ imaginieren.

    Auch wenn einem linke Spinner mit ihrem verbalen Radikalismus und ihrem infantil-revolutionären Habitus auf die Nerven gehen, sollte man es sich als verantwortlicher Mensch bewusst machen, dass der denunziatorische Vorwurf des Linksextremismus existenzzerstörende Wirkung besitzen kann.

    Grüße
    Ano12

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    1. naja die bloße Denunzierung, irgendeines X-Beliebigen durch irgendeinen X-Beliebigen, als "Linksextremer" wird erst mal gar nix zur Folge haben...

      sogar wenn man für die hochbrisante Vereinigung "die LINKE" aktiv ist, sollte da schon *etwas* mehr kommen.

      wie leicht man tatsächlich in Verdacht geraten kann, zeigt z.B. der Fall von Andrej Holm..., sogar da war aber etwas mehr im Spiel als bloß "X sagt Y" - auch wenn sogar die Wikipedia höhere Anforderungen an ihre Quellen als das BKA stellt, gab's zumindest die "militante Gruppe" wirklich.

      Ne andere Sache ist, wenn X sich selbst gleich mit belastet, dann geht Y u.U. wirklich für nichts in den Bau - denn wer sich selbst belastet, lügt schließlich nicht...

      was aber gerade "unsere aktuellen" Blogs hier angeht - falls die Behörden da überhaupt mitlesen, werden sie das höchstens zu Unterhaltungszwecken weiterverfolgen... aber sogar das glaub ich weniger, weil zu peinlich wie gesagt...
      aber wer weiß, die Geschmäcker sind ja verschieden.

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    2. Ich befürchte "unsere aktuellen" Blogs hier dürften von ihrem Gesellschaftlichen Einfluss und Besucherzahlen im Promille Bereich liegen wenn man alleine die doch recht bekannten Nachdenkseiten im Vergleich zu den Systemmedien sieht erübrigt sich jeder Kommentar.

      Darüber wie viel Prozent der Bevölkerung Linke Blogs frequentieren, dürfte es kaum belastbare Zahlen geben. Von systemverändernden Potenzial will ich gar nicht reden . Da nehmen sich einige wohl viel zu wichtig. Meiner Meinung nach sind sie bestenfalls geeignet die eigene Position und Wahrnehmung zu aktuellen Wirtschaftlichen und Gesellschaftlichen Geschehnissen zu überprüfen und eventuell Denkanstöße oder eine andere Sichtweise zu bekommen.

      Klappen wir das Q-Blogger Märchenbuch zu, von wegen Forderungen formulieren um Regierungen zum Handeln zu nötigen .

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  11. „Linksextremismus“ ist ein soziales Exklusionskriterium. Wer als „linksextremistisch“ identifiziert wird, dem wird eine Grenzüberschreitung zugeschrieben. Er wird als eine Person angesehen, welche den „Boden des Grundgesetzes“ überschritten habe und zum Staats- und Verfassungsfeind geworden sei.

    Eine Internetrecherche gibt Anlass zur Frage, ob die Grenzziehung verändert wurde?

    Denn in der Vergangenheit wurde zwischen „Linksradikalismus“ und „Linksextremismus“ differenziert. Als linksradikal wurde eine Position bezeichnet, welche „von Grund auf“ (radix (lat.) = Wurzel) die Gesellschaft verändern will. Eine derartige Position wurde als verfassungskonform und somit nicht als „linksextremistisch“ angesehen, wenn sie sich innerhalb des vom Grundgesetz definierten „Rahmens“ bewegte.

    Wie oben bereits ausgeführt, ist es keineswegs verfassungswidrig oder "extremistisch", sich für einen gesellschaftlichen Wandel zu engagieren unter der Voraussetzung, dass die Verfassungsprinzipien des Grundgesetzes bewahrt bleiben.

    Noch einmal soll betont werden:
    Die Forderung nach einem anderen Gesellschafts- oder Wirtschaftssystem ist keineswegs von vornherein verfassungswidrig, sondern nur dann, wenn damit die durch die Verfassung definierte freiheitlich-demokratische Grundordnung beseitigt werden soll.
    Denn die Verfassung ist insofern entwicklungsoffen, weil sie kein bestimmtes Gesellschafts- oder Wirtschaftssystem vorgibt.

    Aktuell wird beim Bundesamt für Verfassungsschutz als „Linksextremismus“ definiert:
    Was ist Linksextremismus?
    Linksextremisten richten ihr politisches Handeln an revolutionär-marxistischen oder anarchistischen Vorstellungen aus und streben anstelle der bestehenden Staats- und Gesellschaftsordnung ein sozialistisches bzw. kommunistisches System oder eine "herrschaftsfreie" anarchistische Gesellschaft an.

    http://www.verfassungsschutz.de/de/arbeitsfelder/af-linksextremismus/was-ist-linksextremismus

    Damit stellt sich die Frage, ob heute bereits der „verfassungskonforme Systemveränderer“ als „linksextremistisch“ angesehen wird?

    Wäre eine derartige Definition rechtsgültig, so könnten alle „Systemveränderer“ zu Verfassungsfeinden deklariert werden und politischer Repression und sozialer Exklusion anheimfallen.

    Das wäre eine Definition des „Linksextremismus“, wie sie in totalitären Gesellschaften vorgenommen wird. Der amerikanische Soziologe Richard Sennett spricht von einem „sanften Faschismus“.

    Um dies an einem Beispiel zu erläutern:

    Peter von Oertzen (*1924 †2008) war Politologe und marxistischer Wissenschaftler.. Er war niedersächsischer Kultusminister, langjähriges Mitglied des Parteivorstandes der SPD und strebte eine Veränderung des gesellschaftlichen Systems in der Tradition des Demokratischen Sozialismus an.
    http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_von_Oertzen

    Niemand hätte in der Vergangenheit den Sozialisten und Marxisten Peter von Oertzen als verfassungsfeindlichen „Linksextremisten“ klassifiziert.

    Und niemand, der einen gesellschaftlichen Wandel im Rahmen der Verfassung anstrebt, sollte es hinnehmen, wenn er oder Mitstreiter als „linksextremistisch“ bezeichnet und denunziert werden. Sich in eine extremistische Ecke drängen und sozial exkludieren zu lassen, wäre Ausdruck von politischem Unverstand.

    „Systemveränderer“ sind nicht per se „Verfassungsfeinde“. Wer diese Menschen generell als „linksextremistisch“ etikettiert, ist ein protofaschistischer Verfassungsfeind, weil er eine totalitäre Praxis ausübt, auch wenn er sich selbst als „links“ und „liberal“ ansieht.

    Gruß
    Ano12

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    1. merkels faschistische nazipartei
      hört auf den Namen «CDU»


      bei daMax, 13. März 2013
      http://todamax.kicks-ass.net/2013/lustige-blogstatistiken-35/

      Scheint niemanden zu stören, ist ja auch einer von "ganz links", also von den Guten...

      Ich wähle auch nicht Mitte-Rechts-Parteien.
      Aber politische Gegner als Nazis zu beschimpfen, ist dann welche "Etikettierung"?
      Er wird es Flatter nacheifern, der auch die SPD und die Gewerkschaften als Nazis beschimpft.

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    2. @ dHK 15:04
      "Ich wähle auch nicht Mitte-Rechts-Parteien."
      Liest Du die Hinweise auf Deinem eigenen Blog nicht?
      Die SPD ist in D eine Partei der Mitte und das wird doch auch in der Alpenfestung nicht anders sein, oder?

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    3. @Karl
      Das steht da nicht in diesem Zusammenhang

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    4. @dHK:
      Es gibt eine sehr lange Liste von Nationalsozialisten, die nach dem 2. Weltkrieg hohe Ämter in der CDU bekleideten.

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    5. @der Herr Karl
      Hast du ausser so einer Nebelkerze ,wie den Link zu Damax nichts zu bieten zu dem langen sachlichen Kommentar von Anonym,13.3,12:32 über dir?Was für ein armseliges Ablenkungsmanöver.
      Übrigens zu dem Argument,das ein Systemwechsel nur durch eine gewaltsame Revolution möglich ist:
      Was war denn Bsp.1989 in der DDR? Genau,ein Umsturz ein Systemwechsel ,aber ohne Gewalt.Und nun?

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  12. @Pantoufle
    "Das steht da nicht in diesem Zusammenhang"

    Schon klar, war natürlich nur Spass, hohoho!
    Wie das da, das war auch nur ein Schenkelklopfer von daMax:
    http://flatterwatch.blogspot.ch/2012/12/screen-des-tages-iii_3539.html

    Die Guten dürfen alles...
    *abwink*

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    1. Und auch da fehlt der Zusammenhang - nämlich der, daß Max das nach genügend Widerspruch von uns rausgenommen hat... wie ja schon unter Deinem Screenshot angedeutet.
      Karl: Lass es doch einfach und schreib lieber einen neuen Artikel. Oder etwas zum Thema

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    2. @Pantoufle
      Süss, dein Einsatz. Soviel zu Thema Einsicht bei daMax:

      "Ich kapiere zwar immer noch nicht, warum ich Frau Merkels Politik nicht faschistisch nennen darf oder warum ich mit einem Nazivergleich den Holocaust verharmlosen würde. Aber da Weihnachten ist, habe ich jetzt auch echt keinen Bock mehr auf die Diskussion. Die führen wir nächstes Jahr vielleicht mal weiter. Vielleicht auch nicht. Vielleicht warten wir einfach ab, bis wir wieder Internierungslager in Deutschland haben."

      Fehlender Zusammenhang...
      *lach*

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    3. Link vergessen:
      http://todamax.kicks-ass.net/2012/wieder-was-gelernt-face-replace/

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    4. Karl - Mal was ganz anderes: Ich war ja ein wenig enttäuscht, daß Du Dich gar nicht zu meiner wohlwollenden Kritik Deines letzten Artikels geäußert hast.
      Irgendwie kränkt mich das jetzt. Das habe ich nicht verdient! Immerhin rufe ich nicht zu Mord und Totschlag auf, sondern bin stringent beim Thema geblieben. Wenn ich Deinen Gedanken richtig gefolgt bin, sollte das ja Deine Anerkennung zur Folge haben.

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    5. @Pantoufle
      Ich bleibe lieber mal beim Thema:
      Linksextreme dürfen alle anderen (CDU, SPD, Gewerkschaften usw.) als Extremisten und Nazis beschimpfen. Das ist dann in Ordnung und ruft Zustimmung und Lacher hervor.
      Aber wehe, es kommt jemand (wie ich) und kritisiert Linksextreme, die zu Gewalt aufrufen oder Gewalt gutheissen. Dann herrscht Heulen und Wehklagen...

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    6. Niemand heult, niemand wehklagt, niemand hört Dir zu.

      Das Thema »Linksextreme« wird, so weit ich mich erinnere, gerade auf Deinem Blog zerrissen. Hier auch.
      Jetzt fängst Du schon wieder mit diesem Blödsinn an. An wievielen Menschen willst Du Deine Sackgasse denn noch abarbeiten? Wie oft glaubst Du eine Lüge wiederholen zu müssen, bis sie wahr ist?

      So Herzchen: Jetzt mal Butter bei die Fische.
      Wo genau - und rede Dich jetzt blos nicht wieder infantil raus - habe ich, das Pantoufle, zur Gewalt aufgerufen, Morde beschönigt oder der Gewalt meine Stimme gegeben. Wo? Genau bitte! Und komm mir jetzt nicht mit der Meinhofnummer. Mit der kommst Du nicht einmal vor dem Gerichtshof in Hamburg durch. Die Meinhof kann man sich hier in Schulbibliotheken ausleihen, Hase.

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    7. @Pantoufle
      Niemand redet von dir. Ich habe auf meinem Blog Dutzende von Links mit Aufrufen zu Gewalt ("in die zwölf schiessen", "aufknüpfen" usw.) in Dutzenden von Artikel.
      Du weichst schlicht aus.

      Nochmals: "Linksextreme dürfen alle anderen (CDU, SPD, Gewerkschaften usw.) als Extremisten und Nazis beschimpfen. Das ist dann in Ordnung und ruft Zustimmung und Lacher hervor."

      Was sagtst du dazu?

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    8. Niemand redet von dir. Ich habe auf meinem Blog Dutzende von Links mit Aufrufen zu Gewalt

      OK, dann ist ja gut. Dann kannst Du ja jemand anderen anfurzen.
      Ich weiche aus? Ich habe gesagt, das Du aus dem Zusammenhang zitiert hast. Das ist bis hierher nicht widerlegt.
      Das Wort »Linksextreme« kommt immer noch vor. Wer weicht hier aus.

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    9. Na ja Karl: Während Dir hier nichts weiter einfällt, habe ich ein paar Gedanken zu Papier gebracht. Die kannst Du Dir hier ansehen

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    10. ...und wenn es noch so sinnlos ist...

      Nochmals: "Linksextreme dürfen alle anderen (CDU, SPD, Gewerkschaften usw.) als Extremisten und Nazis beschimpfen. Das ist dann in Ordnung und ruft Zustimmung und Lacher hervor."

      (Wer hat CDU, SPD oder Gewerkschaften als Extremisten beschimpft?)

      Linksextreme dürfen alle anderen [...]
      Wäre ich jetzt Du würde ich mit glühenden Tasten alle Kommentare, die Dir wie einem toten Esel versuchen beizubringen, daß es diese Linksextremisten gar nicht gib, hierher kopieren. Du würdest es genau so wenig lesen wie alles andere, was Dir nicht in den Kram passt.
      Wir müssen es also anders machen. Vergiss mal kurz den Begriff Linksextrem - also länger als 20 mSek. Wir nennen sie die »Babigen« (schade, daß Du auch diesen Witz nicht verstehst).
      Also die Babigen beleidigen engagierte Politiker, die sich in den bürgerlichen Parteien tagein und tagaus um nichts anderes als um unser Wohl kümmern. Mehr noch: Sie drohen damit, jene Gutmenschen an den nächsten Pfahl zu knüpfen.
      Wie ich das als Pazifist sehe? Mit Unwillen! Diese Babigen haben offenbar nicht begriffen, daß sie damit streng genommen gegen ihre eigenen Interessen handeln. Man sollte also alle Babigen davon überzeugen, lieber die SPD oder CDU oder sonstwas zu wählen. Nur nicht die Partei der Babigen natürlich, die es aber auch nicht gibt.
      Aber selbst, wenn die Babigen behaupten, sie würden im Recht sein, würde ich ihnen das Recht absprechen, jemanden an die Wand zu stellen, vom 10-Meterbrett zu schubsten oder sonstige Schweinereien anzustellen. In dieser Beurteilung der Babigen stimmen wir eigentlich grundsätzlich überein.

      Worüber wir uns überhaupt nicht einig sind, ist die Tatsache, daß es interessierte Gruppen gibt, die mir weismachen wollen, was babig ist. Gestern war es mein türkischer Gemüsehändler und morgen soll ich gar auf Schweizer Trolle losgehen. Nur weil der Innenminister behauptet, daß die neuerdings auch babig wären. Siehst Du die Gefahr? Bis heute hatte ich immer den Eindruck (ich bin ein braver Staatsbürger), der Innenminister sei ein honoriger Mann. Wenn er gesagt hat »kauf nicht beim Türken« habe ich das brav gemacht. Ich habe mich auch nicht gewundert, warum seine Wohnung eines Tages leer stand, die nette Lehrerin wohnt dort seit kurzem. Sie ist natürlich Deutsche und kein bisschen babig. Neulich war ich sogar bei einer Demo – seit langer Zeit das erste Mal übrigens. Sie haben uns gesagt, es ginge um eine wirklich gute Sache, etwas was uns alle betrifft. Die Lehrerin wollte zuerst nicht, aber die freundlichen Beamten haben gesagt, daß das gut für das Ansehen unseres Landes ist. Jeder darf demonstrieren. Langsam frage ich mich, ob meine Nachbarin nicht vielleicht doch etwas babig ist. Natürlich nicht babigradikal, aber... man kann ja nie wissen.
      Die Demo hat Spaß gemacht. Wir alle haben unserem Willen kraftvoll Ausdruck verliehen. Sogar der Präsident war da. Die Wohnung des Gemüsehändlers steht jetzt wieder leer.

      … ach, weißt Du was, Karl? Das schreibe ich jetzt für mich weiter – viel zu schade für Dich.
      Aber Du weißt sicherlich, was ich meine. Nein. Du weißt es nicht und wirst es nie begreifen.

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  13. @Pantoufle
    "Und auch da fehlt der Zusammenhang - nämlich der, daß Max das nach genügend Widerspruch von uns rausgenommen hat... wie ja schon unter Deinem Screenshot angedeutet."

    Stimmt so nicht. Er hat das Nazi-Bild nicht "rausgenommen", sondern nur hinter einem Link abgelegt. Ist also immer noch da.

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  14. Die schönste Abwandlung von Linksextrem die mir je an den Kopf geworfen wurde(von einem vorgeblichen Linken), begab sich in einer Diskussion, in der ich den Standpunkt vertrat, dass es falsch sei die "herrschenden" an Laternenmasten aufzuhängen, dass es richtig sei diese mit ins Boot zu holen.
    Also weg von der Konkurenz hin zur Kooperation.

    Ich wurde darauf hin als Kryptofaschist tituliert...

    Passt ganz gut in diese Welt!
    Eine Welt die sich gegeneinander bekämpft, nur schwarz/weiß kennt, erwartet, dass man sich in die Extreme fügt.


    Ich derweil bemitleide diese Menschen die sich dem allgemeinen Sozialdarwinismus ergeben.
    Ich habe großes Mitleid mit den Ärmsten dieser Gesellschaft.
    Haben Sie doch nichts anderes als Geld.

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