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Donnerstag, 14. März 2013

Die politische Dimension der Wetterlage

Abteilung: Politische Tiefdruckgebiete

Mann, ich hab' den Kaffee durch, Leute!
Wir haben einen Winter ertragen müssen, der aufgrund seiner Sonnenabstinenz mittlerweile historische Dimensionen angenommen hat. Immerhin hat dieser Winter uns solidarisiert! Jeder, wirklich jeder, war und ist angepisst!
Ich, der ich immer das Gute auch im Schlechten sehen will, machte wenigstens die seltene Erfahrung, dass meine eigene Unzufriedenheit, von der Majorität meiner Mitmenschen geteilt wurde und wird.
Nach diesem Winter, der das Gemüt durch, selbst für diese Jahreszeit mistiges Wetter, und konsequente Vorenthaltung natürlicher UV-Strahlung, permanent kasteit hat - nach diesem Winter also, so schreit es in einem, hat man sich doch wirklich mal einen schönen Frühling verdient!

Nach monatelangem Grau-in-Grau schaut man erwartungsvoll aus dem Fenster um die Ernte der erduldeten Trübsal endlich einzufahren:
Und was erblickt man? Schneegestöber mitten im März!

Die Analogie drängt sich auf! Die Hartz IV-Gesetzgebung jährt sich nun mittlerweile zur Dekade. Man war und ist frustriert, liest seit Jahren kritische Kommentare und weiß sich in zahlreicher Gesellschaft derer, die erkannt haben, wie destruktiv und menschenverachtend diese Gesetzgebung ist.
Man ist mehr oder weniger geduldig, und wartet auf die Sonnenstrahlen der Erkenntnis und der Vernunft. Man wartet auf den Frühling der sozialen Gerechtigkeit.
Aber auch hier, Schneegestöber wohin man schaut.
Schröder und seine Weggenossen, die Arbeitgeberverbände und deren Lobbyorganisationen, empfehlen (um in der Metapher zu bleiben) eine Reduzierung der Sonnenstunden und abfallende Temperaturen.
Eine kalte Agenda 2020 wird gefordert. Farblose, graue Perspektiven, um die Winterdepression zu bekämpfen.
Kalt soll es sein, kälter als zuvor. Renteneintrittsalter mit 69, wo wir doch schon bei 67 gefroren haben! Noch mehr Schneeschippen und Eiskratzen um Arbeitnehmerrechte zu 'reformieren'.

Frau Holle hat Hochkunjunktur und schüttet - medial kolportiert - ihr neoliberales Kissen über uns aus. Schneeflocken decken uns ein, wo uns doch nach dem Anblick von Frühlingsglocken dürstet.

Wir können nicht beeinflussen, welche Kapriolen das Wetter schlägt. Zumindest aber, können wir noch (zugegebener Weise sehr marginal) beeinflussen, welches politische Wetter uns in Zukunft erwarten möge.

Die Sonnenstrahlen, die wir uns doch durch diesen sozialen Winter verdient haben, können wir erstreiten. Die politischen Tiefdruckgebiete können wir bekämpfen.

Für das schlechte Wetter gibt es keine politisch Verantwortlichen.

Für die soziale Kälte schon....

Kommentare:

  1. Keine Wetterfrösche hier?
    „Eine kalte Agenda 2020 wird gefordert. Farblose, graue Perspektiven, um die Winterdepression zu bekämpfen. Kalt soll es sein, kälter als zuvor.“
    Wer ist in der Lage und Willens die genanten Grausamkeiten eher durchsetzen, Schwarz-Geld oder Rot-Dunkelgelb (Grün)?
    Hier die aktuell möglichen Konstellationen.
    Dass DIE LINKE keine große Chance hat, politisch gestaltend auf die gesellschaftliche Entwicklung Einfluss zu nehmen, da hier und anderswo unendliche, sich teilweise widersprechende, politische Reinheitsforderungen an die Partei und ihre Führung gestellt werden, wird sicher mit Freunde von der neoliberalen Mehrheit zur Kenntnis genommen.
    Und jetzt noch ein Zitat der XXX:
    Ist das linke Politik?
    Glaubt die SPD, dass die Sozialisierung von Schulden sozialdemokratische Politik sei? Und wo ist die antikapitalistische Tradition von Grünen und SPD, wenn die Risiken des Finanzsektors über ESM-Kredite auf den Steuerzahler überwälzt werden?
    In Griechenland, Portugal und Spanien leiden gerade die kleinen Leute unter den makroökonomischen Anpassungsauflagen der Troika. Ihre Löhne sinken, die Renten werden gekürzt und die Arbeitslosigkeit steigt - bei den Jugendlichen bis hin zu katastrophalen 50%.
    In Deutschland und anderen noch relativ soliden EU-Ländern türmen sich die Haftungsrisiken auf, die nur durch Besteuerung oder durch Inflation finanziert werden können. Beides schadet gerade den Beziehern von Arbeitseinkommen. Reiche Leute können ihr Kapital ins Ausland bringen, wenn es in Deutschland wirtschaftlich bergab geht. Normale Arbeitnehmer aber bleiben hier und zahlen die Zeche.
    Was ist an dieser Politik sozialdemokratisch oder grün? Wäre es nicht die traditionelle linke Position gewesen, einen Schuldenerlass für die überschuldeten südeuropäischen Staaten zu fordern? Würde nicht ein Schuldenerlass die Menschen in diesen Staaten von dem fiskalischen Druck befreien und ihnen einen Neuanfang ermöglichen?
    Die jetzige Politik von SPD und Grünen nützt in erster Linie den Banken und Hedge-Fonds. Belastet werden die einfachen Bürger in Südeuropa und den soliden Eurostaaten. Wie ist dies mit sozialdemokratischen oder grünen Prinzipien vereinbar?
    Die XXX setzt sich für geordnete Staatsinsolvenzen ein, um eine Entschuldung der südeuropäischen Staaten zu ermöglichen. XXX setzt sich dafür ein, dass die Privatgläubiger ihre Verluste selber tragen, soweit es irgend geht. Es trifft ja meist keine Armen. Erst wenn das Allgemeinwohl bedroht ist, soll und muss der Staat Nothilfe leisten.
    Noch spekulieren die Parteiführungen von SPD und Grünen darauf, dass ihnen die Stammwählerschaft zähneknirschend die Treue halten wird. Aber durch Parteitreue unterstützen Sie nur den Kurs der Regierungsparteien CDU/CSU und FDP.
    Wenn Sie wollen, dass SPD und Grüne zu ihren angestammten Prinzipien zurückfinden, müssen Sie sich jetzt von ihnen abwenden. Nur wenn ein wesentlicher Teil der Wähler sich abwendet, wird in den Parteiführungen ein Umdenken beginnen.
    Wenden Sie sich zu uns! Bei uns steht der Mensch im Vordergrund. Deshalb sind wir für eine Entschuldung der Staaten und für eine risikogerechte Belastung der Privatgläubiger. Wenn das linke Politik ist, dann finden Sie diese bei uns besser als bei SPD und Grünen!
    Kommen Sie zu uns und unterstützen Sie XXX! Nur so können Sie ein Umdenken bei SPD und Grünen bewirken.“

    Es wird ja leicht sein die Quelle zu finden. Unter Personen/Unterstützer stellen sich dann die „wahren Linken“ dieser Republik vor. :-(

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    1. "Dass DIE LINKE keine große Chance hat, politisch gestaltend auf die gesellschaftliche Entwicklung Einfluss zu nehmen, ..."

      Oh, ich denke, dass hat sie bereits. Ihre Forderungen (Mindestlohn, Vermögenssteuer, ...) werden teilweise von den großen Parteien übernommen und in den Wahlkampf integriert - selbst von der CDU!

      Die LINKE treibt die etablierten Parteien vor sich her - in der Opposition, wo sie auch bleiben soll!

      Grüße, Dude

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    2. „Oh, ich denke, dass hat sie bereits. Ihre Forderungen (Mindestlohn, Vermögenssteuer, ...) werden teilweise von den großen Parteien übernommen und in den Wahlkampf integriert - selbst von der CDU!“
      So lange wie es der LINKEN nicht gelingt das „Urheberrecht“ auf die Forderungen auch beim aktiven Wähler in den Speicher einzubrennen, und dazu fehlt einiges, besteht die Gefahr, dass die linke Triebkraft immer schwächer wird.
      Früher gab es auch einmal eine starke außerparlamentarische Opposition. :-(
      So lange „unsere Geliebte Führerin“, sich über 100%ige Wahlergebnisse freuen kann, ist von einer Opposition, welcher auch immer, wenig zu erwarten.

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    3. Nochmal: Sie hat bereits etwas bewirkt!
      Dass die Umfragewerte desaströs sind - da gebe ich Dir natürlich recht.

      Umso mehr rufe ich auf im Herbst zur Wahl zu gehen um die Linke zu wählen - auch um die Chancen der FDP zu mindern sich wieder in's Parlament zu schummeln.

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    4. Umso mehr rufe ich auf im Herbst zur Wahl zu gehen um die Linke zu wählen - auch um die Chancen der FDP zu mindern sich wieder in's Parlament zu schummeln.

      Wenn wir noch eine linke Oppostion hätten, dann könnte man ja für die Zukunft noch darauf hoffen, dass WIR irgendwann auch mal gehört werden. So aber sehe ich eigentlich keine echte Oppostion mehr in diesem Land (http://freies-in-wort-und-schrift.info/2013/03/16/jubelfeiern-um-die-agenda-2010-oder-die-revolte-fllt-einfach-aus/), denn die wurde von der sogenannten etablierten Parteien-Autokratie inzwischen einfach 'geschluckt'.

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    5. @Alter Knacker
      Mangels Alternativen muß man dem wohl zustimmen. Die Diskussion über die LINKE »die haben aber« oder »die wollen ja« bringt einen nicht weiter. Hauptsache, die FDP verschwindet in der Versenkung. Wenn man schon wieder einen Schröder ausgraben darf... wann geben die wieder einem Sarrazin das Wort?

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  2. Leute, in Zypern lässt sich gerade beobachten was abgeht wenn der Staat reagiert und nicht gebrauchte Überliquidität besteuern will ..Groß und Klein rennt und plündert die Geldautomaten weil KEINER auch nur im geringsten auf Irgendwas verzichten will ..

    Wie schon bei Klausbaum geschrieben :"Diese Gesellschaft hat es verdient unterzugehen", und es zeigt auch das die Meisten mit dem System zufrieden sind nur nicht mit ihrem Platz darin, keiner will verzichten, und egal wer "dran" kommt oder die Gelegenheit bekäme er würde es wie so oft gehört "genauso machen" .

    So nun kümmere ich mich um die Paddy's-Day Nachwirkungen ;-)

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    1. Die Menschheit ist also von grundauf schlecht und gehört geknechnet, oder was?

      Ist es die Menschheit, die bekämpft werden muss, oder ein System, welches die niedrigen Instinkte anfeuert?

      Ist der Mensch schlecht, oder das System?

      Läufst Du da nicht einer Propaganda-Maschinierie auf?
      Und glaubst dabei ach so progressiv zu sein?

      Die Menschheit nur als Geißel dieses Planeten zu sehen, ist sehr naheliegend und ach so vernünftig.

      Wenn man dies aber als 'alternativlos' sieht, so ist dies nur ein Mangel an Phantasie! Und möglicherweise am guten Willen.

      Hast Du schon aufgesteckt, Lazarus09?

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    2. menschen sind zwar nicht von grund auf schlecht, aber egoismus und gier sind überbleibsel früher, evolutionärer phasen, in denen es außerhalb der eigenen sippe nichts als feinde gab.
      altruismus war zwar teilweise auch förderlich, aber eben nur in engen grenzen, innerhalb des eigenen clans, dorfes etc.

      uns ist es zwar gelungen, rohe gewalt zumindest weitgehend kulturell zu sublimieren, aber in puncto gier machen wir das gegenteil: wir heizen sie durch unser wettbewerbssystem und mit hilfe von werbung immer weiter an.

      wir werden buchstäblich dazu erzogen, nie genug zu haben.

      insofern ist beides richtig: der mensch ist schlecht und das system auch. denn, anstatt ein system zu installieren, das den "schlechten" menschen (mittels kultur, aufklärung und von mir aus sogar religion) versucht zu bessern, lassen wir es zu, im interesse einzelner immer noch mehr zu verrohen.

      lg
      don

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    3. Dude

      Was meint da aufgesteckt ..? In meinem Umfeld in den Bedarfsgemeinschaften die wir aufgebaut haben läuft's prima. Sowas funktioniert aber nur in kleinen Gruppen und muss leider eben auch vor dem Hintergrund dem bestehenden Umstände hier und da Kompromisse eingehen, aber trotzdem immerhin in guter Schritt in die richtige Richtung greifbar umgesetzt. Die Herde indessen ist Unbelehrbar und will nicht wahrhaben das sich 10% auf der Arbeit von 90% ausruhen samt allen Facetten..blabla
      Ist die Gesellschaft und der Mensch schlecht .. Ja .. schlecht konditioniert über Jahrtausende .

      Don hat's wie immer gut in Worte gefasst ..schreiben ist leider nicht so mein Ding, bin eher der Praktiker nix sagen ..machen.

      666

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  3. Lazarus

    In meinem Umfeld in den Bedarfsgemeinschaften die wir aufgebaut haben läuft's prima. ...

    daß es da prima läuft, hat vermutlich aber auch damit zu tun, daß ihr Arschlöcher gar nicht erst rein laßt/ bzw rausschmeißt...

    in einem Land/Staat geht das aber schlecht.

    Der hat dafür eben Gesetz & Gefängnisse... daß "Gesetz" aber wenig mit Gerechtigkeit zu tun hat, und Gerichte eher mit einem Bazar, brauch ich aber wohl keinem zu erzählen.

    Perfiderweise wird ein vergleichweise "ehrlicher" Verbrecher sogar eher eingesperrt, als ein von Grund auf, durch & durch "linker Vogel", der stattdessen vllt sogar Karriere macht...

    sicher werden viele "asozialen" Instinkte wie Gier, Ellenbogenmentalität etc, auch "systembedingt" anerzogen... auch wenn der Kapitalismus irgendwann mal Geschichte ist, wird das aber sicher nicht vorbei sein. Dafür gibt's zuviele Faktoren, die den menschlichen Charakter ausmachen.

    Vllt hat's die Wissenschaft bis dahin aber auch geschafft, Verbrecher (bzw "Arschlöcher") durch Hirn-Scans zu erkennen, und vorbeugend "auszusondern"... halt ich persönlich aber für wenig erstrebenswert.

    Wie ich da schon bei Karl geschrieben hab - moralische Maßstäbe lassen sich auch leicht hochhalten, solang jeder einen vollen Magen etc hat... aber laß es mal hart auf hart kommen, dann sieht das oft ganz schnell ganz anders aus.

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  4. Garfield

    Du hast in soweit recht das wir natürlich nur aus Mitmachern bestehen, wie eben Don schon formulierte als Sippe meinetwegen und außerhalb ist "Feindesland" ..

    Der Rest klingt nach Minority Report *lol* OK Spaß beiseite , mit :moralische Maßstäbe lassen sich auch leicht hochhalten, solang jeder einen vollen Magen etc hat.. liegst du absolut richtig, ich hatte schon mal berichtet von Freunden in New Orleans die während des Hochwassers erleben durften wie schnell sich Zivilisation in Notzeiten verabschiedet .
    Gesellschaftliche und Staatliche Ordnungen taugen nichts in Ausnahmesituationen wahrscheinlich müssen das manche Personenkreise erst wieder neu erfahren .

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  5. was Minority Report, das mit den Hirn-Scans?

    Vllt bin ich bloß ein Pessimist, aber bei den Sprüngen der Wissenschaft könnte ich mir gut vorstellen daß sowas noch dieses Jhdt Realität wird...
    Der Fortschritt läuft der Ethik ja heute schon davon, hier zwar OT aber auch ein Problem.

    Die Wissenschaft sucht schon seit jeher nach einem "Verbrecher-Gen"... im Verdacht stand z.B. ein "MAO-Gen", inzwischen aber wohl obsolet.
    Während die einen sowas zur "genetischen Hochstapelei" erklären, entnehmen andere ihren Versuchstieren das Gen zur NO-Synthase/ NOS und züchten so Killer-Mäuse, die ihre Käfig-Kollegen kaltblütig ermorden (2. Absatz)...
    hört sich abgefahren an, einen Wikipedia-Eintrag und jede Menge Auszeichnungen hat dieser Professor Hengstschläger aber jedenfalls

    Daß Hollywood sowas Ähnliches schon hatte ist jedenfalls absolut kein Grund zur Hoffnung, ich sag nur "Brave New World" oder 1984...

    mit den Worten geht's mir übrigens genauso... mein Talent mich "adäquat zu artikulieren" ist ziemlich beschränkt.
    Sprachlich schon, schriftlich und v.A. online erst recht. Bis ich meine Gedanken mal halbwegs verständlich in Worte gefasst hab qualmt mir manchmal der Kopf, und dann werd ich trotzdem mißverstanden

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    1. "Sprachlich schon, schriftlich und v.A. online erst recht. Bis ich meine Gedanken mal halbwegs verständlich in Worte gefasst hab qualmt mir manchmal der Kopf, und dann werd ich trotzdem mißverstanden."

      Jetzt stapelst Du aber tief! Hatte nie ein Problem Dich zu verstehen, und die Gedanken, die Du formulierst sind auch nicht wirklich uninteressant...

      Gruß, Dude

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    2. du siehst was rauskommt, aber hast keine Ahnung wie lange ich manchmal dran hänge ;-)

      vor Allem vergess ich immer die Hälfte, deshalb gute Gelegenheit, eigtl wollte ich nämlich noch aus dem Link zitieren:

      „Nun muss man sagen, in der Biologie kann es niemals vorgesehen sein, dass eine Maus die andere tötet.“ Es bringt ihr nichts: Sie isst sie nicht auf, sie erbt nichts von ihr, sie muss sie nicht als Rivalin ausschalten – gar nichts.
      „Noch dazu ist es für eine Maus ein enormer Aufwand, eine andere umzubringen“, erklärt Hengstschläger. „Das ist bei der Maus wirklich aufwändig. Sie muss sich echt etwas einfallen lassen.“


      *lol*
      Scheinbar nur wegen diesem Gen das entnommen wurde. Echt abgefahren, wie gesagt.

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    3. Nun muss dieses Gen nur noch den Menschen entnommen werden; dann haben wir den modernen Soldaten 2.0.

      Wie pervers muss man eigentlich sein, um solche Experimente durchzuführen?

      Wir leben wahrlich in einer kranken Welt.

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