Follow by Email

Montag, 25. März 2013

Hübsche Ansammlung neoliberaler Propaganda-Argumente

Abteilung: Mietmaul-Rhetorik

Nachfolgend das verlinkte Interview mit DIHK Präsident Eric Schweitzer in dessen Antworten neoliberale Propagandasätzchen wie Perlen auf der Kette gereiht werden.

Sehr schöner Einblick in die Denkstrukturen von 'Leistungsträgern'.

Der Tagesspiegel: "Schweinsteiger würde ins Ausland wechseln"

Auch die Kommentare dazu sind lesenswert...

Kommentare:

  1. Es wird sich nicht einmal Mühe gegeben neue Argumente vorzubringen. Der Typ kommt nicht einmal auf die Idee, dass zu niedrige Löhne Arbeitsplätze kosten könnte. Er kommt auch nicht auf die Idee, dass zu niedrige Steuern ebenfalls Arbeitsplätze kostet. Seine Aussage zum Spitzensteuersatz ist ebenfalls vollkommen falsch. Jemand der 52tausen Euro verdient zahlt diesen Steuersatz nicht. Er zahlt ungefähr 26% Steuern (42% beträgt der Spitzensteuersatz).

    http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c6/Grenz-undDurchschnittsEStsatzD2008.svg

    D.h. gelogen wird auch noch.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. "D.h. gelogen wird auch noch."

      Nun, das mag nun nicht mehr wirklich zu überraschen... :-(

      Löschen
  2. Die Nutzmenschenhalter und Regelmacher legen eben die Regeln und Definitionen ihren Bedürfnissen entsprechend fest...das "Human Ressources" wird über das Entgelt seiner Arbeitskraft maximal dem versorgt was benötigt wird, damit die Mehrwert und Zinspumpe am
    laufen bleibt...
    Solange die Idioten deren Eigentumstitel und "Rechte" anerkennen ..blabla und deren Marionetten legitimieren ..blabla good riddance,cheers.....

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es ist ein Trauerspiel, bei der das Wahlvieh beim Urnengang sogar noch nach 'Zugabe' ruft...

      Löschen
  3. "Schweinsteiger würde ins Ausland wechseln"

    Und jetzt einmal alle im Sprechchor:
    http://www.youtube.com/watch?v=spe8fX_VVUs

    Da bekommt dem Wortsinne doch gleich eine ganz andere Bedeutung zu.
    Wünsche gute Reise!

    AntwortenLöschen
  4. Der Hinweis auf die in der deutschen Wirtschaft vorherrschenden mittelständischen Betriebe ist durchaus richtig.

    So ärgerlich ausufernde Manager - Gehälter sind , an den Grundproblemen wird eine Begrenzung nichts ändern , wären die Neolibs schlauer , würden sie die Begrenzung befürworten , als prima Ablenkungsmanöver , "schaut her , wir machen ja was ".

    Der mittelständische Betrieb wird in Deutschland viel zu positiv gesehen , auch von links , dabei gelten etwa 80 % als mittelständisch.
    Das kann nur bedeuten , daß all die Probleme und Abartigkeiten des Arbeitsmarkts nicht nur mit den Konzernen , sondern vor allem mit den Betrieben der Mitte zu tun haben.

    Die Höhe von Gehältern sagt nichts aus über Betriebsklima , Arbeitsverdichtung , die hinterhältige Einstellung Kollegen gegenüber usw.usw. , die Probleme gehen sehr viel tiefer.

    AntwortenLöschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.