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Dienstag, 23. April 2013

EU, Monsanto und die Schrebergärten

Abteilung: Der Feind in Deinem Gemüsebeet

Es gibt Nachrichten/Informationen, die belustigen, andere die überraschen und welche die erzürnen (sogar manchmal alles zugleich).
Folgende gehört meiner Einschätzung (und meinem Erregungszustand) nach eindeutig zur letzteren Kategorie:

Deutsche Wirtschafts Nachrichten: 'EU will Anbau von Obst und Gemüse im Gärten regulieren'

Wenn es Euch ergeht, wie es mir ergangen ist, dann reibt ihr Euch jetzt erst mal verwundert die Augen, schaut noch einmal auf den Kalender, ob nicht doch der 1. April ist, nehmt dann war, dass irgendwelche Drüsen Adrenalin ausschütten, um dann final mal wieder einmal bestätigt zu werden, in welch durch und durch kranken Welt man lebt, die sich nicht mal Franz Kafka unter Crack-Einfluss hätte ausdenken mögen.

Kostproben gefällig?
"Die EU-Kommission arbeitet an einer Neuregelung des europäischen Saatgut-Marktes in Form einer Verordnung. Damit wird eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs vom Juli 2012 verrechtlicht: Landwirte dürfen nur mehr amtlich zugelassenes Saatgut verkaufen. Bisher waren alte und seltene Saatgut-Sorten ausgenommen, die in althergebrachter Tauschwirtschaft gezüchtet und in meist kleinen Mengen gehandelt wurden. Geht es nach den Plänen der Kommission, dürfen Kleinbauern oder Privatleute ihr selbst gezüchtetes Saatgut in Zukunft nicht einmal mehr verschenken.
"Beim Tausch nicht zugelassener Saatgut-Sorten drohen hohe Strafen."
"Sollte das Parlament die Verordnung durchwinken, dürfen auch Privatleute ihre in Obst- und Gemüseprodukte nicht mehr verbreiten, wenn sie nicht den Wünschen von Monsanto EU-Normen entsprechen." 
(Hervorhebungen vom Duderich)
Hat der geneigte Leser, diese in den Tiefen des Internets vergrabene Information, irgendwo auch den sog. Qualitätsmedien entnehmen können?
Wird sich in eben diesen QM kritisch mit der Einflussnahme von Nahrungsmittelkonzernen, wie z.B. Monsanto oberhalb der Wahrnehmungsschwelle auseinandergesetzt?
Warum nicht?
Liegt es am unterstelltem, mangelnden Interesse der Leserschaft, oder wollen doch vielleicht mächtige Interessengruppen nicht (VT?), dass die Bevölkerung von solchen Gesetzesinitiativen Kenntnis nimmt???

Warum müssen gen-manipulierte Nahrungsmittel als solche in der EU nicht deklariert werden? 
Aufgrund mangelndem Interesses der EU-Bevölkerung? 
Was glaubt ihr?

Ist das Demokratie, oder ein gottverdammtes Schmierentheater mit falscher Etikettierung???


Ich möchte meine Leser und Blogger-Kollegen in diesem Zusammenhang bitten, oben verlinkten Text (dessen Inhalt) publik zu machen, bzw. zu verlinken. 
Denn um gegen etwas zu sein - sich dagegen zu wehren, muss man erst einmal Kenntnis davon haben.

FREIHEIT DEM GEMÜSEBEET! 
RADIESCHEN ZU PFLUGSCHAREN!

Update 24.04.13:
Der ORF zum Thema

Update 26.04.13:
Hier der Link zur Kampagne 'Bunte Vielfalt statt genormter Einfalt'
Relativierende Artikel in der TAZ und vom Freitag

Kommentare:

  1. in der Quelle ist "Monsanto" mittlerweile(?) allerdings gestrichen...

    ich kenne mich zu wenig mit Landwirtschaft aus, um das wirklich beurteilen zu können...
    bei der Lobby-verseuchten EU könnte es i.d. Praxis auf's selbe rauslaufen (ersetze Monsanto wahlweise durch Marke x, y...).
    Die Hoffnung, daß dieses Gesetz statt dessen benutzt wird, um die Weitergabe v. Gen-verändertem Saatgut unter der Hand zu verhindern, braucht man wohl nicht zu haben.

    zu VT würde dieser Kommentar passen...

    daß Ulli Hoeneß jetzt erst mal das Interesse beherrscht, stellt schon die Verbindung zum FC Bayern sicher.

    ohne relativieren zu wollen was er gemacht hat - aber er ist auch nur einer unter Tausend Steuersündern.
    Für vllt sehr viel Wichtigeres wird die nächste Zeit wohl kein Platz/ Sendezeit mehr übrig sein.
    Und das Thema "Saatgut" ist ja nicht ganz unwesentlich

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  2. @Duderich

    Ich dump den Link hier mal kurz ab:

    Into the Fire - The Hidden Victims of Austerity in Greece

    ...könnte Dich vielleicht interressieren.

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  3. YEAH - FREIHEIT DEM GEMÜSEBEET!

    ...and don't forget:

    International Sunflower Guerilla Gardening Day

    On May 1, people all over the world will engage in the possibly illegal act of planting sunflowers.

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  4. Man muss sich hier eindeutig des Gefahrenpotentials bewusst werden. Wenn nur noch staatlich genehmigtes Saatgut erlaubt ist und z.B. eben alle bei Monsanto kaufen müssten, sterben alle anderen Saatgut-Arten de facto aus, es sei denn, die Regierung bunkert noch Tonnen davon in Notfall-Lagern.
    Im schlimmsten Falle würde das dazu führen, dass Konzerne alleinig über die Nahrungsversorgung von Staaten entscheiden können. Wenn Monsanto beispielsweise die Lieferung in einem Land einstellt, weil die Politik dort nicht nach ihrer Pfeife tanzt, kann dieses Land faktisch nichts mehr anbauen, sobald das Saatgut aufgebraucht ist. Die Pflanzen von Monsanto sind so gezüchtet, dass man die Erträge nicht mehr zur erneuten Aussaat einsetzen kann. Monsanto könnte also Staaten aushungern, bis sie Forderungen nachgeben. Wenn Saatgutarten erst mal ausgestorben und durch Monsanto-Pestizide Böden verseucht sind, ist das eine Einbahnstraße und es gibt keinen Ausweg mehr aus Monsantos Klauen.
    Wen interessiert, ob Oma Annegret kein Kräutergärtchen mehr betreiben kann? Das ist zwar auch ne Sauerei und verhindert alternative Lebenswege durch z.B. Selbstversorgung. Einfach aussteigen, sein eigenes Gemüse anbauen und jenseits vom System leben? Vergiss es. Geh arbeiten, halt die Fresse, guck abends RTL, drück dein Geld ab und konsumiere.

    Das Gesamtbild hier ist erschreckend und alarmierend und versetzt mich fast schon in Schockstarre. Ein paar geschmierte EU-Vertreter verkaufen unsere Zukunft, verkaufen uns in Abhängigkeit und Sklaverei.

    Wenn ich dann sehe, dass keine Sau sich rührte, als das Wasser privatisiert werden sollte und ja jetzt wohl auch wird, aber dann der Shitstorm losging, als man Internetpornografie verbieten wollte...

    Schade, dass man Pornografie nicht ins Wasser mischen kann, sonst wäre hier vielleicht auch mal was passiert.

    Lange Rede, kurzer Sinn: Schauen wir uns die Scheisse jetzt an oder unternehmen wir was dagegen? Bei Campact hab ich auch noch nichts gesehen zu dem Thema.

    Spontan die einzige Petition, die ich gefunden habe, ist die hier:

    http://helfen.global2000.at/de/freiheit-f%C3%BCr-die-vielfalt

    Wahrscheinlich werden sich die EU-Bonzen damit nur den Arsch abwischen (wenn das goldene Toilettenpapier aus ist, der Dude berichtete). Aber jetzt einfach wieder warten wie die Schafe auf der Schlachtbank kann ja auch nicht sein. Wenn das Ganze durchgeht, kann man es nur noch mit Gewalt rückgängig machen. Zum Glück darf aber ja nun die Bundeswehr bei Volksaufständen eingesetzt werden. Der perfide Plan wird Stück für Stück umgesetzt und nichts passiert, nicht die kleinste Regung oder Protest.

    Telekom-Drosselung und Internetpornos, das sind Themen, die bewegen. Wer brauch schon Wasser und Nahrung? Lasst uns doch lieber über den Götze-Wechsel und Uli Hoeneß reden. Das sind doch mal echte Schlagzeilen.

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  5. +1

    wenn man's nicht runterladen kann, kann Saatgut ja gar nicht so wichtig sein... außerdem sind jetzt erstmal Hoeneß' Millionen an der Reihe. Gerade wo er doch eigtl so gutherzig war... das muß erstmal ganz genau beleuchtet werden...
    einmal spektakuärer, und v.A. viel mehr Angriffsfläche für die moralische Keule.

    wenn man das Interesse hier mit den Internet-Zensur- oder ACTA-Protesten vergleicht - Armutszeugnis wäre übertrieben, die waren schon wichtig & ein Erfolg - trotzdem zynisch, wenn man bedenkt wie profan diese Themen sein, gegen die Grundlage unserer gesamten Ernährung.

    "Freies Surfen" interessiert wenig wenn der Magen leer ist, müssen die Leute wohl erst wieder selbst erfahren.

    aber vllt passiert in der Hinsicht ja noch was...
    bleibt zu hoffen, auch wenn das Thema inkl. Moralkeule nicht so "griffig" ist.

    nebenbei - manchen Spam-Bots hier muß man schon gewissen Charme zugestehn...
    "Ιt kind of feels that you're doing any distinctive trick" lol ;)

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    1. Bin fleißig am Spam-Löschen, damit ich keinen Filter vorschalten muss - was ich nicht möchte und bisher noch nicht brauchte.

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    2. Finde ich gut daß du keinen Filter vorschalten willst.

      Die Möglichkeit daß wie bei Feynsinn zu regeln gibt's bei Blogspot wohl nicht.

      Kommentare grundsätzlich in Moderationsschleife zu stecken ist "lebendigen" Diskussionen MMN aber ziemlich abträglich...
      v.A. geht dann gar nix mehr, wenn der Hausherr mal nicht daheim ist.

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    3. @garfield080:

      Sehe ich genau so wie Du:
      Filter brauche ich nur beim Kaffee kochen.

      Auch mir unangenehme Meinungsäußerungen möchte ich nicht herausfiltern.

      Ich glaube an die Macht der Wahrheit.

      Dummschwätzer und Denunzianten deklassifizieren sich selbst.

      Grüße, Dude

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  6. Kaum hab ich sie oben noch erwähnt, haben sie heute eine Kampagne gestartet bei Campact. Vielleicht hat auch meine Mail geholfen. Jedenfalls werden Unterschriften gebraucht, 100.000 Stück sollen gesammelt und an die Kommission geschickt werden. Obs was bringt... keiner weiß es. Aber versuchen MUSS mans ja wohl.

    https://www.campact.de/saatgutvielfalt/

    Also auf, unterzeichnen!

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    1. Witzig!
      Hatte heute ne Mail von Campact in meinem Eingang; inkl. Link.

      Werde diesen Link auch in mein Eingangs-Post einbinden, damit er möglichst nicht übersehen wird.

      Ich schließe mich Deinem Appell an:
      UNTERZEICHNEN!!!

      Fuck off, Monsanto!

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  7. laut Taz ist der Artikel der Deutschen Wirtschafts Nachrichten nur die halbe Wahrheit

    http://taz.de/EU-Reform-des-Saatgutrechts/!115202/

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    1. Habe den TAZ-Artikel auch gelesen. Man/ich weiß nicht, was man noch glauben soll...

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    2. ich bin wie gesagt sowieso kein Experte, und hab mir über die Sache noch kein vollständiges Bild machen können...

      kritisch sehe ich aber eher den TAZ-Artikel - denn wie ein Kommentator da schrieb - auch wenn private Nutzer/ verschenkte Samen von dieser Regelung großzügigerweise ausgenommen sind - daß auch "verschenkte" Samen i.d. Regel erstmal erwerben werden müssen, haben die Redakteure wohl nicht bedacht.

      Das Wasser wird privatisiert - aber du darfst es weiter verschenken, haha.

      Monsanto hin oder her - wie oben geschrieben, dieses Gesetz legt die Hoheit über Samen in EU-Hände, und da gibt's eh nur 2 Auslegungs-Möglichkeiten: a) Durchsetzung von Konzern-/Markt-Interessen - b) Verbaucherschutz...
      und an b) glaub ich dann irgendwie weniger, v.A. wird damit ja gerade verhindert, daß die Verbraucher sich durch "bewußten Konsum" selbst schützen können

      ich hab wie gesagt noch kein endgültiges Urteil über die Sache, werde die Kampagne aber in jedem Fall unterzeichnen.
      Bis zum 6. Mai ist nicht mehr lang.

      Die Taz wird btw auch immer schlechter

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  8. "Liegt es am unterstelltem, mangelnden Interesse der Leserschaft, oder wollen doch vielleicht mächtige Interessengruppen nicht (VT?), dass die Bevölkerung von solchen Gesetzesinitiativen Kenntnis nimmt???"

    Die deutsche Mehrheit ist klar gegen Gentechnik eingestellt , also müssen sie es hintenrum machen.

    Riecht irgendwie nach Allmachts-Phantasie , die Macht über die Nahrungsmittel verspricht nicht nur Profit.


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  9. @ Duderich
    "Ist das Demokratie oder ein gottverdammtes Schmierentheater ..."

    Das eine schliesst das andere geradezu ein, wenn Mensch Demokratie mal ungeschminkt als das betrachtet, was sie ist. Eine unglaublich effiziente Herrschaftsform.

    A propos Gemüsegarten: Vor vier Jahren habe ich Freunden geraten, sofern sie ein Stück Land haben, ihr eigenes Gemüse anzubauen, wegen der schlechten Zeiten, die da auf uns zukommen.

    Da haben sie sich noch über mich lustig gemacht. Katastrophenphantast hiess es.
    Krisen hat es schon immer gegeben, die gehen auch vorbei.
    Heute nehmen viele davon den Spaten in die Hand, um sich ein bisschen unabhängig zu machen.

    Die Menschen sind ziemlich resistent gegen schlechte Nachrichten oder besser, sie wollen sie nicht hören. Die Geschäfte laufen ziemlich schlecht.

    Meine Frau, die ein Kleinunternehmen hat und häufig mit anderen Kleinunternehmern diskutiert wurde vor kurzer Zeit in einem Gespräch ziemlich
    rüde abgefertigt.
    "Wenn Du hier schlechte Stimmung verbreiten willst, dann mach Dich lieber weg! So was können wir hier nicht gebrauchen."

    Gruss Troptard

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    1. Ich denke, genau das will jetzt auch die Obrigkeit verhindern. Man kann ein Volk nie komplett beherrschen, wenn dieses in der Lage ist, sich selbst zu versorgen. Durch diese Verordnung wird dies effizient unterbunden. Landwirte können nur noch genehmigtes Saatgut verwenden und dessen Verteilung kann man kontrollieren. Hier geht es wirklich nicht um Profit, hier gehts nur um Macht. Jeglicher Protest kann ausgesessen und das Volk ausgehungert werden.

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    2. Habe ich mal als Kommentar in der SZ gelesen und weiss natürlich nicht ob es stimmt, mangels Nachprüfbarkeit.
      Dort hatte jemand geschrieben, dass er eine Tante in Amerika im Bundesstaat Texas hat und dass dort der private Gemüseanbau verboten sei.
      Vorstellen kann ich mir das schon. Abhängikeit schaffen von der Wiege bis zu dem Zeitpunkt, wo das Namensschild am grossen Zeh hängt.

      Gruss Troptard

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    3. Die Leute scheinen lieber dem Impuls zu folgen, zu verdrängen, als gegen dieses unterdrückende, unglücklich machende Kräfte aufzubegehren.

      So wird das unterdrückende System täglich auf das Neue am Leben erhalten. Weil wir es täglich legitimieren. Alles was dieses System in Frage stellen würde, wird verdrängt.

      Gehirnwäsche total.

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  10. Nachtrag von Troptard

    Und immer finden sie, diese Kleinunternehmer auch gute Gründe, warum die Geschäfte nicht gut laufen!

    Entweder ist das Wetter schuld, oder weil gerade Monatsende ist, ein Sportereignis, was die Kunden abhält, die Touristen fehlen noch, das Wetter ist zu schön, da gehen die Menschen in die Natur usw. usf..

    Es gibt auch welche unter denen, die was merken wollen.

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  11. Hallo, du mit der Schockstarre, ich hätte sie auch, hab sie aber nicht, weil ich Christ bin, und Jesus sagte, wenn ihr das alles seht, den ganzen Wahnsinn, SO ERHEBT EURE HÄUPTER! Weil es nicht mehr lange dauert, bis er SEIN Reich aufrichtet. Das ist Tatsache meine Hoffnung, ja, damit ich nicht verzweifle, wie einer meiner besten Freunde. Finds trotzdem sehr gut mit der Petition. Wo finde ich die? Ihr habt sicher auch bemerkt, dass dieses Flugdatendingsda an jenem Tag unterzeichnet wurde, als die Borussen gegen Madrid spielten... Da warn die Deutschen ja doch froh am Ende des Tages...wenn das mal nicht gezinkt war, wenn man die Bilder der Trainer vor dem Spiel sieht...ich hör jetzt auf, hab mich wohl schon lächerlich genug gemacht. Brot und Spiele noch als Nachtrag.

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    1. König Fußball ist in der Tat ja immer und immer wieder ausgenutzt worden. Unpopuläre Gesetze werden einfach von einer Hand voll gekaufter Abgeordneter durchgewunken während der Rest und vor allem das Volk sein Bierchen vorm Fernseher trinkt und 90 Minuten Glücksgefühl genießt. Nicht ahnend, dass man ihnen grade wieder ein Stück Freiheit weggenommen hat. Aber es funktioniert immer wieder.

      Mit deinem Christentum wünsche ich dir viel Glück, ich glaube auch an die Errichtung eines neuen Reiches, leider hat Gott damit recht wenig zu tun. Von "Opium fürs Volk" haben Sie schon gehört? Schön der Dinge harren, die da kommen, Gottes Wege sind unergründlich, die ganze Scheisse hat schon ihren Sinn. Gutes Credo, um irgendwie durchs Leben zu kommen, ohne sich Gedanken machen zu müssen. Ignorance is bliss, ich hätte gerne die blaue Pille.

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    2. Politisch sind wir wohl auf eine Linie.

      Aber man sollte die Menschen auch argumentativ in's Boot holen, die Deinen Glauben nicht teilen.

      Ich, übrigens, glaube nicht an einen Gott.
      Jedenfalls nicht an den, der in der Bibel beschrieben wird.

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  12. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. Mitzerl vom Gesindel30. April 2013 um 12:00

      Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    2. Dies ist keine Werbeplattform für andere Seiten - schon gar nicht für die von Herrn Karl.

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  13. Monsanto steht in Amerika jetzt über dem Gesetz:

    http://pravdatvcom.wordpress.com/2013/04/08/monsanto-protection-act-us-gen-konzerne-stehen-jetzt-offiziell-uber-dem-gesetz/

    Obama hat ein Gesetz unterzeichnet, dass Firmen wie Monsanto Schutz gewährt. Kein Gericht kann den Anbau und Verkauf von genmanipulierten Produkten verbieten, selbst wenn sie im Verdacht stehen, gesundheitsgefährdend zu sein.

    Wie lange noch, bis die EU das auch hier einführt? Dann könnte Deutschland den Anbau auch nicht mehr verbieten und Monsanto könnte sich hier ungestört breit machen.

    Nur eine Frage der Zeit, bis unsere Nahrung von Monsanto und unser Wasser von Nestle kontrolliert wird.

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    1. Jetzt habe ich schon so viele Petitionen unterschrieben und ich habe das Gefühl, alles für die Tonne. Vielleicht reicht es zur Bewusstseinserweiterung und davon gehe ich mal wohlwollend aus.

      Dennoch erscheinen mir diese Aktionen alle sehr hilflos, zumal wenn diese zwar zur Kenntnis genommen werden , aber daraus keinerlei Verpflichtung ensteht, im Sinne der vorgebrachten Kritik etwas ändern zu müssen.

      Auffällig ist mir, dass die Krise für die Herrschenden geradezu ein Glücksfall ist, um ihre Interessen nach allseitiger Privatisierung des Lebens ungehemmt voranzutreiben.

      Ehrlich gesagt bin ich ziemlich ratlos. Unsere Mittel Widerstand zu leisten, laufen immer mehr ins Leere.

      Nichts für Ungut!

      Gruss troptard

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    2. ich geh auch nicht davon aus, daß Petitionen soviel bewegen können...

      v.A. Online-Petitionen, wo's jedesmal der auf's Wort gleiche Text ist - was den Adressaten natürlich auffällt. Wenn offensichtlich ist, daß der geleistete "Aufwand" nur ein Mausklick war, dürfte die Aktion auch dementsprechend beeindruckend sein...

      letztens hat sogar Fefe zur "Sinnlosigkeit" von Petitionen Stellung bezogen:
      Kapiert es endlich! Das bindet nur eure Energie und verhindert tatsächliche Aktionen. ...

      welche sinnvolleren, "tatsächlichen Aktionen" damit verhindert werden, frag ich mich dann trotzdem - bewaffnet den Bundestag zu stürmen...?

      besser als daheim Däumchen zu drehn ist jede (Online-)Petition allemal - auch wenn selbst getextete vllt wirksamer wären...
      wirklich "kräftebindend" ist es wohl auch nicht, grad mal Name & Adresse einzugeben, oder ne halbe Std für einen selbstverfassten Text zu investieren, die Zeit hat wohl jeder übrig -

      v.A. wird damit auch keiner von "sinnvolleren Aktionen" (die es sicher gibt) abgehalten - hier geht's schließlich nicht um entweder-oder!

      besser als Nix ist es aber in jedem Fall - und in diesem Sinne laß ich auch gleich mal den Link für ne 2. Petition das Saatgut-Thema betreffend hier, denen fehlen noch einige Tausend Unterzeichner:
      https://www.openpetition.de/petition/online/saatgutvielfalt-in-gefahr-gegen-eine-eu-saatgutverordnung-zum-nutzen-der-saatgut-industrie

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    3. Es ist eigentlich erwiesen, dass tausend Einzelstimmen weit mehr bringen als tausend Stimmen repräsentiert durch eine Person. Anstatt Petitionen zu unterschreiben, wäre sicher wirklich sinnvoller, Briefe und Postkarten zu schicken, auch wenn es etwas Geld kostet. Es macht einen Unterschied, ob ich einen dicken Umschlag mit Unterschriftenliste auf den Tisch bekomme oder drei Dutzend Postsäcke.

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    4. die laufen dann allerdings Gefahr, gesprengt zu werden ;)

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