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Mittwoch, 5. Juni 2013

Ein Kessel Buntes

Abteilung: Demokraten auf Demonstrationen? Geht das?

An alle Demokraten unter Euch:

Fühlt ihr Euch wohl behütet, Eurer Interessen vertreten, hier in Deutschland? Wenn jemand 'Souverän' ruft, dreht ihr Euch dann um, weil ihr Euch angesprochen fühlt? Nicht?
Woran liegt das? Ihr dürft schließlich alle vier Jahre wählen und somit die Zukunft in unserem Sinne und durch unsere Volksvertreter mitbestimmen!
So zumindest der weitverbreitete Kanon.
Doch immer mehr differiert dieses kolportierte Klischee mit der alltäglichen Wahrnehmung.
Immer mehr Menschen begehren auf, weil sie erkannt haben, dass EBEN NICHT das Wohl der Mehrheit (des Souveräns) die Leitlinien der Politik bestimmt, sondern ein Schattenkabinett der Kapitalinteressen, respektive Wirtschaftsmangaten.
'Verschwörungstheorie!' So höre ich schon den Reflex gegen sog. linke Weltanschauungen!

Gegen diese Stimmen habe ich jetzt mal ein Totschlagargument:
Schaut Euch die Armuts-Reichtumsschere an! Wer profitiert? Die Oberschicht! Am meisten diejenigen, die am meisten haben. Die wirklich Reichen haben, und haben noch nie, in Kriegen und Krisen verloren, sondern davon profitiert!
Diese Profite wurden von wem generiert?
Wer weiß es?
Genau, vom Souverän, dem Volk, welches unsere Zukunft bestimmen soll und sollte. Deren Wohl durch die Demokratie gewährt werden soll.

Kehren wir noch einmal - im schlimmsten Falle aus Langeweile - zu aktuellen Geschehnissen zurück:

Menschen, die ihr durch das Grundgesetz verbrieftes Recht auf Demonstrationsfreiheit nachkommen, werden zu vielen Hunderten eingekesselt, weil sie Schutzwaffen tragen.
Das Recht auf Demonstrationsfreiheit ist also verwirkt, wenn man eine Sonnenbrille, einen Regenschirm, einen Schal, ... mit sich führt. Das Souverän darf diese 'Schutzwaffen', oder auch passive Waffen also nicht tragen. Mit der grundgesetzlich (eine Verfassung haben wir immer noch nicht - warum eigentlich?) Pressefreiheit ist es auch nicht weit her.
Die aber, die den öffentlichen Frieden aufrecht erhalten sollen (in unserem demokratisch legitimierten Auftrag) kommen in der Überzahl an. Vermummt durch Helme, geschützt durch Protektoren, ausgestattet mit Schlagstöcken und Pfefferspray.
Das Gewaltmonopol liegt klar beim Staate, Missbrauch derselben wird nicht sanktioniert. So darf auf Unschuldige eingedroschen werden, willkürlich hochgiftiges Pfefferspray eingesetzt werden - ohne das jemals (Gegenbeweise bitte) auch nur eine Suspendierung erfolgte. Von einer Verurteilung wegen Körperverletzung oder gar versuchten Totschlages ganz abgesehen.

Andererseits bietet unsere Justiz auch aktuell eine Farce, um die Leute zu bekämpfen, die gegen Rechtsextremismus aufbegehren.

Immerhin tröstlich, dass unsere Kanzlerin die Bretterbude unserer Demokratie-Illusion aufrechterhält, in der sie fingerzeigend Demokratie in anderen Ländern anmahnt.
Was sind wir stolz, diese angemahnten Werte bei uns selbst zu wissen.

Wir Demokraten, sind stolz, und machen unser Kreuzchen, und sind stolz und machen unser Kreuzchen.

Aber auf Demos sollten wir lieber nicht mehr gehen - wenn uns unsere Gesundheit lieb ist.

Kreuzchen machen, das reicht für unsere (marktkonforme) Demokratie (aber bitte nicht bei den Linken, denn die werden vom Verfassungsschutz überwacht).

Alles andere ist subversiv und zu bekämpfen.

Gute Nacht, ihr Demokraten!
Schlaft gut!

Kommentare:

  1. Demokraten aufgemerkt, der deutsche Staat ist ein imperialistischer Staat, ein Staat des herrschenden Monopols des Finanzkapitals. Das Parlament ist ein Betrugstheater von einem Staat, der im Grunde nicht vom Volk, sondern in Wirklichkeit hinter verschlossenen Türen von einer reichen Minderheit regiert wird, ein Instrument der Reichen zum abschröpfen der Bevölkerung, das nur der Aufrechterhaltung der kapitalistischen Ordnung dient zur Durchsetzung von Maßnahmen zur sich ständig verschärften Ausbeutung und Unterdrückung der Bevölkerungsmehrheit, das nur mal ehe hier einer sentimentale Vorstellungen hat wo er lebt.

    ...es gibt Gruppierungen von Leute die wussten es schon immer und konnten mit Staat und Gesellschaft nichts anfangen A.C.A.B. wie schon von mir gesagt Testfall für eine Demokratie und Gesellschaft sind immer die welche sich nicht anpassen wollen ....und Leutz die Glauben an Demokratie Staat und all das Blabla bis ins Grab .. Religion eben, weil nicht sein kann was nicht sein darf ;-)

    OOOooooOOH NEEEiiiiin das will ich nicht glauben...die Regierung will nur unser Bestes und kämpft mit allen gebotenen Mitteln gegen die teuflische gottgewollte Krise .Muhahahahaha hau wech :D

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    1. "....und Leutz die Glauben an Demokratie Staat und all das Blabla bis ins Grab .. Religion eben, weil nicht sein kann was nicht sein darf ;-)"

      Na ja, die 'rote Pille' (Matrix) wollen halt die wenigsten schlucken. Der Alltag in der Illusion ist wohl immer noch erstrebenswerter als die (erst mal) bitteren Früchte der Erkenntnis.

      Nur so kann 'legitimierte' Unterdrückung aufrecht erhalten werden.
      Täglich neu...

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    2. Es müsste Konsequenzen für Fehlverhalten für Politiker geben. Wie sehen diese heute aus? Im schlimmsten Fall müssen sie zurücktreten. Das ist zwar schlimm für ihr Ego, mehr aber auch nicht. Im einfachsten Fall dürfen solche Leute nie wieder kandidieren. Das würde das Problem des Wechselns in die Wirtschaft nicht beheben, aber wenigsten wäre man diese Clowns für immer los.

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    3. wenn die Fehlverhalten überhaupt publik werden... Politik-Wirtschaft-Presse sind mittlerweile doch ein einziger großer Club.

      als das umstrittene Melderecht-Gesetz verabschiedet wurde, wurde von allen Seiten auf die LINKE eingedroschen weil Petra Pau Vorsitzende war - während die Namen der _eigtl_ Verantwortlichen und des Vereins dahinter im ganzen Aufruhr untergingen... und hat die noch wer in in Erinnerung?

      oder die Tanklaster-Bombardierung bei Kunduz, deren Meldung sich *zufällig* bis knapp nach der Wahl verspätete

      was Partei-intern an Mobbing & Intrigen abgeht, will ich gar nicht wissen... wg der Listenplatz-Vergabe brauchen Politiker, die nicht grad per Direktmandat im BT sitzen, schon ein *bißchen* Rückgrat, um gg den Filz aufzumucken...
      Querulanten werden leicht mit einem chancenlosen Platz abgestraft -> eine Periode reicht nicht für die üppigen Versorgungsansprüche.
      Die sind dann nicht nur weg vom Fenster, je nach Situation - wer z.B. so leichtsinnig war, sich in der Euphorie auf Kredit gesund zu stoßen - hängt von der "Linientreue" also die Versorgung der ganzen Familie ab

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    4. "Das Parlament ist ein Betrugstheater von einem Staat, der im Grunde nicht vom Volk, sondern in Wirklichkeit hinter verschlossenen Türen von einer reichen Minderheit regiert wird"

      Hier möchte ich mal auf die Gästeliste der aktuell laufenden Bilderberg-Konferenz in England verweisen. Dort sind nur CDU- und FDP-Mitglieder zu Gast, keine SPD, keine Grünen, Linke natürlich erst Recht nicht. Komisch, oder? So kurz vor der Wahl würde man doch denken, dass man vorsichtshalber alle Parteien mit ins Boot nimmt, man sieht sich ja erst in einem Jahr wieder. Oder steht das Ergebnis der Wahl etwa schon fest?

      SPD und Grüne waren sehr wohl in der Vergangenheit bei den Treffen, also Parteienpräferenz kann man den Strippenziehern nicht vorwerfen. Daher vermute ich wirklich, dass hier schon alles in trockenen Tüchern ist. Damit will ich aber definitiv nicht aufrufen, bei der Wahl zu Hause zu bleiben! Letztlich hat es mich nur stutzig gemacht, die Hoffnung, dass wir noch einen Funken parlamentarische Demokratie in diesem Land haben, stirbt zuletzt.

      A propos SPD, ich wusste gar nicht, dass Gerhard Schröder mittlerweile neben Gazprom auch noch einen anderen Brötchengeber gefunden hat. Er ist mittlerweile auch Berater der Rothschild-Banken. Aber klar, ich bin ja nur wirrer Verschwörungstheoretiker und potentieller Antisemit.

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  2. Moin, nur kurz ..endless.good.news

    Es müsste Konsequenzen für Fehlverhalten für Politiker geben. Wie sehen diese heute aus? Im schlimmsten Fall müssen...

    ..da dreht sich's schon wieder im Kreis denn Gesetzes-technisch ist ja alles da .. nur keiner der es durchsetzt !
    Die "Volksvertreter" leisten ja sogar einen Amts-Eid in der Drehtür-Lobbyistenbude.Der Rest ist Monopoly unter ungleichen Startbedingungen.

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  3. Ein enttäuschter Leser6. Juni 2013 um 22:15

    Ein Kessel Buntes?!

    Sorry, hab ich am Dienstag als Headline schon mal auf einem anderen Blog gelesen:

    "Ein Kessel Buntes, gepfeffert"

    Kommentare klauen scheint hier im Umfeld ja Sitte zu sein, da ist der Bloginhaber ja selbst einer der Bestohlenen und kann man ihm nicht vorwerfen.
    Also nichts für ungut, aber klaut man jetzt die Titel bei anderen Bloggern?

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    1. Glaube es oder nicht:
      Da bin ich ganz von selbst drauf gekommen. Ich kenne den besagten Text nicht.

      Andererseits auch nicht verwunderlich, dass zwei Blogger unabhängig auf diesen Titel kommen:
      Eine 'bunte Bewegung' wurde eingekesselt - der Titel zwingt sich sozusagen auf... :-)

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    2. Googlesuche
      »ein enttäuschter Leser«:1.560.000 Treffer.
      »ein Kessel Buntes: 204.000 Treffer
      ...
      was macht man nicht alles, um sich vorm Rasenmähen zu drücken.

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  4. Ein enttäuschter Leser6. Juni 2013 um 23:28

    Zitat
    Da bin ich ganz von selbst drauf gekommen.
    Mag ja sein, seltsam ist nur, daß ich durch "Das liest der Duderich:"
    auf den an erster Stelle gelisteten Feynsinn-Blog gestoßen bin. Dort stand nunmal am Dienstag die Headline:
    "Ein Kessel Buntes, gepfeffert"
    in den Blogempfehlungen. Nur diesmal auf der linken Spalte.
    Zitat
    Eine 'bunte Bewegung' wurde eingekesselt - der Titel zwingt sich sozusagen auf... :-)
    Öhmmm......
    "Ein Kessel Buntes" war eine Samstagabend-Fernsehsendung des Fernsehens der DDR, sozusagen die "Prime-Time-Sendung in Konkurrenz zu den Samstagabend-Sendungen von ARD und ZDF". Da ergibt der Zusatz "gepfeffert" dem Ganzen eine ganz besondere, nun ja, gepfefferte Pointe. Mein Respekt für die dortige Autorin!

    Lassen wir es dabei, Klugscheißerei ist nicht mein Metier. Schönen Abend noch.

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    1. So, jetzt bin ich der Sache mal nachgegangen:
      Meine Google-Recherche ergab, dass der Titel von 'Die roten Schuhe' stammt. Dieser befindet sich bei Feynsinn auf Platz 7 in der Link-Liste. Bei mir ist der Blog 'Die roten Schuhe' nicht verlinkt.
      Bei 'Das liest der Duderich' ist jeweils der jüngste(!) Threat auf Platz 1.
      Dies nur solange, bis einer der anderen verlinkten Seiten einen anderen Text veröffentlicht.
      Kleiner Test: Ist Feynsinn JETZT auf Platz 1 meiner Blog-Roll?

      Wenn ich jedesmal alle Link-Listen durchgehen würde, von den Seiten die vorübergehend meine Blog-Roll anführen, hätte ich keine Zeit mehr irgendwelche Texte unter geklauten Titeln zu veröffentlichen...

      Aber, wie gesagt: 'Glaube es mir, oder nicht'

      Grüße, Duderich

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    2. Ein enttäuschter Leser7. Juni 2013 um 12:34

      @Der Duderich
      Zitat
      So, jetzt bin ich der Sache mal nachgegangen:
      Meine Google-Recherche ergab, dass

      Sorry, nachgegangen + Google-Recherche(?), das ist mir jetzt zu plump!

      Um gleich an erster Stelle klar zustellen:

      Ich bin weder die Autorin des Blogs 'Die roten Schuhe'

      noch ein dämlicher Schnüffler von VG-Wort geschweige denn von dieser widerlichen Fraktion der Abzockanwälte.
      Irritiert von der zeitlichen Nähe und Ähnlichkeit der beiden Titel, habe ich lediglich 1 (in Worten: eine) Frage gestellt.
      Ihre Antwort:
      Zitat
      Eine 'bunte Bewegung' wurde eingekesselt - der Titel zwingt sich sozusagen auf...

      mit Verlaub Herr "Der Duderich", fand ich doch etwas dürftig.
      Von daher mein Hinweis auf den Ursprung des Titels.
      Solche Titel sind in der Regel geschützt und vermutlich mittlerweile in der Hand der ARD.
      Man hätte es auch als dezenten Hinweis verstehen können, nicht allzu naiv etwas zu übernehmen und sich damit in unnötige Schwierigkeiten zu bringen.
      Schwierigkeiten, denen sich die Autorin des Blogs 'Die roten Schuhe', durch den Zusatz "gepfeffert" geschickt entzogen hat. Und, sofern man lesen&sehen&denken kann, das präsentierte Video satirisch *tituliert*. Also, den Lesern zusätzlich zur Information Satire vom Feinsten geboten + gleichzeitig den Obrigkeiten + ganz schön frech + ein gehöriges Schnippschen geschlagen = gekonnt die Suppe versalzen.

      Mit einem Wort: "gepfeffert" - Mein Respekt!

      Dagegen liest sich der hier präsentierte Artikel, nun ja, wie ein 'Ein Kessel Buntes'.

      Zur weiteren Klarstellung:
      Zitat
      Bei 'Das liest der Duderich' ist jeweils der jüngste(!) Threat auf Platz 1.

      "Kai Biermann: Profit ist das Motiv"
      Posted by flatter under Journalismus , Netzwelt

      04. Jun 2013 14:28

      Einmal darf der Herr "Der Duderich" jetzt raten zu welchem Zeitpunkt ich seine Seite aufgerufen habe, welches Blog an diesem Zeitpunkt auf Platz 1 gelistet war, und warum ich genau diesen flatter Artikel aufgerufen habe. Soviel: es war auf Ihrem Blog zu diesem Zeitpunkt der aktuellste! Wer möchte schon den 2. "jüngsten" oder noch "ältere" Beiträge lesen ?

      Auf kleine Tests dieser Art:
      Zitat
      Kleiner Test: Ist Feynsinn JETZT auf Platz 1 meiner Blog-Roll?
      kann ich dankend verzichten. s.o.

      Bei mir ist der Blog 'Die roten Schuhe' nicht verlinkt.
      Hat auch niemand behauptet. Man sollte vielleich auch mal seine Leser lesen! ohne gleich eingeschnappt hinterher zu googlen.

      Mit einem Satz:
      Anstatt 'vor' zu recherchieren zieht man es auf diesem Blog vor 'nach' zu recherchieren.

      Soweit meine ehrliche Meinung = Lobhudelei ist nicht meine Profession.
      Mahlzeit u. schönen Tag noch ...

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  5. Übel ist doch nur das trotz alle dem der Pfostenmichel noch von "Demokratie" schwafelt. Schwerstbewaffnete Nahkampfausgebildete Truppen gegen Sommerklamotten tragene Leute aller Alterschichten. Was hat sich z.B. sich S21, ihr erinnert euch an das Wasserwerfer Opfer, getan ?
    Geh' doch einfach ma raus und erkläre einem treuen hirngewaschenen Bürger das dies hier inzwischen ;jaja war für mich eigentlich nie was anderes; eine Kapital Junta ist in der er lebt, zeige ihm Beispiele auf , z.B. wenn dir das Kreuzchenspiel nicht ausreicht ... Mach ma' und poste dann deine Erfahrungen ;-)

    Ich schlage schon seit Jahren vor einfach komplett zu 100% den Wahlen fern zu bleiben .. mich würde interessieren wie man das international werten würde, und das da keine Zeifel aufkommt warum, sollten sich die Leute mit Schilden " Leck't uns am Arsch " o.Ä. schweigend vor's Rathaus stellen .

    Aber wie schon gesagt die Mehrheit der Vollpfosten fühlt sich solange nicht akut betroffen so gut regiert das sie .... sogar die Verräterpartei sPD wieder "wählen" würden .. wenn es eine siche Konstate gibt dann die Demenz des Stimmviehs.

    666

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    1. "Ich schlage schon seit Jahren vor, einfach komplett zu 100 % den Wahlen fern zu bleiben.. "

      Ich schlage das nicht vor, sondern mache das für mich schon seit vielen, vielen Jahren. Und wenn mich jemand fragt, ob ich wählen gehe und wen oder was, bekommt er die passende Antwort und ich das Unverständnis meines Gegenübers.

      Lässt mich aber inzwischen kalt!

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    2. Toptard , mein Vorschlag würde aber unglücklicherweise nur was bringen wenn es jeder so machen würde..und solange da nicht jeder mitmacht solltest du besser das geringere Übel wählen was ich auch mache ..allerdings nicht mehr in D.

      Meine letzte Wahl in D war die Linke .. nicht der Bringer aber das geringere Übel.

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    3. Ich schlage schon seit Jahren vor einfach komplett zu 100% den Wahlen fern zu bleiben

      sorry Lazarus - sogar wenn das mal passieren würde - was meinst du wird das bringen?

      Demos, Blockaden (finden z.B. in Frankreich immer wieder statt... oder Bauern, die ihre Gülle vor Rathäuser/Parlamente/etc kippen), Streiks (es muß ja nicht gleich der Generalstreik sein - sogar dafür würden sich die 100% aber vermutlich eher finden) ... alles ok ... aber Nicht-Wahlen? ... wenigstens etwas mehr sollte dann schon mit dabei sein.

      Ich poste hier jetzt zum gefühlten 100sten mal Roland Koch:
      Über die geringe Wahlbeteiligung darf man sich nicht wundern: 75 Prozent sind mit der Stadtpolitik zufrieden…
      (ersetze "Stadtpolitik" durch die Ebene deiner Wahl)

      genau so wirds laufen - auch wenn kein Einziger mehr wählen geht, wird das einfach zur "Zufriedenheit" umgedeutet... falls unbedingt nötig, verabschiedet man halt noch schnell ein Gesetz, daß alle Nicht-/ Ungültig-Wähler zu "Alles-Supi!"-Stimmen erklärt... daß das "Grundgesetz" kein sonderliches Hinderniß ist, dürfte inzw ja bekannt sein

      und auch wenn's nur die Wahl zw 2 Übeln ist - ist es trotzdem noch eine sinnvolle.
      Im 1. WK hatten viele Soldaten nach Gasangriffen z.B. die Wahl zw Ersticken & Kopfschuß - nicht daß Selbstmord an sich ein so erstrebenswertes Ziel ist... ich hätte diese Wahlmöglichkeit trotzdem nicht abgeschlagen.

      andererseits könnte ich mir vorstellen, daß in nicht ferner Zukunft wirklich kein Mensch mehr wählen geht - aber nicht etwa wg Unzufriedenheit oder als Zeichen des Protests - sondern einfach weil die Leute zu faul/ bequem sind, und sich wg sowas profanem wie ner Wahl nicht Facebook oder Second-Life verlassen wollen...

      "Brave New World", zu 75% sind wir ja schon angekommen

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    4. Ja Garfield , den Koch hab ich auch schon oft genug bemüht aber mit dem Nichtwählen schrieb ich auch " das keine Zweifel aufkommen ..Schild L.m.a.A. "
      Gut Deutschlandweite Wahlbeteiligung 0% als Zufriedenheit um zu deuten wird international schwer bzw. wenn das Akzeptanz findet nutzt auch sonst nix demokratisches mehr...

      Wobei wir beim Thema wären was hilft .. Angst hilft, beim Normalbürger wirkt's doch auch, die Profiteure müssen Angst haben. 100% Sicherheit gibts für kein Geld der Welt

      Aber auch das hatten wir ja schon ;-)

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    5. oft genug bemüht aber mit dem Nichtwählen schrieb ich auch " das keine Zweifel aufkommen ..Schild L.m.a.A. "

      ...aah, hatte ich übersehn

      ist natürlich jedem selbst überlassen was er macht, ich würde auch keinem vorschreiben Wählen zu gehn.

      auch wenn's sich vllt übertrieben anhört, sowas "öffentlich" zu fordern find ich aber trotzdem gefährlich - weil man die 100 kaum erreicht, aber inzw bis zu 50% ja schon heute so denken (Wählen sinnlos) - natürlich nicht die Bonzen, sondern die aktuellen Verlierer des Systems...
      und danach wundern sich die selben Leute über die Ergebnisse

      dann gibt's noch so ironische Sachen, daß z.B. Anarchisten gg das Wählen argumentieren - ausgerechnet mit einem Clip von Freiwillig Frei - zwar auch Anarchisten, allerdings "Marktradikale"... die lassen sogar die FDP wie die Wohlfahrt aussehn

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    6. Nette Eigendynamik:
      Von eingekesselten Demonstranten zur Frage, ob man wählen sollte, oder nicht.
      Ich persönlich werde DIE LINKE wählen um sie im Parlament zu halten. Natürlich gibt es Gründe, WARUM ich sie im P. halten will, aber die will ich jetzt nicht ausführen (würde zu weit führen).

      Ich denke aber, man sollte wählen. Ganz einfach, weil die Machtbeteiligung vom Anteil der WÄHLENDEN berechnet wird. Wenn nur 20% Wählen würden - aber 10% + x die CDU hätten diese immer noch die absolute Mehrheit.
      Wählt lieber DIE PARTEI; oder wählt ungültig.

      Nicht das Wahlen etwas ändern würden.
      Aber, wer nicht wählt manifestiert bestehende Zustände mehr als die, die zur Wahlurne schlürfen.

      Meiner Meinung nach erweisen die, die dieses System überwinden wollen, durch nicht wählen einen Bärendienst.

      Die Haltung, sich diesem Schmierentheater zu verweigern kann ich aber durchaus nachvollziehen...

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    7. Wählen oder Nichtwählen?

      Ich habe meine Entscheidung gegen das Wählen schon vor langer Zeit getroffen.
      Ich habe diese Entscheidung bewusst getroffen und nicht, weil mir der Gang zur Wahlurne zu mühsam erschienen wäre oder weil ich gerade etwas Besseres vorhatte oder aus anderen nichtigen Gründen.

      Ich habe diese Entscheidung bewusst getroffen und auch immer bewusst vertreten.

      Wenn ich wählen gehe, wähle ich ja nicht nur irgendeine Partei, sondern mit der Wahl für eine Partei gebe ich gleichzeitig meine Stimme für unser Wirtschaftssytem ab, welchem ich mit meiner Stimme die Zustimmung gebe, auch wenn das vielen nicht so erscheinen mag.

      Das ist für mich zunächst mal der wichtigste Grund nicht zur Wahl zu gehen.

      Alle Parteien, die sich zur Wahl stellen haben, damit sie überhaupt zugelassen werden, sich diesem System bereits unterworfen.

      Ich erkenne mit der Wahl an, dass ich die herrschende Wirtschaftsordnung akzeptiere, das Recht auf Privateigentum an den Produktionsmitteln und auf die Lohnarbeit.

      Ich erkenne mit der Wahl an, dass die gewählten Abgeordneten nur ihrem Gewissen und nicht dem Wählerwillen unterworfen sind.

      Ich akzeptiere, dass der Staat das absolute Gewaltmonopol für sich in Anspruch nimmt.

      Ich akzeptiere, dass der Staat über Steuern und Abgaben, die er von mir verlangt ohne Rechenschaft der Verwendung über diese irgendwelchen Zwecken zuführen kann.

      Ich akzeptiere mit meiner Wahl auch, dass staatliche Organe zwangsweise in mein Privatleben eingreifen können, wenn es ihnen rechtlich geboten erscheint ( z.B. bei Therapieverweigerung).

      Nein! Das kleinere Übel bleibt nur solange das kleinere Übel, solange es das kleinere Übel sein darf.

      Ich glaube es stammt von Rosa Luxembourg: "Wenn Wahlen etwas verändern würden, wären sie schon längst abgeschafft."

      Weg mit den Illusionen in eine parlamentarische Linke.





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    8. Troptard

      Sehr gut argumentiert, mit dem Wählen erkennt man die Spielregeln an und spielt mit ... wenn man sich dem System verweigert muss man sich folglich auch der Veranstaltung verweigern. Da bin ich bei dir ...


      Dude .. Polizeikessel <-Regierung<- Legitimation<- Wahl<- Demokratie

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    9. Danke, Lazarus09

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    10. @Lazarus

      "wenn man sich dem System verweigert muss man sich folglich auch der Veranstaltung verweigern. Da bin ich bei dir ... "

      Verstehe ich dich richtig, du willst doch dieses System abschaffen?

      Dann habe ich dich wohl immer falsch verstanden.

      Ich habe noch dunkel eine Diskussion im Kopf, bei der du dir mit dem Karl einig warst, dieses System zu reformieren?

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    11. Wenn ich wählen gehe, wähle ich ja nicht nur irgendeine Partei, sondern mit der Wahl für eine Partei gebe ich gleichzeitig meine Stimme für unser Wirtschaftssytem ab, welchem ich mit meiner Stimme die Zustimmung gebe, auch wenn das vielen nicht so erscheinen mag

      seh ich absolut nicht so...

      groß andere Möglichkeiten als "mitzuspielen" hab ich ja sowieso nicht...
      oder kann ich nem Bullen den Finger zeigen, wenn er meinen Ausweis sehn will & und einfach weiter gehn - nur weil ich nicht gewählt hab?
      Nix gg Widerstand - aber der wird durch Wählen ja auch nicht ausgeschlossen.

      Wählen ist halt ne Einflußmöglichkeit, die kann man wahrnehmen - oder nicht.
      Weil ich diese - wenn auch nur minimale - Möglichkeit wahrnehme was zu ändern, heißt das jedenfalls noch lange nicht, daß ich deshalb das System akzeptiere wie es ist...

      wenn ich nicht wähle, unternehme ich andererseits genauso wenig gg das Witrtschaftssystem...

      sorry, Troptard - aber MMN ist das irgendwo ne ähnlich absurde Argumentation, wie in dem oben verlinken FreiwilligFrei-Video "Wählen ist ein Gewaltverbrechen"

      (btw - daß man auch mit Wahlen durchaus "Nein" zum bestehenden System sagen kann, zeigt - wenn auch nicht unbedingt positiv - doch die Machtübernahme der Nazis, die ja immerhin ganz legal, durch Wahlen an die Macht kamen)

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    12. Nachtrag - etwas anders seh ich das beim Europa-Parlament.

      Da kann man wg minimaler Wahlbeteiligung wirklich noch mit "demokratisch nicht legitimiert" argumentieren, und die ganze Scheiße vllt verhindern, bevor es zu spät ist...

      nur sind in der BRD die Institutionen & das ganze System schon viel zu zementiert, als daß man durch "Nicht-Wahl" noch irgendwas "nicht-legitimieren" könnte...

      Widerstand kann auf x Möglichkeiten erfolgen... Nicht-Wähler - solang das wie gesagt nicht wirklich ALLE tun (bis das mal passiert friert vorher aber wahrscheinlich die Hölle zu, wie man sagt) - interessieren aber mit Sicherheit keinen da oben

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    13. Das Problem ist das du als einzelner eben nicht viel gegen die geballten Interesses der Reichen und deren gekaufte Lakaien machen kannst, geschweige gegen die Dummheit der Vollpfosten. ( Guxu Frequentierung von Alternativen Medien abseits der System-Jubel-Presse ) Was nutzt wenn wir alle hier DSDS oder diese ganzen Labersendungen NICHT einschalten und uns verweigern .. NICHTS weil Mio Vollpfosten den Müll konsumieren. Auch wenn du 20 oder 100 Leute zusammen bekommst die denken wie du, musst du doch ab einem gewissen Punkt in diesem System mitspielen, du kannst versuchen die Regeln in deinem Umfeld ein wenig zu verbiegen aber im Großen und Ganzen siehst's da mies aus.

      Ruby , was ich will, was machbar ist und für was du auch noch Zustimmung bei deinen Mitmenschen bekommst solange die noch Flaschenbier, Kippen und iZeugs kaufen können und sei's auf Pump sind alles Unterschiedliche Dinge. Ich könnte hier wie wahrscheinlich jeder von uns eine seitenlanges Dogma rauslassen warum wieso weshalb es so ist wie es ist .. Fakt ist, du bekommst nicht einen Bruchteil der Leute aufgeweckt das du die Herrschaft der Reichen und der Kapital beenden könntest..allein schon weil ja fast jeder selbst Millionär werden will, fette Autos und Villen haben will . Das geht doch schon seit Jahrtausenden so und beginnt damit das die Idioten der Reichen Eigentumsanspruch und angebliche Elitärere Ausnahmestellung sei's durch Geburt oder oder oder anerkennen .

      Was könnte etwas ändern .. wie immer nach einem totalen Zusammenbruch mit Opfern auf allen Seiten beim Neuanfang die Weichen richtig stellen und dafür Sorgen das die Korruption und Eigendynamik nicht wieder an die Mauer führt... Na dann viel Spaß beim suchen der selbstlosen edlen Mitmenschen die Uneigennützig blabla ..

      ..zurück zu den Auswüchsen der Kapital, Rendite Sicherung und Aufrechterhaltung des Privilegs die Massen gegen deren Willen bewirtschaften und ausbeuten zu können. Was gibt's da noch zu Definieren und Besprechen ...?

      Fazit für mich seit Jahren ,in meinem Umfeld versuchen soweit es geht passable Umstände zu schaffen, subversiv so an den Staat denken wie er an mich denkt, mit Gleichgesinnten autark werden soweit wie nur möglich ( was ich mit um den eigenen Arsch kümmern beschreibe ) .

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    14. zu den 20 oder 100 Leuten:

      auch wenn die Vollpfosten wahrscheinlich trotzdem noch überwiegen - wenn ich mir angucke, was in der letzten Zeit so passiert, Blockupy, Occupy, ...
      Potential seh ich da auf jeden Fall

      Klaus Baum hat ne MMN gute Rede von Jutta Ditfurth gebloggt. Nach "Warum ... Was sind ihre Interessen?", der 1. Punkt:
      "... In Zeiten der kapitalistischen Krise sollen nachfolgende kritische Generationen von Protest und Widerstand abgehalten werden. ..."
      - hört sich vllt leicht nach VT an, aber eigtl gar nicht so abwegig... _zumindest_ als Nebeneffekt sicher nicht unerwünscht

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    15. Die Rede hätte auch von jedem vom uns sein können .. im großen und ganzen in der Essenz das was wir hier seit Jahren in der Endlosschleife durchhecheln ..also was soll sich jetzt bitteschön ändern ?

      Potenzial hat alles mögliche nur sind eben bei manchen die Möglichkeiten groesser als bei anderen , besonders wenn Multi-Milliarden Interessen dahinter stehen.

      Wichtig ist das die Message bei der Polizeigewalt angekommen ist trotz tausender Relativierungen und Entschuldigungen .. "Wer demonstriert riskiert seine Gesundheit.." wie beim Lotto irgendeinen erwischt es..nicht alle ..aber einer ist schon dabei ;-)

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    16. tja, ich geh eigtl auch nicht davon aus, die "große Wende", oder was auch immer, noch zu erleben...

      1.) ist auch "Potential" immer anfällig für's "Teilen & Herrschen"-Prinzip - ob Männer vs Frauen (Sex-/Feminismus), Jung vs Alt (Steuern/Renten), Linke vs Linke (AnitImps/Antideutsche), oder oder oder ...
      und was dann noch an nicht-reaktionärem übrig ist, wird durch Gender-Kram à la "BürgerInnenrechten" & solchen Schwachsinn erledigt
      2.) stecken die wenigen Alternativen oft in einem Teufelskreis, z.B. bekommt die LINKE in den Medien keine Chance eingeräumt → Wähler glaubt das, will Stimme nicht verschenken → trotz Sympathisanten sinkende Ergebnisse...

      trotzdem - noch vor ein paar Jahren wären antikapitalistische Demos mit 200.000 Leuten nicht vorstellbar gewesen... zumindest ein wenig hat sich also schon geändert

      "mit dem Schlechtesten rechnen - und trotzdem das Beste verlangen" ist immer ein nützliches Motto, sogar was Politik betrifft

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    17. "Die Rede hätte auch von jedem vom uns sein können "

      Stimmt, nur mit dem Unterschied, wir tuen es hier und Jutta in der Öffentlichkeit. Und je öfter solche Aktionen passieren, desto mehr Menschen hören und schauen zu und schließen sich vielleicht an.

      Lazarus, dein Pessimismus und Eindreschen auf die "dummen" Massen geht mir langsam auf die Nerven.

      Klar sind viele uninformiert, manipuliert, zu schwach oder träge. Aber was ist mit denen, die anfangen, aufzuwachen und sich informieren und verändern wollen.

      Wo informieren sich denn die meisten von denen? - richtig, im Internet, irgendwann landen sie auf Blogs wie diesen, um dann von Leuten wie dir vorgehalten zu bekommen, wie bekloppt sie doch seinen.
      Gratulation, Lazarus - so verprellt man Menschen.

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    18. Garfield *hust*

      ....trotzdem - noch vor 20 [ein paar ] Jahren wären antikapitalistische Demos mit 200.000 Leuten nicht [vorstellbar] nötig gewesen... zumindest ein wenig hat sich also schon geändert....?


      .... jaja wären sie schon wegen wehred den Anfängen ..ich weiß ;-)

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    19. Ruby

      Stimmt, nur mit dem Unterschied, wir tuen es hier und Jutta in der Öffentlichkeit

      ...wenn Ruby das in der Öffentlichkeit sagt interessiert es noch weniger Menschen ... weil';s nicht wichtig ist was sondern wer es sagt ..du erinnerst dich ;-)

      Lazarus, dein Pessimismus und Eindreschen auf die "dummen" Massen geht mir langsam auf die Nerven.

      ..wenn's dich nervt einfach überlesen .. dich zwingt keiner ..oder ?

      Gratulation, Lazarus - so verprellt man Menschen.

      Dazu braucht's beileibe nicht mich ...

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    20. "...wenn Ruby das in der Öffentlichkeit sagt interessiert es noch weniger Menschen ... weil';s nicht wichtig ist was sondern wer es sagt ..du erinnerst dich ;-)"

      Stimmt nur bedingt. Klar, die Mehrheit der Menschen sind Herdentiere und sie brauchen starke Persönlichkeiten, die sie aus ihrem Elend führen, Aber eine Jutta Ditfurth wird das nicht allein schaffen, tut sie ja auch nicht, sie hat viele hinter sich. Und wenn sie sich an die Spitze mit vielen anderen prominenten starken Persönlichkeiten stellt, solls mir recht sein. Wer weiß, wer von den klugen Köpfen sich noch alles dazustellt.

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    21. Ruby

      Öhm , ich kann nicht so mit "starke Persönlichkeiten, die sie aus ihrem Sonstwas führen" .. Ich hab' sozusagen massive Probleme mit Führung..aber gut egal.

      J.v.D. wird im Großen so viel schaffen wie du und ich nämlich nix... wir können nur im persönlichen Umfeld etwas verändern im Rahmen unserer Möglichkeiten. Bei den Grünen hat sie ja auch nicht wirklich etwas bewegen können....

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    22. Du hast mich falsch verstanden. Mir geht es nicht um eine starke Persönlichkeit, sondern um eine große Gruppe davon, die organisiert, koordiniert....Es werden dann immer mehr werden, die den Aufbau der neuen Gesellschaft in kommunalen Interessengruppen organisieren. Dann braucht es auch keine Führung mehr.


      "Ich hab' sozusagen massive Probleme mit Führung"
      Wie stellst du dir denn dann eine Überwindung des Kapitalismus vor, ohne dass die Massen sich zusammenschließen?

      "J.v.D. wird im Großen so viel schaffen wie du und ich nämlich nix... wir können nur im persönlichen Umfeld etwas verändern im Rahmen unserer Möglichkeiten."

      Das klingt ja nicht sehr effektiv und so, als ob du schon aufgegeben hast, wie die vielen Leute, die mir entgegen halten: "Wir können ja eh nichts ändern." - und das sind meist die, die du beschimpfst.

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    23. Das klingt ja nicht sehr effektiv und so, als ob du schon aufgegeben hast

      Wo liest du das ? Wenn jeder mal bei sich in seinem Umfeld anfangen würde dann wäre das mit dem verändern und verbessern weitaus näher als jetzt wo einige scheinbar den zweiten vor dem ersten Schritt tun wollen ..Veränderung, ja ,aber bitte erst die anderen ? Nene ..lass' ma das klappt im Umfeld ganz tadellos und bei mir hier auch sehr effektiv ;-)

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    24. Den Wahlen fernbleiben bringt doch absolut nichts, alle Parteimitglieder gehen ja sehr wohl wählen, 100% sind also nicht erreichbar. Was wirklich wirksam wäre, wäre wenn möglichst viele ihre Wahlzettel ungültig machen würden. Dazu brauch man beispielsweise nur drauf rumkritzeln, Frau Merkel nen lieben Gruß ausrichten oder Fipsi Rösler zu seiner Frisur gratulieren. Oder vielleicht bunte Panini-Sticker aufkleben. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt.

      Effekt: Der Zettel gilt weiterhin als abgegebene Stimme, sie wird nur keiner Partei zugezählt. Das bedeutet vereinfacht: Wenn 100 Leute wählen gehen, 51 machen ihren Zettel ungültig, dann kann keine Partei mehr über 50% der abgegebenen Stimmen verfügen. Selbst wenn alle anderen CDU wählen, wären das nur 49%. So könnte man ziemliches Chaos verursachen. Einfach zu Hause bleiben juckt keinen. Sieht im Ausland nicht so schön aus, aber das Ergebnis ist trotzdem gültig. Also ab zum nächsten Kiosk und Sammelbildchen kaufen. Oder vielleicht hat noch jemand diese Deutschland-Bildchen von Rewe, die wären auch super geeignet.

      Oder noch besser: Die Linke wählen, mach ich auch ;-P

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    25. @WhiteRussian

      ich bin mir gar nicht so sicher ob das so läuft...

      ich hab i-wo mal gehört, daß die ungültigen Stimmen am Ende wie nicht abgegebene gewertet werden, jedenfalls was die Verteilung der Sitze betrifft.
      Wie sollte das auch anders aussehn - nur 49% der Sitze im Bundestag werden besetzt, die andern bleiben leer...?

      ich weiß das aber nicht sicher wie gesagt... die PG's (Dennis82 z.B.), oder irgendein lawblog wären da bessere Ansprechpartner.

      ansonsten halte ich die LINKE zu wählen auch für die bessere Idee...
      die haben zwar auch ihre Macken (z.B. Frauenquote 50%, von "Euro-Bonds" verabschiedet man sich glücklicherweise ja wieder) - aber wenn schon von "Pest oder Cholera" die Rede ist, ist die LINKE noch eindeutig ein milder Schnupfen ;)

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    26. @ Garfield, 9. Juni 2013, 00:31

      Nur soviel zu Deiner Replik:

      Die Nazis sind also regulär durch Wahlen an die Macht gekommen?

      Dann war ich bisher immer im Irrtum! Es war also nicht der Hindenburg, der zwar widerwillig, weil er diesen braunen Pöbel nicht ausstehen konnte, aber gegen eine attraktive Summe von der deutschen Industrie, dann doch die Macht an den verkannten Künstler übergeben hat.

      Lieferst Du mir nicht geradezu den Beweis dafür, dass Wählen verkehrt ist. Haben denn die deutschen Arbeiter, Handwerker, Ärzte, Juristen, Richter und Beamte, auch Kommunisten und Sozialisten ein System abgewählt?

      Nein! Sie haben sich für "Arbeit macht frei", für Rassenhygiene, für die Vernichtung von Juden, für die Vernichtung von slawischen Untermenschen, von Homosexuellen, von Künstlern und kritischen Menschen entschieden.

      Und jetzt sag mir bitte, dass das nicht für ein kapitalistisches System war, für das sie sich entschieden haben. Ich behaupte sogar, sie wollten es auf die Spitze treiben.

      Wenn es Dich interessiert, schau Dir den Film auf Youtube an: "Der ganz normale Faschismus."

      Die Linke wählen? Gibt es da nicht noch den Unterschied zwischen dem was man sagt und wie man dann konkret handelt?

      Pest oder Cholera sind beides tödliche Krankheiten. Ich bleibe dabei: Wählen verändert nichts!

      Natürlich kann ich mir selbst sagen, wenn ich wählen gehe, dann heisst das doch nicht unbedingt, dass ich damit auch meine Stimme für das kapitalistische System gebe.

      Wofür gebe ich dann meine Stimme? Das ich eine Partei finde, die meine persönlichen Interessen besser vertritt als eine andere? Die meiner persönlichen Unzufriedenheit eine Stimme verleiht.

      Und so denken sie dann alle, die CDU-Wähler, die der FDP, die der Spezialdemokraten, die der Linken, der Piraten und der AfD gegen Europa und für Deutschland.

      Ich selbst habe allerdings noch keine Wahl erlebt, in der ich mich ein einziges Mal für etwas entscheiden durfte, was der Herrschaft des Kapitals mal richtig weh getan hätte, einen Aufschrei zur Konterrevolution verursacht hätte.

      Nein, ich gebe diesen parteilichen Transferempfängern, die nicht bereit sind Zwangsarbeit zu beseitigen, sondern allenfalls über die Höhe von Überlebenshilfen in Bereichen zu feilschen, die sie ihren Haushaltshifen selbst noch zugestehen wollen, denen keine Stimme.

      Wählen ist Verkehrt!!! Ich bleibe dabei!

      Anmerkung: Das Nichtwählen darf nicht anonym geschehen. Es muss öffentlich vertreten werden, begründet, und als Adressaten unsere bürgerlichen Parteien haben.

      Wenn man Lust hat, kann man sich als Linke auf Demos die Knochen brechen lassen, mit Gas besprühen lassen usw.. Und das alles im Bewusstsein, dass das 99,9 % der Bevölkerung am A. vorbeigeht.

      Neue Formen des Widerstandes müssen entwickelt werden.
      Der "Realexistierende Sozialismus" ist nicht an seinen ökonomischen Potenzen zugrunde gegangen, sondern am Desinteresse der Menschen.

      Warum dem System immer neue Ansätze zur Reproduktion liefern? Erlauben wir es ihm doch mal, sich von selbst totzulaufen.

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    27. @troptard (10.06./21:36h), @all

      Erlaube mir mal zu antworten, obwohl Dein Kommentar nicht an mich gerichtet ist:

      Ich denke mal, dass wir alle aus den gleichen (guten) Gründen wählen, oder eben nicht wählen. Die Wahrnehmung ist fast die gleiche, man kommt halt nur auf unterschiedliche Konsequenzen.
      Letztendlich ist es jedem seine persönliche Entscheidung. Auch davon sollten wir uns nicht entzweien lassen.

      Du hast absolut recht, dass neue Formen des Widerstandes entwickelt werden müssen. Kreativität ist gefragt - ziviler Ungehorsam in den unterschiedlichsten Ausdrucksformen. Aber auch Solidarität mit den Gruppen, denen wir zufällig gerade nicht angehören (selbst nicht betroffen sind). Solidarität mit Hartz-IV-Empfängern, mit europäischen Südländern, usw...

      Es gilt möglichst viele mit ins Boot zu holen, die zu vereinen, die eine bessere, gerechtere und nachhaltigere Welt(ordnung) anstreben.

      Scheißegal, ob sie wählen oder nicht, Fleisch essen oder nicht, oder ein verkacktes i-Pad besitzen oder nicht.

      Warum nicht das Gemeinsame zu suchen statt das Trennende?

      Die oppositionelle Bewegung hat bei 10 Leuten (gefühlte)12 Ansätze. Für Außenstehende nicht besonders attraktiv sich damit zu solidarisieren...

      Grüße, Dude

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    28. Hallo Duderich!

      Mit Dir kann man sich doch nicht vortrefflich streiten! Was ich an Dir schätze, ist Deine verbindende Art.

      Es geht mir nicht um das Trennende, auch wenn das in meinem Text so rüberkommen mag.

      Ich habe nur meine eigene Position noch einmal deutlich machen wollen.
      Wer wählen gehen will, der soll es bitte tun. Es steht mir überhaupt nicht zu, das zu verurteilen. Ich akzeptiere das!!!

      Was ich allerdings emotional schwer ertrage, ist dieses Wahlverhalten, das zu nichts führt, als zur ständigen Wiederholung des Immergleichen, wie in meinem Exil.

      Dort wählt man den einen Fürsten ab, jubelt dem neuen zu, um sich dann den alten wieder herbeizusehnen. Und so geht das dann über Generationen.

      Ich grüsse Dich

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    29. @troptard:
      Ich glaube, dass auch die, die sich für das wählen gehen aussprechen (ich sowieso inklusive) sich davon (allein) keine Überwindung des bestehenden System versprechen (irgendwelche Gegenstimmen?).
      Sicherlich ist das Kreuzchen alle vier Jahre nicht die Initialzündung eines Systemwechsels. Sicherlich ist es kein Zufall, dass Top 1 meiner Hitliste, ähm..., Top 1 meiner Hitliste ist.
      Der Weg - wenn er denn jemals begangen werden wird - wird 'außerparlamentarisch' sein müssen.
      Aber, stell Dir mal vor, wenn alle potentiellen Nichtwähler bspw. DIE PARTEI wählen würden...
      Wäre dass nicht obergeil und würde ein viel stärkeres Signal senden als eine mangelnde Wahlbeteiligung?

      Das Joch der Menschheit war es schon immer, dass sie sich von einer Diktatur in die nächste wählten.
      Die Aufklärung hat nie wirklich stattgefunden.

      Kein bisher geschaltetes System wollte Aufklärung anstreben, sondern die Massen dumm halten, weil so besser führbar und somit der eigenen Machterhaltung dienlich.

      Was fehlt sind emanzipatorische Momente aus der gesellschaftlichen Breite heraus.

      Nur, wo soll die herkommen, wenn das Volk dumm gehalten wird um die demokratische Legitimität zu erhalten?

      Der für mich geilste Satz, Gedanke bleibt für mich immer noch unangefochten von Kant:

      Habe den Mut, Dich Deines EIGENEN Verstandes zu bedienen!

      Emanzipatorischer, ja anarchistischer geht es kaum!

      Solange dieser Satz nicht wirklich begriffen wird, solange gibt es Ausbeuter und Ausgebeutete.

      Wahlen und Demokratie hin oder her.

      Liebe Grüße zurück
      vom Duderich

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    30. @Garfield

      Ich hab mich jetzt nochmal im Wahlrecht eingelesen, leider hatte ich da wohl doch eine Fehlinformation. Ungültige Stimmen haben nur bei der Berechnung der 5%-Rechnung Einfluss. Viele ungültige Stimmen erschweren es letztlich also sogar den kleinen Parteien. Daher muss ich zurückziehen, was ich geschrieben habe und bleibe bei meiner Abschluss-Aussage: Wählt einfach Die Linke.

      Im Übrigen ist die Wahlbeteiligung auch irrelevant. Selbst wenn 99% der Berechtigten zu Hause bleiben, zählt das Ergebnis der 1%, die gewählt haben. Nichtwählen hilft also nur den Großen. Also nochmal: wählt Die Linke.

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  6. Live-Ticker der Demo in Frankfurt gegen die Polizeigewalt:
    http://www.fr-online.de/blockupy-frankfurt/blockupy-demonstration-live-ticker-mit-regenschirmen-zur-demo,15402798,23169334.html

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  7. noch vor 20 [ein paar ] Jahren wären antikapitalistische Demos mit 200.000 Leuten nicht [vorstellbar] nötig gewesen... zumindest ein wenig hat sich also schon geändert....?

    ok, Punkt für dich ;)

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  8. @troptard

    man kann drüber streiten, wer ob & wieviel Schuld an Hitlers Ernennung zum Reichskanzler hat - ob Hindenburg, die Leute um Schleicher Papen etc, oder die Industriellen die ihn unterstützten - ohne die Wahlen, über die die NSDAP stärkste Kraft wurde, wäre die ganze Scheiße jedenfalls nicht möglich gewesen; mit zuletzt 43%, als die KPD noch nicht verboten war...
    welchen Anteil die Verfassung d. Weimarer Republik hatte, die ständige Äuflösung/ anschließende Neuwahlen alle paar Wochen ermöglichte, ist wieder ne andere Sache... am Ende waren's trotzdem - reguläre Wahlen, die den Grundstein für's Dritte Reich legten.

    Haben denn die deutschen Arbeiter, Handwerker, Ärzte, Juristen, Richter und Beamte, auch Kommunisten und Sozialisten ein System abgewählt?

    Nein! Sie haben sich für "Arbeit macht frei", für Rassenhygiene, für die Vernichtung von Juden, für die Vernichtung von slawischen Untermenschen, von Homosexuellen, von Künstlern und kritischen Menschen entschieden.

    Und jetzt sag mir bitte, dass das nicht für ein kapitalistisches System war, für das sie sich entschieden haben. Ich behaupte sogar, sie wollten es auf die Spitze treiben.


    was die Arbeiter & Handwerker angeht - ich weiß nicht ganz, was du damit sagen willst - wer von denen jetzt wie gewählt hat, kann ich natürlich nicht sagen, immerhin lag die Wahlbeteiligung zuletzt aber bei über 80%.
    Daß im 3. Reich ebenfalls ne Form von Kapitalismus herrschte, ist klar - zw. einer (wenn auch unvollständigen) Demokratie und der Nazi-Diktatutur liegt aber trotzdem noch ein Unterschied, das meinte ich mit "System abwählen".

    Man kann also auch Systeme _ab_wählen... und - wenigstens theoretisch - hätte [...wird?] es statt zum 3. Reich ja auch zu einem humanistischen, demokratisch_erem führen können. Warum das also ein Argument für's Nicht-Wählen sein soll?

    Die Linke wählen? Gibt es da nicht noch den Unterschied zwischen dem was man sagt und wie man dann konkret handelt?

    sorry, versteh ich nicht

    Pest oder Cholera sind beides tödliche Krankheiten. Ich bleibe dabei: Wählen verändert nichts!

    neben Pest & Cholera gibt's aber auch noch Grippe, z.B.
    Tödlich sind auch Ersticken und Kopfschuß - trotzdem verzichte ich nach nem Gasangriff ohne Maske lieber nicht auf die "Wahl" in Form der Pistole.
    Oder, mal weniger abstrakt: wenn sonst für meinen Wahlkreis ein NPD-Mann das Direktmandat kriegt, würde ich auch ne Erststimme für die Block-Partei(en) Union...Grüne für sehr sinnvoll halten.

    Wofür gebe ich dann meine Stimme? Das ich eine Partei finde, die meine persönlichen Interessen besser vertritt als eine andere? Die meiner persönlichen Unzufriedenheit eine Stimme verleiht.

    das führt zur Systemfrage, wie schon gesagt kann man auch die abwählen... nur gibt's derzeit halt wenig Parteien, die "Reset & Neustart" im Programm haben.

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    1. - Fortsetzung -

      Ich selbst habe allerdings noch keine Wahl erlebt, in der ich mich ein einziges Mal für etwas entscheiden durfte, was der Herrschaft des Kapitals mal richtig weh getan hätte, einen Aufschrei zur Konterrevolution verursacht hätte.

      ich denke die LINKE würde dem Kapital ordentlich weh tun, sie wird ja auch nicht umsonst von allen Verlagsmonopolen schlechtgemacht oder totgeschwiegen.
      Ob/wie die LINKE selbst korrumpiert wird, falls an der Macht, ist wieder ne andere Sache... deshalb ist die mir als starke Opposition eigtl auch lieber.

      wie schon gesagt: ich seh das Wählen als wenigstens _minimale_ Möglichkeit, was zu bewirken - die kann ich a) wahrnehmen, oder b) nicht.
      Oder wie Duderich es besser ausgedrückt hat, "davon (allein)..." versprech ich mir gar nichts.

      Nein, ich gebe diesen parteilichen Transferempfängern, die nicht bereit sind Zwangsarbeit zu beseitigen, sondern allenfalls über die Höhe von Überlebenshilfen in Bereichen zu feilschen, die sie ihren Haushaltshifen selbst noch zugestehen wollen, denen keine Stimme.

      Naja, auch wenn immer viel Scheiße läuft, gerade derzeit noch mehr, und der Kurs in die absolut falsche Richtung geht, so ist das MMN trotzdem etwas einseitig.

      MMN kann man nicht alle in einen Topf schmeissen. Merkel/Westerwelle/Rösler, und v.A. Skandale wie Wulff, Guttenberg etc, stehn regelmäßig im Rampenlicht... daneben besteht die Masse der Politiker aber aus No-Name-Abgeordneten, die z.T sogar arbeiten.
      In der Basis, den Ortsvereinen, gibt's sogar in der SPD noch anständige Leute, die sich z.B. ehrenamtlich für Migranten einsetzen.

      Das führt jetzt aber eigtl vom Thema weg...

      um mal zurück zu kommen: ne ähnliche Diskussion hatte ich schonmal hier.
      Ich kann die Gründe, warum Leute nicht wählen wollen, auch nachvollziehn...

      Was die EU angeht, seh ich das bißchen anders, nur ist das System 'BRD' halt schon viel zu zementiert.

      Nicht Wählen = du hälst dich raus. Nicht mehr, nicht weniger.

      ist natürlich jedem selbst überlassen, nur würd ich eben nicht grad zum Nicht-Wählen auffordern.

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