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Donnerstag, 13. Juni 2013

Ode an Herrn Karl: Der Schlussakt

Abteilung: Abgesang

Danke an Herrn Karl, der sich in den Rang einer Ikone geschrieben hat.
Eine Ikone der schwarzen Rhetorik, der Rabulistik, des schlechten Geschmacks und Missachtung von allem, was irgendwie nach fairer Diskussionskultur schmeckt.

Der Herr Karl als Juckreiz, gleich einem Mückenstich, von dem man weiß, dass er besser abheilt, wenn man ihn nicht kratzt. Man tut es manchmal trotzdem - der kurzfristigen Befriedigung wegen.
Danke dafür, dass Du mir aufzeigst, dass Stoizismus die einzige angemessene Reaktion auf niedrigschwellige Reize ist. Ich denke, ich habe meine Lektion gelernt.

Danke, Herr Karl, dass Du mich dazu gebracht hast, mich selbst der Lächerlichkeit preis zugeben. Du hast mir aufgezeigt, wo meine Schwächen liegen, weil ich mich zuweilen von dir dazu habe hinreißen lassen, meine Contenance zu verlieren.
Du hast mich dazu gebracht, meinen eigenen Anspruch auf mein Wesen zu unterlaufen. Für diese lehrreiche Erfahrung danke ich Dir!
Du hast mir aufgezeigt, wie brüchig meine Mauer war, gegen Angriffe unter der Gürtellinie. Ich habe dabei sehr viel gelernt über mich, aber auch über Menschen deinesgleichen und wie mit ihnen umzugehen ist.

Auch danke dafür, Herr Karl, dass Du mich in der Wahl meiner Weggenossen bestätigt hast. Wenn Du in zurückliegender Endlosschleife schriebst: 'Bei solchen Freunden braucht man keine Feinde mehr.', wusste ich, dass ich in guter Gesellschaft bin.
Denn Du bist meine Anti-These. Was Du schlecht findest muss irgendwie gut sein! Die, von denen Du mich spalten willst, stehen mir nahe. Ohne Deine Spaltungsversuche wäre ich vermutlich gewissen Personen nicht so nahe, wie ich es jetzt bin. Auch dafür danke ich Dir!

Herr Karl; wir müssen uns daran messen lassen, wie wir auf Deine Rabulistik und Deine spalterischen Versuche reagieren. Viele haben besser und besonnener als ich auf Dich reagiert. Nämlich gar nicht...
Denn, bis auf wenige Ausnahmen, kommentiert der Herr Karl sich nur noch selbst (und dies fast ausschließlich mittels Zitaten von anderen).
Du bist der Ritter der traurigen Gestalt, der gegen Windmühlen anreitet, die er selbst imaginiert. Die Sinnlosigkeit ist die gleiche, einzig der Mangel am gutem Willen unterscheidet Dich vom literarischen Vorbild.
Auch hier mein ausgesprochener Dank, dass Du uns allen die tragische Figur vorspielst. Dein Beispiel zeigt mir, was es zu vermeiden gilt.
Dein Süden hilft mir, mich politisch und menschlich einzunorden.
Danke auch dafür!

Trotz der oben ausgesprochenen Dankbarkeit werde ich nicht mehr auf Dich reagieren. Durch Dein Gebaren habe ich nun wohl genug gelernt.
Die Tatsache Dich in Zukunft komplett zu ignorieren ist Teil meiner durch Dich gewonnen Lernerfahrung.

Ich gebe Dir in diesem Thread die Möglichkeit dazu Stellung zu nehmen. Die Erlaubnis, was auch immer Du auf Deiner Seite mit diesem Text machst, scheinst Du ja sowieso nicht zu brauchen.

Wie auch immer: Dies sind die letzten an Dich gerichteten Worte von mir.

Kommentare:

  1. @Karlazerus
    Immer schauen, woher der Wind weht...

    Don't be a jerk or do anything illegal. Everything is easier that way.

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    1. Ja Bolle .. erst beim Klausbaum abgefurzt jetzt hier .. :D

      https://klausbaum.wordpress.com/2013/06/12/auf-die-mutze/#comment-12837

      Aber der pöse Karl ist das größte Problem der Tapferen .. Muhahaha

      Masked Dude .. your case *Yawn*

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  2. Kein Kommentar
    nur ein Hinweis.
    Habe auch lange zugewartet, ob Dir einer der hier für gewöhnlich lesenden und kommentierenden westlinken Rhetorikeliten mit G9-Abitur zur Seite springt.
    Die Ode ist eine Gedichtform und hat Reime, keine Akte!!!
    Das lernt ein Schüler im Osten für gewöhnlich in der 3. Klasse der Grundschule, lieber Duderich.
    Zum Inhalt Deiner verunglückten Ode sag ich nichts, da ich mir das Kommentieren hier aus guten Grund verboten habe ...
    und
    PS: Hätte Dir (Motto Niemand hat das Recht auf Gehorsam“) lieber den Hinweis, dann sogar in Kommentarform, als Mail geschrieben, aber wie schon Andere bemerkt haben, weder Impressum noch irgendwelche ladungsfähige Adresse. :-(
    Und noch,
    Der Furzer!

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    1. @ Manfred Peters

      "Die Ode ist eine Gedichtform und hat Reime, keine Akte!!!
      Das lernt ein Schüler im Osten für gewöhnlich in der 3. Klasse der Grundschule, lieber Duderich."

      Da sind wohl leider auch gelernte Ossis vor Klugscheißerei nicht gefeit.

      @ Duderich

      Gratulation für deinen Erkenntnisgewinn, wer auch immer dir dabei geholfen hat ;-)

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    2. @Ruby:
      Na wer wohl?
      Der Herr Karl natürlich!

      Der rechte Mann am rechten Fleck!
      ;-)

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    3. @Manfred Peters:
      In der Dritten hatte ich die Masern. Glücklicherweise war ich rechtzeitig wieder gesund um zu erfahren, was ein Kommentar ist...

      Keine Antwort
      nur ein Hinweis

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    4. ich wollte mich eigentlich nicht mehr zu diesem thema äußern, aber bei soviel ignoranter selbstbeweihräucherung kann ich einfach nicht anders (zumal auch mal eine lanze für das gute alte G9-westabi gebrochen werden muß):

      die ode, mein lieber herr Peters ist eine form des langgedichts, das in aller regel ohne reime verfasst wird. sie kann- muß aber keineswegs rhythmisch verfasst sein. und da im übrigen das pendant zum dramatischen akt im gedicht allenfalls die strophe, keinsefalls aber der reim wäre, kann ich wirklich nur hoffen, dass dieser einwurf eher untypisch für den ostdeutschen G8-abiturienten ist.
      Dudes text hier kann sehr wohl als ode gelesen und als schlussakt dieses langen dramas aufgefasst werden.


      und jetzt aber endgültig zurück zum wesentlichen!

      lg
      don

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    5. Hallo don

      Egal, ob G8, G9, west süd, ost... die Schulbildung lässt in allen Himmelsrichtungen in Deutschland zu Wünschen übrig.

      Die Belehrungen hier haben wohl eher was mit dem Charakter zu tun als mit der Schulbildung in ost oder west.

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    6. hallo Ruby,

      ich bin völlig deiner meinung. wollte auch nur ironisch die vorlage von herrn Peters aufgreifen.

      gibt es was peinlicheres als hier den Dude in oberlehrermanier belehren zu wollen und dann aber nur pseudo-gebildete halbwahrheiten vom stapel zu lassen?

      lg
      don

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    7. Guten Morgen don und alle

      Was ich in den letzten Wochen hier auf dem Blog beobachte, lässt für mich eine ganz andere Vermutung zu. Manfred Peters schätze ich sonst gar nicht so oberlehrerhaft ein, ich denke, er ist immer noch verletzt, beleidigt...? Irgendein Streit läuft zwischen ihm und Dude, den ich aber nicht verstehe. Und sein Beitrag drückt diese Verletzung nur aus. Vielleicht hat er es ja schon bereut.

      Eigentlich wollte er doch nicht mehr hier kommentieren, was ich bedauern würde.

      @ Manfred Peters und Duderich

      Was Männer besonders gut können, ist Streitereien ausräumen (Einfach eine aufs Ma...l, danach ein Bier trinken und die Sache ist erledigt.)

      Los, Männer gebt mal hier ein Beispiel.

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    8. Ruby:
      aus Erfahrung muß ich dir leider sagen, was Streitereien & deren Beseitung betrifft, unterscheidet sich ein Großteil meiner Geschlechtsgenossen nicht groß von "Bilderbuch-Zicken"...

      (was kein Aufruf sein soll, deiner Aufforderung nicht zu folgen)

      wie schon mal gesagt - es gibt genug Probleme da draußen, in der Realität ... ob gesellschaftlich oder persönliche

      haben wir echt keine besseren Sorgen, als Online-Fehden zu führen...? Falls ja, kann man sich jedenfalls allein deshalb schon glücklich schätzten - so gut geht's nicht jedem ;)

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    9. Zu Manfred Peters:
      Werde offensichtlich seinem Qualitätsanspruch nicht gerecht.

      Deshalb kündigte er an keine Kommentare auf dieser Seite zu verfassen.

      Ich habe das schade gefunden und dem auch Ausdruck verliehen. Weiß nicht mehr, wann und wo (in welchem Thread).

      Wenn die Leute weiter ziehen wollen, dann lasse ich sie. Ist okay für mich und ich hege keinen Groll. Wenn meine Seite nicht würdig ist, gut bitteschön.

      Ich selbst habe ihn nie angegriffen und habe seine Beiträge - obwohl ich oft eine andere Haltung einnahm - stets begrüßt.

      Ich weiß eigentlich gar nicht mehr warum, aber er wollte irgendwann nicht mehr diese Seite kommentieren.
      Eine Entscheidung, die ich respektiere.

      Warum aber dann nachfollgend einen Kommentar schreiben und dies leugnen?
      Entweder, oder!
      Er kommentiert und setzt voran, dass dies kein Kommentar ist!
      Ich hatte zuvor überhaupt kein Problem mit M.P..
      Aber dies empfinde ich schon als ziemlich albern.
      Zumal er mich irgendwelcher Bildungsdefizite überführen will.
      Es kommt bei mir nun mal so an, als wollte er mir suggerieren, dass er ach so viel schlauer ist, als ich.
      Kann sogar sein, dass das stimmt.
      Den Beweis blieb er bislang schuldig.
      Bislang ist es nur pseudo-intellektuelles Getöse.

      Aber hey, er will ja nicht mehr kommentieren.

      Erspart ihm, Argumente anführen zu müssen

      Ich würde mich nach wie vor über seine Beiträge (und Argumente!) freuen.

      Deine Entscheidung, Manfred Peters, nicht meine.

      Grüße, Dude

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    10. "Manfred Peters14. Juni 2013 23:30

      Du lebst gefährlich!
      Ist Dir bewusst, dass jeder, der hier kommentiert, bei der nächsten Weltrevolution als erster von Kommissarin Ruby verhaftet, vom linken Inquisitor Altauto standrechtlich zum Tode verurteilt und durch das vereinte Erschießungskommando unter Pan T. füsiliert wird?

      Anm.: Ist nur ein Test zum Moderations-/Zensurmodus hier. ;-)"


      So was schreibt Manfred Peters auf dem Blog deines "Lieblingstrolls". Habe ich heute gefunden, weil ich mal schaun wollte, wer dort noch kommentiert.

      Ist das jetzt intellektuell herausragend?
      Könnte sein - denn ich verstehe diesen Kommentar, wie die gesamte Diskussionsrunde dort nicht.

      Es liest sich, als ob es dHK geschrieben hat.

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    11. @Ruby:
      Extrem witzig, was auf dieser Seite läuft.
      Wusste gar nicht, dass ich soooo wichtig bin!
      Ich lese nur Duderich hier und Duderich da.
      Manchmal auch nur D.
      :-)

      Gruß Dude
      aka Duderich alias D.

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    12. ich weiß nicht Duderich, ob ich das so witzig finden soll.

      Wir werden beide dort als zukünftige Diktatoren dargestellt, weil wir eine Gesellschaft ohne Geld, Kapital und Markt haben wollen. Keine Ahnung, welche "logischen" Schlüsse von diesen kranken Gehirnen dort abgeleitet werden.

      Weil ich den Karl mal in seiner Entwicklung auf der Stufe eines Neandertalers verortet habe, wofür ich mich gern entschuldigen würde, wenn er mich vom Gegenteil überzeugen könnte, denkt er, dass ich mich als Übermensch sehe. Dieses Wort Übermensch habe ich nie benutzt und diese Denkweise ist mir auch fremd.

      Für mich gibt es keine Übermenschen, nur im Märchen. Im Gegenteil, bin ich der Überzeugung, dass jegliche Hierarchien, die durch Korruption, Erbe, Wahl oder geborener Intelligenz entstehen und nicht im Sinne der Allgemeinheit eingesetzt werden, verachtenswert sind.

      Ich verachte Menschen, die klug sind, aber keine emotionale Intelligenz besitzen und dadurch auf andere herabschauen und erniedrigen anstatt ihre Klugheit für eine bessere Welt einzusetzen.

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    13. PS: Was mich aber wirklich enttäuscht, dass Manfred Peters mir diktatorische Züge andichtet.

      Vom Karl erwarte ich nichts anderes, verdrehen, aus dem Zusammenhang reißen, falsch verstehen wollen, das ist seine Vorgehensweise. Argumente habe ich von dem noch nie gelesen.

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    14. @Ruby:
      Hey, wir sind was wir sind und wir wollen was wir wollen.
      Unabhängig davon, wie wir verstanden werden oder verstanden werden wollen.
      Mitunter, so glaube ich, werden wir verstanden aber wider besseren Wissens falsch interpretiert. Das Manfred Peters auch so einer zu sein scheint überrascht mich - stimmt mich aber nicht traurig.

      Ruby, wir wissen wofür wir eintreten.
      Wer uns falsch verstehen will, soll es von mir aus tun.
      Einzig interessant sind die Motive, die dahinter stehen.

      Selbst den Status des Gesinnungsfeindes muss man sich verdienen.

      Wir sollten uns geehrt fühlen und diese plumpen Manöver durchschauen und belächeln.

      Insofern IST es witzig!

      Grüße, Dude

      @an den mitlesenden Herrn Karl:
      [Der auf dieser Seite abgegebene Kommentar ist mein eigenes geistiges Eigentum dessen Verwertungsrechte ich vorbehaltlich nicht abzugeben bereit bin.
      Ich lehne die Verwendung meines Kommentars an anderer Stelle - als Ganzes oder in Auszügen - ohne einer von mir zuvor ausgesprochener Zustimmung, hiermit ausdrücklich ab.
      Eine Missachtung dieser Willensäußerung interpretiere ich als Verleugnung meiner informationellen Selbstbestimmungsrechte.]

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    15. Der Herr Karl:
      »Was ich, der Herr Karl, mache , ist das Brutalste, das man machen kann:
      Ich käue wider!

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    16. @pantoufle:
      Erinnert mich an die Politikerworthülsen, die brutalst-mögliche Aufklärung versprechen...
      100%copy&paste, da kann man dann wenigsten selbst nicht zitiert werden...
      :-)

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    17. Der Hüne auf dem roten Tretroller - massig, kraftvoll und unnnachgiebig tritt an, Rekorde zu brechen...das Brutalste, die machtvolle Klinge, der unerbittliche Heißluftballon. Ein Ausbund an elementarer Kraft tritt an, um mit dem Gummiband das tödliche Geschoß aus gekautem Schulbuch auf den niedrigen Gegner zu feuern. Siegfried aus der Konservendose ritt gegen Raider an, das jetzt Twix heißt. Ein Kampf der Titanen!Es ist...
      ...erbärmlich.

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    18. @pantoufle:
      Nix Hüne, die Kette vom Tretroller ist auch gerissen. Außerdem ist dieser tief-schwarz...
      :-)

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    19. P.S. Was mich aber am gotteserbärmlich meisten erbittert, ist die Tatsache, daß mir seine Hetze trotz z.T sachgerechter Links nicht mehr als max. zwei »Leser« mehr am Tag bringt. Bitter! Er fälscht so unbegabt...
      :-)

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    20. »...Kette vom Tretroller«. Nix Kette: Nicht zuviel Komplexität!

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  3. Bei Klaus Baum wurden Karl die Grenzen bezüglich seiner Diskursfähigkeit und seiner rechten Postition gezeigt. Und dazu passt der Titel des Threads eigentlich sehr gut zu den Kommentaren. "Auf die Mütze". Wenn Karl mit inhaltlichen Kommentaren in die Ecke gedrängt wird, haut er ab, kneift und schweigt, weil ihm die Argumente fehlen.

    Svenna Triebler (konkret-Redakteuerin) schrieb in einem text in konkret-online: "Man kann ein Wildschwein nicht im Schach besiegen. Es spielt nicht mit. Es braucht die Keule."
    Quelle

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    1. Wenn Klausbaum nach Stunden mal vom Klo kommt und meinen Kommentar freischaltet kannst das lesen ...

      lazarus09 sagte: Juni 13, 2013 um 6:44 nachmittags

      Viel interessanter als dem Karl seine unverständliche Sichtweise in Sachen Durchsetzung Scheindemokratischer Beschlüsse finde ich die inzwischen wachsweiche abwiegende Berichterstattung im verblödenden theutschen Staatsfernsehen die Erdogans Vorgehen mehr so als verständlichen Temperamentsausbruch rüber bringen,so patriarchsmäßig ala’ “so genug demonstriert und abreagiert, aber jetzt reicht’s, jetzt muss wieder Ruhe herrschen ” ..
      Und wenn da nicht gleich pariert wird lässt er halt die Ordnung wieder herstellen.
      Da muss man schon Verständnis haben ;-)
      Das kommt im besten Deutschland aller Zeiten gerade gelegen zur Relativierung des Vorgehens der eigenen gepanzerten Polizeitruppen denn bis dahin hat man die Maßnahmen der türkischen Polizei gegen die Demonstranten noch als überzogen angeprangert ….

      just my 20p

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  4. Guten Abend Duderich!

    In meinem Exil gibt es eine Phrase die lautet: "Revenons à nos moutons!" Kommen/ gehen wir zurück zu unseren Schafen!
    Was so viel bedeuten soll: Kommen wir zurück zum eigentlichen Thema!

    Dein Thema, was auch das meine ist, ist doch die Kritik an den bestehenden Verhältnissen, wobei es wünschenswert wäre darüber hinaus zu gehen.

    Du hattest mir mal auf einen Text geantwortet, dass Du meiner Meinung zustimmen kannst, dass es notwendig sei, neue Widerstandsformen zu entwickeln, nicht in alten Formen zu verharren, sondern das es Kreativität bedarf, um die bisher wenig mobilsierenden Formen des Widerstandes zu erweitern, wenn ich Dich richtig verstanden habe.

    Nun weiss ich selber sehr gut, dass das wohl die schwierigste Aufgabe überhaupt ist. Kritik an den bestehenden Verhältnissen lässt sich relativ leicht formulieren. Es gibt mehr Anlässe, als die Fähigkeit darauf zu reagieren.

    Mir selbst ist es bisher nicht gelungen, dafür unter den bestehenden Verhältnissen positive Ansätze von allgemeinem Nutzen zu denken und zu formulieren. Im Privaten funktioniert das ganz gut, können auch als praktizierbare Ansätze ausserhalb meines eigenen sein, aber eben keine allgemein tragenden Ansätze.

    Möglicherweise sind solche Gedanken auch nicht begehbar, weil die gesellschaftlichen Voraussetzungen dafür fehlen und der "olle Marx"
    recht hatte, dass erst einer gemeinsamer gesellschaftlicher Wille bestehen muss, den Kapitalismus als ganzes in seiner Substanz aufzuheben.

    Wenn dieser nicht vorhanden ist, dann bleibt eben nur die notwendige Kritik am Bestehenden.
    Dennoch! Sicher gibt es noch mehr Menschen, die darüber nachdenken und sich eine Diskussion wünschen. Vielleicht magst Du sie hier anstossen.

    Gruss Troptard.




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    1. Hey Troptard!

      Scheiße noch eins und hunderttausend Höllenhunde!

      Sicher, ich habe mich verzettelt - hab mein Zelt in einem Nebenkriegsschauplatz aufgebaut. Dieser Threat, der wohl von wenigen verstanden wird, ist ein Symbol dafür, dass ich gerade meine Heringe aus dem steinigen Boden ziehe.

      Viele werden denken: 'Mein Gott, wieder der Herr Karl. Gibt es denn nicht wichtigeres?'

      Und ja, ziemlich alles ist wichtiger, als das oder ihn.

      Es gibt Reaktionen hier, die lachen, andere die belehren, weil sie sich in der Erkenntnisstufe weit über mir wähnen.

      Das ist vollkommen okay - und vielleicht sogar durchaus angebracht.

      Dieser Threat ist ein Symbol dafür, dass ich Nichtigkeiten hinter mir lassen will - um auf RELEVANTE Themen zu reagieren.

      Dieser ganze Bullshit-Bingo, von wegen 'Du bist doof', nein, 'DU bist doof!' führt zu nichts! Er lenkt nur von relevanten Themen ab.

      Zum Thema 'kreative Formen des Widerstandes':
      Heute habe ich im Freitag gelesen, dass in Schweden Lokführern per Dienstanweisung verboten wurde im Sommer Shorts zu tragen. Wäre zu lässig und so.

      Was machen die schwedischen Lokführer?
      Du wirst vermutlich nie darauf kommen, weil Du wie ich in Teuschland sozialisiert wurdest:
      Sie zogen sich Röcke an!!!
      Kann man dann auch nicht verbieten, denn das wäre dann ja sexuelle Diskriminierung! Frauen dürfen das ja. Gleichstellungsgesetz, und so.
      Letztendlich knickten die Betreiber ein und zogen die Dienstanweisung zurück.
      http://www.freitag.de/autoren/juloeffl/wird-es-ein-sommer-der-mode-anarchie

      In Deutschland leider nicht vorstellbar - aber ein, wie ich finde, wirklich schönes Beispiel für kreativen Widerstand!

      Humor und Kreativität ist eine hierzulande unterschätzte Waffe, um die Obrigkeit vorzuführen.

      Ich glaube, die Obrigkeit, die vorgibt, unsere Bedürfnisse umzusetzen hat am meisten Angst davor, dass man sie auslacht. Pfefferspray gegen Lachende würde noch schlechtere Bilder abgeben.

      Wer mit uns lacht ist schon fast auf unserer Seite!

      Ist eine Clowns-Nase eigentlich mehr eine Vermummung oder doch eine Schutzwaffe gegen Reizgas?

      Liebe Grüße,
      Dude

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    2. In der Tat, wäre ich nicht drauf gekommen und ein wirklich schönes Beispiel wie man die Herrschaft am Nasenring ziehen kann ohne sich selbst gleich eine blutige Nase zu holen.

      Der Feynsinn ist auch drauf gekommen, dass Humor die Seele vom täglichen Schmutz befreien kann.

      Und mich selbst, als Mensch, der sich alles gern zu Herzen nimmt, sind das Momente der Entlastung.

      Gruss Troptard.

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  5. Dann kann es ja endlich wieder um Inhalte gehen.

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