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Mittwoch, 10. Juli 2013

Ein falscher Mausklick...

Abteilung: Menschliches Versagen

... und ich habe meinen letzten Artikel gelöscht!

Scheiße!!!
Mistete alte Entwürfe aus - und ZACK habe ich einen Klick zu viel gemacht.

Es ging um die vierte Gewalt - den Medien.

Gerade um die Kommentare tut es mir leid!
Nicht ganz selbstlos, da ich kurz zuvor selbst einen fast epischen verfasst habe.

Peinlich und ärgerlich!

Hoffe insbesondere auf das Verständnis der Kommentatoren.
@ Tilo: Der 'epische Kommentar' (mittlerweile im Daten-Nirwana, bzw. möglicherweise auf NSA-Servern gespeichert) galt Dir.

Sorry @all:

Kommentare:

  1. Oje. Mist. Mein Erstkommentar (heul). Könnten wir jetzt nur auf die NSA-Cloud zugreifen... Na zumindest konntest du Meinen noch lesen, aber deine epische Antwort wird jetzt wohl ein Geheimnis bleiben.

    Mit diesem Restrisiko muss man beim Kommentieren wohl leben, von daher ärgere dich nicht zu sehr. Ich tu es jedenfalls nicht. Hab sogar was gelernt: Längere Kommentare vor dem Veröffentlichen vielleicht doch nochmal extra speichern.

    Grüße
    Tilo

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    1. Sorry, da habe ich wohl keinen guten ersten Eindruck hinterlassen.

      Hoffe, Du lässt Dich dadurch nicht entmutigen und schreibst hier weiter fleißig Kommentare.

      Grüße, Duderich

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  2. Von wegen »das Internet vergisst nichts« :-)

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  3. Guten Abend Duderich!

    Hatte in Deinem Beitrag" Einblicke in ..." eine Antwort an Garfield eingestellt, die erst erschienen, aber dann wieder verschwunden war.

    Ich war darüber aber auch nicht besonders enttäuscht, eigentlich sogar froh darüber.

    Habe danach in mich reingehört und überlegt, ob das, was ich hier oder auch in anderen Foren schreibe nur dazu dient, mir selbst etwas zu beweisen. Den eigenen Beweis anzutreten, dass ich noch kritigfähig bin, meinen Kopf nicht irgendwo an irgendeiner Garderobe abgegeben habe.

    Da ich auch selbstkritisch sein will und nicht nur das wiederholen will, was ich ohnehin schon zigmal wiederholt habe, mich also nicht ständig in meinem eigenen Kreis herumdrehen möchte, werde ich mich hier und aus anderen Foren erstmal zurückziehen.

    So sehr ich die Kritik an den Verhältnissen für notwendig und wichtig erachte, so läuft sie für mich dann immer wieder in's Leere, wenn diese sich nur an den Scheusslichkeiten der Realität abzuarbeiten vermag und deren theoretischer Aufbereitung viel zu wenig Platz eingeräumt wird und auch die Kritik "altbewährter" linker Praxis viel zu kurz kommt.


    Liebe Grüsse, Troptard;



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    1. Hallo Troptard!
      Dass Du Dich aus den Foren zurückziehen willst finde ich sehr schade.
      Deine Gedanken kann ich absolut nachvollziehen.

      Was mich aber wundert:
      Ich habe keinen Kommentar gelöscht - weder von Dir, noch von anderen.

      Hoffe, Du machst nur eine Pause und meldest Dich irgendwann wieder.

      Grüße, Dude

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    2. Trotard,

      so geht das nicht, die Leute auf die Folter spannen & dann einen Rückzieher machen ;)

      «ob das, was ich hier oder auch in anderen Foren schreibe nur dazu dient, mir selbst etwas zu beweisen»
      wenn auch nicht Hauptgrund - ich denke das ist schon unterbewußt fast immer mind. Teil der Motivation, ganz egal um was es geht... aber egal.

      ich kann jetzt natürlich nur ins Blaue raten - da du was von «noch kritigfähig» geschrieben hast, geh ich aber mal von nem kritischen comment aus.

      ich weiß nicht wie ich das jetzt verständlich rüberbringen soll...
      mir ist durchaus klar, daß ich nicht im Besitz der "einzigen Wahrheit" bin, und schon gar nicht die Weisheit mit Löffeln gefressen hab - ich hab aber sicher keinen "Intellektuellenhaß" o.Ä; im Gegenteil bin ich eigtl immer dankbar was dazu zu lernen, und für konstruktive Kritik - i.d Regel zumindest ;) - eigtl auch empfänglich.

      (übrigens ne Sache, die mir an vielen Blog-Disks grundsätzlich nicht gefällt: daß es scheinbar nicht um's "Weiterkommen"/bzw "Vermitteln" - sondern wie in einem Wettkampf nur um's "Gewinnen" geht)

      ich hab also nix dagegen, wenn du's dir nochmal überlegst...
      aber mußt du natürlich selbst wissen. Ich hab auch schon so einige Sachen getippt, die ich danach bereut hab.

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    3. sorry, *Troptard*

      ... mit deinem Namen hab ich's irgendwie

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    4. Hallo Garfield,

      ist ja kein Name, eher eine unzulässige Verschmelzung von
      trop tard (zu spät); ausgesprochen: tro tar.

      So hatte ich mich mal selbst getauft, weil ich im wirklichen Leben immer etwas zu spät kam oder Zusammenhänge zu spät begriffen habe.

      Mein verlorener Kommentar war lediglich eine Ergänzung zu Deinem und beinhaltete keine Kritik am Inhalt oder an Deiner Person.

      Bin einfach nur müde und ich habe festgestellt, dass mich die selbstauferlegte, ständige Beschäftigung mit den Widerlichkeiten in unserer Welt doch erheblich schwächt und eben nicht stärker macht.

      Dazu hat mir unser Besuch aus Deutschland gezeigt, dass mir auch der Blick für die "positiven Seiten" des Lebens immer mehr verloren gegangen ist.

      Ich versuche jetzt mal wieder aufzutanken!

      Herzliche Grüsse, Troptard.

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    5. Hallo Troptard

      Es tut mir leid, dass du müde bist, denn ich habe dich als Diskussionspartner sehr zu schätzen gewusst.

      Aber diese Müdigkeit und Unzufriedenheit kenne ich und habe für mich auch analysiert, woran es lag.

      Vielleicht ist es ja bei dir jetzt ähnlich. Mein Fehler damals war, dass ich mich viel zu viel politisch informiert habe (ich habe mich z.B. jeden Tag auf mindestens 5 verschiedenen Blogs informiert, samt aller Kommentare). Positiv war, dass ich jetzt nicht mehr so schnell manipulierbar bin. Aber es hat mich auch geschlaucht. Und mein Fehler war auch, dass ich alle Menschen um mich rum missionieren wollte. Das geht natürlich auch nicht. Seit dem ich das gelassen habe, geht es mir auch wieder besser und jetzt hört man mir auch mehr zu, weil ich mich nicht mehr aufdränge.

      Was aber noch ausschlaggebener war, ist die Tatsache, dass ich über ein Buch "gestolpert" bin, indem mein Traum von einer besseren Gesellschaft konkret beschrieben wurde. Seitdem weiß ich genau, was hier alles schief läuft und was das eigentliche Ziel für die Menschheit sein muss.

      Sicher, diesen Traum werde ich nie erleben aber es lohnt sich doch schon, darauf zuzuarbeiten. Und das tue ich schon, indem ich diesen Traum in mir trage und auf meine unmittelbare Gesellschaft ausstrahle.

      Es lebt sich wesentlich leichter mit diesem Traum.

      Ich wünsche dir, dass du deine Kraft wieder findest.

      Liebe Grüße Ruby

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    6. Guten Tag Ruby,

      ich danke Dir für Dein Verständnis!

      Liebe Grüsse, Troptard.

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    7. Hallo Ruby,

      nach dem Lesen deines Kommentars war ich echt ein bisschen platt. Ich konnte mich teils darin wiedererkennen. Nur waren's bei mir manchmal noch mehr gelesene Blogs + Kommentare pro Tag (Könnte da viel drüber schreiben, aber das würde hier den Rahmen sprengen).

      Das mit der Unzufriedenheit kenne ich. So spannend das auch ist mit den unzähligen Meinungen und Blogs und Posts, die einem Einblicke in die Denkwelten tausender fremder Menschen verschaffen: Meist selektiert man doch eher das, was das eigene Weltbild stützt. Und wenn das (wie in meinem Fall) so ein kritisches, grüblerisches Bin-dagegen-Weltbild ist, zieht es einen irgendwann runter. Wie Troptard schon sagt, beginnt man zu kreisen.

      Ich versuche inzwischen auch verstärkt, das zu vermeiden. Pragmatischer, gefestigter zu werden. Den Spagat zu schaffen zwischen einem Wühlen in der Sch**** und einem positiven Alltag in der System-Mühle. Das klappt öfter, beileibe aber noch nicht immer.

      Würdest du verraten Ruby, über welches Buch du gestolpert bist? Oder ist dir das zu persönlich? Klingt auf jeden Fall interessant und ich bin für Bücher-Tips immer dankbar.

      Grüße
      Tilo

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    8. Hallo Tilo

      Natürlich verrate ich dir den Titel des Buches.

      Robert Havemann ist der Autor. Das Buch heißt "MORGEN, Die Industriegesellschaft am Scheideweg" Kritik und reale Utopie.

      Er begann das Buch 1976 in der DDR zu schreiben und analysierte beide real existierenden Systeme. Er hielt beide nicht für dauerhaft existent, was ihn in der DDR bis zu seinem Tod 1982 viele Repressalien bescherte bis zum überwachten Hausarrest. (Es soll bei der Überwachung auch eine IM Erika geholfen haben.

      Besonders interessant ist seine Beschreibung von einer fernen Welt Utopia. Als ich das gelesen habe, fragte ich mich nicht nur einmal, warum es dieses Utopia nicht schon gibt. Es wird dir viele Aha-Erlebnisse bescheren.

      Duderich habe ich dieses Buch auch schon empfohlen. Er hats gelesen und soweit ich ihn verstanden habe, stimmt er mir voll zu.

      Das Schöne an diesem Buch ist auch, obwohl Havemann Wissenschaftler war, hat er das Buch in einer verständlichen Sprache geschrieben.

      Ich habe mir das Buch im Internet, gebraucht (sogar der Name der Vorbesitzerin ist noch drin) für 5 € gekauft. Der ideelle Wert ist um ein vielfaches höher.

      Falls du es liest, würde mich deine Meinung interessieren.

      Gute Nacht und liebe Grüße
      Ruby

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    9. troptard

      «weil ich im wirklichen Leben immer etwas zu spät kam oder Zusammenhänge zu spät begriffen habe.»

      na, da haben wir was gemeinsam, beides betreffend ;)
      Gerade das zeitliche Zuspät-Kommen mag sich für Außenstehende vllt i-wie sympathisch so nach "Ferris macht blau" anhören, ich könnte aber gut drauf verzichten, hat mir nämlich schon mehr als genug Probleme eingebracht... aber egal:

      ich hab manchmal massive Probleme, die richtigen Worte zu finden, um mich verständlich zu machen...

      jedenfalls hab ich mich schon öfters gefragt, ob diese ständige Fokussierung auf's Politische überhaupt der beste Weg ist, wirklich was zu ändern... nicht nur weil man wie in deinem Fall i-wann ermüdet, und sich die Perspektive ungünstig verschiebt

      nicht komplett un-, aber weniger politische Menschen, die sich nicht ständig um's "große Ganze" & die immer neuste Sau, die grad durchgetrieben wird - sondern vorrangig den eigenen Alltag kümmern, könnten am Ende vielleicht viel mehr bewegen... nicht nur weil sie i.d. Regel ne ganz andere Art haben, und unverkrampfter auf die Menschen zuzugehn...

      wie gesagt... aber vllt konnte ich rüberbringen was ich meine

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    10. "ich hab manchmal massive Probleme, die richtigen Worte zu finden, um mich verständlich zu machen..."

      Das finde ich nun nicht. Schreiben ist ja auch Arbeit (Kopfarbeit). Meine Zustimmung für den weiteren Text!

      Gruss Troptard.

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    11. Garfield

      jedenfalls hab ich mich schon öfters gefragt, ob diese ständige Fokussierung auf's Politische überhaupt der beste Weg ist, wirklich was zu ändern... nicht nur weil man wie in deinem Fall i-wann ermüdet, und sich die Perspektive ungünstig verschiebt

      Eben, drum geh' doch ma vor die Tür und finde Gleichgesinnte mit denen du was machen kannst was Hand und Fuß hat . Das erweitert den Fokus und bringt greifbare Erfolgserlebnisse im Kleinen . Wenn das mal genug werden die was im Kleinen machen dann kannst du auch das Denken derer ändern denen alles egal ist und oder die sich aufgegeben haben. z.B. dass nicht sie das Problem sind sondern die reichen Arschlöcher die sie als Wegwerf-Nutzmenschen missbrauchen und zu Opfern machen die sie auch noch in die Verantwortung nehmen während woanders bei den die Champus Korken knallen ..

      oder um es krasser zu sagen ..schüre den Hass gegen die Reichen bevor die den armen abgehängten Schweinen einen Sündenbock präsentieren und schmackhaft können denn der wäre dann wie immer zu 100% unschuldig an der Situation und würde wieder von den wahren Verursachern ablenken ..

      btw. Garfield ich denke du findest immer die richtigen Worte um dich verständlich zu machen, im Vergleich zu mir der doch recht grob ...unmissverständlich :-P

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    12. öhm ... ich stelle inzwischen fest das meine Schreiberei wie aus einem schlechten englisch -deutsch Übersetzer aussieht..Worte weggelassen,doofe Satzstellung ...

      Ich hab die meiste Zeit hier Englisch und Niederländisch und ab und zu Afrikaans in Gebrauch ..selbst daheim weil oft Freunde da sind, [ von Frau , mir, oder Gemeinsame, oder Kinder ] sprechen wir englisch ..da bleibt Deutsch nur wenn ich mit meiner besseren Hälfte allein bin..

      wie läuft das eigentlich bei dir Troptard.... ?

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    13. Ich stelle gerade fest, dass mein Compo Schwierigkeiten hat auf diese Seite zu gehen.

      "wie läuft das eigentlich bei dir Troptard...?


      Da fange ich am besten mit meinen beiden Frauen an. Meine Tochter ist in Frankreich geboren und geht hier zur Schule.
      Sie ist zweisprachig, macht kleine Fehler beim Sprechen " mir und mich, Dir und Dich" das will nicht so richtig eingehen.

      Meine Frau ist die Frontfrau im Kommerz. Spricht viel, ist kommunikationsfreudig und spricht fehlerfrei Französisch mit kleinem deutschen Akzent.

      Ich, der Mensch im Hintergrund, ein wenig menschenscheu und mit der Angst vor Fehlern beim Sprechen, kommt überall auch allein zurecht, kann aber immer noch nicht einen französischen Film ohne Lücken verfolgen und auch keine tiefgreifenden Gespräche in Französisch führen.

      Dennoch! Ich benutze oft beim Schreiben im deutschsprachigen Internet einen Duden von anno dazumal, weil ich inzwischen auch in meiner eigenen Sprache unsicher geworden bin.

      Im Hause gilt eigentlich Deutsch! Meine Tochter vermischt jedoch beides sehr gern.

      Wenn Franzosen zu Gast sind, sprechen wir natürlich Französisch und mit unseren deutschen Gästen deutsch.

      Auch meine Tochter hält sich daran.

      Gruss Troptard.

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    14. @troptard

      danke, aber keine Komplimente bitte. für mich ist das allerdings Arbeit, großgeschrieben. Wenn du wüßtest, wie lange ich manchmal an 1 comment hänge...

      @Lazarus

      «Eben, drum geh' doch ma vor die Tür und finde Gleichgesinnte mit denen du was machen kannst was Hand und Fuß hat»

      Wenn ich auf Blogs schreibe, passiert das ehrlichgesagt zu 90% zur reinen Unterhaltung meinerseits ;) als "polit. Aktivität"/whatever seh ich das sowieso nicht.

      MMN sind Blogs durchaus wertvoll & haben auch Potenzial i.d. Richtung - schon allein weil sie den Leuten zeigen, es gibt noch ne andere Öffentlichkeit, als die in der Tagesschau präsentierte...
      aber wie gesagt, schon zig mal durchgekaut.

      was das "vor die Tür gehn" betrifft - schon ich bin eigtl kein besonders politischer Mensch - die Leute in meinem Umfeld, Freunde etc, aber sogar noch weniger. Die meisten interessiert nicht mal daß sie verarscht werden, das ist halt das Problem (ist natürlich auch i-wo Generationssache).

      bei den wenigen, wo wenigstens ansatzweise polit. Interesse besteht - wenn ich mir z.B. anhören muß, die Israelis hätten laut Spiegel "so perfekte Präzisionsbomben, daß nur genau das Auto des Terroristen getroffen wird, niemand sonst" - lache ich meistens & weise denjenigen drauf hin, daß das schon allein wg der Größe der Explosionswolke auf dem Foto nicht stimmen kann, weil die Druckwelle nochmal einiges größer ist...
      aber was soll man halt machen - und das meinte ich auch mit dem Beitrag oben:

      'beiläufig', mit positiver Einstellung vorzuleben, daß es auch anders geht - bewirkt gesellschaftlich (nicht allein, aber ergänzend) am Ende vllt mehr, als die Leute immer zwanghaft auf polit. Themen bringen zu wollen, oder verbissene Diskussionen zu führen...
      v.A. weil Weltanschauung (links/rechts, egal) immer auch was von Religion hat - und Diskussionen mit Gläubigen...

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    15. edit: "nicht allein, sondern _ergänzend_" ... hätte ich Fett machen sollen

      daß in jedem Fall Aufklärungsbedarf besteht, ist ja keine Frage

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    16. Hallo Garfield,

      wer oder was hat Dir das eigentlich geimpft, Dich für Deine Beiträge vorab, weil eigentlich unverständlich, zu entschuldigen?

      Komplimente verteile ich nicht! Dazu bin ich nun doch zu ehrlich!

      Habe mal über 10 Jahre als Lohnschreiber gearbeitet.
      Diesen ganzen Quark! Mitteilungen für die Presse, Informationen an Kunden, Artikel für Burda und Co., und immer habe ich das geschrieben, was von mir erwartet wurde, habe meine Schere im Kopf freiwillig eingebaut.

      Ich war ja Lohnarbeiter und als Lohnarbeiter gibt man die Arbeit ab, die von einem erwartet wird. Dfür bin ich bezahlt worden und nur dafür. Nicht für das, was ich selber dazu zu sagen hätte.

      Also schreib weiter so, wie Dir der "Schnabel gewachsen" ist. Wichtig ist doch nur, dass das was Du schreibst authentisch ist.

      Ich persönlich habe schon eine tiefsitzende Allergie gegen Texte entwickelt, die ihre Bedeutung durch die Anhäufung von Fremdworten, verschachtelten Satzbau, der zum Zurücklesen zwingt (sh. Anmerkungen von Ruby)belegen wollen.

      Klingt vielleicht merkwürdig, ist es aber nicht: Ich musste als Lohnschreiber von der "Bild" lernen. Nicht wegen der Inhalte, sondern wie man Menschen dazu veranlasst, einen Text überhaupt weiter zu lesen. Das fängt schon bei der sog. Headline an.

      Jetzt genug davon!

      Ich grüsse Dich und @all, Troptard.

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    17. Troptard

      Geschwollenes Scheinkompetenz vermittelndes Dummgeschwätz wuchert inzwischen in allen politischen Foren ..übel in der Tat, und wenn der Kommentar schon genauso lang wie der Eingangspost ist fragt man sich echt wer das lesen soll. Aber das Thema hatten wir ja schon mal bei Klausbaum und da hast du ja auch schon deine "Allergie" erwähnt ;-)

      Meine Kinder sind zwar nicht in UK geboren ( die letzten 2 haben aber bei P2 angefangen, also Schulweg wie alle Briten ) aber wie du ja schon sagt sprechen die die neue Sprache viel schneller und auch noch in dem Dialekt wie er in der Gegend vorherrscht .. ach so , bei Dich,Mich etc haben meine auch Probleme.

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    18. Alle Achtung,
      an was Du Dich erinnerst!

      Beim Klausbaum hatte ich wohl Schwierigkeiten mit meiner proletarischen Herkunft,welche
      sich nicht so ohne weiteres einem bildungsbürgerlichem Sprachniveau unterordnen lassen will.

      Na ja,Schnee von gestern!

      Liebe Grüsse, Troptard.


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    19. Kleiner Nachtrag!

      Ich persönlich empfinde es immer wieder als eigene Schwäche , wenn ich mich nicht allgemein verständlich auszudrücken vermag und manchmal auf eine Sprache zurückgreife, die ich mir während des Studiums aneignen musste, die mir auferlegt wurde und dennoch fremd geblieben ist.

      Keine Erweiterung meiner sprachlichen Fähigkeiten, sondern eher eine Verminderung.

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    20. Troptard

      Ich persönlich empfinde es immer wieder als eigene Schwäche , wenn ich mich nicht allgemein verständlich auszudrücken vermag ..--..Sprache zurückgreife, die ich mir während des Studiums aneignen musste, die mir auferlegt wurde und dennoch fremd geblieben ist

      Nun, manchmal kann auch das Gegenüber schwer von Begriff sein.;-)
      Also ein wenig mehr Selbstvertrauen .. :D

      cheers

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    21. wer oder was hat Dir das eigentlich geimpft, Dich für Deine Beiträge vorab, weil eigentlich unverständlich, zu entschuldigen?

      naja, die Mißverständnisse die ich im Netz schon hatte, waren nicht gerade wenig...

      ich hab's schon "real" nicht so mit Worten, finde schlecht die richtigen & erkläre manchmal etwas "umständlich" ;)
      das wichtigste aber - ich kann zwischendurch immer nachfragen "weißte was ich meine?", um evtl deutlicher zu werden ... dazu kommt, offline kriegt man immer ne Rückmeldung, wenn auch nur mit Mimik...
      im Netz geht das alles halt nicht, online-Kommunikation ist schon grundsätzlich ganz anders.

      ich hab allerdings auch erst seit ca 2, 3 Jahren ständigen online Zugang, vorher immer nur sporadisch; auch Briefe hab ich nur auf Urlaub & Ähnliches, und auch dann nur selten geschrieben...
      vllt bin ich einfach noch zu "frisch" im Schreiben

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    22. Garfield ...Neuland eben :-P

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    23. "Duderich habe ich dieses Buch auch schon empfohlen. Er hats gelesen und soweit ich ihn verstanden habe, stimmt er mir voll zu."

      Ja, das stimmt! Jenes Buch beschreibt eine von vielen möglichen Utopien. Was uns aber von deren Umsetzung abhält sind dogmatische Vorstellungen vom Glück durch Konsum. Auch aber die Aufgabe vom Streben nach Selbstverwirklichung, bzw. die Illusion, diese könnte durch Anhäufung von monetären/materiellen Reichtümern erreicht werden.

      Die 'Reichtümer' unserer Existenz liegen in gänzlich nicht-kommerziellen Sphären.
      Diese Erkenntnis ist der erste Schritt zu einer nachhaltigen Utopie...

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  4. Hallo Duderich.
    Auch wenn du es nicht glauben willst, die psychopathische Magie des Feindes hat deine Psyche und dein Hirn erreicht und manipuliert und den Loeschfehler bewirkt. Wirst nun vieles mehrfach sichern muessen und dabei deine Psyche stabilisieren muessen.
    Bist allerdings nicht der einzige, den sie so attackieren, handicapen. Diese Art der praeventiven, psychoenergetischen Kriegsfuehrung kann man auch selber erlernen. Kapitalistisch orientierte Psychen sind permanent agonisch und koennen bzgl. Psychopathie/Tele-Magie eine ganz enorme Power entwickeln und freisetzen.
    Das Prinzip der Schlange.: das Laehmen der Maus.
    Und je extremer und/oder offenbarender deine geistigen Erguesse werden um so staerker ihr Wille dich auf diesem Wege auszuschalten.
    -Denn wisse, jeden Stein den du hebst, du entbloesst damit jene, die sich darunter verbergen.- Wahrheitsscheues Gesindel die Megaphone der Kapitalisten diese Medienschaffenden.
    Aber du Duderich bist doch auch so ein kleiner Zensorus, der ganz gern mal seinen Loeschfinger zwecks Richtungskorrektur an fremden Texten ausglitschen laesst.
    Also nichts neues im digitalen Raum auch die ganz Kleinen haben nun die Macht mit ihrem digitalen Stinkefinger den fast allmaechtigen Richtungszeiger zu machen. TOD DER FREMDEN MEINUNG.!

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    1. @veritasindeum

      klingt natürlich plausibel, ich würde eher auf Erdstrahlen aus dem Internet und/oder
      Mikrowellen-Reizstrahlen tippen

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    2. @Veritasindeum:

      "Aber du Duderich bist doch auch so ein kleiner Zensorus, der ganz gern mal seinen Loeschfinger zwecks Richtungskorrektur an fremden Texten ausglitschen laesst.
      Also nichts neues im digitalen Raum auch die ganz Kleinen haben nun die Macht mit ihrem digitalen Stinkefinger den fast allmaechtigen Richtungszeiger zu machen. TOD DER FREMDEN MEINUNG.!"

      Ich weiß es widerspricht allen Regeln der Diskussionskultur. Aber Deine Kritik, in wohlfeilen Worten verfasst ist, ... Bullshit.

      Du trittst als Wissender auf; formulierst 'Wahrheiten', die lediglich Vermutungen sind. Dozierst über mich, als würdest Du mich kennen.

      Würdest Du mich kennen, wüsstest Du, dass ich eine mögliche Zensur auch argumentativ vertreten, mich allemal dazu bekennen würde.

      Deine 'Wahrheit' ist lediglich Deine Wahrheit - so unfundiert sie auch sein mag.

      Dein Zensurvorwurf greift in's Leere.

      Übrig bleiben rhetorische Finessen, die auf eine gewisse Fabulierkunst schließen lassen, aber faktisch ohne Substanz sind.

      Ich denke, ich kann ganz gut mit Kritik umgehen.

      Was Du aber betreibst, ist die Umdeutung von Vermutungen als Fakten.

      Rabulistik mit hohem Niveau - aber eben doch Rabulistik.

      Der Duderich lässt sich davon nicht beeindrucken...

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    3. ähem...

      da hat jmd die Reizstrahlen-Prognose nicht beachtet würd ich sagen - da helfen keine Worte mehr. ohne RayWeck wird da nix mehr zu machen sein befürchte ich

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  5. "öhm ... ich stelle inzwischen fest das meine Schreiberei wie aus einem schlechten englisch -deutsch Übersetzer aussieht..Worte weggelassen,doofe Satzstellung ..."

    Hallo Lazarus

    Ich finde, dein Kommentar geht noch. Aber manchmal werden Kommentare verfasst, in einem Deutsch, da rollen sich meine Fußnägel hoch.

    Rechtschreibfehler sind da nicht das Problem.

    Für mich wird es schwierig, wenn ich einen Kommentar 3 Mal lesen muss, um ihn zu verstehen. Ganze Wörter werden weggelassen oder der Ausdruck ist so unverständlich , dass jeder Deutschlehrer darunter rote Wellenlinien markieren würde (wegen Ausdruckfehler).

    Manchmal denke ich, der Kommentator möchte gar nicht gelesen werden, er möchte nur zeigen, dass er auch was zu sagen hat.
    Das sind die, die sich nicht kurz fassen können und der Text kein Ende nimmt. Das lese ich grundsätzlich nicht. Ich finde auch, dass solche Kommentare die Diskussion eher zerstören, weil sie dazu nicht beitragen, sondern sich nur darstellen. Das ist wie die Monologredner, bei denen man nie zu Wort kommt. Da drehe ich mich auch um und gehe.

    Gruß Ruby

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    1. mit dem "kurz fassen" hab ich auch massive Probleme.
      Allerdings kanns manchmal schon ne echte Kunst sein, mit möglichst wenig Worten auf den Punkt zu kommen.

      nur "Diskussionen ... zerstören" - finden die nicht eh kaum statt - oder ist das nur mein Eindruck?
      Die meisten comments beschränken sich auf "seh ich auch so" - echte Diskussionen, Kritik-Rückfrage-Antwort-etc, find ich i-wie eher selten... wobei der Disk-Bereich hier MMN ne positive Ausnahme ist, weil "live" ohne Mod & Dude auch betr. "OT" die Zügel locker läßt.

      @"schlechten englisch -deutsch Übersetzer" - find ich allerdings auch stark übertrieben...
      keine Komplimente - aber an der Schreibweise hätte ich nicht gemerkt, daß die Alltagssprache Englisch ist.

      Lazarus, ich hab mich echt schon mal gefragt, ob du (-u.A.-) auch in Blogs schreibst, um deine Muttersprache nicht zu "verlieren"... wär wahrscheinlich nicht mal die schlechteste Methode dafür.

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  6. "Wir leben nicht, Wir werden gelebt"

    Ein Vortrag von Franz Schandl & Lorenz Glatz
    www.youtube.com/watch?v=M10O6_szfJM

    Wer Lust hat, Reinhören lohnt sich!

    Gruss Troptard.

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  7. @Duderich.
    Hallo Duderich.
    Wieso glaubst du eigentlich, dass ich dich beindrucken wollte oder will.?
    Und wieso gebrauchst du in diesem Zusammenhang das Wort "Wahrheit".? "Und deine/meine Wahrheit." Und wieso trete ich hier als Wissender auf.? Und was hat dieses Posting mit Fabulierkunst zu tun.?
    Sollte ich mich tatsaechlich bezueglich meines Zensur- bzw. Loeschvorwurfes girrt haben, dann entschuldige, denn ich bin der Meinung, dass ich bei dir einmal etwas fuer dich wohl Fabuloeses oder dem Thema nicht Angepasstes gepostet hatte, und das aber erschien nicht bzw. war in deinem Blog nicht wiederzufinden, aufgrund dessen ich meine Aktivitaeten in deinem Blog dann ausgebremst habe. Ich kann mich da moeglicherweise auch irren. Um so besser, wenn ich mich da geirrt habe, denn das eroeffnet die Moeglichkeit mal wieder seine Meinung in deinem Blog kundzutun und nicht als Troll disqualifiziert zu werden, denn Abhandlungen zu schreiben ist Arbeit, und wenn man diese dann sofort loescht oder nicht einstellt, dann vergeht einem die Laune und man zieht sich auf seine eigenen Sachen zurueck.
    Und was die "Wahrheit" anbetrifft, so geht es in erster Linie darum die Wahrheit zu wollen und nicht darum sie zu wissen, das aber ist ein sehr komplexes und kompliziertes Thema.
    Aber "eine Wahrheit", die kein Fundament hat, ist keine Wahrheit, folglich dessen war meine Behauptung eine Unwahrheit, eine Vermutung und/oder ein Irrtum, aber keine "Wahrheit." Ich haette ein "wohl" einsetzen sollen oder noch besser ein "?" ans Ende gesetzt, das waere rhetorisch klueger gewesen. Nun es ist gelaufen wie es gelaufen ist, und ich weiss ein wenig mehr ueber dich.
    Die Wahrheit macht nicht halt - auch nicht vor mir.
    Der Wahrheit sei dank fuer das Ausraeumen von Irrtuemern.
    Gustav.

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    1. @ Veritasindeum/Gustav:
      Ich weiß echt nicht was hier läuft! Kommentare verschwinden (Troptard) hier wohl, ohne dass ich sie jemals gelesen - schon gar nicht zensiert hätte.

      Man muss hier schon üble Scheiße verbreiten, um von mir zensiert zu werden. Dies ist bisher nicht geschehen.

      Da ich mir diesbezüglich (Zensur) keiner Schuld bewusst bin habe ich wohl etwas überzogen reagiert. Entschuldigung dafür!
      Habe bislang nur englischsprachige Spam gelöscht - die hier mittlerweile glücklicherweise nicht mehr auftaucht.

      Es scheint wohl angebracht von hier eingestellten Kommentaren eine Sicherungskopie zu erstellen - und mich darauf aufmerksam zu machen, wenn ein Kommentar hier nicht auftaucht.

      Ich habe echt keine Erklärung dafür, dass hier anscheinend irgendwelche Kommentare verschwinden. Wie gesagt: Sicherungskopie erstellen und mich darauf aufmerksam machen, wenn irgendwas hier nicht auftaucht.

      Liebe und entschuldigende Grüße
      vom Dude

      P.S.: Versuche mich paranoider Verfolgungswahngedanken zu erwehren. Aber dank dem engagierten und kompetenten Innenminister Friedrich sollte ich mich wohl sicher fühlen (Muahahaha!)



      Grüße, Duderich

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