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Mittwoch, 17. Juli 2013

Grüße an meine amerikanischen Freunde!

Abteilung: Transatlantische Freundschaft

Schön, dass ich auch durch die NSA USA so viele Seitenzugriffe habe!
(Deutschland: aktuell 15, Vereinigte Staaten: 9 - auf Bild klicken um zu vergrößern!)


Viele Grüße an meine amerikanischen Mitleser!

Euer Dude

Kommentare:

  1. Du hättest doch nur das N durch ein U ersetzen müssen ;).

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  2. Will doch niemanden ein N für ein U vormachen.

    Diese Seite ist eine seriöse Seite!

    ;-)

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  3. die Zugriffe hat jeder, ist der Googlebot-Crawler..... da sich Gauckel fett für die NSA bückt und geschmeidig macht ...ist ja auch inzwischen egal. Die Kapitaljuntas im Deckmantel der Demokratie® haben für mich ihren letzten Rest von Legitimation verloren, damit gehöre ich zu den ca 0,02 der Bevölkerung an denen der T-Virus vorbei gegangen ist der Rest der Vollpfosten sind Hirntote Zombies und haben jubelnd Verständnis für Hungerlöhne Lebensarmut Verelendung Bespitzelung und Sklaverei sowie für die Privilegien ihrer "Reichen und Schönen" die noch nach vorne verteidigen .*abwink* crime scene ..walk along there's nothing to see....

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    1. Ach Lazarus, wie kommst du auf diese 0,02?

      Kennst du alle Menschen?

      Sicher, auch ich kenne einige "hirntote Zombies", aber die Mehrheit der Menschen, mit denen ich zu tun habe, sehen durchaus, was hier läuft. Vielleicht nicht so im Detail wie du, aber ganz so blöde, wie du alle hinstellst, sind sie dann doch nicht.

      Und dein ewiges Eindreschen auf die Masse, empfinde ich eher als kontraproduktiv. Ich nenne es Pauschalisieren und das unterscheidet sich für mich auch nicht von den Leuten, die immer behaupten, dass alle Erwerbslosen faule unsoziale Schmarotzer sind.

      Ich würde dich bitten, einfach mal darüber nachzudenken.

      Gerade du, der so vieles durchschaut, sollte doch eher die Leute ermutigen und ihnen dabei helfen, sich mit ihrer Lage kritisch auseinander zu setzen. Die Betonung liegt auf ERMUTIGEN statt EINDRESCHEN.

      Liebe Grüße Ruby

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    2. Man könnte aber auch sagen, dass er provoziert und "provozieren" bedeutet auch so viel wie herausfordern. Wenn er die Masse als dumm hinstellt, ist es an der Masse, das Gegenteil zu beweisen. Wenn die Masse sich den Schuh anzieht und meint, sie könne eh nichts machen, weil sie eben zu dumm sind, dann passt der Schuh offensichtlich. Man kann nur hoffen, dass der Schuh irgendwann drückt.

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    3. Hallo WhiteRussian,

      Wie reagierst du, wenn zu dir jemand sagt, du bist ein dummer Zombie?

      Ich würde demjenigen antworten: "Du kannst mich mal." Und diese Reaktion ist pädagogisch gesehen völlig normal. Damit erreichst du gar nichts, höchstens, dass die Vorbehalte gegenüber linkem Gedankengut noch viel größer wird.

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    4. Hallo Ruby,

      was uns möglicherweise abgeht, ist der Glaube an das, was wir selbst vertreten, nicht im christlichen Sinne, sondern im Sinne einer inneren,tiefen Überzeugung die uns trägt.

      Mit dem Kopf alleine ist das für mich nicht zu machen.

      In der Tat bringt es nicht weiter, anderen Menschen die Erkenntnisfähigkeit abzusprechen, diese sich selbst aber zuzuschreiben.

      Andererseits erscheinen uns die Verhältnisse, in denen wir leben, als Resultat unseres eigenen freien Willens, unserer eigenen Vernunft .

      Es ist in unserem System durchaus vernünftig, seine Arbeitskraft zu verkaufen, weil davon die physische und wohl auch psychische Existenz abhängt. Diese Vernunft beruht allerdings nicht auf subjektiven freiem Willen , sondern ist durch die Verhältnisse auferlegt.

      Was Lazurus wohl meint, ich spekuliere, ist die Unfähigkeit der Menschen dies zu durchschauen, sie spüren die Widersprüche, entwickeln eine Unzufriedenheit, richten diese aber nicht gegen die Verhältnisse in denen sie leben,
      sondern richten sie gegen sich selbst oder gegen andere.

      Demokratie ist insofern ein perfektes Herrschaftssystem!

      Gruss Troptard.

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    5. Hallo Troptard,

      wirklich schön, weiterhin von Dir zu hören (freue mich natürlich auch über die Kommentare meiner anderen treuen Kommentatoren).
      Habe das (schöne) Gefühl, dass meine Posts gar nicht so schlecht sein können, dass sie nicht interessante und kluge Kommentare hervorrufen.
      Die Stärke dieser Seite sind nicht die Eingangsposts sondern die darauf folgenden Kommentare. Danke noch mal dafür.
      So, genug Schleimerei - nun zum Inhalt.

      Ich kann die Resignation von Lazarus nachvollziehen (und das möglicherweise arrogant und destruktiv anmutende Ventil diese auszudrücken) und auch die Haltung und Reaktion von Ruby um konstruktiv zu bleiben und das Gros der Menschen für das 'Gute' zu gewinnen - diese einzubeziehen.

      Ich denke mal, wir sind alle Träger von Meinungen und Haltungen, die wir anderen überlegen glauben. Im Kleinen wie im Großen. Ob es um Detailfragen wie z.B. Mindestlohn geht, oder um Ideologien und Systemerhaltung vs. -opposition.

      Ich wähne mich beispielsweise auch schlauer, als Menschen die Merkel weiterhin in die Regierung wählen werden. Halte AUCH die für dumm, die sich auf solch durchschaubare Weise verarschen lassen.
      Selbstverständlich steht es mir nicht zu mich CDU (und auch SPD-) Wählern überlegen zu fühlen. Zu glauben, ich hätte einen Erkenntnisvorsprung. Trotzdem tue ich es - bin gefangen in meinem subjektiven Wertegefüge...

      Was (mich) deprimiert, ist, dass die Wut, der Zorn, der Menschen (soweit sie überhaupt genug politisch interessiert sind diese zu empfinden) nicht in revolutionäres Potential mündet; sondern in Resignation.

      Die wenigsten glauben ernsthaft, dass eine gerechtere Welt (die nicht möglich ist ohne Verteilungsgerechtigkeit - nicht nur national sondern global) herbeigeführt werden kann.
      Manche glauben, dass diese 'gerechtere Weltordnung' durch die 'Zähmung' und 'Regulierung' des Kapitalismus möglich ist - ich glaube dies nicht. Und ich glaube auch nicht, dass der K. innerhalb des bestehenden 'demokratischen' System überwindbar ist.
      Nicht; dass ich falsch verstanden werde: Ich verstehe mich als Demokrat, ich stehe beidbeinig auf unserem Grundgesetz - glaube aber nicht, dass dieses System den Geist von Demokratie und dem Grundgesetz 'atmet'.

      Diese Gedanken, Troptard, lassen auch mich oft resignieren. Auch ich fühle mich oft leer und muss meine Batterien wieder aufladen. Deshalb auch hier manchmal Funkstille von meiner Seite.
      Schön, dass Du hier weiter mitdiskutierst.

      @all:
      Wenigstens können wir uns das Gefühl geben, dass wir nicht alleine sind...

      Grüße, Dude

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    6. Guten Abend Duderich!

      Danke für Deine netten Worte! Wobei für mich noch gelten soll:
      Selbsterziehung zur Enthaltsamkeit ("... Batterien wieder aufladen").

      An die Stelle einer theoretischen Einlassung, mal ein Beispiel aus dem täglichen Leben, praktischem Erleben.

      Meine Familie ist heute aufgebrochen, um diese elenden Notwendikeiten zu erledigen, Lebensmitteleinkäufe.
      In der Nähe vom Naturköstler und Supermarkt gibt es auch einen Mc Donald. Dort nehmen wir gerne noch einen Kaffee.

      Der ist dort wesentlich besser als das, was man hier sonst in den Bars serviert bekommt: Die Milchsuppe, Milchkaffee genannt oder die kleine, bittere Espresso-Pfütze, den Galle-und Magentöter.

      Welch ein Anblick im Inneren. Viele Familien mit Kindern: Holländer, Belgier und Schweizer und auch Franzosen.

      Leicht an der Sprache und an den Prestigemarken ihrer Autos auf dem Parkplatz zu erkennen.

      Während der Wartezeit auf den Kaffee haben wir uns ein wenig umgeschaut!

      Familie mit drei Kindern: Mutter am Handy, Vater am Computer, der ältere Sohn am Handy, die beiden jüngeren Mädchen sich selbst überlassen. Keine Gespräche, allenfalls dieses Glotzen in die Leere.

      Am Nebentisch ein Paar! Computer und Handy im vollen Einsatz.

      Draussen auf der Terasse, ein junges Mädchen beschäftigt mit ihrem Handy.

      Uns hat dieser kurze Eindruck gereicht, um uns die Frage zu stellen, wie das wohl mit denen gehen könnte, so eine Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse.

      Dazu noch dieses Missverhältniss von vernachlässigtem Äusseren in Körper und Kleidung und dazu der Kontrast zu den blankgeputzten, sauberen und teueren Autos, meist aus deutscher Produktion ( BMW,Audi,VW).

      Keine Enttäuschung bei uns, eher Abschied von Illussionen.

      Liebe Grüsse Troptard.

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  4. "Die wenigsten glauben ernsthaft, dass eine gerechtere Welt (die nicht möglich ist ohne Verteilungsgerechtigkeit - nicht nur national sondern global) herbeigeführt werden kann."

    Ich denke eher, die meisten glauben, dass die Verteilungsgerechtigkeit für sie von Nachteil sein würde und sie am Ende weniger haben als vorher. Dazu mal einen Spruch gelesen, der sicher vielen im Kopf rumgeistert. Im Kapitalismus ist Reichtum ungleich verteilt, im Kommunismus ist Armut gleich verteilt. Dass es nicht so sein muss, wissen wir hier alle, aber der Bürger auf der Straße denkt so. "Das faule, arbeitslose Pack kriegt doch nix von meinem hart erarbeiteten Lohn." Genau dieses Denken wird in unserer Leistungsgesellschaft gefördert, ist quasi essentiell, damit diese überhaupt funktionieren kann. Kein normaler Mensch will 40 Stunden die Woche arbeiten. Ohne das Feindbild des arbeitslosen Parasiten würde das keiner freiwillig mitmachen. Gegenüber diesem Parasiten muss man natürlich sein Eigentum verteidigen. Kam ja auch grade eine Studie raus, dass Gemeinschaftsgefühle in Deutschland eher sporadisch sind, außer es ist grad Fußball-WM.

    Es interessiert halt keinen, ob es dem Nachbarn vielleicht etwas besser geht, wenn ich etwas abgebe. Wenn ich dann nicht meine zwei Wochen Malle im Jahr bezahlen kann, ist mir doch egal, ob der was zu fressen hat. Das ist das Problem. Viele der "Kleinen" sind genauso egoistisch und raffgierig wie die "Großen", die waren lediglich geschickter darin oder hatten bessere Startvoraussetzungen, Kapital anzuhäufen.

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  5. Popper beschreibt die Demokratie als eine Herrschaftsform, in der es möglich ist, die Herrschenden ohne Blutvergießen auszutauschen.
    Wir können die Herrschenden aber nicht austauschen. Ob Merkel oder Steinbrück eine Regierung führen macht keinen Unterschied.
    Wie sollte man da nicht resignieren?

    Ich empfinde mich als Demokrat und das Grundgesetz bei allen Schwächen, die es haben mag, als eine gute Basis für ein funktionierendes Staatswesen.
    Was nicht funktioniert, sind die Parteien und die handelnden Politiker.
    Meine Befürchtung gehen in die Richtung, dass, wenn Wahlen nichts mehr zu ändern in der Lage sind, die Bevölkerung das System selbst infrage stellen wird (was an sich nicht schlecht ist) und sich radikalisiert. Sieht man sich die Stimmung im Land allerdings an fürchte ich, dass die Rechten immer mehr Zulauf erhalten.
    Was meiner Meinung nach Not täte wäre eine echte demokratische Alternative. Die einzige, die ich sehe, sind die LINKE. Ich bin sehr gespannt, wie die im September abschneiden werden. Angesichts des Versagens der übrigen Parteien und der überwiegend positiv aufgenommenen Auftritte ihrer Parteispitze habe ich Hoffnung auf ein gutes Ergebnis, wenn ich auch nicht sehe, dass sie Merkel verhindern können. Dazu müssten Grüne und Spezialdemokraten endlich einen Kurswechsel vollziehen ... aussichtslos! Was bleibt also ausser resignieren?

    Gruss vom Lautenist

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    1. Lautenist

      Popper beschreibt die Demokratie als eine Herrschaftsform, in der es möglich ist, die Herrschenden ohne Blutvergießen auszutauschen.

      Exact erkannt aber von der falschen Seite des Tisches gesehen.

      1. In der Feudalherrschaft und Diktatur ist eine Person und ev. seine Mischpoke die sich die Taschen füllt Entscheidungsträger und Verantwortlich , was meint wenn er zu wenig Krümel für den Pöbel lässt wird man ihn irgendwann blutig austauschen da sich der Zorn des Pöbels an ihm entlädt

      2. in der Demokratie ist keiner an irgendwas Schuld , der Entscheidungsträger wird ausgesourct [im Hintergrund füllt man sich unerkannt die Taschen ] während man dem Pöbel aus sorgsam ausgewählten ergebenen Kandidaten einen Entscheidungsträger wählen lässt ..wenn man nun dem Pöbel zu wenig Krümel lässt ,sieht es so aus ->
      a. selbst Schuld, weil ja vom Volk "gewählt"
      b. der Unmut entlädt sich an der Marionette die man nun gegen eine andere unblutig austauschen kann [ Resultat für das Volk bekannt, Stichwort "Einheitspartei CDUSPDFDPdieGRUENEN "]
      c.Die Marionette ist natürlich nie als Schuldiger auszumachen weil sie ja nicht profitiert wie ein Feudalherrschaft

      Die Demokratie arbeitet bestens für die Besitzenden weil diese nun unerkannt abzocken können, sich von den Idioten noch rauschend feiern lassen wenn sie auf einer Charity Gala Erdnüsse verteilen während die Marionetten den Kopf unblutig hinhalten ...

      Deswegen von mir immer wieder ..die Reichen und Schönen die der Michel so liebt und sabbernd in Live-style Magazinen bewundert sind das Problem .!1!

      WhiteRussian-Troptard genauso so ist es, dazu kommt noch die Unfähigkeit, Scheiße als solche zu benennen und sich gesellschaftlich zu entrüsten sowie für die Abschaffung der Scheiße einzutreten ..

      und nun alle -> das theutsche Parlament ist das Betrugstheater eines Staates, der eigentlich nicht vom Volk, sondern real hinter verschlossenen Türen von einer reichen Minderheit, von den Kapitalisten regiert wird, ein Instrument der Reichen zum abschröpfen und bewirtschaften der Armen.

      ..und eine ruhig gestellte Herde liefert das beste Ergebnis beim Bewirtschaften ..blabla ich fang' schon wieder an mich zu wiederholen

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    2. NOCHMAL DEUTLICH !!

      Popper beschreibt die Demokratie als eine Herrschaftsform, in der es möglich ist, die Herrschenden ohne Blutvergießen auszutauschen.

      NICHT DIE HERRSCHENDEN WERDEN UNBLUTIG AUSGETAUSCHT .. DIE MARIONETTEN !!1!!

      DIE HERRSCHENDEN SIND NUN UNERKANNT FÜR DAS DUMME VOLK !!1!

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    3. Lazarus:
      Ich sehe das ähnlich wie Du. Nur denke ich, das GG ist okay und wird lediglich pervertiert dadurch, dass wir eben keine Alternative haben.
      Eben: Letzten Endes haben wir eine Einheitspartei (plus die Linken) und somit ist es ziemlich gleich, wo das Kreuzchen gemacht wird ...

      Gruss vom politisch frustrierten Lautenist

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  6. " der Bürger auf der Straße denkt so. "Das faule, arbeitslose Pack kriegt doch nix von meinem hart erarbeiteten Lohn." Genau dieses Denken wird in unserer Leistungsgesellschaft gefördert, ist quasi essentiell, damit diese überhaupt funktionieren kann"

    und genau da müssen wir ansetzen.

    Wenn wir dieser Gruppe von Menschen aufzeigen, wie egoistisch und asozial diese Denkweise ist, kommen wir einen Schritt weiter. (Das weiß ich so genau, weil ich selbst mal zu diesen dummen Zombies gehört habe, sorry.)

    Und bitte hört auf, zu hoffen, wir könnten eine bessere Gesellschaft noch erleben. Dafür sind wir alle schon zu alt.
    Aber, was wir machen können, ist: den Grundstein dafür legen.

    Hoffnungen, die nicht eintreffen können, depremieren immer. Deshalb haltet euch nicht daran fest.

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  7. Hallo Ruby!

    Da wäre natürlich nachzufragen, wie eine solche Denkweise ensteht und ob diese nicht ein sich immer aufs Neue reproduzierendes Ergebnis unserer Konkurrenzgesellschaft ist.

    Der Unternehmer steht in der Konkurrenz gegen andere Unternehmer, die Lohnarbeiter in Konkurrenz untereinander.

    Auch wenn wir dies durch Begriffe wie "Wettbewerb" abmildern wollen.
    Letztendlich geht es darum, den Anderen in der Konkurrenz auszuschalten.

    Bei den Glatzköpfen wird das ganze auf die Spitze getrieben. Die nehmen das Prinzip wörtlich und benutzen die Faust.

    Man könnte das ganze noch erweitern um Nation,Staat, Standortkonkurrenz usw..

    Um das abzuschliesen:

    Ich habe Bekannte,die von ihren Kollegen aus dem Betrieb rausgemobbt wurden.

    Meine Frau, als Kleinunternehmerin erlebt es, mit welcher Leidenschaft ihre "Mitwettbewerber" darauf achten, wieviel Umsatz sie gemacht hat. Es wird danach ohne Scheu gefragt. Jeder kämpft um die verfügbare Geldmasse, sie selbst auch!

    Also bin ich da sehr skeptisch, was Überzeugungsarbeit betrifft. Das ist für mich wie gegen Windmühlen kämpfen.

    Wenn man sich darüber bewusst ist, ist man schon ein ganzes Stück weiter.
    Dennoch bleibe ich diesem Zwang unterworfen, solange er bestehen bleibt. Ich kann ihm nicht entrinnen

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    1. Hallo Troptard

      hier meine Antwort:
      "Da wäre natürlich nachzufragen, wie eine solche Denkweise ensteht und ob diese nicht ein sich immer aufs Neue reproduzierendes Ergebnis unserer Konkurrenzgesellschaft ist."

      Nach Herkunftsgebiet (Ost - West) unterscheidet sich das natürlich. "West" wurde hineingeboren und wurde damit groß. Durch die manipulierenden Medien, Schule und Politiker wird diese Denkweise noch verfestigt. Entweder "West" wacht irgendwann auf oder schläft weiter und bleibt dummer Zombie.

      "Ost bis 1989" wurde in der Schule über den Kapitalismus aufgeklärt aber ich war lange z.B. so naiv zu glauben, wenigstens die Medien sind unabhängig und ehrlich. Denn das war in der DDR nie ein Thema oder ich war jedes mal krank, wenn es in der Schule behandelt wurde (;-)).

      Aufgewacht bin ich durch einen informierten Arbeitskollegen, der mir freundlich aber hartnäckig immer wieder gezielt Fragen gestellt hat, die mich zum Nachdenken brachten, bis ich irgendwann selbst wissen wollte, was hier eigentlich los ist. Bis dahin hatte ich halt immer nur so ein schlechtes Gefühl, ohne Hintergrundinfos.

      Hätte dieser Kollege aber aggressiv mit seinem Wissen ständig versucht, mich zu missionieren, wäre ich wahrscheinlich noch lange nicht so weit.

      Und darin sehe ich auch unsere Aufgabe, den Leuten mit den richtigen Methoden (freundlich und nachsichtig, immer erst wenn Fragen von der anderen Seite kommen, antworten)helfen, sehend zu werden.

      Genau so lief es auch in der DDR.
      Uns hat man auch versucht zu manipulieren aber irgendwann fruchtete das bei der Mehrheit nicht mehr. Irgendwann sind die ersten 10 Leute auf die Straße gegangen, daraus wurden 100, dann 1000 usw.....bis das System zusammenbrach.
      Die Mehrheit der Leute, die auf der Straße war, hat nichts weiter getan, als zu demonstrieren. Und je mehr es wurden, desto mehr waren auch motiviert, es den anderen gleich zu tun.

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    2. Guten Abend Ruby!

      Eine Frage hätte ich dann doch noch an Dich zu stellen.

      Worin bestand denn konkret die Manipulation, gegen welche ihr dann auf die Strasse gegangen seid.

      War es dieser penetrante Trichter vom Arbeiter-und Bauernstaat, der Marxismus-Lenilismus, den ihr als falsche Marx-Interpretation erkannt habt, wolltet ihr für einen besseren Sozialimus eintreten oder ist es möglich, das es in dem Arbeiter- und Bauernstaat auch eine Mehrheit gegeben hat, die sich mehr für die bessere Deutsche Mark interessiert hat, also auch mal 'nen richtigen deutschen Mercedes fahren wollte als so einen Trabi, so ein Abziehbild von einem Auto.

      Was mich immer wieder stutzig macht bei der ganzen "Ostnostalgie" ist der Umstand, dass deren grössten Kritiker so schnell ins kapitalistische Lager gewechselt sind, so wie eigentlich alle der grossen Verfechter des realexistierenden Sozialismus, sich heute umstandslos als grosse Verfechter des Gegenteils erweisen.

      Nun! Das war aber eigentlich nicht mein Thema, interessiert mich auch nicht mehr sonderlich.

      Was ich in meinem Beitrag eigentlich ausdrücken wollte ist, das die Verhältnisse in denen wir leben, selbst zu ihrer ständigen Stabilisierung führen.

      Das Dein guter Wille nichts daran ändern wird, dass die Verhältnisse in denen wir leben stärker auf das Bewusstsein wirken, als noch so edle Absichten.

      Bestimmt das Bewusstsein das Sein, oder das Sein das Bewusstsein. Von wem war das noch mal?

      Bei Dir bin ich ziemlich ratlos und ich frage mich woran es liegt. Ist es diese charmante Naivität?

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    3. "Das Dein guter Wille nichts daran ändern wird, dass die Verhältnisse in denen wir leben stärker auf das Bewusstsein wirken, als noch so edle Absichten."

      Das will ich doch hoffen, dass die Verhältnisse auf das Bewusstsein wirken, denn vielen Menschen in meiner Umgebung geht es halt nicht gut. Selbst die, die noch irgend einen Job haben, bekommen mehrheitlich nicht mehr als 1000 €. Das mag im westlichen Teil der BRD noch anders sein, aber hier ist das die Normalität.

      Lazarus würde jetzt wieder sagen, wenn diese Menschen einen gut bezahlten Job hätten, würden sie den Kapitalismus sofort wieder toll finden. Aber mit Verlaub, diese Gefahr besteht nicht, eher im Gegenteil. Die Jobcenter helfen massiv mit, die Leute in Billiglohnjobs ala Zeitarbeit zu zwingen. Sie haben keine Chance das abzulehnen, wenn sie nicht verhungern wollen und sich unter der Brücke als Obdachlose wieder zu finden.

      Diese Menschen haben sicher nicht die Kraft, sich zu organisieren und auf die Straße zu gehen. Das müssten Leute machen, mit mehr Kraft. Aber diese Menschen warten darauf, dass sich etwas organisiert und dann wären viele von ihnen auch dabei.

      "Bei Dir bin ich ziemlich ratlos und ich frage mich woran es liegt. Ist es diese charmante Naivität?"

      Was meinst du damit?

      Angekommen ist bei mir nur, dass ich charmant und NAIV bin.
      Sorry, Troptard - findest du Ghandi oder Robert Havemann auch naiv?

      Ich finde es naiv, wenn man die bestehenden Verhältnisse als gegeben hinnimmt und noch daran glaubt, man muss nur ein bisschen daran rumreparieren und die Katastrophe wird abgewendet.

      "Was mich immer wieder stutzig macht bei der ganzen "Ostnostalgie" ist der Umstand, dass deren grössten Kritiker so schnell ins kapitalistische Lager gewechselt sind, so wie eigentlich alle der grossen Verfechter des realexistierenden Sozialismus, sich heute umstandslos als grosse Verfechter des Gegenteils erweisen."

      Wen meinst du denn hier konkret?

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    4. Hallo Ruby!

      Jetzt werde ich mal so richtig fies, in Anführungsstrichen natürlich.

      Was denkst Du, was die Menschen hier so eigentlich für einen Vollzeitjob bekommen? Das sind nicht viel mehr als 1000 Teuronen (Mindestlohn genannt).
      Wenn sie sich darauf einlassen dass Schwarz zu machen, vielleicht 60 Cent pro Stunde mehr. Und dann erwähne ich noch, dass die Kosten für die Ernährung hier um 30 bis 40 % höher liegen als in Deutschland

      Und dann gibt es da noch diejenigen, die mit ihrer Arbeit noch nicht einmal den Mindestlohn erreichen.

      Und glaubst Du etwa, dass sie deshalb auf die Barrikaden gehen.

      Nein, man richtet ,sich ein. Wenn der Mann eine tüchtige Frau hat, dann findet diese sicher auch noch irgendeine Arbeit als Putze oder Haushaltshilfe oder Versorgung von alten Menschen.

      Es ist wohl richtig, dass man hier im Süden Frankreichs schon länger mit der Armut zu leben gelernt hat.

      Im Osten der Bundesrepublik hat man sicher etwas anderes erwartet, als sich darin wiederzufinden.

      Übrigens, mehr erwirtschaftet meine Frau mit ihrem Kleinunternehmen auch nicht. Dafür arbeitet sie allerdings ein paar Stunden mehr als ein Lohnarbeiter, produziert, verkauft, kümmert sich um die Einkäufe, Buchführung, Steuern und Abgaben und arbeitet dazu im Sommer noch als
      Aushilfe in einer Boutique.

      Gruss Troptard;

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    5. Das, was du schilderst, ist traurig genug, widerspricht aber nicht meinen Aussagen.
      Das Grundübel ist immer wieder das Geld, dem die Menschen gezwungen werden, hinter her zu hecheln.

      Auf meine Fragen hast du aber leider nicht geantwortet.

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    6. Hallo Ruby,
      Du auf meine auch nicht. Also lassen wir's dabei bewenden.

      Ich grüsse Dich und wünsche Dir eine gute Nacht, Troptard.

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    7. Es ist nicht meine Art, auf Fragen nicht zu antworten, deshalb habe ich deinen Kommentar nochmal durchgelesen und nach einer Frage gesucht. Sicher, ich sehe die Fragezeichen aber trotzdem kommen diese "Fragen" bei mir nicht als diese an, sondern als unterschwellige Vorwürfe, die du dann auch gleich selbst beantwortest.

      Ich lese außerdem auch typische pauschalisierte Vorurteile gegenüber Ostdeutschen. Da fühle ich mich nicht angesprochen. In diese Schubladen passe ich nicht.

      Trotzdem wünsche ich dir Gute Nacht

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  8. ich melde mich ausnahmsweise mal zu Wort ... auch wenn ich das Gefühl hab ihr (Ruby/Troptard) redet i-wo aneinander vorbei (vllt wg komplett untersch. Herangehensweisen, k.P.), und ich auch keinen Ansatz zur Vermittlung finde -

    daß Lazarus' Ausdrucksweise manchmal schon *leicht* fatalistisch rüberkommt, hab ich ja schon gesagt...

    nur: «Wie reagierst du, wenn zu dir jemand sagt, du bist ein dummer Zombie?» passt hier MMN nicht so ganz
    wenn man jmd sowas ins Gesicht sagt, klar - aber wenn Lazarus "das Volk" als Schafe/Idioten/whatever bezeichnet - die Gefahr, daß sich da jmd persönlich angesprochen fühlt, dürfte eher gering sein ;)

    im Gegenteil kommt dem der sowas liest, vllt ja GERADE der Drang, keiner dieser Idioten sein zu wollen...

    wenn's nicht um eine unbestimmte Masse in der 3. Person geht, wie "dem Volk" -
    daß von dir beschrieben Bsp «freundlich aber hartnäckig immer wieder gezielt Fragen gestellt hat, die mich zum Nachdenken brachten» - Betonung auf "freundlich"! - ist MMN jedenfalls noch die beste Methode, jmd "aufzuwecken".
    Direkte "Belehrungen" kommen (wenn auch ungewollt) eher hochnäsig an, und führen vermutlich echt nur zu Trotzreaktionen.

    wie auch immer - auch wenn ich denke, daß Pessimismus selten "produktiv" ist (wobei man da auch unterscheiden muß) - die Menschen neigen halt dazu, zu vergessen...
    "Lektionen" halten leider selten länger als über die Generation, die entsprechendes noch am eigenen Leib erlebt hat, und evtl die nachfolgende.

    vor einigen Jahren war "nie wieder Krieg" z.B. noch Konsens- und auch wo nicht, sogar die härtesten "Falken" wußten wenigstens, daß Krieg wenig glorreiches hat & in erster Linie die Falschen trifft...
    heute ist selbstverständlich, daß Kriege wg wirtsch. Interessen geführt werden ... und die Jugend hat da vollstes Verständnis - weil "muß halt"

    Gruß

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    1. Hallo Garfield,

      ich fange mal mit einer Aussage an, von der ich nicht weiss, wer sie in die Welt gesetzt hat: Optimismus ist nur ein Mangel an Information.

      Was den Begriff des Fatalismus betrifft: " Den Glauben des Menschen an seinem Schicksal nichts ändern zu können ".


      Wobei ich die Zuschreibung " Schicksal " für vollkommen falsch halte, weil diese unterschlägt, dass das, was wir vorfinden nicht vom Schicksal gemacht, sondern das Resultat unseres eigenen Handelns ist, von uns selbst so herbeigeführt worden ist.

      So fällt es uns ziemlich leicht, uns aus der eigenen Verantwortung herauszustehlen, uns selbst nicht als Verursacher fühlen zu müssen, als Schuldige, sondern uns noch Erleichterung dadurch zu verschaffen, indem wir uns gegenseitig versichern, dass so wie es ist nicht unsere Absicht war.

      Allerdings erst in dem Moment, wo uns das Dach über dem eigenen Kopf zusammenstürzen droht. Die Chancen für Veränderung schwinden jedoch in dem Masse, je mehr sich die Krise in die Kernländer des Kapitalismus hineinfrisst und dort verfestigt..

      Das Elend, die Hungertoten und Kriege vor unserer Tür haben wir allenfalls vorm Fernseher , als eigenenes Veschulden der Betroffenen wahrgenommen, als Mangel an Demokratie und Menschenrechten usf.. Haben Demokratie nie als Kampfbegriff gegen andere Länder wahrnehmen wollen.

      Wir sind sogar der Meinung, dass einem Deutschen ein besonderes Recht auf gute Bezahlung in der Arbeit und Wohlstand zusteht ohne begreifen zu wollen, das Demokratie und Soziales nur einer simplen Logik folgen:

      Wirft das Quantum der benötigten Arbeitskraft noch soviel Profit ab, dass daraus Staat, Wohlfahrt, Gesundheit, Bildung und Infrastruktur bezahlt werden können. Daraus bestimmt sich auch dass zulässige Mass an Demokratie. Demokratie als abhängige Grösse der Verwertung.

      An den Rändern unserer "Wohlfahrtsgesellschaften" geht es aber schon längst nicht mehr um diese Logik, weil das voraussetezen würde, dort Arbeitsgesellschaften nach westlichem Muster aufbauen zu können. Dort geht allenfalls noch um die Simulierung von Demokratie und um die Verwaltung des allgemeinen Elends.

      Was mich betrifft, so bin ich nicht fatalistisch und auch nicht optimistisch. Bin eher der Meinung, dass die Macht der Verhältnisse den Bürger in seine Burg treiben wird,in die Volksgemeinschaft in der Gestalt des Staates.

      Also vermute ich eher, dass die Rechten den Nutzen aus der Krise ziehen werden, zumal die verbliebene "Rest"linke über keine breite gesellschaftliche Basis mehr verfügt.

      Ich würde sogar behaupten, dass diese in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht ist.

      Gruss Troptard.













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    2. hi Troptard,

      wie schon gesagt, MMN hat AlienObserver da ein sehr gutes Argument gebracht.

      Ich bin kein Wirtschaftsexperte - aber ich kann mir nur schwer vorstellen, daß von den ganzen Rettungs-Fantastilliarden nichts "zurückkommt".
      Ich denke, daß das Dach einstürzen wird, ist wohl nicht mehr zu ändern.

      wir dürfen uns wohl in jedem Fall auf ne etwas härtere Zukunft einstellen...

      (daher auch meine comments, daß ein Sieg Merkels _strategisch_ günstiger sein könnte - sollte, wenn's soweit ist, nämlich eine auch nur *entfernt* linke Partei wie die SPD [was sie nun mal i.d. Wahrnehmung VIELER noch ist] regieren, werden die Leute vermutlich ihr die Schuld geben - und wieder zu den Wirtschafts"experten" flüchten, die uns die Suppe eingebrockt haben)

      ...um bei dem Bild zu bleiben: also schonmal ein Zelt im Garten aufstellen & das Wichtigste rausholen, statt auf einen Engel zu warten der das Dach wieder flickt.
      Aktuell schieben wir aber nur morsche Stützbalken nach, einer nach dem andern, die immer wieder brechen - und hoffen trotzdem, daß alles gut geht...

      «zumal die verbliebene "Rest"linke über keine breite gesellschaftliche Basis mehr verfügt.

      Ich würde sogar behaupten, dass diese in die Bedeutungslosigkeit abgerutscht ist.»


      seh ich auch so (bezogen auf die "Bewegung", nicht Partei).
      Daran ist sie aber selbts nicht ganz unschuldig, weil in Nebenkriegsschauplätze verrant... du kannst deine Frau schlagen, aber Hauptsache richtig gegendert (so ungefähr...)
      Daß der Durchschnittsbürger sich da an den Kopf fasst, kann ich i-wo sogar nachvollziehn.

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    3. *edit
      oder sagen wir mal so - nicht allein die Linke selbst ist schuld daran - die Gender-Mainstream-Anhänger, Critical-Whiteness-Fanatiker & Co sind ja nicht die Mehrheit - aber nun mal die lautesten...

      "seriöse" linke Ansätze wiederum kriegen kaum mediale Aufmerksamkeit.

      besser wäre vllt ausgedrückt: es liegt v.A. daran, was der Durchschnittsbürger heute mit "links" verbindet

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    4. Guten Morgen Garfield und Troptard,

      Ich habe eine Frage an euch.

      Würdet ihr euch als Linke bezeichnen?

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    5. da ich eh nicht schlafen konnte, kann ich noch ein PS dranhängen:

      «Optimismus ist nur ein Mangel an Information.»

      einigen wir uns auf "Pessismismus" = negatives Denken, ok ;)

      ich hab mir hier was über Pessimismus & Optimismus zusammengeschrieben
      (so wie Pessimisten eher aufgeben, weil "eh sinnlos" - gibt's sicher auch Optimisten, die gar nicht erst anfangen, weil "wird schon"; oder beim oben genannten Bsp auf den Engel warten & vom Dach erschlagen werden)
      ...aber das Beispiel unten bringt "pos/neg Denken" in Verbindung mit "was ändern" eigtl auf den Punkt -

      nehmen wir die NPD:
      die träumen sich zwar vor jeder Wahl was zusammen, und machen sich & ihren Leuten die absurdesten Chacen vor -
      aber ihre Leute gehn dann auch wählen, statt zu denken "warum den Weg machen"... sogar wenn sie nicht die 5%-Hürde packen, sondern nur 1% - haben sie dann aber wenigstens die Finanzierung im Sack...

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    6. hi Ruby

      ehrlichgesagt - keine Ahnung ;)

      in manchen Sachen bin ich progressiv, manchen eher konservativ...

      z.T. bin ich liberal, möchte in vielen Punkten aber nicht auf den Staat verzichten.

      ich würde mich selbst als "eher" links bezeichnen... aufgrund von vielen Dogmatikern & Selbstdarstellern, die ich in dieser Szene erleben durfte, bin ich da aber ziemlich skeptisch geworden...

      ich bin Schubladen ggü eh abgeneigt.

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    7. Warum übt ihr Kritik an der Masse, die nicht die Linke wählt und gleichzeitig ordnet ihr euch gleichzeitig nicht als links ein?

      Das kapiere ich nicht.

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    8. *Gähn*

      Ruby ... wenn's schon ne Schublade sein soll wo die Leutz rein sollen dann definiere mir erst mal " LINKS " ..jaja das hatten wir schon ich weiß, wie alles andere auch.

      Kann man nicht mal ne Meinung einfach als persönliche, ideologisch ungefärbte, richtungslose eigene Meinung annehmen ..?

      Denn sonst bleiben wir immer im Zustand das nicht " was" gesagt wird wichtig ist ,sondern "wer" es sagt ..

      ---- Diese Wiederholung wurde ihnen präsentiert von Lazarus09 ---



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    9. Hallo Lazarus,

      habe ich kein Problem mit, ordnet euch ein, wo ihr wollt oder auch nicht. Aber kritisiert dann nicht die Leute, weil sie eure (übrigens auch meine) bevorzugte Partei Die Linke nicht wählen.

      Sorry, dass ich dich ständig langweile. Ich empfehle dir, meine Kommentare einfach zu überlesen.

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    10. Ruby ich bin nicht von dir sondern meinen Wiederholungen gelangweilt ..ich denke immer 'man muss doch sehen was so offensichtlich ist ..!!' Lei-der NEIN ..

      Ich schreibe inzwischen fast nur noch wieviel "Aufklärung" es denn noch sein darf bitte sehr . Für mich lässt es nur ein Schluss zu : Man will nicht . Eine sichere Sklaverei ist eben besser als eine unsichere Freiheit für viele und jetzt könnte ich wieder mit meinen Wiederholungen anfangen warum, wieso und gegen wen, nun endlich Widerstand und in welcher Form und NEIN nicht der türkische Dönermann ..blabla

      LINKE .. was soll ich da sagen ausser JA definitiv die EINZIGE Partei die was gegen Lebensarmut etc. blablabla im Programm hat, aber , Renditen und Idioten würden Merkel oder die Arbeiterpartei wählen ..blabla also uns geht's gut ...

      also wie gesagt mit dir hat das rein gar nix zu tun ....

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    11. Ruby,

      da du ja auf meinen Kommentar geantwortet hast, antworte ich auch zurück:

      «Warum übt ihr Kritik an der Masse, die nicht die Linke wählt und gleichzeitig ordnet ihr euch gleichzeitig nicht als links ein?»

      zuerstmal - Kritik an der Masse/überhaupt wem zu üben, weil er/sie nicht die LINKE (bzw die "richtige Partei") wählt, steht mir sowieso nicht zu - ich hab ja keinem vorzuschreiben, was er zu wählen hat...

      ich "empfehle" höchstens, die LINKE zu wählen - weil sie MMN die derzeit einzig realistische Alternative ist.

      Muß ich mich dafür in irgend ne Schublade einordnen?
      V.A. kenne ich mittlerweile, wie schon angedeutet, genug selbsternannte Linke, die eigtl alles andere als links sind - sondern nur irgendwelchen Labels/Dogmen hinterher laufen...

      was das mit der eigenen Position zu tun hat, weiß ich deshalb nicht - v.A. weil das Linken MMN genauso wenig zusteht.

      WAS ich kritisiere: wenn Leute aufrufen, gar nicht zu Wählen, und das noch als "politisch sinnvoll" verkaufen.
      Wählen oder nicht - ist jedem selbst überlassen & geht mich nichts an.
      wenn jmd aber propagiert, dadurch wär auch nur ein Deut zu ändern - als ob sich irgendwer um die Beteiligung scheren würde... wie schon gesagt: zumindest die PGs - CSU über Grüne, bis v.A. Rechtsextreme - wählen schon mal garantiert.
      Und wer bei solchen "Demokraten" noch glaubt, auch nur einer würde sich um evtl "Ungültigkeit" kümmern, dem ist eh nicht mehr zu helfen.

      ...mal ne Frage an dich: wie stehst du zu Leuten, die sich ausdrücklich als "links" bezeichnen, und gerade dazu aufrufen, nicht PdL zu wählen?

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    12. "man muss doch sehen was so offensichtlich ist ..!!' Lei-der NEIN .. "

      Oh doch, hier im Osten sehen es viele. Schau dir mal die Wahlergebnisse der Linken hier an. Nur die, denen es hier noch gut geht, wählen sie nicht. Der Rest geht gar nicht wählen oder halt links.

      Das Problem sehe ich eher im Westen, quasi die Menschen, die schon immer in diesem System leben. Hier ist noch viel zu tun.

      Ich hatte letztens ein sehr aufschlussreiches Gespräch mit meiner Tochter (Lehrerin in einer Berufsschule), die mit einer Klasse im Bundestag war, eingeladen von einem linken Bundestagsabgeordneten. Die Jugendlichen waren zwar interessiert aber mehrheitlich ohne politischer Orientierung. Fazit dieses Besuches war, dass zwar Zustimmung zu dem linken Gedankengut bestand aber trotzdem das Wahlverhalten nicht wesentlich beeinflusst wurde. Nach den Gründen befragt, bekam sie als Antwort: zu arrogant, zu dogmatisch, wissen alles besser, lassen mit sich nicht diskutieren, zu utopisch.

      Sie hatten es also mit einem Missionar zu tun, der ihnen nicht die Gelegenheit gab, selbst zu neuen Erkenntnissen zu gelangen. Treffende Fragen an die Jugendlichen zu stellen, die sie zum Denken und Nachfragen angeregt hätte, auf diese Idee kam er nicht. So ist wieder eine Chance vertan.

      Dieses Problem hat die Einheitspartei nicht, denn Dank der gleichgeschalteten Medien hören die Jugendlichen hier nichts Neues. Deshalb kommt ihr Blabla nicht mal in die Nähe einer VT oder Utopie.

      Wenn wir die Unaufgeklärten gewinnen wollen, müssen wir unsere Strategie ändern.

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    13. Hallo Garfield

      "...mal ne Frage an dich: wie stehst du zu Leuten, die sich ausdrücklich als "links" bezeichnen, und gerade dazu aufrufen, nicht PdL zu wählen?"

      Solche Leute kenne ich nicht. Ich wähle immer die Linke, weil ich (vielleicht bin ich ja hier naiv) hoffe, damit wenigstens eine Opposition zu haben.
      Gleichzeitig habe ich aber insofern Verständnis, weil die reale Linkspartei ja Teil dieses System ist und damit ja diese Marionettendemokratie damit anerkennt.

      Ich weiß auch nicht, was hier richtig ist.

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    14. oh ich kenne da so einige, brauchst dich nur mal hier in der Nähe umzuschauen... aber ich will jetzt nicht stänkern, also belassen wir's dabei.

      nur gehörten u.A. solche "Kleinigkeiten" - realistische Chancen auf Veränderung zugunsten des eigenen Dogmatismus/sonstwas aufzugeben - eben mit zu den Gründen, warum ich Teile dieser Szene mittlerweile nur noch mit Skepsis betrachten kann.

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    15. Wo kommste denn her, Garfield?

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    16. «Nur die, denen es hier noch gut geht, wählen sie nicht. Der Rest geht gar nicht wählen oder halt links.»

      oh, Ruby, taktisch gaaanz schlimmer Fehler... da hast du Lazarus ne Steilvorlage hingelegt *lol*

      was den Abgeordneten betrifft: ich tippe auf falsche Taktik...
      vermutlich hat er es nicht auf die oben beschriebene Tour, siehe → «freundlich aber hartnäckig...»
      ...mit "gezielten Fragen die zum Nachdenken bringen" versucht, sondern mit "direkten Belehrungen" - die dann wohl auch "von oben herab" angekommen sind.

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    17. ich meinte eigtl hier im Netz.

      aber ich komme aus Rheinland-Pfalz.

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    18. Hier im Netz kenne ich nicht viele. Ich treibe mich meist bei Duderich rum und lese ab und zu bei anderen Blogs. Die Leute, die ich meine, leben in meiner realen Welt und das ist im Osten. Hier schneiden die Linken ja nicht so schlecht ab, wie im Westen.

      "oh, Ruby, taktisch gaaanz schlimmer Fehler... da hast du Lazarus ne Steilvorlage hingelegt *lol*"

      Oh, ich zittere schon ;-)

      Beim Schreiben denke ich nicht darüber nach, was andere jetzt darüber denken könnten. ich lass mich auch gern von eigenen Irrtümern überzeugen. Wenns geht, bevorzuge ich aber eine höfliche und respektvolle Überzeugungsentgegnung.

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    19. garfield Ruby ..--->

      Garfield21. Juli 2013 15:57

      «Nur die, denen es hier noch gut geht, wählen sie nicht. Der Rest geht gar nicht wählen oder halt links.»

      oh, Ruby, taktisch gaaanz schlimmer Fehler... da hast du Lazarus ne Steilvorlage hingelegt *lol*


      Nein, kein Fehler und auch keine Vorlage ..ich will hier ja nix gewinnen ..aber ihr seht was ich meine ;-)

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    20. edit -

      das ist jetzt bißchen unvollständig, dazu muß ich sagen: in meinem Umfeld, Freunde, Bekannte usw, sind weniger politisch Interessierte, geschweige denn aktive... wie schon beschrieben halt.
      typische sogenannte "Unterschicht", viele bildungsfern, nicht unbedingt aus "Dummheit", sondern v.A. dank schwierigen Biografien.

      "aktive Linke" gibt's in meinem Umfeld eben kaum, auch ein Grund, warum ich auf linken Blogs unterwegs bin - weil ich mich hier eben mit Leuten über Themen austauschen kann, wozu ich "live" weniger Gelegenheit hab.

      mir ist natürlich klar, daß man ein paar Kommentatoren/Blogger nicht stellv. für die komplette Szene nehmen kann - aber was ich auf sogenannten "linken" Blogs z.T. so erlebt hab, waren wirklich schon... sagen wir, "interessante" Erfahrungen.

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    21. Oh, ich zittere schon

      ja, war auch mehr als Joke zu verstehn ;)

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    22. In meinem realen Leben kenne ich nicht einen Menschen, zumindest weiß ich es nicht, der bei den Linken Mitglied ist.

      Aber in meinem Umfeld wird sehr viel politisch diskutiert.

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  9. Also Ruby,
    habe ich irgendwo Kritik an der Masse geübt, die nicht die Linke wählen geht. Wobei Du damit wohl die "Partei Die Linke" meinst.

    Ich habe lediglich behauptet, dass die Restlinke über keine breite Basis in der Bevölkerung verfügt und vermutet, dass den Nutzen aus der Krise wohl eher die Rechten ziehen werden.

    Unter "Restlinke" verstehe ich die traditionellen Linken ausserhalb von, so wie in Parteien, ferner die radikalen Linken und was sich sonst noch so tummelt in linken Zirkeln.

    Wobei ich interessante und auch neue Ansätze in der "Kritik der politischen Ökonomie" bei linken Theoretikern sehe (Gruppe Exit und Krisis, Wertkritik in Östereich um Franz Schandl und in der Schweiz.

    Auf Youtube existieren Auszüge aus einem Vortrag von Franz Schandl "Kritik der Demokratie", den es sich lohnt anzuhören.

    Ich weiss nicht ob es für Menschen interessant ist zu wissen, ob ich links bin. Ich selber stelle mich nicht als Linker vor: "Hier steht ein Linker vor ihnen!"

    Ich selbst ordne mich auch keiner linken Gruppierung oder Partei zu,
    bin auch in diesem Sinne kein Linker, will aber auch nicht verleugnen, dass ich einen starken Bezug zum "ollen Marx" habe, bedingt durch mein Studium, wo die "Kritik der politischen Ökonomie noch Pflichtfach war.

    Gibt es dieses Fach überhaupt noch an Universitäten?

    Wenn Du so willst, bin ich ein unabhängiger Kritiker des Kapitalismus, der gerne auch das Wissen von anderen oder deren Meinung aufnimmt und sucht.

    Ich lerne immer noch dazu!!!

    Gruss Troptard!




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    1. Hallo Troptard,

      und so schließt sich der Kreis, denn hier kann ich dir zu 100% nur zustimmen :-)

      Ich bin und war auch noch nie in einer Partei. Ich habe schon immer Probleme mit Hierarchien gehabt und unterordnen geht gar nicht. Ich habe schon viele Jobs deshalb verloren. Wahrscheinlich stehe ich momentan sogar wieder davor, denn ich arbeite momentan im öffentlichen Dienst und verstoße ständig gegen irgendeine Dienstanweisung, weil ich deren Logik nicht nachvollziehen kann. Dass ich gefühlt 5 Leute fragen muss, wenn ich mal mit dem Amtsleiter reden will, geht gleich gar nicht in meinen Kopf.

      Also, du siehst, auch ich lasse mich nicht einordnen. Aber ich selber würde meine Gedanken und Visionen mit ziemlicher Sicherheit als links im Sinne vom alten Marx verorten.

      Der Herr Karl würde jetzt kontern und sagen, ne die Ruby ist rechts. Aber wer nimmt den schon noch ernst.

      Ich glaube, der Garfield hat schon recht, wir beide verstehen uns manchmal nur etwas miss. ich gestehe auch, manchmal habe ich auch Mühe deinen Gedanken zu folgen.

      Liebe Grüße Ruby

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    2. «manchmal habe ich auch Mühe deinen Gedanken zu folgen.»

      bei der Gelegenheit kann ich's ja zugeben: geht mir manchmal auch so Troptard...
      ich verstehe manchmal nicht so ganz, auf was du hinaus willst, bzw ob ich deine comments als Frage oder nur Erläuterung auffassen soll...

      naja wird wohl in erster Linie an unseren unterschiedlichen Lebenswegen/ -erfahrung und -weisheit, v.A. politisches betreffend liegen... der alte Hase ist mir "Jungspund" wohl ein Stück zu weit ;)

      v.A. bei dem hier «...das Demokratie und Soziales nur einer simplen Logik folgen», und dem folgenden Absatz, endend mit:
      «...Daraus bestimmt sich auch dass zulässige Mass an Demokratie. Demokratie als abhängige Grösse der Verwertung.»
      ...bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich dich richtig verstanden hab.

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    3. Guten Tag Garfield!

      Vielleicht schaffe ich es ja mich verständlich auszudrücken:

      Was ich damit meine:

      Bei vielen Linken besteht ja die Vorstellung, das Demokratie so eine Art von Errungenschaft ist, die nicht hinterfragt werden muss. Demokratie gilt als das Gute und Erhaltenswerte schlechthin.

      Es fehlen daher selten die Beteuerungen, das man selbstverständlich Demokrat sei und natürlich auch selbstverständlich auf dem Boden des Grundgesetzes stehe, mal abgesehen von der permanenten Aushöhlung des Grundgesetzes (Asylrecht, Kriegseinsätze, Leih-und Zwangsarbeit).

      Demokratie wird danach als etwas gesehen, was getrennt von unserer ökonomischen Basis existiert, von der Marktwirtschaft, vom Kapitalismus. Sie folgen im Bewusstsein von vielen Linken aus unterschiedlichen Logiken.

      Ich habe dagegen bemerkt, dass Demokratie und Kapitlaismus, oder Marktwirtschaft für sensible Ohren, beide aus der Verwertung entspringen. Verwertung meint nichts anderes, als dass die produzierten Waren in Geld verwandelt werden müssen und zwar in mehr Geld als man in die Produktion hineingesteckt hat.

      Wenn es in der Wirtschaft gut läuft, so bleibt dieser Zusammenhang unbemerkt, verschleiert.

      In der Krise wird er offensichtlich. Wir sehen uns plötzlich mit dem Abbbau demokratischer und sozialer Rechte konfrontiert. Daher meine Aussage, dass Demokratie keine unabhängige Grösse ist, sondern diese vom Gelingen der Profitaneignung bestimmt wird (marktkonforme Demokratie gemäss The Angel of Capitalism, Angela Merkel).

      Natürlich gebe es dazu noch mehr zu sagen! Ich hoffe jetzt, dass ich es geschafft habe, mich verständlich zu machen.

      Gruss Troptard.



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    4. Ich habe dich jetzt verstanden, Troptard.

      Aber das, was du hier schreibst, dass Linke die Demokratie im Kapitalismus für realistisch halten, kenne ich nur von den sogenannten Linken: nämlich SPD und Grüne.

      Bei denen erkenne ich schon lange nichts linkes, geschweige denn demokratisches oder soziales wieder.

      Ich habe, seitdem ich nicht mehr "blind" durch die Gegend renne, sowieso nicht mehr das Gefühl, dass wir in einer Demokratie leben.

      nach Angie - "Alle Demokratie den Märkten", sprich marktkonforme Demokratie.

      Als sie dieses sagte, hätten viele angebliche Demokraten den Widerspruch erkennen und wach werden müssen.

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    5. Troptard

      danke, so in der Richtung hab ich das auch vorher verstanden...
      daß der Kapitalismus in seiner heutigen Art dem Verständnis von "Demokratie" (=das Volk als "Souverän") zuwiderläuft, ist klar denke ich...
      nicht zuletzt wg der Globalisierung & intl. Konzerne, deren Macht/Einflußgebiet keine Landesgrenzen kennt...
      aber auch so haben manche ("die Märkte") die Staaten de facto ja schon in der Hand...

      ich will jetzt nicht penetrant wirken - aber der eigtl entscheidende Punkt war für mich dieser, deswegen will ich da nochmal nachhaken:

      ich war mir nämlich nicht sicher, ob du damit sagen wolltest: ohne Kapitalismus kann es auch keine Demokratie geben...?

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  10. Zu Prisma.
    Warum alles mit den USA läuft so wie es in Deutschland läuft liegt daran, dass es immer noch USA Protektorat ist.
    Sonderbar, dass die Deutschen ihren tatsächlichen Zustand nicht wahrnehmen wollen.
    Ich meine es liegt an ihrer extremen schon wahnhaften Wahrheitsfeindlichkeit und von daher einer tief verinnerlichten Ignoranz, die das Resultat ihrer von den Siegermächten ganz vorsätzlich bewirkten paranoiden Agonie ist.
    Und diesem Zwecke dienen auch heute wieder Guantanamo und die Brutalberichte amerikanischer Killerkomandos, so etwas imponiert dem lebensglücksgeilen Bürger und schüchtert ihn vortrefflich ein, solche Schreckenspropaganda lehrt ihn ein ganz, ganz braver Bürger zu sein.
    »»:««
    «Vor US-Soldaten in Ramstein garantierte der gerade zum US-Präsidenten gekürte Barack Obama dem Wall-Street-Finanzjudentum am 5. Juni 2009, dass dieser rechtlose Zustand der Deutschen ewig fortbestehen werde: "Germany is an occupied country and it will stay that way..." - Deutschland ist ein besetztes Land. Und es wird auch so bleiben. (cdu-politik.de/ - 27.April 2012.)»
    »»:««
    Das verdummte deutsche Volk aber lebt in einer Freiheits- und Selbstbestimmungsillusion, sind nun aber unfreier als die DDR unter dem damaligen Sowjetprotektorat.
    Weil ihr Freiheitsverständnis aber das der Konsumfreiheit ist, schnallen sie wie jedes Mastschwein nicht wo es lebt und was mit ihm geschieht.
    Hauptsache es geht ihnen gut wie sie so sagen.
    Die Orwellsche Voraussicht konnte nicht alle Aspekte erfassen.
    Dafür ist das globale Geschehen zu komplex, ebenso verhält es sich bezüglich Huxley.
    Es geht alles Richtung One World Diktatur.
    Und die Schweineherrschaft ist jetzt schon weltweit Realität.
    Typisch Materialismus.
    Es sind paranoide Vollidioten an der Macht, und diese sind zu recht paranoid,
    denn ihre Zukunft ist unabänderlich die totale Entmachtung, Verarmung und nicht endendes Leid. Ganz egal was sie auch immer tun, sie sind chancenlos verloren.
    Für sie und diesen Globus gibt es keine positive Zukunft mehr.
    Diese Erde ist nur noch ein Zwischenlager für den gesamtuniversellen Seelenmüll, kosmischer Ausschiss.
    Gustav.

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  11. Hallo Ruby, Hallo Garfield!

    Bin jetzt erstmal wieder weg.

    Für Ruby anstelle eines Kommentars.
    "Warum können Marxisten nicht lesen?"
    Ein Vortrag von Joachim Bruhn auf Youtube.

    Eine intelligente Abrechnung
    mit der linksakademischen, westdeutschen Marxverstümmelung.

    Vielleicht habt ihr Lust reinzuhören! Mir hat er mehr als gut gefallen.

    Liebe Grüsse Troptard.

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    1. "Warum können Marxisten nicht lesen?"

      Was mich betrifft, muss ich diesen Vortrag umformulieren: "Warum kann Ruby das nicht verstehen?"

      Habe es mir tatsächlich bis zum Ende angehört, in der Hoffnung, irgendwann mal mit meinem geistigen Vermögen einzusteigen. Hoffnungslos

      Ich hatte in der Penne und während des gesamten Studiums das Vergnügen, mich mit Marx beschäftigen zu dürfen. Es waren ca. 6 Jahre aber die habe ich wesentlich besser verstanden.

      Sorry, Troptard

      Wahrscheinlich habe ich mich jetzt für dich als ernsthafte Gesprächspartnerin disqualifiziert.

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    2. "Wahrscheinlich habe ich mich..."

      Aber nicht doch Ruby.

      Habe Dir den Vortrag nur deshalb empfohlen, weil er einen anderen Blick auf das Werk von Marx wirft. Nicht so, wie ich ihn kennenlernen durfte, mit Gebrauchswert und Tauschwert, konkreter und abstrakter Arbeit, absoluten und relativen Mehrwert etc..

      Gruss Troptard.

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