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Montag, 19. August 2013

Der 'winselnde' Held - ein Nachtrag

Abteilung: Ein bisschen Selbstreflexion

'Manning winselt ein wenig um Gnade' schrieb ich vor zwei Tagen. Ich wurde daraufhin als das bezeichnet, wo nach dem Volksmund keine Sonne hineinscheint. Ich bin deshalb nicht böse oder sauer. Im Gegenteil, ich bin dankbar für die Kritik an meinen Worten (bzw. Wort). Da wurde durch dieses unbedarft gewählte Verb Wut entfacht - Wut, die ich nachvollziehen kann. Ich selbst wäre wütend gegenüber Jemanden, der Manning als winselndes Weichei dargestellt hätte.

Exkurs:
Ich betreibe einen kleinen unscheinbaren Blog. Die Zahl der Seitenaufrufe bewegt sich zwischen 200 und 500 täglich. Zumindest die Hälfte davon habe ich der Tatsache zu verdanken, dass ich bei ad sinistram in der Blogroll geführt werde. Nein, da klingt kein Bedauern mit, ich WILL ein kleiner Blog sein. Der Grund dafür ist, dass ich meine Texte in einer Gefühlslage schreibe. Meist ist es Zorn. Diese Texte werden in der Regel in einem Zeitfenster von 30 - 60 Minuten verfasst. Sie sind getragen von einer spontanen Emotion und das Verfassen dieser Texte hat sicherlich auch den für mich heilsamen Effekt der Katharsis.
Nicht selten kommt es vor, dass ich am nächsten Tag meinen jüngsten Post lese und mir denke: Scheiße, welcher Höllenhund hat mich denn da wieder geritten? 'FUCK YOU, NSA' bspw. ist sicherlich kein Ausdruck literarischer Qualitäten, die oft beispielsweise bei Roberto J. De Lapuente durchscheinen.

Ich sehe jeden Stammleser als Geschenk an, nicht nur deren Toleranz gegenüber meiner limitierten Ausdrucksweise wegen, sondern noch viel mehr für die Qualität ihrer Kommentare. Oft treibt es mir die Schamröte ins Gesicht, dass ein vergleichsweise plumper Post solch gehaltvolle Diskussionen nach sich zieht. Ich schrieb es bereits an anderer Stelle: Dieser Blog lebt nicht von meinen Texten, sondern von den Diskussionen die sie nach sich ziehen.
Ich muss Euch nicht beim Namen nennen. Oft pflichtet ihr mir bei - manchmal nehmt ihr mich sogar in Schutz (was mich rührt) aber ihr seid mir wertvoll, weil Ihr mir auch manchmal widersprecht.
Denn meine Meinung hat nie den Anspruch auf Wahrheit, ist nie absolut. Ich hoffe, dass ich Euch Impulse geben kann, aber ich brauche auch ebenso Eure Gegenargumente. Verdammt, ich will ja selbst lernen - benötige den Diskurs. Verstehe mich als Lernenden - nicht als Wissenden - und schon gar nicht als einen Wahrheit Verkündenden.
Exkurs Ende

Zurück zum eigentlichen Anlass dieses Beitrags:

Ich wurde von einem Kommentator als - ihr wisst schon - bezeichnet. Ich hege Symphatie für diesen Kommentator. Er nahm Manning in Schutz und dafür verdient er meine Hochachtung. Gleichzeitig zeigte er mir auf, dass Worte mit Bedacht zu wählen sind, und dass auch der Betreiber eines relativ kleinen Blog's eine gewisse Verantwortung hat, deren ich mir nicht immer bewusst war. Ich wurde beschimpft, weil ich offensichtlich falsch verstanden wurde, und das sensibilisiert mich für die Zukunft meine Worte mit mehr Bedacht zu wählen.

(...)

Abschließend noch ein paar Gedanken zur Erscheinungsform des Heldentums:

Wenn wir die Hollywood-Blockbuster zum Maßstab nehmen, so haben Helden folgende Attribute:
Gut aussehend, muskulös, heterosexuell, hart (hab ich irgendwas vergessen?).
Manning ist durchschnittlich aussehend, schmächtig, homosexuell und verletzbar.
Er ist das Gegenmodell zum Helden, aber er ist trotzdem einer. In meinen Augen ein größerer Held als Statham, Stallone, Cruise, ...es jemals darstellen konnten/könnten.

Helden sind menschlich, keine Übermenschen. Haben Angst und gerade diese Angst macht sie zu Helden, da sie diese überwinden. Werfen ihre gesamte Existenz in die Waagschale!
Hat irgendwann ein Hollywood-Held geweint seit Stallone in 'Rambo - First Blood' (1982)?
Und, jetzt mal ganz provokativ gefragt: Darf ein Held nicht winseln, nach jahrelanger Folter, nach Brechung des Willens, in der Androhung lebenslanger Haft? Darf ein Held nicht menschliche Schwächen haben?
Schlicht, limitierter Mensch sein, und trotzdem Held sein können?
Können wir nicht alle - in unserer Beschränktheit - Helden sein?
Heldentum gibt es jenseits des Cinemascope. Hier, in der realen Welt!

Mannings ist für mich ein Held (genauso wie Snowden).
Keinem Hero-Hollywood-Akteur würde ich zutrauen, nach jahrelanger Isolationshaft nicht zu winseln. Ich würde auch winseln, vermute ich. Ziemlich wahrscheinlich sogar!

Ob sie nun winseln, flehen oder selbstvergessen für die 'gute Sache' sterben: Die Unterordnung ihrer eigenen Existenz für höhere Werte macht sie zum Helden. Ob sie nun durch eine Weltmacht, oder respektive einer Deutungshegemononie, gebrochen wurden, oder nicht...

Wir alle sind als 'Helden' gefragt.
Unsere eigene Beschränktheit entbindet uns nicht.
Ob Bierbauch, Schweißfüße oder Doppelkinn:

Wir alle können (und sollten!) 'Helden' sein!

Kommentare:

  1. Hallo Duderich,

    lese Deinen Blog des öfteren und finde ihn gut. Auch den Zorn kann ich gut verstehen. Habe diesen erst kürzlich wieder gespürt. Grund war ein Video, Link auf den Nachdenkseiten unter Rubrik "das Letzte", besonders Minute von 27 - 30: http://www.youtube.com/watch?v=4usTO20xRqc#at=1716
    Das muss einem anständigen Menschen doch die Zornesröte ins Gesicht treiben. Vorsicht, nur mit leerem Magen ansehen.
    Habe, beschlossen, den Link weiterzugeben, da meiner Meinung nach die Menschen wissen sollten, wie schlimm es bereits steht....

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    1. Danke für Dein Lob!

      Werde mir das Video heute abend mal anschauen. Danke auch für den Link!

      Gruß, Duderich

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    2. @Duderich

      ich empfehle dir, den Link nicht weiter zu verfolgen. Ich habe stellenweise mit Brechreiz kämpfen müssen.

      Folgende Stichworte dieses angeblichen Professors stießen bei mir sehr auf:

      Unterklässler = Hartz IV = nicht die hellsten Köpfe der Gesellschaft = wirtschaftliche Parasiten = zahlen keine Steuern( spätestens hier zweifle ich seine Wirtschaftskompetenz an) = Steuerkonsumenten = werden dafür belohnt, dass sie arme Habenichtse sind und nichts tun

      Reicht dir das?

      Er wirft dann noch alle im öffentlichen Dienst arbeitende + Politiker in diesen Topf


      @ anonym

      Diese Empfehlung kann nicht wirklich dein Ernst sein! Dann hast du die Ausrichtung dieses Blogs mit Sicherheit nicht verstanden.

      ..und mit den Worten des, von dir sehr geschätzten Professors, zu antworten: Der Hellste kannst du auch nicht sein.

      trotzdem liebe Grüße Ruby

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  2. @ anonym

    Ich möchte mich bei dir entschuldigen.

    Ich habe deinen Kommentar in den falschen Hals bekommen. Ich dachte im ersten Moment, dass du diesen asozialen "Professor" gut findest.
    Mein Fehler - war leider ein Schnellschuss von mir.

    Liebe Grüße Ruby

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    1. Entschuldigung angekommen und angenommen. Natürlich finde ich diesen "Professor" alles andere als gut. Der macht mir Angst und er macht mich wütend. Was er von sich gibt, erinnert mich an an ein Deutschland, das nicht mehr wiederkehren darf. Und die Leute klatschen auch noch Beifall... Es ist ekelerregend.
      Deshalb habe ich auch den Link eingestellt, die Menschen sollten wissen, was vorgeht und wem die sogenannten "Eliten" Beifall zollen.

      Liebe Grüße
      Anonym alias Red Sonja

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    2. Ich danke dir.

      Dieser Professor, der gegen jede Form von Steuern wettert, lebt aber davon. Scheint neben seiner Asozialität auch nicht der Hellste zu sein, wenn er diesen Widerspruch nicht erkennt. Würde mich mal interessieren, wo der seinen Titel ergaunert hat.

      Liebe Grüße Ruby

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  3. Hallo Duderich,
    ich versuche mal anders vorzugehen. Nicht aus der Perspektive zu Manning, sondern so, als wäre ich an seiner Stelle.

    Zunächst bin ich mir noch nicht einmal sicher, ob ich den Mut aufgebracht hätte, so zu handeln wie er es tat.

    Wenn ich dann doch meine eigene Feigheit überwunden hätte, mich sozusagen selbst übertroffen, so wäre ich mir keinesfalls sicher, ob ich nicht in den Klauen eines übermächtigen Staatsapperates, der wenig Skrupel hat ein Menschenleben zu vernichten, physisch oder psychisch, auch zu denen gehören würde, die um ihr Existenz betteln, flehen oder winseln würden.

    Wir Menschen sind sehr verschieden. Manche schöpfen aus ihrem Kampf Kraft, die anderen zerbrechen daran. Ich würde wohl eher zu letztern gehören.

    Wir kennen wohl alle nicht die psychische und physische Konstitution von Manning. Er wird diese Torture meiner Einschätzung nach nicht unbeschadet überstehen.

    Wenn er um seine Existenz "winseln" sollte, so wäre das eine menschliche Reaktion über die es uns nicht zustehen würde zu urteilen.

    Weil ich ein Mensch bin, ist mir nichts Menschliches fremd!

    Stammt nicht von mir. Der Verfasser dieses Satzes ist mir leider entfallen.

    Gruss Troptard.

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    1. Hallo Troptard!

      Deinen Worten kann ich ausnahmslos zustimmen. Auf folgendes Zitat möchte ich besonders eingehen:

      "Wenn er um seine Existenz "winseln" sollte, so wäre das eine menschliche Reaktion über die es uns nicht zustehen würde zu urteilen."

      Genau das wollte ich mit diesem Beitrag ausdrücken! Darüber hinaus auch noch, dass es ein mögliches 'Winseln' nach jahrelanger mehr oder weniger subtiler Folter nicht nur nicht zu be- oder verurteilen ist, sondern dass es zumindest bei mir nicht an seinem Helden-Status rührt.
      Vielmehr stellt sich mir gar nicht die Frage, ob er winseln dürfte oder nicht.

      Gruss zurück
      vom
      Duderich

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  4. Ich wurde beschimpft ... ff.
    Nein, ich habe dich nicht beschimpft. Das ist meine Meinung und ich bleibe auch weiterhin dabei!

    Noch einmal:
    Trotz all der Folter, die Bradley Manning während seiner Gefangenschaft erlitten hatte - ein Großteil davon darauf konzentriert ihn zu brechen:
    In seinem Plädoyer am 14.8. hat Bradley Manning keine Namen genannt, weder andere Personen verkauft,versucht zu beschuldigen oder mit in die Sache rein zu ziehen. Er hat in dieser Hinsicht mit seinem Ankläger in keinster Weise kooperiert.

    Eine Entschuldigung, ein Gnadengesuch - aber keinerlei Spur von "Manning winselt ein bisschen um Gnade".

    Es wäre ein Leichtes für ihn gewesen - zu jeder Zeit während seiner unmenschlichen Gefangenschaft - Julian Assange hinzuhängen, als Kronzeuge ("State's witness") gegen ihn und WikiLeaks aufzutreten, und dafür eine Begnadigung oder sogar völlige Immunität zu erlangen. Du kannst dir sicher sein, dass man Manning solche verlockende Angebote gemacht hat.

    Er hat es nicht getan!

    Dafür wird er jetzt die volle Wucht des drakonischen Kriegsrecht zu spüren bekommen. Das heißt, er wird den Rest seines Lebens, und daran hat die Anklage keinen Zweifel gelassen, mit Typen einsperrt sein - und noch schlimmer, bewacht von Typen - die "Verräter" (traitors), "Schwule" (queers),"Spinner" (weirdos) und "Weicheier" (sissies) mit einem heftigen und virulenten Hass verfolgen.

    Bradley Manning hat einen ganz klaren Standpunkt auf Seite der Humanität bezogen - und jetzt bezahlt er einen unmenschlichen Preis dafür. Eine Heldendebatte ist hier völlig deplaziert.

    Also noch einmal:
    ... weil ich offensichtlich falsch verstanden wurde ff.
    Nein, ich habe sehr wohl verstanden, z.B.:
    der Versuch - "... jetzt mal ganz provokativ gefragt: Darf ein Held nicht winseln" - mit einer Debatte übers Heldentum deinen Arsch zu retten, ist durchsichtig und billig. Völlig skuril dazu auch noch ausgerechnet Hollywood zu bemühen. Dafür habe ich keinerlei Verständnis.

    unbefuckinglievable

    p.s.:
    ... und das sensibilisiert mich für die Zukunft meine Worte mit mehr Bedacht zu wählen.

    Sei ein Held, und halte ab und an einfach mal die Klappe. ;-)

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    1. "Sei ein Held, und halte ab und an einfach mal die Klappe. ;-)"

      Nee is klar: Du keilst aus, beschimpfst und diffamierst, wirfst genau das anderen vor, die dann die Klappe zu halten haben.

      Na, dann mach ich das mal, Herr 'Anonym'

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    2. @Der Duderich
      Dein penetrantes, verständnisvolles 'Gutmenschen'-Getue wegen der Arschloch-Kritik ist einfach nur widerlich!
      Und 'Helden' braucht es nur bei RTL und FOX, aber nicht bei Linken.

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    3. unbefuckinglievable21. August 2013 um 10:12

      Du keilst aus, beschimpfst und diffamierst

      Blödsinn, da irrst du dich aber gewaltig!

      Verwechsele mich nicht in deiner völlig verpeilten Blogger-Eitelkeit mit diesem widerlichen Troll 'der Herr Karl'.

      Entrümpele also erst mal deine Trollwiese von Karlchens Sockenpuppen. Bis dahin halte ich meinerseits die Klappe.


      @Anonym 21. August 2013 03:40

      Karlchen halte die Fresse.

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    4. @unbefuckinglievable

      Ey, mach' Dich mal locker!

      Ess mal ein wenig rohes Fleisch - vielleicht hilft das...

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  5. [zur Vollständigkeit: ich hab den comment hier vorher schon mal getippt - also ganz unabhängig von dem Anonymnen mit großer Fresse & ohne Kinderstube - kam aber nicht dazu ihn abzusenden...]

    da du schon um Widerspruch "winselst" ;) -

    Heldenverehrung seh ich grundsätzlich negativ ... mit der Auszeichnung "Held" hebt man jemand auf einen gott-gleichen Thron, wo ganz sicher kein Mensch hingehört - ganz egal wie "edel" die Tat(en) ist/sind.
    "Held" ist ein Label, das einem für i-was angeheftet wird wie ein Orden, ohne jmd dafür (/bzw die Motive) wirklich kennen zu müssen.

    als Bsp mal der ebenfalls von vielen als "Held" verehrte Julian Assange: auch wenn er zweifellos Großes & Wichtiges geleistet hat - daß er aus Wikileaks ein Geschäft gemacht & Exklusivverträge mit Spiegel, Guardian usw abgeschlossen, und zugunsten & auf Wunsch dieser Blätter auch mal Leaks herausgezögert hat - wirkt auf mich schon gleich viel weniger heldenhaft...
    v.A. weil es in erster Linie Andere waren - nicht J.A. - die für das Beschaffen dieser Leaks ihren Kopf riskierten... auch wenn er inzw US-Staatsfeind № XY ist.

    Bradley Manning ist z.B. sicher nicht der einzige, der dafür Zeche zahlen muss(te) - und diese Namenlosen sind bei Wikileaks' Kommerzialisierung durch Assange leer ausgegangen.

    natürlich können Helden auch wichtig als Vorbilder sein - dazu gäb's noch viel mehr zu sagen, wozu ich jetzt allerdings zu faul bin...
    jedenfalls: "Helden" & -mythos dienen in erster Linie Staaten & Militär - ob wg Zusammenhalt, oder um jungen Leuten das Morden & Sterben auf dem Schlachtfeld als "Ehre" zu verkaufen...
    "vernünftig betrachtet" hat "Heldentum" MMN aber wenig verloren.

    btw:
    ich bewundere dich für deinen gelassenen Umgang auch mit mit kritischen Kommentaren (keine Ironie).
    Die Toleranz hier im Blog ist es MMN auch, was ihn gerade auszeichnet & (leider!) von vielen andern unterscheidet... und beweist nb auch, daß es auch ohne Moderation oder ständiges Sperren & Kicken irgendwelcher "Trolle" geht - was ist ein Blog auch ohne Kommentare...

    aber es gibt halt Leute, mit denen kann man einfach auf keinen grünen Ast kommen... wer will, findet halt überall ein Haar in der Suppe - und sei's bloß ein Wort in einem Thread, der ansonsten ganz offensichtlich "pro" Manning geschrieben ist...

    wie ging der Spruch - wer allen gefällt, ist ne Fahne im Wind ... oder wie?

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    1. Hey Garfield,

      naja, 'Held' hat wie jeder andere Begriff die Bedeutung, die man ihm beimisst. Sicherlich wird dieser Begriff. wie Du schon sagtest, propagandistisch benutzt. Ich möchte mir aber deswegen den Begriff nicht 'wegnehmen' lassen. Für mich ist Manning kein Übermensch. Er hat wohl Stärken und Schwächen wie jeder andere Mensch auch. Aber er hat sein persönliches Wohl einem höheren Wohl untergeordnet und zahlt dafür vermutlich mit lebenslangem Freiheitsentzug.
      Man muss Manning nicht einen Helden nennen, da hast Du recht. Aber man kann, finde ich. Ist eine Meinungsäußerung - keine Behauptung.

      Zur Moderation:
      Stimmt: Ein Blog ohne Kommentare ist nichts (besonders dieser nicht).
      Und ab und zu ein Troll-Beitrag kann man ja auch als würzendes Salz in der Suppe betrachten... ;-)

      Grüße, Dude

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  6. Für mich sind Menschen wie Mannings Helden. Durch seine Tat hat er der Menschheit einen riesengroßen Gefallen getan und muss dafür nun büßen.

    Eigentlich beschämt er uns alle, denn die Reaktion der US-Regierung hätte von uns einen Riesenaufschrei an Solidarität erfordert! Weltweit müssten wir für seine Freiheit auf die Straße gehen.

    Er hat alles Recht der Welt, darüber unendlich enttäuscht zu sein.

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  7. Wenn aus Kindern Helden werden, haben Erzieher versagt.

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    1. Wenn Jemand, der die Wahrheit zugänglich macht eine höhere Haftstrafe bekommt als Jemand der über 70 Menschen getötet hat, dann haben nicht nur Erzieher versagt.

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