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Samstag, 17. August 2013

Die Wahrheit - die Bremse unserer 'Demokratie'

Abteilung: Demokratie als Legitimierung für Kriege und Sozialabbau

Manning winselt fleht ein bisschen um Gnade.
Die unmenschlichen Haftbedingungen haben womöglich einen Geist gebrochen, der der Wahrheit und der Gerechtigkeit dienen wollte. Mannings ist eine Ikone, eine Person auf die vieles projiziert wird.
Ich denke, dass er einfach nur ein junger Mensch ist, der an das Gute glaubt und seinen Teil dazu beitragen will/wollte.
Er wollte dies durch die Wahrheit bahnen.
Ein Naivling, ein 'Gutmensch' - wie ich es gerne sein will.

Man sollte die moderne Demokratie daran messen, wie viel Wahrheit sie zulässt.

Diese Anschauung ist natürlich altbacken und überholt.
Wahrheiten in der Postdemokratie, sind nur dann akzeptabel und der Bevölkerung zugänglich zu machen, wenn sie der politischen Agenda folgen - kompatibel mit diesen sind. Die Bestie Krieg und deren Auswirkungen auf Unschuldige ist unter Verschluss zu halten, denn alles andere dient dem Feind.
Dies ist Kriegspropaganda, die gewisse deja vu Erlebnisse auslöst.

Die Geschichte wiederholt sich...

Die, die diese Wahrheiten (unwiderlegt) der Öffentlichkeit zugänglich machen, werden mit 2-3stelligen Haftstrafen bedroht.
Unsere 'Freunde' die USA, ahnden die Wahrheit und deren Verkünder.
Sollte Merkel dies jemals kritisieren, so springe ich sofort durch den Dimensionsriss der sich dadurch auf tuen wird.
Denn in dieser Welt, die auf Lügen und Augenwischerei basiert, fühle ich mich nicht mehr zu Hause...

Wer das anders sieht, der möge bitte weiterhin CDU, SPD, FDP und die GRÜNEN wählen.

PS.: Falls irgendjemand von der NSA dies mitlesen und analysieren wird:

FUCK YOU, NSA!

Ihr (die Weltmacht USA) mögt Euch freuen, dass ihr durch inhumane Haftbedingungen und durch die Drohung durch lebenslangen Freiheitsentzug jemanden dazu gebracht habt, sich für die Öffentlichmachung von Wahrheit zu entschuldigen.

Die Wahrheit aber, lässt sich nicht unterdrücken.
Wie dumm seid ihr, dies immer noch nicht erkannt zu haben?
Immer noch nichts gelernt?

Kommentare:

  1. Grundsätzlich stimme ich dir zu. Aber was ist die Wahrheit? Wenn du forderst, dass möglichst viel von ihr verbreitet wird, bedeutet es nicht auch eine Aufgabe der Privatsspäre? Denn in diesen Bereich können sich Politik und Wirtschaft immer noch flüchten und ihre Absprachen durchführen.

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    1. Sicherlich werden geheime Absprachen nicht zu verhindern sein. Ich plädiere auch nicht für einen verwanzten Bundestag. Bezeichnend aber (und damit beschäftigt sich mein Beitrag) wie mit denen umgegangen wird, die Wahrheit (Fakten) verkünden. Für mich gehören die Informationen die Snowden, Manning, ... der Öffentlichkeit zugänglich machten in ihrem Wesen entscheidend für die politische Willensbildung. Diese Informationen bringen die jeweiligen Regierungen natürlich in Erklärungsnöte, es erfüllt aber keinen Straftatbestand, sondern gehört zum Wesen der Demokratie und ist abgedeckt durch die Informationsfreiheit. Der Vorwurf (und Verfolgungsgrund) dem 'Feind' in die Hände zu spielen ist vorgeschoben und durchschaubar und, ja, sogar ziemlich perfide: Nicht unmenschliche (Kriegsverbrechen) oder undemokratische (verdachtsunabhängige Überwachung) Handlungen sind strafwürdig, sondern die, die diese Publik machen..?

      Grüße, Dude

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  2. unbefuckinglievable18. August 2013 um 16:57

    Manning winselt ein bisschen um Gnade.

    +++
    ... winselt ein bisschen?!

    “I hope you can give me the opportunity to prove not through words but through conduct that I am a good person” and can “return to a productive place in society.”

    Ein 25 jähriger der realisiert, daß sein Leben in den Händen in eines Richters liegt. Ein Richter, der die Möglichkeit hat ihn den Rest seines Lebens (Höchststrafe = 90 Jahre) im Gefängnis verrotten zu lassen, oder vielleicht auch nur zu 30 oder 40 Jahren zu verurteilen! Warum sollte er die einzige, ihm jemals gegebene Möglichkeit nicht nutzen, seine zu erwartende Strafe zu reduzieren?
    ̣̣+++

    Noch einmal: « ... winselt ein bisschen um Gnade »
    Was bist Du doch für ein Arschloch solch einen Satz zu schreiben!

    p.s.:
    Vielleicht solltest Du mal etwas anders lesen, als immer nur SPON und Konsorten.
    z.B. diesen Augenzeugenbericht aus dem Gerichtssaal:

    Screaming in Bradley Manning's Trial

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    1. Sicher ist die Formulierung « ... winselt ein bisschen um Gnade » unglücklich von Duderich gewählt oder er hat einen Grund, den wir nicht verstehen. Dann wäre es nicht verkehrt, hier Aufklärung zu geben.

      Aber wenn man den ganzen Artikel im Kontext liest, betrachtet Dude Mannings eher als Helden und nicht als Feigling.

      Es befremdet mich sehr, den Blogbetreiber wegen einer Äußerung gleich als "Arschloch" zu bezeichnen.

      Deshalb bitte ich doch um Mäßigung. Dieser Blog zeichnete sich bisher durch einem respektvollen Umgang miteinander aus, trotz kontroverser Ansichten.

      Vielleicht kannst du dich zu einer höflicheren Ausdrucksweise durchringen und deinen Unmut zivilisierter artikulieren.

      Liebe Grüße Ruby

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    2. der Satz "winselt um Gnade" ist sicherlich unglücklich gewählt.

      Denn auch wenn er "gewinselt" hätte - keinem von uns steht es zu, von B.M. zu verlangen, erhobenen Hauptes auf's Schaffot zu gehn, und dem Richter davor noch vor die Füße zu spucken; so ungefähr...
      - erst Recht nicht von der sicheren Position hinterm PC aus.
      (erinnert mich btw an einen Eintrag auf burks Blog, zu dem ich zwei comments gepostet hab)

      Wenn den Betreiber / Blog hier kennst, solltest du aber wissen ... Ruby hat's schon gesagt.

      dazu kommt noch der - für die Verhältnisse i.d. "Nachbarschaft" - extrem tolerante & respektvolle Umgang seinen (auch kritischen) Kommentatoren ggü, was ihn unter dt. Polit-Blogs schon mal sehr positiv hervorhebt.

      ...den Autor unter diesen Umständen dann an diesem EINEM Wort aufzuhängen & ihn dafür fett als "Arschloch" zu bezeichnen - ist MMN auch nicht grad "glücklich gewählt", mal freundlich formuliert

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    3. Mir war beim Verfassen des Satzes in dem Moment gar nicht bewusst, dass das Wort 'winselt' (so) negativ behaftet ist. Aus dem Zusammenhang des Textes kann man entnehmen, dass ich großen Respekt vor dieser Person habe und seine Schutzaussage nach dieser unsäglichen, menschenunwürdigen Folterbehandlung sehr gut verstehen kann. Ganz sicher zeige ich nicht mit dem Zeigefinger auf ihn - ganz sicher nicht.
      Aber, ich habt schon recht, es ist ein unangemessenes Wort in diesem Zusammenhang - ich schlage 'fleht' vor.

      @endless.good.news: Dein Kommentar wird noch von mir beantwortet

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    4. selbst, wenn man "winselt" stehen lässt, zeigt es nur einmal mehr, was die "vorzeigedemokratie" USA mit ihren "rechtsstaatlichen" methoden aus eben noch stolzen menschen macht.

      aber zum militär-putsch in Ägypten kriegen sie das ma... nicht auf.

      wer solche freunde hat, braucht wahrlich keine feinde mehr.

      lg
      don

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  3. Ich finde an dem Wort winseln nicht viel auszusetzen.
    http://synonyme.woxikon.de/synonyme/winseln.php

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