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Mittwoch, 25. September 2013

Wie geht's jetzt weiter?

Abteilung: Der Antlitz der großen Koalition in der Kristallkugel

100% meiner Leser haben in einer von mir erhobenen repräsentativen Umfrage (6 Stimmen [immerhin!] - Stand 22:22h, 25.09.d.J.) die große Koalition prognostiziert. Nun kann man durchaus denken, dass diese Koalition (es gäbe drei andere Alternativen) eine wäre, mit der sowieso jeder gerechnet hat. Insofern langweilig. Man hat es ja vorausgesehen - es gibt nichts zu sehen, bitte weitergehen...

Wenn man denn glaubt, dass es auf das Bündnis schwarz-rot hinausläuft, dann schwingt dieser Prognose, meiner Einschätzung nach, doch die Einschätzung einer gewissen Erkenntnisresistenz der Sozialdemokraten mit.
Selbst wenn man davon ausgeht, dass die SPD das reine Machtkalkül, das strategische Denken antreibt, wenn man mal alle Gefühle herausnimmt und nur die Fakten sprechen lässt - selbst dann kann man in der Prognose einer GroKo (Große Koalition) doch nur die Erkenntnis der Dummheit der Sozialdemokraten herauslesen:
  • Schröder machte einen Wahlkampf der sozialen Gerechtigkeit. Dieser tat aber das Gegenteil davon wofür er gewählt wurde. Er etablierte die Agenda 2010. Ich hoffe, ich brauche in diesem Zusammenhang nicht aufzuführen, was diese politische Agenda mit dem Sozialstaatsgefüge anrichtete. Massenweise Austritte aus dieser Partei, die Geburt der WASG (später, die LINKE [im Zusammenschluss mit der PDS]) waren die Folge. Die Wählerzustimmung zur SPD sank erdrutschartig.
  • Die SPD ließ sich dafür von ihrem politischen Gegner, der CDU loben. Ignorierte die schwindende Zustimmung der Bevölkerung und machte somit den Weg frei für eine markt-gerichtete schwarz-gelbe Koalition. Die SPD stand nicht mehr als Opposition zur Verfügung, sondern buhlte um die 'Mitte' und ließ ihre ursprüngliches Klientel im Stich. 
  • Steinmaier verlor gegen schwarz-gelb, weil er weiterhin für die Agenda 2010 stand und links blinkte.  Links blinken und rechts abbiegen wollen, das widerspricht der Straßenverkehrsordnung und auch dem Wählerwillen. Auch diese Erfahrung des gescheiterten Wahlkampfes (historische Niederlage der SPD) wäre Grund genug gewesen, innezuhalten, zu reflektieren, und sich neu aufzustellen. Auch wenn nur strategisches Kalkül der Motor wäre - ohne Berücksichtigung der sozialen Gerechtigkeit - für die die SPD doch so gerne wirbt.
  • Wahlen 2013: Wer wird Kanzlerkandidat? Steinbrück! Der die Finanzmarktspekulationen als ehemaliger Finanzminister liberalisiert hat. Der die Alimentierung eines Kanzlergehaltes für zu niedrig empfindet. Der sich für Redebeiträge für die Industrie sehr, sehr gut bezahlen lässt. Authentisch geht anders. Gerade im Hinblick auf dem Wahlkampf (damals von Schröder) wünscht man sich doch als Sozialdemokrat im Sinne des Wortes, dass man sich doch ein wenig mehr Mühe gibt, zu verarschen. Im zurückliegenden Wahlkampf der SPD kann man sich eigentlich nicht mal herausreden, verarscht worden zu sein. Nein, man hat sich selbst verarscht, wenn man immer noch die SPD wählt!
  • In so fern, mag es mich nicht verwundern, wenn die SPD sich weiter marginalisiert und eine große Koalition mittragen würde. Ist der Ruf erst ruiniert, regiert es sich ganz ungeniert. Man wird sich ganz staatstragend geben, alternativlose Entscheidungen für Deutschland und Europa abnicken. Auch militärische Interventionen werden abgenickt, gerade da, wo es um die Hoheit oder dem Zugang von Ressourcen (Erdöl) geht. Man ist ja vernünftig und staatstragend. Man hat ja den Wirtschaftsstandort Deutschland im Blick. Kollateralschäden (unschuldige Zivilisten) werden dafür gerne hingenommen. Wer anders denkt ist nicht regierungsfähig. Scheiß Linksextreme!
  • Sind tatsächlich Ministerposten und Machtbeteiligung es wert, die SPD weiter zu Grabe zu tragen?
Wer die SPD als Vertreter für ausgleichende Gerechtigkeit sieht, der möge weiter träumen.

Wer die LINKE als nicht koalitionswürdig sieht, der sollte gut genug recherchieren und Argumente sammeln. Denn hier, auf dieser Seite, wird er sich argumentativ auseinandersetzen müssen.
Ich behalte mir (weiterhin) vor, einzeilige Kommentare zu ignorieren. Zumal, wenn deren Adressat 'Anonym' heißt...

Übrigens: Eine GroKo hätte eine 2/3-Mehrheit, und damit die Macht Grundgesetze zu ändern....

Grüße, Duderich

Kommentare:

  1. Ich versuch mich kurz zu fassen:
    Ja, die GroKo hat die 2/3 Mehrheit im Bundestag, wie es im Bundesrat aussieht weis ich nicht aber vermutlich auch nicht vieeel rosiger. Daher ist die GroKo der "GAU". Worin liegt also die Alternative?

    A.) Minderheitsregierung der CDU/CSU was sehr schnell auf Neuwahlen hinaus laufen ird bei denen sowohl FDP als auch AfD mit Sicherheit einziehen werden. Der kleiner Verlierer wäre die CDU/CSU die Leihstimmen an die FDP verliert und die SPD die wegen ihrer Verweigerung Verantwortung übernehmen müssten.

    B.) Zu Rot/Rot/Grün ist zu sagen, dass SPD und Grüne nicht koalitionsfähig sind! Ich erinnere hier zum wiederholten Male daran, dass Rot/Grün den ersten völkerrechtswidrigen Angriffskrieg seit 45 geführt hat. An HARTZ. An massive Steuersenkungen für Konzerne und Banken. An die Legalisierung der "Heuschrecken" (Hedgefonds) inkl. ihrer "Fütterung" (Steuerfreistellung)....ich könnte hier Stundenlang fortfahren.

    Nun könnte man sagen: das ist die Vergangenheit. Aber sowohl SPD wie auch die Grünen stehen immer noch zu dem was sie taten und wollen diese Politik (mit kleinen "Schönheitskorrekturen wie Mindestlohn") fortsetzen.

    Damit würde sich die LINKE genau so verkaufen, wie das die Grünen zur Jahrtausendwende getan haben. Was soll ich dann noch wählen?
    Alternativen wären: MLDP, die PARTEI oder die POGO-Partei..traurig.

    Spass beiseite: in einer Rot/Rot/Grünen Koalition würde die LINKE Ruck Zuck unter 5% rutschen. Da dieses Trauerspiel vermutlich keine Vier Jahre halten würde käme eine Alleinherrschaft der CDU/CSU ohne die LINKE im Parlament schneller als Dir lieb wäre.

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  2. Hallo Duderich!

    "Wie geht es jetzt weiter?"

    Wie immer, aber doch verschieden! Es kommt darauf an, auf die Notwendigkeiten und wer bereit steht, "Verantwortung" zu tragen.

    Bisher haben sich dafür immer welche gefunden. Die "Grünen" wollen, die SPD ziert sich noch? Die Linke darf (noch) nicht!

    Gruss Troptard



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    1. 'Verantwortung tragen'... das hört sich so staatsmännisch an, so vernünftig, so reif.

      Es geht hier, so denke ich, mehr um Inhalte. Was man bereit ist mitzutragen. Ich befürchte, dass die SPD bereit sein wird, 'schlechte' Gesetze und Politik mitzutragen, wenn der Preis stimmt.

      Und die Linke, auch wenn man sie nicht fragt, so hoffe ich, wird gewisse 'Verantwortungen' ablehnen, was dann wiederrum auf eine Verantwortung für die Lobbylosen schließen lassen könnte.

      Übrigens gibt es einen Vorstoß der Linken, dass unter den momentanen Stimmverhältnissen der 'Mindestlohnbefürworter' doch ein entsprechender Gesetzesentwurf verabschiedet werden könnte. 'Verantworten' wollen das aber SPD und wohl auch die Grünen nicht.
      Es geht ja nicht mehr um Inhalte, um das Umsetzen von Positionen mit denen diese Parteien Wahlkampf machen.

      Es geht offensichtlich nur um Stimmenfang. Und diese SPD, die mit sozialer Gerechtigkeit wirbt, vorgibt einen Mindestlohn für nötig und sozial gerecht zu halten, lässt diese Chance zur Verteilungsgerechtigkeit (es wäre auch nur der erste Schritt) aus, weil der Vorschlag von den Linken kommt.

      Aller Vorrausicht, wird diese SPD aber dann 'Regierungsverantwortung' übernehmen.

      Einfach nur noch peinlich, die Performance der SPD. Steinmaier wurde mit 91% zum Fraktionsvorsitzenden gewählt. Geronnene Erkenntnisresistenz.

      Nur noch wenige nehmen der SPD ab, WIRKLICH für soziale Gerechtigkeit zu stehen. Und dann gefallen sich die >Genossen< noch dabei, dem Symtomträger für die Entsozialdemokratisierung, die LINKE abzulehnen.

      Meiner Meinung nach hat die SPD noch viel zu gut abgeschnitten. Ich denke, die kommenden Wochen werden dies zeigen.

      Liebe Grüße
      (auch an W. Buck)
      Dude

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  3. hätte die SPD könner in ihren reihen, wäre die situation für sie günstig: mit dem permanenten drohpotential "rot-rot-grün" könnte man von Merkel sicher sehr viele zugeständnisse erzwingen.
    wenn es dann noch gelänge, diese erfolge auch nach außen für sich zu verbuchen, könnte ein schritt in richtung verbesserung getan werden.

    jetzt mit Grünen und Linken den mindestlohn durchzusetzen würde der union gleich mal ihre eigentliche machtlosigkeit demonstrieren. wenn dann in der wirtschaft trotzdem nicht die lichter ausgehen, würden die menschen vielleicht auch ihre angst vor anderen sozial gerechten veränderungen abbauen.

    aber leider scheiter es schon an der ersten bedingung: die SPD bräuchte könner!

    lg
    don

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  4. Ein Heuchler (hier auf diesem Blog):
    "Dass unter diesen Machtverhältnissen eine Rot-Rot-Grüne Koalition (die eine Mehrheit hätte) nicht einmal in Betracht gezogen wird, spricht Bände über die bundesdeutsche Parteienlandschaft."

    Derselbige woanders:
    "Es gibt keine linke Mehrheit, denn die SPD und die GRÜNEN sind nicht links. Genau so wenig, wie die BILD-Zeitung überparteilich ist."

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  5. Hahaha good mornig Theutschland , Ich sehe eine GroKo wie schon orakelt und ansonsten ist die Zusammensetzung eh egal das Ziel ist bei allen das selbe ..blablabla eine Mehrheit für die LINKE wäre eine fette Ohrfeige gewesen ..war aber eh Unwahrscheinlich , Leiharbeit Lebensarmut und Rentenklau sind und bleiben geil solange nicht selbst betroffen . Aufklärung tut nicht Not sondern ist für'n Arsch ..... viel Spaß Pfostenmichel mit "deiner" besten Regierung aller Zeiten ..

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  6. mal was OT...

    wie geht's eigtl mit Klaus Baum weiter, jmd was gehört?

    ungewöhnlich lange inaktiv

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    1. @Garfield
      Dasselbe habe ich mich auch schon gefragt. Ich mache mir langsam Sorgen. Er hatte für gewöhnlich mehrere Artikel pro Tag gepostet.
      Bezüglich der Sperrung vom Duderich beim Feynsinn hast Du weiter unten - wie so oft - einen brillanten Kommentar abgegeben!

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  7. Duderich, Du kannst einem richtig leid tun, wie Du beim Feynsinn von Flatter öffentlich abgewatscht und mit Rauswurf bedroht worden bist.
    Merke:
    a) Bezeichne Kommentare von Feynsinn-Stammkommentatoren nie als Spam.
    b) Stelle nie die Autorität von Flatter in Frage. Also immer schön brav Beifall klatschen.
    c) Sätze wie “Solange lesen bis man Deiner Meinung ist, oder wie?” gehen dem Duke auf die Nüsse.

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    1. ... und das Schlimme daran, er kuscht, während sich alle Anderen ob dieser Disziplinierungsmaßnahme vornehm bis feige zurückhalten. :-(
      Anm.: Ist nur die Ausnahme, die die Regel meines nicht Kommentierens hier bestätigen. Ich bin schon wieder weg.

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    2. Auch das noch, ich kommentiere doch nicht in zensierten Foren. Bitte meinen vorhergehenden Kommentar nicht freigeben!

      Gruß

      mp

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    3. ...Flatters Gereiztheit verstehen: Das achtjährige Blog-Jubiläum und fast kein Schwein interessiert es!
      Nach 2 Tagen hat es ganze 37 Kommentare von rund einem Dutzend Kommentatoren zu diesem Jubelartikel.
      Der hatte schon mal bessere Zeiten.

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    4. @Manfred Peters:
      Tschüß und ein schönes Leben noch!

      Liebe Grüße
      Duderich

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    5. ... Karlchen, fehlen dem "Man muss" 3 Punkte.
      Man muß ... doch nicht immer die gleichen dummen Fehler begehen, deine Sockenpuppen waren auch noch nie besonders einfallsreich.

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  8. Waffenstillstandsangebot: Du kannst, wenn Du willst, bei mir kommentieren und ich bei Dir. Ich werde mich mit Provokationen möglichst zurückhalten...

    Ist das ein Angebot?
    Du willst doch nicht nur Abnickkommentatoren wie bei Flatter?

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    1. Deine Kommentare bei mir sind ausdrücklich unerwünscht - aber ich werde sie nach Prüfung freischalten. Denn ich will auch Andersdenkende zu Wort kommen lassen. Selbst wenn sie, wie bei Dir, meist ohne jegliche Argumentation daherkommen und nur provokanten Charakters sind.

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  9. halten wir mal fest: da sagt Duderich nur in seinen Worten, was DIE Definition von "links" schlechthin, und auch bei Feynsinn öfter's mal Thema ist: Soziale Gerechtigkeit.

    aber kaum getippt, kommt jmd an & verdreht dir unter Zuhilfenahme "kreativen" Zitierens die Worte im Mund - du hast nicht mal was von "Umverteilung von unten nach oben" geschrieben, sondern bloß die Umkehr vom Gegenteil gefordert - und dichtet dir an, du wärst auf jeden neidisch, der für die gleiche Arbeit mehr Kohle kriegt...

    dein _wirklicher_ Fehler liegt aber vermutlich hier ("pöse SPD, Grüne... GUTE PdL") :
    du hast Bezug auf Parlamentarismus genommen & damit den Eindruck erweckt, du könntest dir davon vllt doch ein Stück mehr erwarten, als vom revolutionären Akt des Nicht-Wählens...

    damit hast du dich natürlich als Depp geoutet - denn die Durchblicker bei Feynsinn haben schon länger kapiert*: Wähler stützen das System & Demokratie ist eine Farce. Wer's gecheckt hat, zeigt's den Bonzen - durch Nicht-Wahl!! Wer dagegen immer noch nicht - sogar nach dem freundlichen Hinweis "nochmal lesen"! - verdient eh keinen Respekt... und dann hast du obendrein noch die Nerven, gg deine verdiente Schelte durch Salva aufzubegehren!
    (eine besondere Heuchelei wäre natürlich, diese Farce privat selbst zu leben - sich stattdessen wie ein Despot aufzuführen, von Flatter also nur konsequent)

    mach dir nix draus Duderich.
    mittlerweile würd ich mir eher Sorgen machen, wenn ich in dieser Selbstbestätigungs-Gruppe kommentieren & nicht gesperrt würde...

    *) ne gewisse Ironie in dem Post hatte übrigens der Verweis auf den "Nicht-Wahl bereiten" Burks, der zur selben Zeit geschrieben hat "Gar nicht zu wählen kommt nicht in Frage..."

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    1. Hallo Garfield!
      Vielen Dank für Deinen Beistand.
      Eigentlich aber bin ich einfach nur belustigt. Die Relevanz, dass mich Flatter sperrt sehe ich nicht.
      Flatter ist ein Blogger - ich bin ein Blogger.
      Flatter sperrt - ich sperre.
      Flatter ist nicht wichtig - und ich schon gar nicht.
      Meine Internetpräsenz ist nur die Formulierung meiner Gedanken.
      Meine Gedanken kann man gut und auch blöde finden.
      Meine Gedanken kann man zulassen und auch sperren.

      Letztendlich ist es (mir zumindest) scheißegal.
      Ich kann gut damit leben, dass mich nicht jeder toll findet.

      Ist es wirklich wichtig was Flatter denkt?
      Ist es wirklich wichtig was ich denke?

      Eben!

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    2. @garfield:
      Halten wir mal fest, dass
      1. beim feynsinn als Definitionen von links die Nichtdiskriminierung (grob gesagt) und die Soziale Gleichheit, und nicht Soziale Gerechtigkeit genannt wurden.
      und 2. Du Dich unwillig zeigst, sowohl diesen Unterschied zu kapieren, als auch das Posting von Salvador Arachnor, und auch die von ihm verlinkte Kritik am Gothaer Programm.
      Weiterhin verleumdest Du, dass beim feynsinn Diskutanten persönlich fertig gemacht würden, obwohl dort immer wieder die klare Ansage gemacht wurde, dass die Diskussion ausschließlich in der Sache zu erfolgen hat, und es dabei auch ruppig zugehen darf und soll.
      Offensichtlich kannst Du es nicht verkraften, wenn Dir jemand in der Sache widerspricht, und weichst dann auf die persönliche Ebene aus, und diskutierst nicht mehr mit demjenigen sondern machst Dich hinter seinem Rücken über seine Meinung lustig und redest schlecht über ihn.

      Dass der Duderich sich von diesen Intrigen hat beeinflussen lassen, und mittlerweile mit der Haltung "flatter ist der Böse" auf feynsinn postet (imho, anders kann ich mir seine Gereiztheit nicht erklären), ist traurig. Ich finde den besagten Kommentar von Salvador Arachnor sehr bedenkenswert und habe den verlinkten Text mit Genuss gelesen.
      Dabei darf man sich eben gerade nicht persönlich angegriffen, bzw. beleidigt fühlen, sonst wird die Diskussion ja nur abgewürgt. Bei einer nutzbringenden Diskussion müssen die Fetzen fliegen (dürfen).

      Außerdem ist da noch die Frage danach, was man überhaupt auf einer Diskussionsplattform will, wenn man nur seine Meinung ablassen will, der aber auf gar keinen Fall widersprochen, geschweige denn, dass diese widerlegt werden darf, und die man auf gar keinen Fall ändern will?

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    3. «1. beim feynsinn als Definitionen von links die Nichtdiskriminierung (grob gesagt) und die Soziale Gleichheit, und nicht Soziale Gerechtigkeit genannt wurden.
      und 2. Du Dich unwillig zeigst, sowohl diesen Unterschied zu kapieren...»


      soziale "Gleicheit" & "Gerechtigkeit", ein riesen Unterschied...
      Wenn man aber schon ganz genau sein will:
      "Gleichheit" bedeutet noch lange nicht "Gerechtigkeit" - die kann u.U. sogar auf's genaue Gegenteil hinauslaufen.
      Deshalb leg -zumindest ich persönlich- mehr Wert auf Letztere, aber gut...

      «...als auch das Posting von Salvador Arachnor, und auch die von ihm verlinkte Kritik am Gothaer Programm.»

      ich schreibe daß Salavdors Post mit dem von Duderich eher *wenig* zu tun hatte & ihm was in den Mund legte, daß er nie sagte - und du kommst hier mit dem Gothaer Programm... verarsch jemand anders.

      «die klare Ansage gemacht wurde, dass die Diskussion ausschließlich in der Sache zu erfolgen hat, und es dabei auch ruppig zugehen darf und soll.»

      ach, galt das auch für Duderich?

      btw, wie genau stellst du dir "in der Sache ruppig werden" eigtl genau vor? Könntest du dafür mal ein _konkretes_ Bsp geben?
      Wieviel Sachlichkeit muß ein Post denn genau enthalten, bis man den verbalen Ellenbogen benutzen darf? Und ab wieviel "Ruppigkeit" ist es nicht mehr sachlich, sondern persönlich?

      "klar" ist daran gar nichts. Solche "Ansagen" sind perfekt dazu geeignet, sie auszulegen wie man grad lustig ist.

      «Offensichtlich kannst Du es nicht verkraften, wenn Dir jemand in der Sache widerspricht, und weichst dann auf die persönliche Ebene aus...»

      falls du da auf meine "Diskussion" mit Flatter anspielst - da bin ich sehr lange sachlich geblieben, bis Flatter persönlich wurde...
      aber "CSU-Troll, dem nichts in den Schädel geht" entspricht deiner Definition nach vermutlich auch nur "sachlicher Ruppigkeit".

      «...und diskutierst nicht mehr mit demjenigen»

      wie du eigtl mitgekriegt haben solltest, hat Flatter angekündigt, meinen nächsten Post dort zu sperren. Ich kann das also nur als schlechten Witz auffassen.

      «Dass der Duderich sich von diesen Intrigen hat beeinflussen lassen, und mittlerweile mit der Haltung "flatter ist der Böse" auf feynsinn postet (imho, anders kann ich mir seine Gereiztheit nicht erklären), ist traurig.»

      mein einziger Kommentar dazu kam erst, als die ganze Sache schon gelaufen war - aber meine Intrigen sind schuld... klar.
      aber seine Gereiztheit ist natürlich auch absolut unverständlich - wo er doch nur in eine Ecke geschoben wurde, um seine Rechtfertigung dann mit der Aufforderung "nochmal zu lesen" quittiert zu kriegen...

      «Dabei darf man sich eben gerade nicht persönlich angegriffen, bzw. beleidigt fühlen»

      wie dort ja vorbildlich vorgelebt wird.

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