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Dienstag, 18. Februar 2014

Was soll ich noch kommentieren, was sich nicht selbst genug kommentiert?

Abteilung: Sinnkrise

Mein letzter Beitrag befasste sich mit Lanz.
Lanz?
Das Thema ist längst durch.
Es schwang viel mit, bei diesem Thema. Die Kritik an der Zwangsfinanzierung des Öffentlich-Rechtlichen, zum Beispiel.

Aber, das war gestern. Vielmehr, ist schon zwei Wochen her.
Hat keine Relevanz mehr.
Heute ist Regierungskrise und morgen veröffentlicht ein Fußballspieler, dass er gerne heimlich rosa Schlüpfer trägt.

Viele mediale Säue werden durch's Dorf gejagt. Keine dieser Säue hinterfragt wirklich die Vernunft des bestehenden Systems. Oder quickt nachhaltig.

Was soll ich noch kommentieren, was sich nicht selbst genug kommentiert?
Ob Schwarzer, Lanz, Gabriel und wie sie alle heißen:

Das absurde Theater wird täglich weitergespielt.

Die relevante Mehrheit der Bevölkerung trägt das mit, was geschieht:
In Deutschland selbst, in Europa und der restlichen Welt.
Stolz bin ich nicht darauf, was da in meinem Namen verkündet wird.

Es gibt so viel zu kommentieren - als Blogger.

Aber lenkt die Auseinandersetzung damit nicht davon ab, dass wir letztendlich alle verarscht werden, oder dokumentiert sie es?

Fragen, die ich zur Zeit nicht beantworten kann.

Ich hinterfrage mich.



Kommentare:

  1. Guten Tag Duderich!

    Ich finde auch, dass es wenig Sinn macht jeder Sau, die wieder mal durch's Dorf getrieben wird, hinterher zu rennen. Es könnte ja sein, dass man sich selbst damit lächerlich macht.

    Für mich macht es keinen Sinn, auf die medialen Aufreger und Skandale aufzuspringen.
    Letztendlich kommt für mich dabei nur poublikumsgerechte Unterhaltung heraus, tauglich für's Durchkauen in Talkshows, solange bis keiner mehr weiss, was das eigentliche Thema war.

    Ob wir damit verarscht werden? Ich habe eher den Eindruck, dass das, was Du Theater nennst, keinem Plan folgt, sondern eher dem Selbstverständnis demokratischer Akteure. Als Beweis dafür, dass wir in einer Demokratie leben.

    Ich habe ohnehin den Eindruck, dass die sog. Demokratie nur eine grosse Spielwiese für die Nutzbarmachung privater Interessen ist. Wer dort mitspielen will, muss entweder über Geld verfügen, sich in der Politik andienen oder ein ausgereiftes Mass an betrügerischen Können aufweisen.

    Für den Rest gibt es Fernsehen zum Abfrusten und die Genugtuung wie schlecht die Menschen sein können und nach durchschlafener Nacht stehen wir pünktlich bei der Lohnarbeit an, diskutieren vielleicht noch mit Kollegen und schalten abends wieder die Glotze an.

    Letzteres güldet für mich nicht mehr! Ich habe darauf keinen Bock und bin morgens beim Kaffee immer genervt, wenn mir meine Beste wieder die Scheusslichkeiten des vergangenen Fernsehabends vorträgt.

    Hinterfrage Dich weiter. Es gibt ja noch besseres im Leben!
    Ein gutes Buch lesen, Essen mit Freunden, schöne Frauen anschauen usw.. Wer sagt einem eigentlich, dass Mensch sich ewig mit Schei...
    beschäftigen muss.

    Gruss Troptard.

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    1. Willkommen im Club meiner Brüder im Geiste.
      Deine Zeilen hätten vom Inhalt meine sein können.
      So lese ich die.

      Dann mal nen fetten Gruß zurück!

      :-)

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    2. Tja, da haben wir uns im Geiste mal getroffen. Die entscheidenden Vorgaben hast Du dazu geliefert und ich habe da nicht widerstehen können Dich zu wiederholen, weil ich es selbst so empfinde!

      Darauf einen fetten Gruss an Dich zurück!

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    3. Komm! Gib mir ein :-) !

      Nur ein Scherz.

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  2. Geht es eigentlich nur mit so oder habt ihr auch den Eindruck, dass der ganze Edathy-Skandal zeitlich sehr günstig kommt, um die Genmais-Debatte zu überschatten, bis alles in trockenen Tüchern ist? Kinderpornografie ist ja der Deutschen liebstes Stammtischthema, damit kann man immer paar Wochen die Schlagzeilen dominieren und alles andere unbemerkt durchwinken.

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    1. Was wir nicht wissen sollen, dass sollen wir auch nicht wissen dürfen.
      Das wird hinter "verschlossenen Türen ", wenn Du so willst unter Ausschluss der Öffentlichkeit, wenn möglich, durchgepeitscht. Der souveräne Staatsbürger stört da nur.
      Souverän ist er nur dann, wenn er wählen darf und das richtige Ergebnis abliefert.
      Ansonsten ist er das Volk mit seiner ihm unterstellten innewohnenden Dummheit und Unkenntnis. Aber auch das Völkische lässt sich nutzbar machen, wenn das Erwünschte dabei rauskommt.

      Dafür gibt es die bürgerlichen Medien, Gewissensbearbeiter und Moralprediger.

      Die entscheiden letztendlich darüber, was wir unserem Denken zumuten sollen, wenn es nicht so ganz schritthalten will wie erwünscht.

      Kinderpornografie, der schwule Bekenntnis des Fussballspielers,
      die Vergewaltigung indischer Frauen, Männer die zu Huren gehen, ob der Politiker eine heimliche Freundin hat, sein Amt für die persönliche Bereicherung nutzt usw., wir dürfen in die Abgründe der menschlichen Existenz schauen.

      Vielleicht dient das alles nur dazu uns zu vergleichen, uns als Gutmenschen zu fühlen und dabei zu übersehen, dass das alles der normale Betrieb ist und wir selbst nur arme Würstchen , die nichts zu entscheiden haben, über deren Zukunft andere entscheiden.










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  3. Kopf hoch Dude, mir geht es oft auch so....

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