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Donnerstag, 29. Mai 2014

An alle ehemaligen DDR-Bürger

Abteilung: Willkommen im System

Ihr skandiertet damals: 'Wir sind das Volk!'
Ihr habt damit ein System zum einstürzen gebracht. Glückwunsch!
Ihr begehrtet auf, ihr habt euch solidarisiert und seid für die Freiheit auf die Straße gegangen.

Nun seid ihr angekommen, in unserem System. Endlich der freie Zugang zu Waren - keine Schlangen mehr, vor leeren Regalen.
Man kann sich nun alles kaufen - wenn man es sich leisten kann.
Man kann nun überall hinreisen - wenn man es sich leisten kann.

Keine Stasi mehr, nur noch NSA und Co.

Sicher, wir Wessis haben kein revolutionäres Potential. Kaufen Fahrkarten, wenn wir am Bahnsteig demonstrieren wollen.

Aber ihr, die ihr erfolgreich gegen ein unterdrückendes System auf die Straßen gegangen seid:
Seid ihr jetzt zufrieden, angekommen und glücklich - seid ihr jetzt 'das Volk'?

Befriedet es Euch genug, wenn ihr die frei wählen könnt, die Euch weiterhin knechten?

Reicht es Levis zu tragen und Bananen zu kauen, damit Ihr Euch jetzt als 'Volk' fühlt?

Wo seid ihr ehemaligen Ossis? Wir (ehemaligen Wessis) brauchen Euer revolutionäres Potential!

Alles kaufen können (Bedürfnisse), aber sich nichts leisten können (Bedarf).
Ist das Eure Freiheit, für die ihr auf die Straßen gegangen seid?

Durch die Maueröffnung ist nichts zusammengewachsen.
Ihr, die auf die Straßen gegangen seid, für die Freiheit und die Demokratie, wurdet lediglich von einem anderen Ausbeutungssystem assimiliert.


Weder 'Wessis' noch 'Ossis' gehen heute auf die Straßen um ihre Macht als Souverän einzufordern.

Ihr habt uns gezeigt, wie es geht, aber wir haben nichts gelernt.

Ihr Ossis habt gesiegt und versagt.
Wir Wessis haben gesiegt und versagt.

In so fern sind wir dann wohl zusammengewachsen...

Wir sind das 'Volk'; dass ich nicht lache!
Und wir leben in einer Demokratie, in der das Allgemeinwohl politisch umgesetzt wird.
Jede Stimme zählt gleich, egal ob Hartz-IV-Empfänger oder Milliardär.
Niemand glaubt das, aber jeder lebt das, legitimiert das.

Letztendlich sind wir Schafe, die höchstens ein 'Mäh!' ausstoßen, wenn wir unzufrieden sind und uns betrogen fühlen..

Vielleicht sind wir sogar 'das Volk'.
Aber wir sind sicherlich nicht ein Kollektiv von kritisch hinterfragenden Menschen, die gegen Missstände aufbegehren.

Kommentare:

  1. Hallo Duderich!
    Was ist in Dich gefahren? Dazu später vielleicht mehr.

    Ich muss jetzt einkaufen fahren! Heute ist Feiertag und auch an diesem Tag muss ich noch meine Pflicht als Konsument erfüllen, wenn man mich schon so freundlich dazu auffordert.

    Was gibt es heute eigentlich zu feiern? Ach ja! Alle Geschäfte haben auch an diesem Tag für mich geöffnet! Ein Dankeschön dafür!

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    1. "Was ist in Dich gefahren?"

      Nichts. Bin angepisst wie immer. Alles, wie gehabt.

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  2. Hallo Duderich!
    Habe für 9,43 Euro eingekauft, die ich morgen nicht mehr ausgeben kann.

    Nun zum Thema Deines Artikels!
    Du hast da ein sehr sensibles Thema auf's Tablett gebracht, zu dem ich versuche nicht zu sehr in's Detail zu gehen.

    Ich halte diesen ständigen Bezug auf eine stattgefundene Revolution unserer "Brüder und Schwestern" selbst für eine politische gewollte Überhöhung der tatsächlichen Ereignisse und unter Ausblendung der damals stattfindenden Ereignisse, des Zusammenbruchs des "Real existierenden Sozialismus."

    Eine Revolution sieht für mich anders aus.
    Wenn unsere jetziger Präsident so gerne von der "gewonnen Freiheit" spricht, so dreht er damit, zumindest die Motive ins Gegenteil um.

    Er sagt damit: "Eure Wünsche nach einem sicheren Arbeitsplatz, nach einem gesicherten Einkommen und nach Konsum , sind zwar Bedürfnisse, aber wenn diese nicht erfüllt werden, dann orientiert Euch doch bitte an Euren eigenen Ansprüchen. Ihr wolltet die Freiheit und die habt ihr jetzt."

    Die anderen Versprechen waren nicht so ganz ernst gemeint.

    Zum Abschluss! Die westdeutsche Linke muss sich nicht hinter dem angeblichen revolutionären Potential der ostdeutschen Linken verstecken.

    Und da habe ich sogar ein ungutes Gefühl, weil ich vermute ,dass dort eine grössere Affinität zur Volksgemeinschaft besteht.

    Diese Verwechselung von Kollektiv und Individium.

    Der "olle" Marx, wenn er die Entwicklung des Menschen "Jeder nach seinen Fähigkeiten und Möglichkeiten" gemeint hat, so hat er sicher nicht das Kollektiv im Sinn gehabt, welches sich nicht in der Befreiung der Arbeit verwirklicht, sondern in der Befreiung von der Arbeit.

    Konkreter ausgedrückt: Es reicht einfach nicht aus , das Privateigentum einfach abzuschütteln, um dann die Lohnarbeit unter sozialistischen Vorzeichen weiterzuführen.

    Und in diesem Punkt scheint in unseren Köpfen noch keine Weiterentwicklung stattgefunden zu haben. Weder in Ost noch West!

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    1. Zustimmung!
      Weiterentwickelt haben wir uns wahrlich nicht. Wir funktionieren immer noch prächtig.
      Lohnarbeit - egal unter welchen systemischen Vorzeichen - ist und bleibt ein notwendiges Übel um die eigene Existenz zu finanzieren - und einer staatlichen Verfolgungsbetreuung zu entgehen.
      Die Eigentumsfrage sollte aber schon gestellt und diskutiert werden. Denn sie zementiert bestehende Machtverhältnisse und führt sie durch Vererbung in die Zukunft.
      Ein Blick rechts auf die Vermögens- und Schuldenuhr ist in diesem Zusammenhang sehr aufschlussreich.

      Grüße, Dude

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  3. Hallo Dude,

    ich als ehemalige Ossi, muss dich nun doch mal etwas korrigieren. Die Ossis, die als erste auf die Straße gegangen sind, die quasi die friedliche Revolution eingeleitet haben, hatten nie das Ziel, irgendeine Grenze einzureißen, geschweige sich mit dem kapitalistischen Westen zu vereinen. Der Westen hat damals für uns keinerlei Rolle gespielt. Er war nicht mal Vorbild. Wir waren auf die Straße gegangen, um das bestehende "sozialistische" System im Sinne von Marx zu reformieren (freie Wahlen, Meinungsfreiheit, echte Demokratie...). Für uns war der Kapitalismus wie er uns später überrollt hat ein absoluter Rückschritt und nie gewollt. Es verletzt mich auch, wenn wir, die wir als erste auf die Straße gegangen sind, jetzt vorgeworfen bekommen, dass wir es wegen der bunten Konsumwelt gemacht haben. Diese friedliche Revolution ist zu irgendeinen Zeitpunkt gekippt. Wir haben es daran gemerkt, dass die feige Masse, die sich plötzlich zu uns gesellte, schrie "Wir sind ein Volk". Da ahnten wir, die Sache wird schief gehen. Als Schabowski damals die Grenzen öffnete, haben wir diesen Akt als Konterrevolution gewertet. Und glaub mir, keiner voln uns ersten hat an diesem Tag gejubelt.

    Gruß Ruby

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    1. Hallo Ruby,

      ich wollte keine überwunden gewähnte Gräben aufmachen. Dies ist keine Schrift gegen 'Ossis', eher im Gegenteil.
      Ich bewundere Euch, für den unblutigen Sieg, den ihr durch breite Solidarität errungen habt. Und es tut mir auch ehrlich Leid, dass ihr betrogen wurdet und in der Traufe gelandet seid.
      Dass der obige Text an 'Ossis' gerichtet ist, ist lediglich ein Stilmittel. Die 'Ossis' als Metapher für Widerstand und Umsturz gegen ein unterdrückendes System.
      Wir haben Euch einverleibt, als hätten wir einen Krieg gewonnen. Euer Triumph wurde als Triumph des Kapitalismus umgedeutet.
      Ein Herr Gauck und eine Frau Merkel sind wunderbar in diesem System angekommen. Beide übertreffen sich ein System der Unterdrückung schön zu reden - mit wohlfeilen Worten.
      Viele aber, wie Du (denk ich mal) überwandten eine Form der Unterdrückung um in einer anderen Form der Unterdrückung zu landen.
      Diese, unsere Form der Unterdrückung braucht keine Mauern. Diese Form teilt und herrscht. Gibt den Vermögenden und nimmt den Abgehängten. Ja, verfolgt und drangsaliert die Verlierer (Hartz IV-Empfänger) auch noch.
      Leider gab es den real existierenden Sozialismus bislang nicht.
      Den real existierenden Kapitalismus dagegen sieht man jeden Tag.

      Gruß zurück
      Dude

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    2. "Wir sind EIN Volk" anstatt "Wir sind DAS Volk" schrien tausende gezielt per Bus in die DDR gekarrte CDU-Senioren und ihr ward zu unerfahren oder zu naiv, diese Manipulation aus der BRD zu durchschauen.
      Menschenmassen sind leider relativ leicht zu beeinflussen.
      Dumm gelaufen!!!
      Was spricht eigentlich dagegen so eine Show mit dem Titel: WIR SIND DAS VOLK jetzt nochmal zu starten - aber dann richtig?

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    3. Lieber Dude,

      "Ich bewundere Euch, für den unblutigen Sieg, den ihr durch breite Solidarität errungen habt."

      In diesem Satz steckt so viel Falsches in meinen Augen.

      Es war kein Sieg für uns - wir hatten andere Ziel.

      Das mit der Solidarität verstehe ich auch nicht, von wem denn und womit? Meinst du vielleicht die begeisterten westdeutschen Massen, die uns mit Bananen in ihre Diktatur aufgenommen haben?

      Viele von denen, die sich uns bei den Montagsdemos damals angeschlossen haben, sind heute die großen Verlierer und begreifen erst jetzt, was wir damals für eine Chance hatten, wenn wir nicht....."Wir sind ein Volk" gefordert hätten.

      Liebe Grüße Ruby

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    4. @Anonym

      ""Wir sind EIN Volk" anstatt "Wir sind DAS Volk" schrien tausende gezielt per Bus in die DDR gekarrte CDU-Senioren "


      "Was spricht eigentlich dagegen so eine Show mit dem Titel: WIR SIND DAS VOLK jetzt nochmal zu starten - aber dann richtig?"

      Weißt du, wie es richtig geht?
      Hast du Belege?

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    5. @Ruby:
      Ich muss eingestehen, dass wohl einen (kolossalem) Irrtum aussaß. Ich dachte, es wurde skandiert: 'Wir sind das Volk!' von wegen, wir als Volk bestimmen wo es langgeht.
      Stattdessen, 'Wir sind EIN Volk' zielt ja auf die Verschmelzung mit der BRD. Dass dann Gesamtdeutschland unter der Herrschaft der BRD geführt wird hätte man sich natürlich denken können.

      Entschuldige bitte meinen Irrtum.

      Liebe Grüße
      Dude

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    6. Selbstverständlich wurde am Anfang skandiert Wir sind DAS Volk.
      Erst im weiteren Verlauf wurde daraus EIN Volk. Und genau ab dem Zeitpunkt war klar, dass es um die Vereinigung gehen sollte, nicht mehr um die Gestaltung eines demokratischen Sozialismus, wie anfangs angedacht. Ich erinnere in dem Zusammenhang an die Alexander-Platz-Demonstration am 4. November 1989
      http://de.wikipedia.org/wiki/Alexanderplatz-Demonstration
      Zu dem Zeitpunkt glaubten wir noch daran, unser eigenes Land, die DDR, reformieren zu können.
      Du hast dich also keinesfalls geirrt.
      Alles andere hat Ruby schon gesagt.
      Grüße!

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    7. " Wir sind das Volk" war die Anfangsparole und war genauso gedacht, wie du es geschrieben hast. Die Wenigen, die anfangs auf der Straße waren, hatten sich diesen Slogan zu eigen gemacht.

      Dann kamen immer mehr Menschen zu den Demos, sicher auch mit Hilfe der Westmedien, die aufklärte und irgendwann auch die Meinung wahrscheinlich umdrehte. Die Menschen, die sich zu uns gesellten als es nicht mehr gefährlich war, veränderten unseren Slogan auf "Wir sind ein Volk" . Der zielte eindeutig auf die Wiedervereinigung und die breite Masse wollte dann auch Bananen und die bunte Konsumentenwelt.Viele von ihnen haben es schon längst bereut.

      Gruß Ruby

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  4. Man kann von dieser Gruppe halten, was man will und möglicherweise ist es unpassend aber trotzdem,... ich kann nicht anders...

    https://www.youtube.com/watch?v=wfbxBIkjUyc

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    1. Danke für den Tipp, kannte das Lied noch nicht. Nur mit der 2. Strophe, falls ich sie richtig verstanden habe, gehe ich nicht mit - aber das ist ein anderes Thema.

      Gruß Ruby
      PS: Hast du auch einen Namen?

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  5. Hab ich Ruby und... ich bin nicht Anonym vom 30. Mai 2014 01:24 !
    Da die Band "rechts" verortet wird erschien es es mir sinniger Anonym zu "kommentieren". Für mich, einen von der Grundstruktur her eher "links" angesiedelten Menschen, spielt diese Schubladensortiererei mitlerweile allerdings nur noch eine seeehr untergeordnete Rolle. Humane und auch inhumane gibt es auf beiden Seiten. So bleibt für mich an den Wurzeln nur die Frage, ... ist etwas, eine Idee, Aussage oder ein Mensch, human (im Sinne des Guten!) oder inhuman. Z.B. wäre der Dude nun eher konservativ ausgerichtet aber der grundsätzlich gute humane Kern vorhanden,... ich würde hier trotzdem lesen, weil dieser Kern für mich oberste Priorität hat. Ich hoffe, dass ich mich verständlich machen konnte und in diesem Sinne,... einen noch,...

    https://www.youtube.com/watch?v=SNIpVZFf1J4

    Auch das hat bei mir oberste Priorität. ;-)

    Mit Grüßen
    Thinkcool

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    1. Also, wo machen wir dann noch den Unterschied zwischen links und rechts aus, wenn das dann alles nur in Schubladensortiererei endet?

      Ich persönlich ziehe da die Trennlinie sehr scharf. Wenn es Überschneidungen zwischen rechts und links gibt, dann für mich in dem einem wesentlichen Punkt nicht. Und diese Trennlinie lässt sich leicht ausmachen.
      Diese verläuft dort, wo das Wohl der Nation vor dem Wohl des Individiums gestellt wird.

      Das lässt sich auch gut am rechtsextremen Front National verfolgen, an seinen Parolen, die er zunächst sehr geschickt versucht hat zu verstecken.

      Gut da gab es ein paar Ausrutscher. Da wurde das Bild einer farbigen Politikerin aus dem Kabinet Hollande mit dem Bild eines Affen veröffentlicht mit dem Untertitel "Zurück in den Dschungel mit Dir."

      Jetzt nach dem Wahlsieg bei den Europawahlen wird man deutlicher: Frankreich den Franzosen, Franzosen kaufen französische Waren, die Grenzen dicht machen für Immigranten, das Schengenabkommrn neu verhandeln usw.. Die Grande Nation muss wieder auferstehen!

      Wenn eine Linke sich national orientiert, dann ist sie für mich keine Linke mehr, sondern sie begibt sich in diesen Sumpf der Volksgemeinschaftsideologie.

      "Wir sind ein Volk" ist dann der adäquate Ausdruck für das, was Willy Brandt in einem Satz zum Ausdruck gebracht hat: " Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört.

      Solche und andere Befindlichkeiten sind es übrigens, die mich dazu veranlasst haben, nicht mit Linken in einen Topf geworfen zu werden.

      Weil, in der allgemeinen Wahrnehmung, eine Differenz zu rechts nicht mehr wahrgenommen wird. Positive Ausnahmen gibt es heureusement dennoch.

      Heutzutage ist es einfacher sich mit Wertkonservativen zu verständigen, Entschuldigung Duderich dass ich Dich da in meine Schublade packe, ist aber als Kompliment gedacht, als mit Linken die Klingen zu tauschen.

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    2. Es muss heissen: die Klingen zu kreuzen und nicht zu tauschen.
      Na ja! Bin eben auch nur ein Mensch, der in seinem Hinterstübchen nicht der Tauschgesellschaft entrinnen kann.

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  6. @Der Duderich30. Mai 2014 00:57

    "Viele aber, wie Du (denk ich mal) überwandten eine Form der Unterdrückung um in einer anderen Form der Unterdrückung zu landen.
    Diese, unsere Form der Unterdrückung braucht keine Mauern. Diese Form teilt und herrscht. Gibt den Vermögenden und nimmt den Abgehängten. Ja, verfolgt und drangsaliert die Verlierer (Hartz IV-Empfänger) auch noch."

    Eine der Aussagen - was ich genauso sehe - wegen der ich den Link zu "Worte der Freiheit" einfügte. That's it!

    Mit Grüßen
    Thinkcool

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  7. "Wir sind das Volk" ereinnert mich sehr an den SPD-Wahl-Slogan "Auf das Wir kommt es an. Diese Redwendungen wurden von der radikalen Linken damals zweifelsfrei als rassistisch definiert, denn wo es ein WIR gibt, gibt es auch ein IHR, als Ausgegrenzte. Und damit waren Asylsuchende, Flüchtlinge, Nichtdeutsche gemeint (Ergebnis: Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda usw.). Was hier mainstreamhaft als "friedliche Revolution" verbrämt wird, war nur der Tatsache geschuldet, dass die Panzer (anders als z. B. aktuell in der Ukraine) in den Kasernen blieben.

    Ich werde meine Auffassung über die "Einheit" mal in einer Anekdote darlegen: Treffen sich ein Ossi und ein Wessi. Sagt der Ossi: "Wir sind EIN Volk!" Sagt der Wessi: "Wir auch!"

    Alles klar?

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    1. Solche Aussagen von vermeintlich Linken führen unter anderem dazu, dass die Bewegung zur Befreiung der Unterdrückten niemals größer wird. Aus ihr spricht Arroganz, Klugscheißerei und korinthenkakirische Spießigkeit.

      Es ist nicht das erste Mal, dass ich von solchen Reaktionen derart angewiedert bin.
      Ich habe wirklich keine Ahnung, wie wir mit solchen besserwisserischen Kommentaren, andere, die auf der Suche nach Gleichgesinnten sind, gewinnen wollen.

      DIE WELT GEHT UNTER UND DIE LINKEN SIND IMMER NOCH MIT ANALYSEN BESCHÄFTIGT anstatt sich darum zu kümmern, die Menschen für ihre Ideen zu begeistern. Man kann sich auch totanalysieren.

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  8. Geht das jetzt wieder mit den Beleidigungen los, weil inhaltliche Argumente fehlen?

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    1. @Altautonomer:
      Wer von Euch beiden mehr inhaltliche Argumente hat, darüber könnte ich mit Dir hier trefflich streiten. Wozu mir aber absolut das Interesse fehlt.

      Dass Du aber innerhalb der sog. linken Szene spalterische Tendenzen aufweist, ist nicht nur Ruby aufgefallen.
      Auch mir ist das alles für meinen Geschmack zu 'Eliten-Links'...

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    2. @altautonomer

      Jetzt will ich mal kleinlich werden. Ich habe nicht dich beleidigt (Tatsachen sind außerdem keine Beleifigungen) sondern deinen Kommentar.

      Ich will trotzdem noch was zum Inhalt sagen: Als das Volk geschrien hat "Wir sind ein Volk" war die friedliche Revolution vorbei.

      Wir haben gerufen "Wir sind das Volk" als Abgrenzung zur Regierung mit ihrer Partei und nicht zu Ausländern und Flüchtlingen.

      Hätten wir deiner Meinung nach mehr Erfolg gehabt, wenn wir diese Frage vorher geklärt hätten?

      Jetzt habe ich mal eine ernsthafte Frage an dich altautonomer: Welches Ziel verfolgst du eigentlich mit deinen Kommentaren hier im Netz und welches Ziel willst du in der Zukunft erreichen und, was mich noch mehr interessiert: Wie willst du das anstellen?

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  9. Guten Tag Duderich!

    Dem Altautonomen spalterische Tendenzen vorzuwerfen und diese mit Bezug auf "Andere, denen das auch schon aufgefallen ist", halte ich für ein schwaches Argument.

    Ich hatte zu Beginn geschrieben, dass Du ein sensibles Thema auf's Tablett gebracht hast, aus dem ich mich auch gern raushalte, weil dieses Thema mehr mit Emotionen, mit Empfindlichkeiten aufgeladen ist, als mit einer nüchternen Aufarbeitung der damaligen Ereignisse.

    Deshalb hatte ich auch geschrieben, dass der Begriff der Revolution politisch gewollt überhöht wird. Und dies in eine bestimmte Richtung: Befreiuung aus dem Joch des Kommunismus. In diesem Sinne wird hier Revolution reaktionär vermittelt.

    Dann bin ich mir auch nicht sicher, auch wenn die Intentionen von einzelnen Gruppen sicher anders waren, ob die Mehrheit der DDR-Bürger mit dem skandieren "Wir sind ein Volk" nicht ganz andere Ideen in ihrem Kopf hatten als diejenigen, die in gewisser Naivität den Schuss aus Moskau nicht gehört haben wollen, Aufhebung der Nachkriegsordnung.

    Ich möchte auch noch daran erinnern, dass die europäischen Staaten keinesfalls darüber glücklich waren, mit einem wiedervereinigten Deutschland konfrontiert zu sein.

    @Ruby

    Soll die Suche nach Gleichgesinnten bedeuten, dass Differenzen nicht mehr ausgetragen werden dürfen. Woran orientiert sich das Gleichgesinnte dann bitte. Was ist das Ziel. Abschaffung von..., dass fällt rechten sowie linken Agitatoren sehr schnell ein. Aber danach ist sehr schnell die Luft raus, weils eben nur aufgeblasene Luft war.

    Analyse oder Theorie so abzuwerten, wie Du das hier vorbringst, da wird mir Angst und Bange. Gleichgesinnte werde ich immer finden, sofern ich bereit bin, mich selbst auf den kleinsten gemeinsamen Nenner reduzieren zu lassen.

    Nochmal an den Duderich:
    Da nimmst Du mal ein heisses Eisen in die Hand, und wenn sich jemand traut, dieses Eisen auch in die Hand zu nehmen, dann versuchst Du zu löschen.



    Angela Merkel und ein Gauck repräsentieren für mich genau die Persönlichkeiten,

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  10. Hallo Ruby!

    Jetzt will ich auch mal kleinlich werden!

    Ich halte es für eine ziemlich schräge Argumentation, wenn Frau Ruby sich jetzt hinstellt, sie hätte nicht die Person sondern nur den Kommentar dieser Person gemeint.

    Ich trenne mal die Person von ihren Gedanken und damit bin ich dann fein raus aus der Geschichte?

    Auch Deine Fragestellung ist für mich nicht so ganz einsichtig, weil Du damit direkt unterstellst, dass der "altautonomer" seinen Kommentar mit einer bestimmten Absicht hier eingestellt hat. Das geht dann doch schon in Richtung Verschwörungstheorie.

    Warum muss er damit ein Ziel verfolgen? Reicht es nicht aus, dass er seine persönliche Einschätzung wiedergegeben hat.

    Ob er ein Ziel damit erreichen will, ist für mich vollkommen unerheblich. Ich habe seine Auffassung zur Kenntnis genommen und darüber hinaus habe ich keine Erwartungen.

    Wenn Du persönlich zielorientiert bist, dann hast Du wohl Deine Ziele bereits im Kopf und darfst sie gerne weiterverfolgen.

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  11. Anscheinend habt Ihr beide nichts anderes auf der Festplatte, als dHK-technisch meine Person anzugreifen und zum Thema zu machen. Deshalb werde ich ab sofort hier nicht einmal mehr still mitlesen. Kindergarten.

    Beispiel: "Wo seid ihr ehemaligen Ossis? Wir (ehemaligen Wessis) brauchen Euer revolutionäres Potential!" Das ist doch ne Lachnummer oder ist das ernst gemeint?

    Bleibt weiter schön unter Euch. Habt ja schon viele hier verscheucht.

    Kontroversen unerwünscht trotz des Lippenbekenntnisses vom Blogbetreiber, offen zu sein für andere Argumente.





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  12. Duderich:" Ich möchte, dass wir uns hier austauschen und voneinander lernen.
    Hier soll es um den immanenten Gehalt von Argumenten und Visionen gehen - und nicht um einen Wettstreit, mit welcher Vehemenz sie vorgetragen werden.

    P.S.: Ich habe so viele begnadete Kommentatoren! Ich möchte von Euch lernen!
    Also, haut rein - und wenn es nicht gegen andere geht - mal so richtig schön auf die Kacke!"

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  13. @Altautonomer:
    Es ist eine persönliche Befindlichkeit, und wahrscheinlich tue ich Dir unrecht, aber ich tue mich halt schwer mit Leuten, die glauben, anderen Menschen die Welt erklären zu müssen. Du trittst nicht als Fragender auf, sondern als Wissender, der vorgibt, was zu denken ist. Und selbst wenn Du in manchen Punkten recht haben magst - die Präsentation gefällt mir nicht.
    Du bist relativ schnell dabei, beim kritisieren von anderen. Kritisiert man Dich selbst, setzt Du Dich nicht anatzweise mit DEM INHALT der Kritik auseinander, sondern spielst trotziges Kind. Und da Du mich schon mit 'Herrn Karl' verglichen hast: Dein Umgang mit Kritik erinnert mich Deinerseits an Herrn Karl.

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  14. Hallo Duderich!

    Für mich ist es schon interessant, dass eine Ruby, die hier früher mal so etwas wie Stammgast war, erst dann wieder auftaucht, wenn ein ganz bestimmtes Thema zur Diskussion steht. Aber ehrlich gesagt, zu genau diesem Thema habe ich sie hier zurück erwartet.

    Scheisse, wenn das alles so absehbar verläuft.

    Dir muss ich leider vorwerfen, dass Du nicht den Mut hast, unterschiedliche Standpunkte zu polarisieren, diese Polarisierung vielleicht auch nicht aushalten kannst.

    Sobald die Diskussion interessant wird, kommst Du mit Deinem "Löschfahrzeug" an, und versuchst etwas unter einen Hut zu bringen, was absolut nicht unter den gemeinsamen Hut passen will.

    Gruss Troptard.

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    Antworten
    1. @Troptard

      Für mich ist es schon interessant, dass eine Ruby, die hier früher mal so etwas wie Stammgast war, erst dann wieder auftaucht, "wenn ein ganz bestimmtes Thema zur Diskussion steht. Aber ehrlich gesagt, zu genau diesem Thema habe ich sie hier zurück erwartet.

      Scheisse, wenn das alles so absehbar verläuft. "

      Was bitte willst du damit sagen?

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    2. Ist das so schwer zu verstehen, dass Ruby darauf eine typische Frage stellen muss: "Was bitte willst Du damit sagen.?

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  15. Noch abschließend zu den spalterischen Tendenzen in der linken Szene, wenngleich ich mich zu rechtfertigen habe:

    Offenbar lest Ihr nur Eure eigenen Elaborate hier und z. B. nicht meine Gastautorentexte bei Klaus Baum und als Redakteur im Autorenkollektiv von duckhome. Es hat schon ein Geschmäckle, wie hier über Revolution und gesellschaftliche Veränderungen räsoniert wird, ohne eigene praktische Erfahrungen im aktiven Widerstand sozialer Bewegungen (Hamburg 1212, Occupy Ffm, Mayday Dortmund usw.). Petitionen und demokratiesimulierende Latschedmos ohne persönliches Risiko waren nun mal nie mein Ding.

    Davon konnte ich bisher bei Euch nichts lesen. Ich sage jetzt bewußt nicht "Maulhelden".

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  16. "Davon konnte ich bisher bei Euch nichts lesen. Ich sage jetzt bewußt nicht "Maulhelden"."

    Besser so!
    Könnte auf Dich zurückfallen.

    Schönes Leben noch, in Deiner engen Welt des 'wahren Linkstums'.

    Mach doch mal ne linke Wehrsportgruppe auf, lass die jungen Menschen an Deiner 'Kampferfahrung' partizipieren!

    Du selbst lamentierst doch auch nur rum!

    Deine Erfahrungen im 'aktiven Widerstand' machen Deine Meinung nicht besser, als die der Anderen.
    Und diese so oft erwähnten Erfahrungen, Deine Argumente nicht besser, als die der Anderen, der 'Salonlinken'.

    Du gibst Meinungen vor und erwartest widerspruchslos, dass diese angenommen werden.

    Wie links ist das denn?

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  17. "Du bist relativ schnell dabei, beim kritisieren von anderen."
    ich habe in meinem Kommentar niemanden hier kritisiert, sondern wurde wegen meiner sachlichen Argumentation angegriffen

    "Du trittst nicht als Fragender auf, sondern als Wissender, der vorgibt,
    was zu denken ist."
    pauschale Verunglimpfung ohne Beleg, solltest Du vielleicht mal in die Blogregeln aufnehmen, dass nur "Fragenden" hier Einlass gewährt wird

    "Du bist relativ schnell dabei, beim kritisieren von anderen. "
    noch ein Pauschalvorurteil ohne Beleg - mit keinem Wort habe ich eine andere Person kritisiert

    "die Präsentation gefällt mir nicht." oooooh Du legst hier wie eine Tischgouvernante dieNormen der Präsentation fest - interessant - leider autoritär

    Wie kommst Du denn auf das Pferd, dass ich erwarte, meine Meinungen sollten widerspruchslos adaptiert werden? Hab ich in meiner Biografie etwas übersehen?

    Du scheinst ja mächtig gereizt zu sein, dass Du jetzt in mehreren Erwidereungen so viel unbedachte pauschale Polemik abläßt. Mußt Dich aber jetzt nicht noch weiter vor Ruby spreizen. Sie findet Dich weiterhin gaaaanz toll.



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    1. Deine Ausführungen sind ein gutes Beispiel dafür, was Rabulistik meint.
      Keine Auseinandersetzung mit der Argumentation anderen, sondern die Begründung dafür, warum sich damit nicht auseinandergesetzt wird.

      Ich bin nicht gereizt.
      Ich habe einfach nur keinen Bock auf Wissensverkünder wie Dich!

      Und dann les' halt andere Seiten, und verkünde hier nicht mehr!

      Aber dann sei wenigstens so aufrecht hier nicht noch um den Märtyer-Status zu kämpfen!

      Du liest mich nicht mehr und kommentierst mich nicht mehr.
      Deine Ansage.
      Aber kämpfst trotzdem immer noch um die Deutungshoheit.

      "Mußt Dich aber jetzt nicht noch weiter vor Ruby spreizen. Sie findet Dich weiterhin gaaaanz toll."

      Das meinte ich übrigens mit spalterischen Tendenzen!

      Viel besser als Herr Karl bist Du letztendlich auch nicht.
      Leistest einen Bärendienst für den linken Widerstand.

      Troll Dich also, Du wissender, intellektueller, Welterklärer!

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  18. @Troptard:
    "Dir muss ich leider vorwerfen, dass Du nicht den Mut hast, unterschiedliche Standpunkte zu polarisieren, diese Polarisierung vielleicht auch nicht aushalten kannst."

    Was MEIN Mut und MEINE Feigheit ist: Daran hast Du nur begrenzt Einblick, zu wenig jedenfalls, für diesen 'Vorwurf'.

    Ich habe hier jede Meinung gepostet. Keine zensiert. Habe hier lediglich AUCH meine Meinung abgelassen.
    Meine Meinung - Du kannst gerne eine andere haben - und der Altautonome auch.
    Geschenkt!
    Dann gönnt mir bitte auch meine Meinung und meinen Standpunkt, so falsch er in Euren Augen auch sein mag.

    "Sobald die Diskussion interessant wird, kommst Du mit Deinem "Löschfahrzeug" an, und versuchst etwas unter einen Hut zu bringen, was absolut nicht unter den gemeinsamen Hut passen will."

    'Löschfahrzeug'!
    So ein gequirlter Unsinn!!?

    Dreht ihr jetzt alle am Rad?

    Troptard: Welche Laus ist Dir über die Leber gelaufen?

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  19. Hallo Duderich

    Mir ist keine Laus über die Leber gelaufen! Worauf ich warte, ist eine Stellungnahme von Ruby , mehr nicht!

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    Antworten
    1. @Tropdard:
      Hast vorher aber eine dickere Lippe geschoben!

      "Dir muss ich leider vorwerfen, dass Du nicht den Mut hast, unterschiedliche Standpunkte zu polarisieren, diese Polarisierung vielleicht auch nicht aushalten kannst."

      Also, wozu fehlt mir noch mal genau der Mut?

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  20. Hallo Duderich!

    Bevor hier nicht eine Stellungnahme von Ruby zu ihren "spalterischen" Vorwürfen gegen "Altautonomer" kommt, halte ich mich zurück.

    Ihr fällt es wohl noch nicht einmal selbst auf, dass sie selbst es ist, die die Axt in die Kerbe haut, nur weil ihr eine andere Aufassung zu dem Thema gegen den eigenen Strich gebürstet ist.

    Was ich Dir in diesem Zusammenhang übel nehme ist, dass Du Dich nach ihrem Kommentar toute suite auf ihre Seite geschlagen hast, Deine Parteinahme, anstatt die Diskussion erst einmal weiterlaufen zu lassen.

    Ich hatte bereits angedeutet, dass ich mich zu diesem Thema zurückhalten werde, weil es mir mit zu vielen Emotionen und Empfindlichkeiten behaftet ist, weil ich dazu auch keine unergiebigen Fronten aufmachen will.

    Und wenn sich viele Ostdeutsche darin wohlfühlen Revolutionäre gewesen zu sein, so lasse ich ihnen gerne ihr Wohlfühlgefühl. Bin aber auch nicht so sehr scharf darauf, mir meine eigene Einstellung dazu nehmen zu lassen.

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    1. Die 'spalterischen Vorwürfe kamen von mir.

      "Ihr fällt es wohl noch nicht einmal selbst auf, dass sie selbst es ist, die die Axt in die Kerbe haut, nur weil ihr eine andere Aufassung zu dem Thema gegen den eigenen Strich gebürstet ist."

      Bist Du da anders?
      Ich bin es nicht!

      "Was ich Dir in diesem Zusammenhang übel nehme ist, dass Du Dich nach ihrem Kommentar toute suite auf ihre Seite geschlagen hast, Deine Parteinahme, anstatt die Diskussion erst einmal weiterlaufen zu lassen."

      Ich schlage mich auf keine Seite, sondern beziehe Positionen!

      "Ich hatte bereits angedeutet, dass ich mich zu diesem Thema zurückhalten werde, weil es mir mit zu vielen Emotionen und Empfindlichkeiten behaftet ist, weil ich dazu auch keine unergiebigen Fronten aufmachen will."

      In diesem Sinne bist Du meiner Meinung nach leider gescheitert.



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    2. Wenn ich dazu geschrieben hätte, was ich wirklich darüber denke ... . Wer weiss, was mich dann erwartet hätte.

      Selbstschutz! Und ich bin auch nicht dafür, dass man sich im Internet total, auch mit seiner Meinung nicht,, total entblössen muss.

      Jetzt isses für mich gut und Dir und mir eine gute Zeit!

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    3. @Troptard:
      "Sobald die Diskussion interessant wird, kommst Du mit Deinem "Löschfahrzeug" an, und versuchst etwas unter einen Hut zu bringen, was absolut nicht unter den gemeinsamen Hut passen will."

      "Ich hatte bereits angedeutet, dass ich mich zu diesem Thema zurückhalten werde, weil es mir mit zu vielen Emotionen und Empfindlichkeiten behaftet ist, weil ich dazu auch keine unergiebigen Fronten aufmachen will."

      "Wenn ich dazu geschrieben hätte, was ich wirklich darüber denke ... . Wer weiss, was mich dann erwartet hätte."

      "Selbstschutz! Und ich bin auch nicht dafür, dass man sich im Internet total, auch mit seiner Meinung nicht,, total entblössen muss.

      Jetzt isses für mich gut und Dir und mir eine gute Zeit!"

      Wer genau fährt denn hier ein >Löschfahrzeug<?

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  21. Ohne mich zum Thema selbst zu äußern, fällt mir bei diesem Konglomerat an Argumenten, Meinungen, Vorwürfen oder Besserwissen auf, dass der in "Disziplinargesellschaften! sozialisierte Mensch oftmals unbemerkt, gleichgültig wo er sich gesellschaftlich oder politisch verortet, die Zwangsmittel der Macht übernimmt; sie mit Verve gegen sich selbst und andere anwendet und sie damit zum Prinzip allgemeiner Unterwerfung macht.

    "Wer mit mir reden will, der darf nicht nur seine eigene Meinung hören wollen" Wilhelm Raabe

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  22. Nachdem ich nun 1 Nacht über diese für mich verwirrende Diskussion geschlafen habe, versuche ich mal, mich selbst zu entwirren.

    Kommunikation ist halt ein schwieriges Feld und hier im Netz doppelt schwer, da die Beziehungsebene, die im realen Leben zu 80 % nonverbal abläuft, hier völlig unterentwickelt ist. Troptard, das meine ich, wenn ich sage, dass ich nicht Altautonomer beleidigt habe, sondern nur das, was er gesagt hat. Altautonomer kenne ich überhaupt nicht. Bei einem persönlichen Treffen würde durch unsere nonverbale Kommunikation die Beziehungsebene vielleicht ganz anders ablaufen. Seine und meine Mimik und Gestik, seine und meine nonverbalen Signale und Botschaften führen überspitzt unter Umständen dazu, dass wir vielleicht sogar Freunde wären, wer weiß das schon. Deshalb habe ich bewusst hier nicht die Person kritisiert.

    Ich habe die bisherige Diskussion revue passieren lassen und lege nun dar, wie ich sie verstanden habe.
    Botschaften von Altautonomer:
    1. die radikale Linke im Westen hat festgestellt, dass "Wir sind ein Volk" rassistisch ist, weil sie Ausländer...ausgrenzt. Außerdem schiebt er die 89-Bewegung auch in die rechte Ecke, weil "Ergebnis: Rostock-Lichtenhagen, Hoyerswerda".
    Mit "Alles klar?" unterstreicht er für mich, dass ich das doch endlich verstehen sollte. Ich empfinde das als eine Demonstration von Überlegenheit.
    Meinen Einwand, dass wir mit IHR die Regierung meinten - keine Reaktion.

    Ich glaube auch, dass Altautonomer in seiner Argumentation über die Zeit 1989 einen riesigen Fehler macht, indem er die Bewegung in die Schublade "ostdeutsche Linke" einordnet. Die Leute kamen aus allen Schichten, die Aktivsten unter ihnen waren aber die Intellektuellen. Da war nichts mit parteipolitisch.

    Fortsetzung folgt

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  23. Botschaften von Troptard: Hier musste ich besonders "schlucken".

    1989 wurde der Begriff Volk verwendet = Volksgemeinschaftsideologie = rechtes Gedankengut wie Front National in Frankreich = ostdeutsche Linke hat nur angeblich revolutionäres Potential, die westdeutsche Linke braucht sich nicht verstecken (findet hier ein Wettbewerb statt?)

    Troptard, 1989 gab es keine Linke in Ostdeutschland. Wir waren stinknormale Bürger, die die Zustände ändern wollten, das System also nicht stürzen wollten. Insofern hast du natürlich wieder Recht - eine Revolution war es anfangs nicht. Vielleicht kann man sich darauf einigen, dass es von den Bürgern Reformbestrebungen gab.
    Diese Bewegung aber in die rechte Ecke zu rücken, geht eindeutig zu weit.

    Troptard, dass du ein Problem damit hast, wenn nicht mehr analysiert wird, kann ich verstehen. Ich schrieb aber von "TOTANALYSIEREN". Damit meine ich Spitzfindigkeiten, sich an dem Wort "Volk" aufhängen und das so analysieren, wie wir es damals nie und nimmer gemeint haben. Das habe ich aber auch bereits geschrieben. Keiner von euch beiden ist darauf eingegangen.

    "Bevor hier nicht eine Stellungnahme von Ruby zu ihren "spalterischen" Vorwürfen gegen "Altautonomer" kommt, halte ich mich zurück." Diese Aussage, als ich sie heute Morgen las, hat mich besonders verwirrt. Ich wäre im Leben nicht darauf gekommen, das das mein Vorwurf gegen Altautonomer war.
    Hier schlägst du dich eindeutig auf Altautonomers Seite (den Vorwurf machst du aber andersherum an Dude) und verlangst sogar in seinem Namen eine Stellungnahme. Was soll ich denn davon halten?

    "Und wenn sich viele Ostdeutsche darin wohlfühlen Revolutionäre gewesen zu sein, so lasse ich ihnen gerne ihr Wohlfühlgefühl."
    Du bist intelligent genug, die Wirkung dieses Satzes zu begreifen. Weißt du, was uns Ossis seit der Wende besonders aufstößt. Das sind die Wessis, die uns sagen wollen, wie wir die damalige Zeit zu empfinden haben, die uns, obwohl sie nicht dabei waren, erzählen wollen, was damals passiert ist, die sich anmaßen, das Recht zu haben, im Nachhinein unsere damaligen Fehler uns vorzuwerfen. Es sind unzählige Dokumentationen und Filme entstanden, die die Wende analysieren. Ich habe noch keine gesehen, in der die damalige Situation so geschildert wurde, wie ich sie erlebt habe. Fragt euch mal, warum?

    Und nun zum Schluss, Troptard, noch eine letzte Bemerkung - korrigiere mich, wenn ich falsch liege, aber seit Neuesten lese ich aus deinen Kommentaren einen sehr abweisenden Duktus in meine Richtung raus. Das finde ich sehr schade. Ich weiß, dass wir oftmals Probleme haben, uns gegenseitig zu verstehen, aber bisher sind wir uns trotzdem immer mit Respekt begegnet.

    Gruß Ruby

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  24. Hallo Ruby!

    Ich werde nicht auf alle Deine Anmerkungen zu mir eingehen, sondern Horkheimer zitieren:

    " Das Wir ist die Brücke, das Schlechte, das den Nazismus möglich machte. Der Unterschied zwischen dem einzelnen und dem Kollektiv wird eingeebnet, wer ihn bewahrt, steht draussen, gehört nicht zu uns.Wer in der Politik und in vielen Sparten von sich selbst spricht und die Landsleute als sie bezeichnet, erscheint, auch wenn die Hörenden es nicht realisieren, ihnen als Verräter- nur im Zufallsfall als anständiger Mensch."

    Altautonomer hatte für mich genau dieses kritische Moment und deren Folgen, die sich daraus ergeben haben, für mich auf den Punkt gebracht.

    "Hoyerswerda erste ausländerfreie Stadt in Deutschland".

    Wenn Deutsche beginnen sich als Kollektiv zu definieren, als Volk, egal ob " Wir sind ein Volk" oder "Wir sind das Volk" oder sich zu einer Friedenbewegung formieren, dann läuten bei mir die Alarmglocken.

    Es waren übrigens auch Westdeutsche Linke, die die Wiedervereinigung gefordert und den "Wert" der Nation neuendeckt haben.


    Falls ich Dir nicht mit dem nötigen Respekt begegnet bin, bitte ich um Entschuldigung.

    Ich ziehe mich jetzt in meine französische Idylle zurück.

    Gruss Troptard;






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    1. "Ohne Emmanuel Saez gäbe es "Occupy Wall Street" wohl nicht. Schließlich war es der Ökonom aus Kalifornien, der als Erster nachwies, wie stark die Einkommen der reichsten Amerikaner im Vergleich zum Rest der Bevölkerung steigen. Das Ergebnis verstörte selbst Konservative - und legte die Grundlage für den Slogan "Wir sind die 99 Prozent!"."
      http://www.handelsblatt.com/politik/oekonomie/nachrichten/occupy-vordenker-saez-wir-sind-die-99-prozent/7201640.html

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  25. Der Slogan der DDR-Bevölkerung "Wir sind das Volk" hat rein gar nichts nit Rassismus zu tun und kann nicht gleichgesetzt werden mit dem Slogan der SPD "Das Wir entscheidet". Denn ersterer bezieht sich einzig auf die Forderung nach einem demokratischen Sozialismus - das Volk ist in einer Demokratie ja wohl der Souverän, nicht der Staatsapparat - und ist somit eine Antwort auf die und Richtigstellung der Floskel der Staats- und Parteiführung der DDR "Alles für das Wohl des Volkes" . Es ging am Anfang ganz klar um die Forderung die DDR zu reformieren, nicht darum, eine deutsche Wiedervereinigung anzustreben.
    Ob man diese Anfangsbewegung nun friedliche Revolution bezeichnen kann oder nicht, sei dahingestellt. Dass die Panzer nicht ausgerückt sind, hatte wohl in erster Linie damit zu tun, dass die Staats- und Parteiführung schlicht überfordert und überrant wurde von den Ereignissen. Diese erste Phase, als die Menschen zu Tausenden auf die Straße gingen, trug mit Sicherheit ein revolutionäres Element in sich. Was, @altautonomer, hat das mit Petitionen u. dgl. zu tun? Wer damals auf die Straße ging, wusste nämlich genausowenig wie der Bundesdeutsche, der sich Straßenschlachten lieferte, ob nicht doch auf ihn geschossen wird.
    Ich finde es schon sehr befremdlich, dass hier ein Wettstreit darüber eröffnet wird, wer nun als wahrer Revolutionär zu gelten hat - der Ostdeutsche, der auf die Straße ging, oder der westdeutsche (radikale) Linke.
    Aber @Duderich, heute macht es wirklich keinen Sinn mehr, an die sog. friedliche Revolution zu erinnern, um sie für heute zu nutzen.
    Grüße

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    1. Hallo Frau Lehmann!

      Ich komme noch einmal aus meiner französischen Idylle heraus.

      "Wir sind das Volk" hat rein gar nichts mit Rassismus zu tun..."
      "Denn erster bezieht sich einzig und allein auf die Forderung nach einem demokratischen Sozialismus-das Volk ist in einer Demokratie ja wohl der Souverän, nicht der Staatsapperat... "

      Hier liegen für mich die entscheidenden Irrtümer :

      Wer das Volk als Instanz anruft, macht für mich zwei gedankliche Fehler:
      Das Volk ist nie Souverän, sondern Untertan und es definiert sich geographisch. Was es verlangt, ist nicht seine Emanzipation von Herrschaft, sondern nur eine Herrschaft die besser mit ihm umgeht, seine Interessen besser berücksichtigt.

      Das Volk ist auch in einer Demokratie nie Souverän, auch dann nicht, wenn ein sozialistisch davor steht. Demokratie ist in erster Linie eine bürgerliche Herrschaftsform. Wenn ich mich recht erinnere, haben bei den ersten freien Wahlen in der DDR keine sozialistischen Parteien gewonnen, sondern die aus dem bürgerlichen Lager.

      Was bürgerliche Demokratie jetzt auch ehemaligen DDR-Bürgern an Einsichten abverlangen kann, ist zum Beispiel die Erkenntnis, dass sich Lohnnebenkosten am besten senken lassen, wenn man die Überschüssigen ein für allemal loswerden kann.
      Das jeder Euro, den man für sie aufwenden muss, ein Euro zuviel ist.
      Auf Hoyerswerda folgte ja die unmittelbare Abschaffung des Asylrechts mit der Botschaft: Ihr müsst nicht rechtsradikal wählen, wir haben Euch verstanden.

      Deshalb gibt es auch wenig Gründe, sich über die Rechtsradikalen in Frankreich aufzuregen. Die deutsche Demokratie steht soweit rechts, da braucht es keine Rechtsradikalen mehr.

      Und jetzt zu den westdeutschen Linken: Mit der Wiedervereinigung ist ihnen jede Orientierung verloren gegangen:

      Der Jungsozialist Schröder hat sich zum Tony Blair gemausert, Rot-Grün hat das Versprechen keinen Angriffskrieg mehr zu führen gebrochen, das alles mit der Begründung ein neues Auschwitz zu verhindern, heute die Ukraine.

      Mir persönlich geht es nicht um einen Wettstreit von Behinderten.

      Nur ohne die Vereinigung, wäre das, was heute passiert nicht möglich geworden.

      Aber damit muss ich leben!

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    2. @Frau Lehmann:
      "Aber @Duderich, heute macht es wirklich keinen Sinn mehr, an die sog. friedliche Revolution zu erinnern, um sie für heute zu nutzen."
      Warum?
      Begründung?

      Grüße,
      Dude

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    3. @Troptard:
      Interessant, Deine Gedanken darüber, was ein 'Volk' ist.
      Aber, existieren Völker nur innerhalb eines Staatsgefüges? Lassen sich 'Völker' innerhalb politischer Grenzen einzäunen?
      Ist denn die Menschheit nicht ein 'Volk'?
      Mit unterschiedlichen Hautfarben, Religionen, Kulturen, Sprachen, usw.
      Aber will jeder Mensch denn nicht das Selbe?
      Das Menschen'volk'?

      Grüße, Dude

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    4. Hallo, Troptard,

      interessante Antwort von dir, aber dennoch habe ich den Eindruck, dass wir aneinander vorbeischreiben.
      Zum Volk: Der Ruf "Wir sind das Volk" hatte seine Betonung auf dem Prronomen "wir" ( nicht auf "Volk"), womit klar sein dürfte, dass es in der Anfangsphase des "Aufstandes" eben gerade nicht um das Element des Völkischen gegangen ist, sondern um das Mitbestimmungsrecht der heute 99% bezeichneten Mehrheit der Bevölkerung.
      Selbstverständlich ist die Demokratie eine bürgerliche Herrschaftsform, aber in der Anfangsphase des Massenwiderstandes in der DDR ging es um die Utopie eines neuen Demokratieverständnisses. Im Prinzip wurde eingefordert, was die sozialistische/kommunistische Theorie immer als Phrase vor sich her getragen (als Abgrenzung zum kapitalistischen System), aber nie umgesetzt hat. Das war auch keine ideologisch vorbereitete Entwicklung. Es ging um die Befreiung von der Bevormundung durch die Staats- und Parteiführung an sich, ohne die Idee des Sozialismus von einer ausbeutungsfreien Gesellschaft als solche überwinden zu wollen. Im Gegenteil: Sie sollte mit Leben erfüllt werden.
      Um das nocheinmal klar zu stellen: Ich spreche von den Anfängen. Die kann, denke ich, nur einschätzen, wer dabei war.
      Was heute als friedliche Revolution in die Geschichtsbücher eingeht, verdient den Namen nicht, wird verkürzt dargestellt und vereinnahmt von den "Siegern" der Geschichte.

      Nur ohne die Vereinigung, wäre das, was heute passiert nicht möglich geworden."

      Na ich weiß nicht. Zumindest hat sie dazu beigetragen, die Wirtschaft in Deutschland noch einmal anzukurbeln. Möglicherweise hat sie den neoliberal motivierten allgemeinen Sozialabbau in Deutschland a la Schröder sogar verzögert, weil das alles ja erst einmal in Ostdeutschland "ausprobiert" wurde.


      Grüße in die französische Idylle

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    5. @Duderich

      "Warum?
      Begründung?"

      Na weil die "Revolution", wenn man sie denn so nennen will, kläglich gescheitert ist und die Menschen im Osten mehrheitlich, so mein Gefühl, ganz heftig dabei sind, sich gnadenlos anzupassen, um nicht gänzlich den Anschluss ans Leben zu verlieren. Die Entsolidarisierung schreitet in den neuen Bundesländern schnell voran, weil die Gefahr, abgehängt zu werden, sehr groß ist, die Arbeitslosigkeit hoch und die Löhne größtenteils niedrig im Vgl. der Bundesländer. Viele Arbeitgeber bauen zudem auf die bereits in der DDR praktizierten autoritären und hierarchischen Strukturen, stellnweise sind die nie wirklich abgebaut worden.
      Zudem wird ja noch immer darauf hingewiesen, was die Wiedervereinigung gekostet habe und noch kostet. Der Ostdeutsche, wenn ich das mal so provokant sagen darf, hat gefälligst dankbar zu sein für (Reise)Freiheit, Demokratie und Chancen, die ihm geboten werden.
      Wo soll denn der Mut herkommen? Du siehst doch selbst, was auch im Rückblick von dieser friedlichen Revolution übrig geblieben ist und wie sie vereinnahmt wird im Sinne der heutigen (schein)demokratischen Ideologie.

      Grüße

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  26. @Ruby
    "Weißt du, wie es richtig geht?
    Hast du Belege?"

    Na, halt so wie es z. B. in der DDR begonnen hat, weil ihr offensichtlich die Schnauze voll hattet.
    Nur mit dem Unterschied, sich nicht noch mal vor den Karren derer, die lauter schreien und das eigentliche Ziel verraten, spannen zu lassen.
    Klingt einfach, ist es aber nicht.

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    1. Scheinst kein Dummer zu sein.
      Deshalb:
      Im Sinne der Wiedererkennung des Verfassers bitte ich deshalb um einen Nickname.

      Von mir aus nenn Dich 'Fickfrosch' oder 'Brokkoliauflauf'.

      Egal, alles besser als 'Anonym'

      Deine Gedanken brauchen einen Namen!

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    2. ... und ein Lied:
      http://www.youtube.com/watch?v=fKmrHqw1x_A

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  27. http://www.kontextwochenzeitung.de/debatte/197/wer-ist-das-volk-2649.html

    Auszug: "Wir sind das Volk!" ist eben kein Freiheitsruf. Im Gegenteil: Es ist ein Schlachtruf, der den Mief des Völkischen, des Rassistischen und Ausgrenzenden mit sich schleppt.

    Das ist keineswegs ein linguistisches Problem. Denn die Rede vom Volk dient dem Herstellen einer Gemeinschaft, die auf der Ausgrenzung anderer basiert.

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