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Freitag, 7. November 2014

"Sobald Sie für den Bundestag kandidieren und gewählt werden, können Sie auch reden. Jetzt sind sie hier, um zu singen."

Abteilung: Mehr geredet als gesungen




Wieso Biermann kritisieren, weil er seinen Auftritt im Bundestag nutzt, um gegen die Partei, DIE LINKE zu polemisieren? Wenn dies dem Bundespräsidenten, der eigentlich überparteilich ('Parteilichkeit' hier im doppeltem Wortsinne) sein soll, zusteht, warum dann nicht auch einem Liedermacher, der eigentlich Partei qua Selbstverständnis beziehen sollte?


Es ist heutzutage ja en vogue, gegen die Partei DIE LINKE zu treten. Da mag man auch Lammert keinen Vorwurf machen, den Bundestag als Bühne dafür zu degradieren..?

Mit einem gewissen Abstand mag man sich darüber sogar amüsieren können. Immerhin hat diese Partei offensichtlich mit ihrer Nonkonformität zum neoliberalen Denkgebot solch eine Relevanz, dass sie mit unwürdigen Anfeindungen ("Drachenbrut, ..., reaktionär, ... der elende Rest") bekämpft werden muss. Im argumentativen Austausch und öffentlichem Diskurs machen die Vertreter der Partei DIE LINKE offensichtlich eine zu gute Figur, als dass man fair und auf der Sachebene bleiben könnte, um zu erreichen, dass diese Partei endlich unter die 5%-Hürde rutscht.

Wolf Biermanns scheint mit dem Zustand der Republik kein großes Problem zu haben - ausgenommen der Tatsache, dass es die Fraktion DIE LINKE gibt. Damit ist er in guter Gesellschaft. Lässt sich nach seinem Auftritt von Merkel und Gabriel herzen.

Es sei Gegnern von DIE LINKE, wie Biermann, Gauck, und wie die Unzähligen alle heißen, freigestellt sein, ihre Vorbehalte gegen diese Partei kundzutun. Ist durch die freie Meinungsäußerung abgedeckt, die auch mir gestattet, mein Geschwurbel in die Welt zu setzen.
Geschenkt.

Aber weder ein Auftritt im Bundestag zu einer Gedenkfeier, noch das Amt des Bundespräsidenten taugen dazu, dieser Meinung ein Forum zu bieten.

Biermanns kann dies gerne auf Konzerten kundtun oder auf CD's pressen.

Und auch Gauck sei dies in jenen Momenten gestattet sein, in denen er nicht als 'Herr Bundespräsident' angesprochen wird.

Alles andere ist Missbrauch von Aufmerksamkeit, die ihnen von anderen zugestanden wird.

Und als Bundestagspräsident hätte Lammert zur Ordnung rufen müssen (nicht nur mit dem Hinweis auf die Geschäftsordnung, sondern viel mehr durch die Umsetzung derselben).
Das wäre sein Job gewesen.
Er hat schließlich selbst begründet, warum Biermann zum singen und nicht zum polemisieren geladen wurde. Zumal er diesen selbst (ohne Absprache) eingeladen und somit eine besondere Verantwortung für dessen 'Auftritt' hatte...

Lammert hat somit noch viel mehr versagt, als der verblendete Biermann, dessen negative Erfahrungen man noch als Entschuldigung für seine Gestrigkeit anführen könnte.

Aber das Versagen, das Nichteinhalten einer demokratischen Kultur, scheint ja nicht Ausnahme, sondern die Regel zu sein.

In so fern
alles wie gehabt.

Kommentare:

  1. Betr. Wolf Biermans Bundestagsauftritt

    Meiner Kenntnis nach, hab´s mir zwei Mal bei Youtube angeschaut, kann Wolf B. deshalb nicht gemeint sein, weil der hellwach seinen BT-Auftritt strategisch kalkuliert hat(te) und sich auch von Lammerts freundlich-ironischem Einwand nicht davon abbringen ließ, gegen die vermeintlich “ewig Gestrigen” (Brandt) der BT-Linksfraktion (die er “reaktionär” und „elender Rest“)nannte) lächelnd stichelte. Und auch auf die Claqeure vom Schlage der BK´in Merkel setzen konnte.

    Meine – zugeben: ungeschützte – These (für eine erste kommunikationswissenschaftliche Bild-Text Analyse würde ich etwa eine Woche brauchen, und dazu ist mir meine Restlebenszeit zu wertvoll): Wolf B. wollte diese Linksfraktion so provozieren, daß deren Mehrheit rausgeht, was nicht stattfand, es gab lediglich Zwischenrufe (von MdB Bartsch und wenigen anderen).

    Kurzum: Wolf B. wußte was er tat. Und tat´s nach (s)einem strategischen Plan.

    Dr. Richard Albrecht
    http://duckhome.de/tb/archives/13023-UEBER-STAATSSICHERHEITSDIENSTE.html

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  2. ich finde Lammert sollte seinen fauxpas nächstes jahr wieder gutmachen. indem er Konstantin Wecker einlädt und ihm auch drei minuten redezeit einräumt. mal sehen, wen Gabriel und Merkel dann herzen. ;-)

    lg
    don

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    1. Wecker ist mir als Gegenpart zu Biermann auch spontan eingefallen.

      Ich empfehle folgende Sendung, die im zwangsfinanzierten öffentlich-rechtlichen Fernsehen in Deutschland so nicht vorstellbar ist:
      https://www.youtube.com/watch?v=blcwwY2na7Y

      LG
      Dude

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  3. Jau. Alles wie gehabt. Es wird polemisiert und gehetzt aller Orten.

    In Politik, Wirtschaft und Medien. Ob Russland, GDL oder Linke. Es ist aber auch einfach geworden durch solche Propagandatricks zu punkten. Es gibt ja (fast) keinen investigativen Journalismus mehr. Es wird nur noch ungefiltert weiter gereicht, wobei die einfache Formel gilt: je lauter und empörter um so besser. Bringt mehr Aufmerksamkeit und damit mehr Kundschaft.

    PS:
    wer intelligente und erfrischend andere Dokus und Kultur sehen will sollte sich hin und wieder ARTE rein ziehen. Ich frage mich schon seit Jahren wann dieser Sender endlich gleich geschaltet wird, bisher hält er sich recht wacker.

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    1. ARTE + 'Neues aus der Anstalt' sind mein einziger Trost, dass ich GEZ-Gebühren bezahlen muss. Ansonsten finanziert man durch Zwang die eigene Verdummung.

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    2. Natürlich gibt es auch hier immer wieder mal kleine Ausnahmen:
      https://www.youtube.com/watch?v=90qUeh3yK20
      :-)

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    3. "Es wird nur noch ungefiltert weiter gereicht, wobei die einfache Formel gilt: je lauter und empörter um so besser."

      Das wäre ja noch schön, ich glaube, dass da sogar sehr stark und sehr einseitig gefiltert wird oder wann haben Sie das letzte Mal "linke Propaganda" in den Medien gesehen? Die deutsche Presselandschaft ist doch klar im anderen Lager anzusiedeln und berichtet nur über das, was dort Vorteile bringt. Ich würde mich über ungefiltertes Durchreichen sehr freuen.

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  4. Wenn Biermann nun dieselben Worte, die er gestern benutzte, in einen neuen Song gepackt und eben gesungen statt gesprochen hätte? Dann hätte er gegen nichts verstoßen. Daher ist es albern, dass du, Gutmensch, eine bestimmte Stimmlage, in der die Worte vorzutragen seien, als rechtmäßig durchgesetzt wissen willst.

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    1. Ich kann gut damit leben, dass Du den Unterschied nicht verstehst. Und ich denke, Du auch.

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    2. Selbst auf Inhalte insistieren, aber auf Tonlage abfahren...
      Ts ;)

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    3. Na ja, ganz unrecht hast Du ja nicht. Das hätte keinen großen Unterschied gemacht, denn irgendwie fällt es mir schwer sein Geklampfe als Musik zu betrachten.
      Tut mir auch leid, ich versuche jeden Künstler in seinem Werk zu respektieren, aber mein Ding ist das nicht.

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  5. Wer den Auftritt schon gruselig fand, sollte sich erst mal seine Groupies ansehen - DAS ist hardcore!

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    1. Uh!
      Selbst Biermann scheint ein wenig geschockt.

      Da kann ich ihm nur viel Spaß mit seinen neuen Freunden wünschen...
      :-)

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  6. Ach den Biermann, den gibt es also noch.

    Ich habe ihn einmal erlebt, das heisst, nur wenige Minuten in der Aula der Carl von Ossietzky-Universität. Die Aula war prall gefüllt und ich stand nahe an der Eingangstür.

    Als er minutenlang in die Menge grinste und sich beklatschen liess, dabei einige Töne seiner Gitarre entlockte, da habe ich mir gedacht, das wird ein langweiliger Abend und ich bin in die gegenüberliegende Kneipe gegangen und habe dort ein Bier getrunken, vielleicht auch zwei oder sogar mehr und habe der Musik von Van Morrison zugehört und gehofft, dass noch ein paar hübsche Mädchen auftauchen.

    An Biermann erinnert mich sonst nur noch seine Tochter, die schrille, die gerne in Talkshows eingeladen war.

    Für mich beide begnadete Selbstdarsteller, Selbstinzenierer. Auch dafür braucht es Talent. Der Mensch muss schliesslich von irgendwas Leben.

    Dass sie den alten Barden eingeladen haben ist für mich eher ein Hoffnungsschimmer als Beunruhigung. Was besseres war wohl nicht aufzutreiben.

    Merkt ihr was? Die deutsche Elite ist am vergreisen.

    Nun bringen sie schon täglich die Botschaft unters Volk, das linke Vorstellungen von sozialer Gerechtigkeit und Streiks eine Verbrechen gegen die Menschenrechte sind, und dann laden sie einen vergreisten Barden ein, um diesen als superauthentischen Kronzeugen gegen eine Linke loszulassen, die selbst Schwierigkeiten damit hat, auf welches Bein sie sich in dieser Republik nun stellen soll.

    Um es abzukürzen: Die Politgreisen der BRD sind wohl inzwischen darauf angewiesen alles aufzubieten, was sich noch so auftreiben lässt, um ihrem Volk immer wieder einzubläuen, soziale Gerechtigkeit und Streiks für mehr Lohn sind ein Verbrechen gegen die Menschenreche.

    It's Showtime. Sieht so aus, als wenn die Medien darüber entscheiden, was der Kopf denkt.



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    1. Wenn irgendwas vergreist, dann sind das nicht zuletzt die Parteimitglieder der Linkspartei, deren Durchschnittsalter genauso alt wie die von CDU und SPD ist und die eben zu einem Großteil noch aus alten SED-Kadern bestehen.

      Dass mit Biermann jemand eingeladen wurde, der in der DDR schon etwas mitgemacht hat, also damals schon nicht mehr ganz jung gewesen sein kann, und nun nochmal zwangsläufig 25 Jahre älter geworden ist, ist doch auch klar. Hätten die da 'nen 40-jährigen hinstellen sollen, der beim Mauerfall 15 war?

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    2. Hallo Mensch aus der Deckung,

      mit Vergreisung habe ich nicht auf das Alter von Personen angesprochen. Haste aber nicht bemerkt!

      Sondern das Thema. Die zweite deutsche Republik " immer in Anführungszeichen" ist ja nun schon lange erledigt.

      Warum hält man das Thema "Unrechtsstaat" immer wieder am kochen ?

      Dabei sind doch beide deutschen Staaten aus einem Regime hervorgegangen, das für sich auch in Anspruch genommen hat ein Rechtsstaat zu sein allein aus der Tatsache, dass es als Staat die Macht hatte " Recht zu setzen" aufgrund staatlicher Gewalt.

      Was den zweiten deutschen Staat zum "Unrechtsstaat" gemacht hat, war wohl eher die Tatsache, dass er überhaupt existiert hat und diejenigen an die Macht gekommen sind, die vorher von der deutschen Volksgemeinschaft noch in die KZ's gesteckt wurden und dass er sich auch noch diesen sozialistischen Makel angehängt hat.

      Das Thema ist langweilig, langweiliger geht es nicht! Daraus lässt sich nichts für die Zukunft gewinnen.

      Festgehalten in den stinkenden Socken der Vergangenheit, soll der Bürger verharren, seine Energie nicht auf das Hier und Jetzt richten.

      Dem Biermann muss man nicht viel Aufmerksamkeit schenken. Er gehört zum Repertoire der Schausteller wie Merkel und Gauck.

      Hätte er, was seinem Namen entgegenkommen könnte, ein paar Fässer Bier im Bundestag aufgestellt, dann hätte ich ihm seine Eitelkeit zur Selbstdarstellung für eine kurze Zeit verziehen.



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    3. "Festgehalten in den stinkenden Socken der Vergangenheit, soll der Bürger verharren, seine Energie nicht auf das Hier und Jetzt richten."

      Kennt man doch bestens vom "Kampf gegen Rechts", in dem so getan wird, als müssten heute mit großen Anstrengungen Nazis von der Machtübernahme abgehalten werden.
      Damit schießt sich die Linke auch fröhlich selber ins Knie, weil die Regierung damit aus der Schußlinie genommen wird und alle gemeinsam von sich weg nach rechts zeigen können.

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  7. Ich hätte mir gewünscht, dass Sarah Wagenknecht aufgestanden wäre, um ihm eine Ohrfeige zu verpassen. Verdient hatte er sie. 25 Jahre nach Ende der DDR so eine egozentrische Quängelei. Gitarre spielen kann er ja, aber die meisten Texte, die er noch absondert, sind Sauerbier.

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    1. Das wäre sicherlich ein schönes Bild gewesen.

      Es ist aber gut, dass sie ihn weitgehend ignoriert haben. Biermann hat es wohl darauf angelegt, dass Fraktionsmitglieder den Plenarsaal verlassen. Das widerrum wäre für sein eitles Ego aber nur als Triumph ausgelegt worden.
      Die beste Reaktion allerdings wäre gewesen ihn einfach auszulachen.

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  8. Merkt Biermann nicht, das er sich vor den Karren derer spannen lässt, die, wie einst das DDR-Regime, jede wirkliche Opposition mundtot machen wollen? Hat er dafür in der DDR all das ertragen, um sich nun zum Hofnarren der CDU zu machen? Oder braucht er das für seine Karriere, um sich zu produzieren?

    Es ist doch offensichtlich, dass er vom Bundestagspräsidenten nur zu dem Zweck dort eingeladen wurden, um Stimmung gegen die Linke zu machen, und ich glaube,der wusste auch genau,was er tat. Hintergrund dürfte auch hier die Verhinderung von ROT-ROT-GRÜN in Thüringen sein. Biermann macht sich aus Hass, Rachsucht und Engstirnigkeit zum Werkzeug einer antioppositionellen Hasskampagne zur Verhinderung einer eventuellen regierungspolitischen Alternative zum Herrschenden System. Eigentlich müsste ihm so etwas bekannt vorkommen.

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  9. Oh. Das darf nicht sein! Deutschland ist so schlecht zur Welt, und nun das:
    Einer Umfrage in 20 Ländern zufolge ist Deutschland das Land mit dem weltweit größten Renommee.
    Deutschland ist die "angesehenste Nation der Welt".
    Für die Studie waren mehr als 20.000 Menschen in 20 Industrie- und Schwellenländern befragt worden.
    www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/a-1002463.html

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    1. Einer repräsentativen Umfrage zufolge sind 68% aller Umfragen Bullshit!
      :-)

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    2. @Anonym(=Herr Karl?)
      "Für die Studie waren mehr als 20.000 Menschen in 20 Industrie- und Schwellenländern befragt worden."

      Auf der Erde leben mehr als Sechs Milliarden Menschen,in über 100 Staaten.Das allein zeigt schon, das du diese Umfrage in die Altpapiertonne werfen kannst,wenn nicht schon die Tatsache ausreicht,das sie vom Spiegel kommt.Da kannst du auch die Seite von RWE verlinken,zum Beweis,das Atomenergie sauber ist.
      Mit Sicherheit ist auch keiner der Billiglohnsklaven befragt worden,die in Afrika,Asien,Mittelamerika,Osteuropa, etc. für deutsche Konzerne schuften, ohne vernünftige Bezahlung und, wenn überhaupt,nur marginalem Arbeitsschutz.Und mit Sicherheit wurden auch nicht die Opfer der Merkelschen Kürzungsdiktate in Südeuropa befragt.

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    3. Spiegel -> GFK -> Auftragsarbeit. Es gibt Umfragen, die braucht man nicht einmal ignorieren.

      Fascho Karl? Nö: Ich glaub, der ist beschäftigt. Da hat ihn jemand verdächtig ruhig gefragt, ob er seine justiziablen Denunziationen mit nur einer Silbe beweisen kann. Seither läuft er in kleinen Dreiecken. Sehr putzig anzusehen.

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    4. Upps: Doch Herr Karl. Den selben Kommentar ließ er auch bei Mechtild los. Dann gleich noch mal als Claus Weselsky, worauf sie ihn gekickt hat. Wird langsam Zeit, den Kriminellen aus dem Verkehr zu ziehen.

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    5. Sorry, wenn eure Theorie nicht aufgehen, aber der Ursprungs-Kommentar oben war von mir und nicht von einem Herrn Karl.
      Ein Vergleich von IP-Adressen könnte da weiterhelfen.
      Es ist auch lustig, was sich hier sonst alles zusammengereimt wird, z.B. dass die Umfrage vom Spiegel sei (er war nur eines von vielen Medien, die die Studie zitierten), und wer angeblich alles gefragt wurde und wer nicht. Und wer ganz sicher anders antworten würde und wer nicht...

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  10. @ Anonym: Wenn hier einige auf Karl getippt haben, so sollte das selbstverständlich nicht heißen, daß man ihn für den einzigen Idioten im Internet hält.
    Aber das kann schon mal passieren, wenn genau der selbe unpassende Scheiß bei verschiedenen Bloggern völlig OT anonym gepostet wird. Und wenn das nicht funktioniert, als Sockenpuppenkotze wiederholt wird.
    Entschuldige also die Anschuldigung! Falsche Person, selber Inhalt... kann ja mal passieren :-)

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