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Samstag, 20. Dezember 2014

Diamanten des Internets (1)

Abteilung: Fundsache

Bin gerade über einen wütenden Kommentar von einem gewissen >Volker Bräutigam< gestolpert, der sich  mit den PEGIDA-Mob und dem Folterbericht auseinandersetzt.

Ich möchte Euch bitten, diesen Text als unautorisierten Gastbeitrag zu betrachten

Chapeau, Herr Bräutigam!


Kommentare:

  1. Der gewisse ist ein gestandener linker Journalist und kein Nobody, wie Sie suggerieren.

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    1. Bitte Nickname angeben!
      http://aufzeichnungen-eines-gutmenschen.blogspot.de/2014/12/anonym.html

      Wollte nix 'suggerieren', kannte/kenne den nicht.

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  2. "PEGIDA und der „Gaucho“-Tanz der deutschen Fußballer am Brandenburger Tor zeigen die Fratze der deutschen Helene-Fischer-und-Tatort-Gemütlichkeit."
    Publikative.org

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  3. Das ändert ja nichts daran, dass die Linke dabei versagt, eine Sprache ohne Ressentiments zu finden, die es nicht Rechtspopulisten überlässt, Probleme zu benennen.
    Anlass, fuchsteufelswild zu werden, hat die Linke zunächst mal über sich selbst, die nachlässig anderen Strömungen das Feld überlässt.

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  4. Überhaupt: Wenn denn "an die 12 Prozent der deutschen Bevölkerung" unbelehrbar nazistisch ist - wie unbelehrbar sind dann erst die 21 Prozent Wähler der Linkspartei in Dresden, wenn sie gegenüber den Nazisten nur ein Drittel an Gegendemonstranten ausmachen (unter denen auch Wähler anderer Parteien sind)?
    Und wie krass rüstet die Linke dann erst gegen solche unbelehrbaren Verfassungsfeinde wie Islamisten auf, die radikaler (und mörderischer im Falle der zum IS-Kampf Ausgereisten) sind in ihren Dogmen als jene Nazisten?
    Und wie geht man mit verfassungsmäßig unbelehrbaren eigenen Parteimitgliedern um, welche andere Mitglieder in Ämter (mit-)wählen?
    Die forsche Ansage dieses Herrn Bräutigam werfen solche und weitere Fragen auf.

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  5. Und ich bin gerade über einen unsäglichen Text zum Thema von Dr. Richard Albrecht bei duckhome gestolpert, der mich zu einem polemischen Kommentar veranlasste:

    Bedrohungsängste als Veredelungsbegriff für rassistische und völkische Einstellungen?

    Ängste? Natürlich. Die Flüchtlinge haben reale Ängste, Deutschland nicht lebend wieder zu verlassen oder in Deutschland frühzeitig beerdigt zu werden sofern sie nicht nach „geregelter Rückführung“ in ihrem Heimatand weiter verfolgt, getötet oder gefoltert werden.

    Wer hier diffuse Ängste vor Überfremdung artikuliert, und weiss, dass diese Ängest auch in Kommunen existieren, in denen sich nie ein "Ausländer" blicken ließ, setzt quasi das Naturrecht dr Deutschen auf Rassismus auf die Tagesordnung. Es ist der sich jetzt bahnbrechende Wohlstands-Chauvinismus des Exportweltmeisters, gepaart mit der Idee der Volksgemeinschaft (Deutschland erwache!).

    Die Nützlichkeit eines Menschen wird -wie im obigen Text beschrieben- zu Rechtfertigung seines Aufenthaltes in Deutschland. Selbst die Differenzierung des Autors nach nützlichen (geregelte Einwanderung nach ökon. Bedarf, Fachkräfte stehen unter Verwertungsschutz) und "belastenden" Einwanderern wird von der deutschen Wirtschaft nicht geteilt, weil sie dem Investitionsklima und Ansehen Deutschlands in den Abnehmerländern schadet. Es gibt allen Grund beim Melken freundlich zu sein.

    Und noch eine Bemerkung:
    Es ist höchste Zeit, dass sich die Migrantinnen und Migranten mit oder ohne deutschen Pass, denen das Privileg sich in der BRD niederzulassen noch zuteil wurde, sich selbst endlich offen und sichtbar gegen den rassistischen Konsens organisieren und schützen, anstatt Teil des völkischen Deutschlands zu sein.

    Ansonsten gilt: Persilscheine sind montags bis Freitags zwischen 8 und 14 Uhr abzuholen. Samstags-Sonntags geschlossen.

    http://duckhome.de/tb/archives/13226-PEGIDA.-UND-UEBER-PEGIGA-HINAUS.html

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    1. Sämtliche Unterdrückte sollten aufbegehren. Hier, wie anderswo.
      Leicht gesagt, und geschrieben.
      Sicher.
      Es gibt Widerstand, gegen das Eine und das Andere.
      Es gibt immer noch Hoffnung.

      Aber es gibt auch die alltägliche Ausbeutung, die durch bestehende politische Verhältnisse legitimiert wird.

      Das Thema ist ein größeres...

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    2. Es gibt da recht unterschiedliche Einordnungen.
      Z.B. auch die von Aykut Anhan im "Spiegel" vom 8.12.:
      "Alle, die ihr Scheitern auf die Deutschen schieben, machen sich was vor. Deutschland ist ein gastfreundliches Land. Man muss hier nicht kriminell werden, weil man keine Chance hat. Die Gastfreundschaft, die du hier erfährst, erfährst du nirgendwo auf der Welt. Wenn sich ein Deutscher in der Türkei benehmen würde, wie die Türken sich hier in Kreuzberg benehmen - die würden den wahrscheinlich niederstechen."

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    3. Was mir bei den Interviews der Pegedia_Demonstranten aufgefallen ist, ist die die Darstellung der eigenen Benachteiligung in dieser Gesellschaft und das Bevorzugen von Fremden, der Ausländer.

      Beispiel: Ich bin Renter, bekomme eine kleine Rente und um über die Runden zu kommen, muss ich noch arbeiten gehen. Die kommen hier her und bekommen alles ohne etwas zu tun.

      Diese Darstellungsweise kenne ich auch aus Frankreich. Übrigens unterstellt man uns das auch !

      Nun sehe ich selbst keinen Zusammenhang zwischen der eigenen Not und dem Hass auf Ausländer. Habe selber Zeiten erlebt, wo ich pro Mahlzeit zwei Scheiben Brot, eine Tomate und eine Scheibe Käse zur Verfügung hatte, ohne das ich deshalb zum Rassisten wurde.

      In diesen Demonstrationen offenbart sich für mich ganz klar der Ruf nach der Volksgemeinschaft, das völkische Element, der Populismus der Rechten, die Herrschaft des Volkes über sich selbst. Damit verbunden die Ausgrenzung aller Menschen, die nicht in's eigene Schema passen.

      Ich habe das schon 1989 geahnt, dass dies die Folge der Wiedervereinigung sein wird. Es wäre wirklich interessant zu wissen, warum diese Einstellungen besonders im Osten von Deutschland aufbrechen.

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    4. Troptard, der Begriff Rassist ist hier mal wieder fehl am Platz. Wohl kaum jemand von Pegida denkt in "Rassen", in genetischer Abstammung, sondern vielmehr in "kultureller Prägung".
      Und in dieser Hinsicht verbinden den Arbeitslosen mit dem Milliardär hierzulande Werte, die z.B. in islamischen Ländern nicht Konsens sind.

      Was meiner Meinung den Ausschlag für die Pegida-Demonstrationen gegeben hat, ist das Ausmaß islamistischer Massaker in diesem Jahr: IS in Syrien und im Irak, Boko Haram in Nigeria, Taliban in Indien und Afghanistan.
      All das spielt sich ist heute medial viel unmittelbarer für den Fernsehzuschauer ab als in vergangenen Jahrzehnten. Die Leute sehen die Massaker, die Hilflosigkeit der Regierungen, und erfahren, dass aus dem eigenen Land Leute dorthin gehen, um teilzunehmen und später wieder zurückkehren. Früher hätte man medial weniger davon mitbekommen, und gerade der IS hätte ohne Internet nie diesen Zulauf generieren können, es wäre also gar nicht so weit gekommen.

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    5. Obwohl ich bezweifle, dass nicht auch in diesen Kategorien gedacht wird, so trägt der Bezug zur eigenen Sprache, Kultur, Staat/Nation den Rassismus bereits in sich ohne das er sich in Hautfarbe und anderen Merkmalen artikulieren muss.

      In dem Begriff der Überfremdung äussert sich nicht mehr konkret das, was eigentlich als fremd erst zu benennen wäre, sondern bereits ganz allgemein der Hass gegen alles Fremde, gegen dasjenige was Sprache, Kultur und Volk angeblich bedroht.

      Das Fremde braucht dann auch nicht von unbedingt von aussen eintreten, sondern findet sich im Obdachlosen, Sozialhilfeempfänger usw..

      Den 2. Absatz beinhaltet Einiges, was so an Erklärungen rumgeistert.

      Ich halte diese für nicht zutreffend, weil sie ähnliche Demonstrationen davor ausblendet und deren weitere Entwicklung und auch latente Stimmungen in der deutschen Bevölkerung ignoriert, die nicht erst seit dem IS-Terror voranden sind .











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    6. Noch eine Anmerkung:

      Auf die gewalttätigen und oft tödlichen Übergriffe gegen Flüchtlinge, die Angriffe auf Touristen anderer Hautfarbe, auf Israelis usw. hätte ich noch eingehen müssen.
      Das begann Anfang der 90iger Jahre und setzt sich bis heute fort.

      Bin ich aber nicht, weil das doch bekannt sein dürfte.






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    7. Troptard, in deiner Haltung ist die Verfassungsfeindlichkeit halt schon fest angelegt. Denn die Verfassung trägt mit ihrer Einschränkung auf die "deutsche Bevölkerung" und dem Amtseid "Schaden vom deutschen Volk anzuwenden" deiner Ansicht nach den Rassismus in sich - wie wohl auch jede andere Verfassung der Welt.
      Verhältnismäßig kann sich die "deutsche Bevölkerung" aber entspannt zurücklehnen in diesen Dingen, da "der Bezug zur eigenen Sprache, Kultur, Staat/Nation" z.B. in Nachbarländern eher stärker ausgeprägt ist.

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    8. Der grundgesetzliche Anspruch 'Schaden vom deutschen Volke abzuwenden' meint sicherlich nicht Protektionismus und Nationalismus. Wirfst Du den Pegida-Demonstranten übrigens auch Verfassungsfeindlichkeit vor, oder nur den Menschen, die Probleme mit deren rassistischen, nationalistischen Anspruch haben?
      Eine Frechheit, was Du da schreibst!

      Und, dass sich mit Blick auf unsere Nachbarländer wir uns 'entspannt zurücklehnen' können ist relativistische Verharmlosung erster Güte!
      Mannmannmann

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    9. Zur Verfassungsrechtlichkeit der Pegida-Forderungen wurden ja Verfassungsrechtler befragt. Es wurde nichts gefunden, was nicht verfassungskonform ist.

      Wie kommst du denn darauf, dass die deutsche Bevölkerung nationalistischer ist als die schottische, italienische, polnische, französische oder spanische?

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    10. für mich fängt das schon bei dem kruden namen an: "gegen die islamisierung des abendlandes".
      wenn ich unter diesem namen antrete und dann für mich in anspruch nehme, ich wollte "nur" dass wirtschaftsflüchtlinge und kriminelle ausländer schneller wieder abgeschoben würden, dann erkläre ich bereits, dass ich diese vor allem unter den muslimischen asylbewerbern erwarte. warum sonst würde ich mich schon im namen explizit gegen die "islamisierung" wenden?

      besonders widersrüchlich wird es dann, wenn immer betont wird, dass die "echten kriegsflüchtlinge selbstverständlich asyl" bekommen sollten. aber gerade die flüchtlinge aus Syrien, dem Irak und Afghanistan sind nunmal vorwiegend muslime. während die so verpönten "wirtschaftsflüchtlinge" eher vom Balkan oder aus schwarzafrika stammen und vorwiegend christlichen glaubens sind.

      dessen aber völlig ungeachtet muss mir mal einer erklären, was für ein "christliches abendland" hier verteidigt werden soll: eines, das einen menschen aufnimmt, der vom krieg bedroht wird, aber einen , der vor hunger oder mangel an sauberem wasser flieht wieder heim schickt?
      eines, das einen unterschied macht, ob ein von folter bedrohter muslim, christ oder sonstwas ist?
      oder eines, das aus kostengründen (!) lieber tausende im mittelmeer ersaufen lässt, als Italien bei der bergung zu helfen?

      die menschen von Pegida sind der erste ausdruck dafür, dass der abstieg und die angst davor jetzt auch die sog. mittelschicht erreicht hat. und Michl reagiert leider wieder wie sein großvater: statt seine wut gegen die wahren schuldigen in politik und wirtschaft zu richten, wählt er lieber seine eigenen schlächter (AfD) und tritt auf die sündenböcke.

      wie sagt Volker Pispers so schön: "früher waren es die Juden, aber davon gibt es leider nicht mehr genug. deswegen sind es jetzt die asylbewerber und die h4-empfänger".

      man leute, nicht die 200.000 asylbewerber (0,25% der bevölkerung!), sondern die konzerne, die keine steuern bezahlen, die korrupten politiker mit TTIP, TISA usw. und die superreichen, die ihr vermögen in die Schweiz schaffen, sind schuld daran, dass ihr immer weniger für eure arbeit kriegt, dass die rente nicht reicht und dass kein geld für pflegeheime da ist. wann begreift ihr das endlich?

      lg
      don

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  6. @ Don

    Wieso Kriminalität "vor allem unter den muslimischen asylbewerbern erwarte"? Nimm z.B. die offizielle Statistik für Berlin: "Insgesamt weisen ca. 81 % der erfassten Intensivtäter einen Migrationshintergrund auf, wobei Türken/Türkischstämmige mit einem Anteil von 33 % und Araber/Arabischstämmige mit 45 % an der Gesamtzahl der Intensivtäter deutlich dominieren."

    Den Widerspruch zwischen einer Haltung gegen "Islamisierung" und der Aufnahme von muslimischen Kriegsflüchtlingen gibt es nicht. So wie ich das verstehe, geht es um Verhalten, das statistisch von dem anderer Einwanderergruppen deutlich abweicht. Es geht in den Forderungen um das Verhalten, nicht um die Anwesenheit.

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    1. "... der Anteil von Frauen unter Tatverdächtigen jedoch nur ein Viertel und unter Strafgefangenen nur noch ein Zwanzigstel."
      Quelle: Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Frauenkriminalit%C3%A4t)

      Vielleicht sollten wir ja gegen die Männer auf die Straße gehen?

      Für welche Menschen genau forderst Du eigentlich 'Menschlichkeit' ein?

      Für Deutsche, für Christen, für Europäer?

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  7. Der mit dem verdummprovozierenden Nick, sollte seinen einschlaegig zusammengerauften Hobbyrassismus mit Pe und anderen enthirnten Gidas abspazieren und sein primitives Verharmlosungs und Hetzgeblubbere nicht unter Antirassisten und sonstig Normalgebliebenen abjauchen.

    Eine passende Antwort auf das Pegida-“Positionspapier” http://www.preiselbauer.de/2014/12/22/das-pegida-positionspapier-und-die-antwort-darauf/

    Und ein Beispiel zu einem der 'Anmelder der 'Gidas http://jakester-express.blogspot.com/2014/12/bogida-nazischlampe.html
    Wer mit, hinter, fuer solche/aehnliche Arschloecher auf die Strasse geht, hat schon mal grundlegend jeglichste Akzeptanz, Verstaendnis und Berechtigung im Klo versenkt.

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  8. »...und gerade der IS hätte ohne Internet nie diesen Zulauf generieren können [...]«
    Geschichtsbücher werden immer wieder stark unterschätzt. Der einzige Zusammenhang zwischen IS und Internet besteht darin, daß Du ohne Netz nie vom IS erfahren hättest.

    »Zur Verfassungsrechtlichkeit der Pegida-Forderungen wurden ja Verfassungsrechtler befragt.«
    Die Nürnberger Rassengesetze wurden auch von Juristen abgesegnet – und der Reichstag votierte einstimmig dafür.

    »Die Verfassungsrechtlichkeit von Forderungen der Pegida« und das Bundesverfassungsgericht/Verfassungsrechtler? Quelle, Zitate, Urteile! Da ist nix außer gähnender Leere.

    BTW Grundgesetz: »Denn die Verfassung trägt mit ihrer Einschränkung auf die "deutsche Bevölkerung" und dem Amtseid "Schaden vom deutschen Volk anzuwenden"«
    Art. 1 GG. Wer lesen kann, ist klar im Vorteil.

    »Nimm z.B. die offizielle Statistik für Berlin: "Insgesamt weisen ca. 81 % der erfassten Intensivtäter«
    Quelle? Die Berliner Kriminalstatistik gibt das jedenfalls nicht her. Aber das hier könnte man lesen, wenn man zufällig Langeweile hat.

    »Den Widerspruch zwischen einer Haltung gegen "Islamisierung" und der Aufnahme von muslimischen Kriegsflüchtlingen gibt es nicht. «
    Nein, da unterscheidet »die Pegida« sehr fein, wie an diesem Gestammel sehr schön zu erkennen ist.
    P.S. Und nebenbei ein Brüller an den Stammtischen von Verfassungsrechtlern und Linguisten.

    Nabend!

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  9. @ Duderich

    Was die Menschlichkeit angeht: Ist es nicht sehr zynisch, abzuwarten, wer es aus Krisenregionen hierher schafft, statt aktiv jedwelches verfügbare Schiff und Flugzeug in Krisenregionen zu schicken (statt damit Geschäftsreisende und Urlauber zu befördern), um Menschen in Not dort auszufliegen? Was ist das richtige Maß, wenn offenbar niemand auf die Idee kommt, "totale" Menschlichkeit zu fordern?

    Wenn du oder politisch Gleichgesinnte den männlichen Charakter von Kriminalität veränderbar hielten, hätte man dann zu diesem Grundproblem nicht schon mal etwas gelesen hier oder in anderen linken Blogs?
    Wenn du mit dieser Statistik also lapidar sagen willst, dass die Kriminalität offenbar vorzugsweise dem Manne innewohnt, und diese Statistik der der muslimischen Kriminalität gegenüberstellst, sagst du damit nichts anderes, als dass die Kriminalität den Moslems innewohnt.

    @ jakebaby
    Wie krass rüstest du dann erst gegen solche unbelehrbaren Verfassungsfeinde wie Islamisten auf, die radikaler (und mörderischer im Falle der zum IS-Kampf Ausgereisten) sind in ihren Dogmen als jene Nazisten?
    Und wie sollte die Linke mit verfassungsmäßig unbelehrbaren eigenen Parteimitgliedern umgehen, welche andere Mitglieder in Ämter (mit-)wählen?

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    1. "Wenn du mit dieser Statistik also lapidar sagen willst, dass die Kriminalität offenbar vorzugsweise dem Manne innewohnt, und diese Statistik der der muslimischen Kriminalität gegenüberstellst, sagst du damit nichts anderes, als dass die Kriminalität den Moslems innewohnt."

      Nein, ich wollte damit zum Ausdruck bringen, dass man jeden Schwachsinn statistisch begründen kann.

      "Insgesamt weisen ca. 81 % der erfassten Intensivtäter einen Migrationshintergrund auf."

      Die in der gleichen Quelle angeführte Erklärung sparst Du leider aus, was ich hiermit nachholen möchte:

      "Um diese Häufung zu erklären, ist es wichtig die Entstehungsfaktoren von Gewalt zu berücksichtigen. Solche kriminalitätsfördernden „Risikofaktoren“ sind etwa niedrige Bildungsabschlüsse, Armut, Perspektivlosigkeit, innerfamiliäre Gewalterfahrungen und das Aufwachsen in sozialen Brennpunkten. Diesen Belastungen sind Jugendliche mit türkischem und arabischem Migrationshintergrund besonders stark ausgesetzt. Die geographische Herkunft und die Migrationserfahrungen der Täter sind allenfalls Teildimensionen der Erklärung für die Berliner Gewaltphänomene."

      (http://www.berlin.de/lb/intmig/schlagwort_11.html)

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  10. @ Panoufle (und Duderich)

    Wieso sollte man ohne Netz nicht vom IS erfahren haben? Propaganda und Kontaktaufnahme wären ohne Netz eben erschwert, das ist der Punkt.

    Wie kommst du darauf, dass die Berliner Kriminalstatistik "das" nicht hergibt?
    Die Quelle: www.berlin.de/lb/intmig/schlagwort_11.html

    Als besonders arabische Problematik wird dort auch "innerfamiliäre Gewalterfahrungen" und die "geographische Herkunft" (also Kultur) genannt.
    Dies bestärkt ja gerade die Vorbehalte, Duderich.
    Zu den ebenfalls genannten "sozialen Brennpunkten" sagt z.B. Pegida:
    "Kriegsflüchtlinge und Verfolgte dezentral unterzubringen, nicht in menschenunwürdigen Heimen.
    Asylsuchende besser durch Sozialarbeiter betreuen."

    Den Verfassungsrechtler dazu hatte ich vor Wochen gelesen, da finde ich jetzt die Quelle nicht.
    Aber wenn die Forderungen verfassungsfeindlich wären, hätte es längst entsprechend begründete Verfügungen gegeben.

    Wenn GG Artikel 1 bereits alles sagt, wieso benennt Migrationspolitik denn dann noch Kriterien für Asylsuchende?
    Auch Die Linke macht das ja: "Wer aufgrund von Kriegen, wegen seines politischen Engagements, seiner Religion, Weltanschauung, sexuellen Orientierung oder der Zerstörung seiner Lebensgrundlagen fliehen muss, muss in einem offenen Europa Schutz und Aufnahme finden."
    Dazu wüsste ich gerne, wer demnach denn ausgeschlossen ist, Schutz und Aufnahme zu finden?

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    1. Menschlichkeit:
      Du hast nun hier genügend Gelegenheit gehabt, die Pegida-Demonstrationen zu rechtfertigen / zu erklären.
      Nun soll aber auch gut sein.

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  11. @Menschlichkeit

    »...und gerade der IS hätte ohne Internet nie diesen Zulauf generieren können [...]«
    Der Punkt ist »Zulauf«. Bleib beim Thema.

    »Von den etwas mehr als 500 Intensivtätern sitzen mehr als die Hälfte in Haft […] ...wurden im Jahr 2009 18.899 Fälle der Gewaltkriminalität in der PKS registriert. Davon wurden 8,7 % durch Tatverdächtige begangen, die entweder türkischer Nationalität oder dem arabischen Raum.«

    Fällt Dir bei den Zahlenverhältnissen etwas auf?

    »Wenn GG Artikel 1 bereits alles sagt, wieso benennt Migrationspolitik denn dann noch Kriterien für Asylsuchende?«
    Hast Du gelesen, was Du selber geschrieben hast? Bleib beim Thema.
    »Denn die Verfassung trägt mit ihrer Einschränkung auf die "deutsche Bevölkerung" und dem Amtseid "Schaden vom deutschen Volk anzuwenden"«



    Warum folgen Kommentare wie die von »Menschlichkeit« eigentlich immer dem selben Strickmuster?

    Behauptungen in die Welt setzen. »Das ist ja offensichtlich!« Nachfragen nach Quellen mit neuen Behauptungen beantworten. Die klassischen Beweislastumkehr: »Kannst Du mich widerlegen?«

    Lesen ist schlecht für die Augen. Eine peer review ist für Weicheier: Alle Quellen sind gleich, aber meine sind gleicher. Deswegen niemals die Quellen des Gegners lesen.

    Grundsätzlich Mehrfrontenkriege führen. Das verwirrt und man kann immer auf das antworten, was einem als schwächstes Glied erscheint. Nebenkriegsschauplätze sind das eigentliche Schlachtfeld (...und wie hält es die Linke mit dem Unrechtsstaat???)

    Mehrdeutigkeit erleichtert das Leben. Am besten mit Sätzen, die in zwei Richtungen interpretiert werden können, von denen eine trivialerweise richtig ist.

    Der Märtyrer. »Aber ich hab an Dein Gewissen appelliert! - und daraus drehen mir die intoleranten und dogmatischen Spießer jetzt einen Strick!«

    »Unregelmäßige Verben«:
    Ich biete an – du drängst auf – er indoktriniert
    Ich klassifiziere – du stereotypisierst – er hat Vorurteile
    Ich habe einen unbedeutenden Fehler gemacht – du verstrickst dich in Widersprüche – er hat sich selbst gnadenlos vorgeführt.

    Der angedeutete Godwin »Wenn Du jetzt sagst, mein faschistoides Geblubbere wäre selbst einem Göbbels zu niedrig gewesen, hast Du sowieso verloren!«

    nach Belieben fortzusetzen – eine schöne Woche noch :-)

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  12. Wenn ich Politiker wäre, würde ich alle Parteien und Flüchtlingsgruppen hinzuziehen und jeden ernst nehmen.
    Ich würde nicht jemanden als dumm oder bösartig diffamieren, wie Pantoufle dies tut.
    Jeder handelt so gut er kann - nur mögen manche Lösungen für den Augenblick unproblematisch aussehen, führen aber möglicherweise zu problematischen Entwicklungen.

    Nicht unter allen Umständen zum Dialog offen zu bleiben, ist eine der Hauptbruchstellen, durch die es zu Gewalt und Krieg kommt.
    Ist es nicht das, wodurch sich auch die Linke von anderen politischen Kräften unterscheiden will?
    Wenn einem das zu anstrengend ist, wenn es "nun aber auch gut sein soll", dann ist man nicht der Richtige dafür.

    Pantoufle, ich schrieb: "Der IS hätte ohne Internet nie diesen Zulauf generieren können"
    Die Rolle des Internets für diesen Zulauf habe ich dann nochmal konkretisiert: "Propaganda und Kontaktaufnahme wären ohne Netz eben erschwert, das ist der Punkt."
    ...worauf du mir ein Abweichen vom Thema nachsagst: "Der Punkt ist »Zulauf«. Bleib beim Thema." ??

    Du schreibst: "Fällt Dir bei den Zahlenverhältnissen etwas auf?"
    Was daran auffällt, steht direkt im nächsten Satz: "Diese Zahl liegt noch immer über dem Anteil dieser beiden Bevölkerungsgruppen an der Berliner Gesamtbevölkerung. Wie oben beschrieben handelt es sich dabei aber eher um ein soziales und weniger um ein ethnisches Problem."
    Was die Bestandteile des sozialen Problems sind, welchen Anteil Deutschland und welchen Anteil andere Faktoren haben, das müsste für eine diffenzierte und auf das Problem zugeschnittene Lösung alles benannt werden.
    In diesen Zahlen fehlen zudem all jene mit deutscher Staatsbürgerschaft, deren kultureller Hintergrund sie aber dem arabischen Feld zuordnet. Die Verhältnisse liegen also noch schiefer, als es diese Zahlen ausdrücken.

    »Wenn GG Artikel 1 bereits alles sagt, wieso benennt Migrationspolitik denn dann noch Kriterien für Asylsuchende?«
    Hast Du gelesen, was Du selber geschrieben hast? Bleib beim Thema.
    »Denn die Verfassung trägt mit ihrer Einschränkung auf die "deutsche Bevölkerung" und dem Amtseid "Schaden vom deutschen Volk anzuwenden"« [sollte natürlich 'abzuwenden' heißen]

    Ich verstehe nicht, was du damit sagen willst.
    "Die Würde des Menschen ist unantastbar, etc." - damit verschwinden offenbar nicht die Gründe, warum an anderen Gesetzesstellen zwischen deutscher und nichtdeutscher Bevölkerung unterschieden wird.

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