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Samstag, 12. September 2015

Verschwörungstheorien: Wie die Gleichschaltung mit medialer Unterstützung funktioniert.

Abteilung: Selten gute Interviews

Über die Seite Propagandaschau bin ich auf DIES hier gestoßen.


Unvorstellbar, dass solch ein Interview in den öffentlich rechtlichen Sendungen zu hören/sehen wäre.

Es mag sein, dass es die 'vierte Gewalt' in unserer Medienlandschaft weitgehend nicht mehr gibt.
Die so oft beschworene vierte (kritisch hinterfragende) Gewalt, manifestiert sich aber z.B. in solch publiziertem Gedankenaustauschs, welche man in vergleichbarer Form nur noch nur in den Tiefen des Internets findet.

Über die Inhalte(!) des Interviews kann hier gerne diskutiert werden. Würde mich freuen!

[Übrigens: Ich weiß das Ken Jebsen das Publikum spaltet. Hier soll es nicht um die Person Ken Jebsen gehen, sondern, wie gesagt, um die Inhalte... wie bspw. Propaganda, Gleichschaltung und Kriegstreiberei.]

Wer noch mehr davon will (diesmal sogar mit bewegten Bildern!) kann sich hier reinklicken:

Kommentare:

  1. Danke für den Tipp. Habe mir das erste Interview komplett angehört. Zwar nichts neues aber eine sehr gute Zusammenfassung die interessant zu hören ist.

    Neu für mich ist der Hinweis auf die Demo "Stopp Ramstein" am 26.09.
    In den letzten Jahren habe ich mich immer raus geredet. Keine Zeit... (wie's halt so ist wenn man älter wird). Dieses mal habe ich keine Ausrede sondern Urlaub und werde mit demonstrieren. Also wirklich danke!

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    1. Freut mich, dass Dir das Video gefällt. Insbesondere auch Dein Engagement gegen Ramstein.

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  2. Ich bin aus dem interview relativ früh ausgestiegen.

    Bei dem punkt an dem Jebsen davon spricht daß Ganser derjenige sei, der in den geschichtsbüchern dann mal die »wahrheit« bekunden würde.

    »Priester«, die die »wahrheit« verkünden, können mir gestohlen bleiben. Wichtig sind vernünftige argumente, die für oder gegen etwas sprechen.

    Er (Ganser) hat völlig recht, daß über den 11.9. in NY viel berichtet wurde, aber über den drohnenkrieg in Pakistan und anderswo wenig gesagt wird. Aber daß das nur ein expertenthema wäre, über das nur wenig leute erfahren würden, ist wiederum glatt gelogen.

    Ich bin kein nah-ost-experte. Im grunde hat mich das thema nie wirklich interessiert, weil ich mich im grunde eher mit regionalen problemen befasse.

    Trotzdem habe ich vom drohnenkrieg gehört. Woher? Aus den öffentlich-rechtlichen medien, die das thema bekanntermaßen totschweigen.

    Tut mir leid. Das ist dermaßen blödes geschwätz, daß mir da bald die worte fehlen.

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    1. Er verglich die Kollateralschäden von 9/11 und des Drohnenkrieges und jeweils deren mediale Aufmerksamkeit. Dass dort eine Diskrepanz liegt, wird man nicht leugnen können.
      Er hat nie gesagt, dass über den Drohnenkrieg nicht berichtet wurde, sondern nur, dass über 9/11 mit ungleich weniger Opfern ungleich mehr berichtet wird.
      Kann nicht verstehen, warum man deshalb seine Worte als 'dermaßen blödes Geschwätz' abtuen muss.

      Links gegen Links. Da wird natürlich direkt mal wieder verbal aufgerüstet. Traurig.

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    2. Ja, sicher links gegen links. Sonst wird es mir langweilig.

      Und weil er ein so wunderbar linker ist, bewegt der herr Ganser sich in einem rechten umfeld und denkt und redet wie die.

      Er tritt gemeinsam mit figuren wie Jürgen Elässer, Andreas Popp, Franz Hörmann oder Ivo Sasek auf. Er redet sich dann gern raus, daß er nicht gewußt habe, was das für figuren sind.

      Weshalb weiß denn ich, wo die politisch zu verorten sind, der intellektuelle herr Ganser jedoch nicht?

      Das ist doch ein schlechter witz!

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    3. Hab jetzt einfach mal exemplarisch Elsässer gegoogelt:
      Auszug Wiki:
      "In Berlin wurde Elsässer leitender Redakteur und kurzzeitig auch Chefredakteur der linken Tageszeitung junge Welt. Elsässer galt dabei als Beispiel für die in der jungen Welt vorherrschende Ablehnung Israels als westlicher Demokratie und die Sympathien für radikale Palästinensergruppen.[3] Nach Protesten gegen eine Personalentscheidung des Geschäftsführers Dietmar Koschmieder war er 1997 mit anderen Redakteuren an der Gründung des neuen Zeitungsprojekts Jungle World beteiligt, als deren Mitherausgeber ihm 2000 gekündigt wurde.

      Später wurde er Redakteur bei dem Magazin konkret und schrieb außerdem regelmäßig unter anderem für die Allgemeine Jüdische Wochenzeitung[4] und das Kursbuch."

      Ui, ganz schön rechter Geselle das. ;-)

      Mir ging es um die Inhalte des Interviews und nicht um die Personen. Weiß nicht, wo da wieder die Abwehrreflexe herkommen.

      Übrigens traue ich mir selbst zu, linke von rechter Gesinnung unterscheiden zu können. Und für mich sind weder Ganser noch Jebsen verdächtig "rechts" zu sein.

      Leider wird sich nicht inhaltlich mit dem Interview auseinandergesetzt. Irgendwie empfinde ich das als symptomatisch für die linke Opposition. Wie will man da als Gegenbewegung irgendwie weiterkommen?

      Grüße
      Dude

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    4. Welch zufall, welch zusammenspiel, daß Du ausgerechnet imstande bist, nach Elsässer zu googeln. Tu’ das selbe noch mal mit Popp, Hörmann oder Sasek.

      Elsässer hat also für linke verlage gearbeitet. Na und? Ist er da aus langeweile hingegangen oder hat er vielleicht geld bekommen? Was für eine politische gesinnung einer hat, kannstu nicht an seinem arbeitgeber festmachen, sondern an seinen aussagen. Und offensichtlich ist er ein recht nationalistischer arsch.

      Hier hättest Du übrigens allen platz der welt gehabt, mich auf stellen aus dem interview, das Du toll findest, hinzuweisen, aber wie es aussieht, hast Du nur ein problem damit, wenn ich mich nicht damit auseinandersetzen will, selbst redest Du auch nicht darüber.

      Im gegensatz zu Dir habe ich darüber geschrieben, daß der mann (also Ganser) einige sachen, die er meint »herausgefunden« zu haben, völlig überhöht und deshalb aus meiner sich absolut unglaubwürdig ist. Dein part wäre gewesen, dagegen zu argumentieren. Was aber ausgeblieben ist. Soll ich, weil das hier sonst ein bißchen doof wird, gegenargument zu meinen behauptungen selbst bringen?

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    5. Ach Mechthild!

      "Tu’ das selbe noch mal mit Popp, Hörmann oder Sasek."

      Weißt Du, ich überspringe nicht jedes Stöckchen, was mir entgegengehalten wird.

      Warum muss ich sie verteidigen, bevor Du einen konkreten Vorwurf ausgesprochen hast? Langsam wird es albern.
      Echt. Albern.
      Ich kenne diese Leute nicht. Und ja, Deine Ausführung, dass sie mit Gamser aufgetreten sind, sind für mich auch nicht Anlass genug über sie zu recherchieren.
      Wenn Du o.g. Personen etwas vorzuwerfen hast: Bitteschön! In wie fern deren Verfehlungen Ganser anzulasten sind müsste man dann im Anschluss diskutieren. So rum wird ein Schuh draus, Mechthild!

      Man kann vermutlich 1000 Gründe erfinden, sich NICHT mit dem Inhalt des Interviews nicht auseinander zu setzen.
      Einer reicht doch schon.
      Keiner muss sich das anschauen. Es ist ein Angebot und kein Zwang.
      Findest Du Ganser scheiße?
      Kein Problem!
      Es gibt genug Seiten, auf die Du ausweichen kannst.
      Muss ich für Dich irgendwelche Stöckchen überspringen?
      Nein, muss ich nicht.

      "Hier hättest Du übrigens allen platz der welt gehabt, mich auf stellen aus dem interview, das Du toll findest, hinzuweisen, aber wie es aussieht, hast Du nur ein problem damit, wenn ich mich nicht damit auseinandersetzen will, selbst redest Du auch nicht darüber."

      Allen Platz der Welt habe ich grundsätzlich auf meiner Seite. Wie ich diesen fülle, bestimme ich immer noch selbst.
      Aber, wo Du schon fragst:
      Ich finde das gesamte Interview hörenswert. Ich habe es als eine Information empfunden, die Fernsehzuschauern verwehrt bleibt, aber doch hörenswert ist.
      Ich stelle das Video zur Verfügung, und es bleibt Jedem überlasssen, wie er das findet. Man kann Ganser und Jebsen scheiße finden, und man kann auch meinen Blog scheiße finden.
      Ich buhle hier nicht um Deine oder irgendwelche andere Zustimmung! Ich vertrete hier lediglich meine Meinung (ohne Anspruch auf Allgemeingültigkeit).

      "Im gegensatz zu Dir habe ich darüber geschrieben, daß der mann (also Ganser) einige sachen, die er meint »herausgefunden« zu haben, völlig überhöht und deshalb aus meiner sich absolut unglaubwürdig ist. Dein part wäre gewesen, dagegen zu argumentieren. Was aber ausgeblieben ist. Soll ich, weil das hier sonst ein bißchen doof wird, gegenargument zu meinen behauptungen selbst bringen?"

      Wo hast Du das geschrieben? Bei mir nicht!
      Auf Dein einziges ausgesprochenes Argument, den Inhalten des Interviews beziehend (Drohnenkrieg), bin ich bereits eingegangen.
      Mein Part wäre es gewesen, dagegen zu argumentieren?
      Habe ich bereits gemacht. Ist nur in Deiner selektiven Wahrnehmung anscheinend nicht angekommen.
      Les noch mal meine Antwort, dann brauchst Du Dir auch nicht selbst Gegenargumente auszudenken.

      Mir wird das hier auch ein bisschen doof.

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  3. Duderich: Links gegen links! Da ist er wieder, der Vorwurf.

    Ich möchte daher noch einmal auf den Vorwurf des Spalters zurückkommen, der ja einerseits einer gewissen Diffamierung nicht entbehrt, andererseits das Gegenüber unter Rechtfertigungsdruck setzt.
    Den will ich hier mal loswerden.

    Ich kenne eine Menge radikaler Linker, die aus der Tatsache, dass Reformismus immer in eine Sackgasse führt und an den Unterdrückungsverhältnisssen grundsätzlich nichts ändert, ihre Einstellung zum System nicht verändert haben. Untermauern die "Spalter" ihre Position mit Fakten, Argumenten, Analysen und Literatur, kommt refelxartig der Vorwurf der Ewiggestrigkeit unbelehrbarer Altachtundsechziger. Linksliberale und Reformisten dagegen leben gemütlich in Einklang mit ihrem Traum von der Verschlimmbesserung der sozialen Verhältnisse durch Wahlen und den Gesetzgeber und brechen über eine Erhöhung um 5 Euro (Stichwort Warenkorb) -besser noch, Abschaffung der Sanktionen- bei Hartz 4 schon in Begeisterung aus.

    Aus ihrem Hamsterrad konfrontieren sie immer wieder im Chor mit ihren Schulterklopfern die “Kapitalismusabschaffer” mit dem Vorwurf der Spaltung, um so deren politische Identität anzugreifen, anstatt sie zumindest zu tolerieren und sich argumentativ damit auseinander zu setzen. Dabei geht es ihnen um Ausgrenzung und Isolation derjenigen, die in der Theorie und in praktischen Erfahrungen bereits ein Stück weiter fortgeschritten sind. Und es ist nun mal so, dass man hinter eine einmal gewonnene, gesicherte Erkenntnis nicht mehr zurückgehen kann. Damit hat sich die Beantwortung der Frage, wer denn hier die Spalter sind, für mich erledigt. Durch eine derartige ideologische Nähe, wie Du sie oben per Video zu fragwürdigen Figuren herstellst, werden die linken Ränder ausgefranst.

    Dabei werden deren Inhalte, so pauschal sie auch sein mögen, für gut geheißen, ohne die Codes zu analysieren und Absichten zu hinterfragen.
    Traurig ist vielmehr, dass Jebsen und Co. auch von Dir Aufmerksamkeit bekommen.

    Ich gebs mal weiter an Jutta Ditfurth.;-)

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    1. "Ich möchte daher noch einmal auf den Vorwurf des Spalters zurückkommen, der ja einerseits einer gewissen Diffamierung nicht entbehrt, andererseits das Gegenüber unter Rechtfertigungsdruck setzt.
      Den will ich hier mal loswerden."

      Leitest Du den "Vorwurf des Spalters" aus meinem "Links gegen Links" ab? Das wäre aber sehr weit hergeholt!

      Aber unübersehbar ist doch die Tatsache, dass gerade Linke schon fast genußvoll aufeinander dreschen, auch wenn sie sich meist nur in Marginalien unterscheiden.
      Kann man sich nicht grundsätzlich dem linken Lager zugehörig fühlen und sich INHALTLICH mit anderen Position auch kritisch auseinandersetzen?
      Muß immer direkt die große Keule ausgepackt werden?
      Du hast Deinen festen Standpunkt und den gönne ich Dir ja auch. Muss man den aber zwingend teilen um als Diskutant grundsätzlich für Dich akzeptabel zu sein?

      Hast Dich bis jetzt hier mit keinem Wort INHALTLICH mit dem Interview auseinander gesetzt, und befürchtest jetzt schon 'Spalter' genannt zu werden? Wie fruchtbar kann unter solchen Vorgaben ein Gedankenaustausch noch werden?

      Ist es zielführend sich vorab schon als Opfer zu definieren?
      Wem lastest Du an, den Verdict des Spalters angeführt zu haben, ohne dass er je ausgesprochen wurde?

      Zielführend, für 'die linke Sache' für eine Opposition ist das nicht, wie Du Dich gebahrst.
      Mir fehlt bei Deinen Ausführungen gänzlich das Konstruktive.

      Wo bitteschön bist Du denn noch fragend und nicht wissend?
      Wo hast Du noch die Bereitschaft der Meinungsfindung?

      Willst Du Anderen nur noch in den Block diktieren, was wahres Links-Sein ist?

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    2. Getroffene Hunde bellen. Sogar wenn man gar nicht auf sie gezielt hat...

      "Muss man den aber zwingend teilen um als Diskutant grundsätzlich für Dich akzeptabel zu sein?"

      Ja, muss man. Nach Ansicht jener, die sich für erleuchtet halten. Daher ist in der Tat jede Diskussion vergebens. Es geht solchen Leuten primär nur um ihr Selbstbild und Distinktion. Die eigene "linke" Einstellung verliert an Glanz und Exklusivität, wenn zu viele andere eine Ähnliche(!) vertreten.

      Zur "Hygienik" weiter oben:

      "Er tritt gemeinsam mit figuren wie Jürgen Elässer, Andreas Popp, Franz Hörmann oder Ivo Sasek auf. Er redet sich dann gern raus, daß er nicht gewußt habe, was das für figuren sind."

      "Figuren"? Ich lese diese Namen regelm., kennen tue ich davon keinen? Wer soll dass sein? Die neuen Hitlers...? Wer braucht die denn bitte? Merkel und Gabriel, die den NSA-Skandal decken und in der Ukraine einen Faschoputsch unterstützen? Die im eigenen Land mit Hartz IV ein regelr. Vernichtungsprogramm gg. Arbeitende und Arbeitslose fahren?

      Leider ja auch ein links-hysterischer Klassiker - irgendwer "tritt gemeinsam" mit irgendwem "auf" - und ist deshalb: bäh. Von Linken angeordnete Sippenhaft im Jahre 2015. Infektionstheorie - wenn ich mich mit pöhsen Purschen treffe und mir ihre Argumente anhöre, wird mein Geist unweigerlich infiziert und ich zu einem grölenden Nazi, der den rechten Arm in die Luft streckt. Und natürlich ständige Personifizierung - manch Linker schafft nie den Sprung . Es ist ja manch Linken immer 1000x wichtiger, WER etwas (in welchem "UMFELD") sagt als WAS er sagt... die selben Methoden hat das rechte Lager ja auch (siehe Putin oder Weselsky letztens)...

      Geht spielen...

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  4. Teil 1:

    @ Duderich: Ich empfinde den infantilen Spruch "Links gegen links" in diesem Zusammenhang ebenfalls als überdeutlichen und völlig unangebrachten Vorwurf des "Spaltens", der keineswegs neu ist, sondern seit geraumer Zeit aus gewissen Kreisen immer wieder zu vernehmen ist. Das macht ihn nicht sinnvoller.

    Altauto hat eigentlich bereits alles Relevante dazu gesagt - allerdings reagierst Du darauf wiederum nur mit Abwehr und Ablehnung, ohne auf den Kern seines Kommentars einzugehen, und verlangst stattdessen gar von ihm, "inhaltlich" zum verlinkten Interview Stellung zu beziehen - obwohl Du das selber ebenfalls konsequent unterlässt. Diese üble Taktik ist eigentlich symptomatisch für eine dumme Agitation der Marke "Herr Karl" oder ähnlicher Gesellen - allerdings will ich Dir hier (im Gegensatz zum Karl-Troll) keine Absicht, sondern höchstens Unachtsamkeit unterstellen.

    Des weiteren ist es unseriös und eigentlich ebenfalls typisch für Verschwörungsdeppen, die an die "Hohlwelt" oder "Chem-Trails" glauben, auf irgendwelche Texte, Videos bzw. Interviews zu verlinken und dabei ausschließlich und ausdrücklich auf den jeweiligen "Inhalt" zu verweisen. Dieser Inhalt gehört aber nunmal immer in einen gewissen personellen Kontext - in diesem Falle also zu den Personen Ken Jebsen und Daniele Ganser. Es ist schlicht und ergreifend sinnfrei, einzelne Passagen, Texte oder ganze Interviews aus diesem Kontext herauslösen zu wollen. Es ist ein sehr alter Hut, dass man gleich seitenweise Texte oder Textpassagen aus Büchern, Artikeln oder Reden von sehr üblen Figuren zitieren kann, die auf Anhieb "einleuchtend", "wahr" oder anderweitig positiv klingen mögen, es bei näherer Betrachtung des Kontextes aber ganz und gar nicht mehr sind.

    Wenn Du beispielsweise tatsächlich glaubst, dass Du einer Gestalt wie Elsässer auf die Schliche kommen kannst, indem Du einigen Minuten (oder meinetwegen auch einige Stunden) "googelst", dann bist Du weitaus naiver, als ich das für möglich gehalten habe.

    Ich muss zwar auch dem Altauto ein wenig widersprechen, denn einen Satz wie "Und es ist nun mal so, dass man hinter eine einmal gewonnene, gesicherte Erkenntnis nicht mehr zurückgehen kann" kann ich nicht unwidersprochen so stehen lassen - es gibt schließlich immer die Möglichkeit, dass ein Mensch sich irgendwann eingestehen muss, sich geirrt zu haben. Das hat allerdings nichts mit einer äußerst naiven Einstellung zu tun, wie Du sie hier vertrittst: Nein, man "muss" nicht offen für alle und alles sein, und man darf bzw. MUSS sogar gewisse, "gesicherte" Überzeugungen auch vehement verteidigen, wenn man dabei auch für eventuelle Gegenargumente (sofern diese denn vorgebracht werden, was vorliegend nicht der Fall ist) offen bleibt.

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  5. Teil 2:

    Das hat nun rein gar nichts mit einem absurden "in den Block diktieren" zu tun, sondern mit persönlicher Überzeugung. Das "Diktieren" übernimmst in diesem Falle ja Du, da Du anderen eben diese Überzeugungen absprichst.

    Ganser ist für mich persönlich ein sehr gutes Beispiel dafür: Vor einigen Jahren fand ich den Knaben auch noch bemerkenswert, nachdem ich sein Buch "Gladio" gelesen hatte. Ich habe ihn damals sogar zwei- oder dreimal im Blog verlinkt. Mit zunehmender Auseinandersetzung kamen mir jedoch arge Zweifel - und heute bin ich an einem Punkt angelangt, an dem mir diese Entgleisung ziemlich peinlich ist. In der Pädagogik nennt man das lapidar "Erkenntnisgewinn". Und den musst Du anderen Menschen zugestehen, auch wenn Du selber ihn vielleicht noch nicht erfahren hast.

    Jeder Mensch, der einigermaßen bewusst lebt und nicht nur vor sich hin vegetiert, durchlebt diesen Prozess, der oft genug mit vielerlei Irrungen, Wirrungen und auch Rückschlägen verbunden ist (ich kann davon ein langes Lied singen!). Dir könnte vielleicht der Roman "Narziss und Goldmund" von Hermann Hesse hier weiterhelfen, der mir in jungen Jahren erste, wenn auch zunächst kleine, Augen geöffnet hat. Falls Du das möchtest, schenke ich Dir das Buch.

    Wenn Du heute also Ken Jebsen, Daniele Ganser und meinetwegen sogar den Elsässer gut findest, ist Dir das unbenommen - dann begründe das aber bitte auch möglichst genau und lasse Dich auf eventuelle Kritik daran ein. Das hat nicht das geringste mit "Spaltung" oder "Links gegen links" zu tun, sondern ist sogar zwingend notwendig, um irgendwann überhaupt zu einer "gesicherten" Erkenntnis zu gelangen, die man vor sich selbst und anderen guten Gewissens vertreten kann und die nicht nur - wie so oft in dieser perversen, dummgehaltenen Welt - nur aus nachgeplapperten Sprechblasen besteht.

    Liebe Grüße!

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  6. Oha, die erleuchtete Volksfront von Judäa spielt wieder Inquisition...

    Ich frage mich immer wieder, wie man so viel Zeit für so einen Unsinn aufwenden kann...!? Muss wohl der "Revolution" dienlich sein, die Gesinnung quasi jeden Hanswursts auf Herz und Nieren zu prüfen. Das Ergebnis steht natürlich schon von vornherein fest - niemand reicht auch nur annähernd an das Ideal des Prüfenden heran. :P

    Mit dieser eitel-elitären gesellschaftlichen Linken kannste dir jede Verbesserung abschminken. Eine pflegeleichtere und selbstzerstörerische Opposition könnten sich die Herrschenden nicht mal mit dem Einsatz Tausender V-Leute kaufen...

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    1. Hallo Dennis 82,

      und wieder einmal darf die Volksfront von Judäa dafür herhalten , Dein eigenes Bedürfnis zur Exekution Andersdenkender zu befiriedigen.

      Je öfter ich Deine Texte lese, desto schlimmer kommt mir ein Verdacht. Deine Fähigkeiten Dich inhaltlich auseinanderzusetzen sind doch sehr beschränkt. Die Textbausteine die Du verwendest sind ohne grosse Anstrengung vorhersehbar.

      Sie wiederholen sich nicht nur beim "altautonomen" sondern auch bei mir "Troptard" in schöner Regelmässigkeit.

      Dabei hasst Du noch dazu eine besondere Begabung, uns durch unsere persönlichen Lebensverhältnisse, die Du zwar nicht kennst, aber von denen Du Dir Deine eigene Vorstellung machst, angreifen zu können ( meine Person als weintrinkender Bourgeois in Frankreich).
      Und dann folgen solche Sätze wie " Mit dieser eitel-elitären gesellschaftlichen Linken..." dann auch zwangsläufig. Der Rest Deines Satzes ist für mich Unsinn à la Dennis 82.

      Obwohl es mir wirklich schwerfällt, verkneife ich mir zu Deinem politischen Standort etwas zu sagen.






      I

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    2. @Troptard:
      Nein, es ist kein Unsinn.
      Genau das ist die Bestandsbeschreibung einer oppositonellen Linken, die keiner hören will, aber doch zutreffend ist!
      Auch wenn ich es mir damit mit Dir verkacke, so empfinde ich es doch zutreffend, wie er das Gemetzel unter Linken beschreibt.

      Wenn Du ihn verurteilen möchtest, dann verurteile mich gleich mit!
      Denn ich teile die Stoßrichtung seiner Ausführungen.
      Ich bin übrigens auch Weintrinker (trocken, rot) und ich glaube nicht, dass Dennis82 das gegen mich verwenden wird.
      Und wenn, wäre es mir auch scheißegal, denn es tut nichts zur Sache.

      Wäre mal erfrischend, wenn man die eigentlichen Befindlichkeiten mal außen vor lassen könnte, um über die 'Sache' zu diskutieren.

      Denn in der Sache hat Dennis82 absulut recht. Zumindest meiner Wahrnehmung nach.

      Und von wegen 'Volksfront von Judäa:
      Für mich ist das durchaus Monty Python, was hier stellenweise abgeht.
      Der Vergleich ist gar nicht so weit her geholt.

      Ich hoffe mal, Du kannst mir verzeihen, wenn ich gegen Dich argumentiere.
      Ich schätze Dich und das habe ich ja bereits mehrfach zum Ausdruck gebracht. Und auch, wenn Du meiner These, dass das linke Lager tief gespalten ist, nicht folgen kannst, so hoffe ich doch, dass Du mir trotzdem erhalten bleibst.

      Aber auch ich fühle mich oft im Angesicht der tiefen (und kontraproduktiven) Spaltung des linken, oppositionellen Lagers oft an diesen Monty Python-Sketch erinnert.
      Und, wo wäre denn die Pointe von M.P. wenn dies in Leere zielen würde? Wenn es keine Zerstrittenheit gäbe?

      Eben diese Zerstrittenheit im linken Lager gibt es. Und eben diese kommt in dem M.P. Sketch zum Ausdruck.

      Wer das leugnen will, kann das gerne tun, und mir und Dennis82 anlasten anders darüber zu denken.

      Ich denke aber, dass M.P. mit satirischen Mitteln damals schon GENAU ÜBER DIE SPALTUNG DER LINKEN hingewiesen haben.

      Auch wenn Du darüber anders denkst, so hoffe ich doch, dass Du mir als Mitdiskutant erhalten bleibst!

      Liebe Grüße
      Dude

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    3. Lieber Dude,

      begreif doch bitte, daß ich, vielleicht im gegesatz zu anderen, die hier diskutieren, nicht gegen Dich antrete, sondern hier bestimmte dinge, die Du in Dein angebot nimmst, in frage stelle.

      Du mußt generell überhaupt kein stöckchen überspringen. Wir sind blogger. Wir werden für das, was wir tun nicht bezahlt und sind in sofern frei. Schreib doch über die inhalte Gansers. Hindere ich dich daran?

      Anstatt Dich an meinem rumgemäre hochzuziehen, könntest Du locker beweisen, daß ich etwas wichtiges übersehen habe, wenn es da was gäbe.

      Aber Du tust es nicht.

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    4. Liebe Mechthild!

      Die Inhalte Gansers sprechen für sich. Was soll ich da noch flankieren?
      Finde ich die von Ganser beschriebene Meinungsmanipulation beänstigend?
      Ja!
      Finde ich es verstörend, wie von Ganser beschrieben, die Bevölkerung Richtung Kriege gestimmt wurde und wird?
      Ja!
      Finde ich Tötungsbefehle, ohne Gericht und ohne Urteil durch Drohnen vollstreckt, menschenverachtend?
      Ja!

      Will ich Dir beweisen, dass Du etwas wichtigeres übersehen hast?
      Nein!
      Denn darauf müsstest Du selbst kommen, sonst wäre es ja auch wieder eine übergestülpte Erkenntnis und in so fern keine nachhaltige Lernerfahrung.

      Nein, ich tu es nicht, weil ich will es nicht.

      Ich diskutiere gerne über dessen Inhalte, aber ich werde nicht versuchen, Deine Abwehrhaltung zu überwinden.
      Dich zu überzeugen.
      Was Du glauben oder lassen willst, ist alleine Deine Entscheidung.

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    5. Lieber Troptard - auch wenn du dich weiter rege bemühst, dich persönlich angepisst fühlen zu wollen(!) - nehm dich mal nicht so wichtig, du als Person / Blog-Kommentator-Avatar bist mir vollkommen wumpe! Dein Duktus, mir zu unterstellen, ich würde hier gar jemanden "exekutieren" spricht ebenfalls Bände - saubere Diskussionskultur... Dieses persönliche "mimimi"-Gejammer auch noch in einem anderen Blog zu verfrachten - passt auch. Bei Klaus bist du ja einer Diskussion aus dem Weg gegangen - dort habe ich ja schon drauf hingewiesen, dass du mir egal bist.

      Ja, kann sein, dass ich da soziologisch(!) stellenweise mit dem Modell(!) des "weinsaufenden Bourgeois", der finanziell einigermaßen abgesichert frühpensioniert daheim vor seiner Wand an linker Weltliteratur hockt und die prekäre, Pfanddosensammelnde "Jugend" dafür verdammt, dass sie gelegentlich noch so etwas wie "Hoffnung" auf eine bessere Zukunft hat (und diese - oh graus - auch mal in Parteien setzt) - auch einzelne Leute treffe, auf die diese Punkte zutreffen. Auch hier zeigt dein regelm. Gebelle, dass da wohl ein Hund getroffen wurde. Ich scheine doch ein Talent zu haben, Menschen dazu zu bringen, meine Vermutungen zu bestätigen. Aber wie ich schrieb - du bist mir persönlich völlig egal, es geht mir nur um diese nicht unbedeutende soziologische Gruppe im (durchaus als abgehoben bezeichenbaren) linken Bildungsbürgertum, in die du dich ja selbst einsortierst und auch hier outest. Dass du dich ständig persönlich angesprochen fühlst, hat wohl auch mit der linken Manie zu tun, eben alles an Personen festzumachen. Wenn dir mit diesem Post eins gelungen ist, dann genau jene selbstverliebte Eitelkeit zu tansportieren, die mich persönlich so anödet...

      Auf deine weiteren persönlichen Anmerkungen / Beleidigungen gehe ich nicht ein, die sind unter jedem Niveau. Den Frust darüber kannste ja mit nem guten Roten runterspülen...

      Ist ja auch egal. Funktioniert ja eben doch; Lang lebe die Volksfront. "Wir" hauen "uns" hier wieder die Köppe ein...

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    6. @ Hallo Dennis 82,

      leider bist Du über meine persönlichen Verhältnisse und meine Lebensweise nur unvollständig informiert:

      Ich trinke keinen Wein, sondern, wenn ich auf meiner Terasse in der Sonne sitze, dann darf es schon Champagner sein. Wenn gerade kein guter zu haben ist, begnüge ich mich auch mal mit einen Crémant de Bourgogne.

      Ich bin nicht finanziell einigermassen abgesichert, sondern ziemlich vermögend. Frühpensioniert bin ich auch nicht, sondern Frühinvalide, ein kleiner Unterschied.

      Übrigens war der Friedrich Engels auch ziemlich vermögend, Unternehmer, und hat den Rauschebart mit durchfüttern können und nebenbei sogar ein paar gute und richtige Gedanken zu Papier gebracht.

      "Bei Klaus bist Du ja auch einer Diskussion aus dem Weg gegangen-... ."
      Wenn es sich nicht vermeiden lässt, gehe ich keiner Diskussion aus dem Wege, auch einer mit Dir nicht.

      Ich wurde darum gebeten, meine Kommentare an Dich wieder herausnehmen zu dürfen. Ich habe dem zugestimmt!

      Ehrlich gesagt, lügst Du Dir Deine Wirklichkeit in Deinem Text ganz wunderbar zurecht mit Unterstellungen.

      Mal sind es die Alten, die der Jugend keine Zukunft gönnen, mal die Linken, die der pfanddosensammelnden Jugend so etwas wie die "Hoffnung" auf eine bessere Zukunft.

      Wie so oft am Kern des Themas vorbei. Wer baut hier eigentlich die Fronten auf, ruft in die Schützengräben?

      Wenn ich Deine Perspektive für eine Verbesserung der Lebensverhältnisse durch ein Wahlkreuzchen bei der Partei "Die Linken" für eine Illussiion halte, so habe ich dafür meine Gründe, ohne das Du mir dafür vorwerfen musst, " ich hätte sowieso schon mit allem abgeschlossen".

      Lesetipp für Dich:
      "Vergesst die Parlamente" von Manfred Sohn, Ex-Parteivorsitzender in Niedersachsen in der Partei "Die Linken" www. Streifzüge.org













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  7. Ich bin nicht mehr bereit, auch nur mit einem Wort auf die als Kommentare getarnten persönlichen Angriffe von Dennis82 einzugehen und steige hier aus.

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    1. Wie niedlich. Genau jener, der in den letzten Jahren eigentlich wirklich jedem "Premium-Blogger" (Urteil des altautos) aus den beliebigsten Gründen das Label "links" abspricht und jene permanent auch persönlich angreift (flatter, Roberto, Jens Berger usw.) bemängelt angebliche persönliche Angriffe auf seine Person und zieht sich beleidigt (zumindest für eine zeitlang) einmal mehr in den Sandkasten zurück... :D Austeilen kann er ja wie ein Weltmeister - aber Einstecken...

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  8. Ich werde heute am späten Abend eine Replik zu Charlies Kommentar verfassen.
    Bis dahin kann man sich die Zeit auch auf der Seite des Verfassers vertreiben:
    http://narrenschiffsbruecke.blogspot.de/2015/09/spaltungsmythen-die-linke-und-ihre.html?showComment=1442248090537#c2472198313387627829

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  9. Waren hier vielleicht einige nicht im Kindergarten?
    Macht nix, etablieren wir halt eine Linken-Pädagogik als Spezialform der Förderpädagogik.
    Bis zur nächsten Stunde lest ihr euch das hier mal brav durch zur Vorbereitung:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Miteinander_reden
    Dann übt noch fleißig. Habt euch ja bisher keine Mühe gegeben. Wollt ihr das die geknechteten Massen krank werden? Wollt ihr das? Nein? Braaav!
    Solidarität!
    Vinceremos!
    und
    www.youtube.com/watch?v=PF9qC0yUP1g

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  10. Das ständige Gebashe gegen vermeintlich unlinke Linke von wahren Linken mit der reinen Lehre, ist destruktiv. Warum darf man die US-Kritik von einem Ganser oder Jebsen inhaltlich nicht gut finden und gleichzeitig betonen, dass man aber kein Antisemit/Rechter sei bzw. mit anderen Standpunkten der Herren nicht konform geht? Warum gleich ein reflexhaftes "ieeh bäh"? Meine Güte. In keiner Partei, keiner Familie und auch sonst nirgendwo im sozialen Leben gibt es Menschen, mit denen man immer und überall konform geht.

    Und Dennis82 hat völlig recht, wenn er sagt, dass die V-Leute bei den Linken leichtes Spiel haben.

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    1. sehe ich genauso.
      selbst Goebbels hatte recht, wenn er an einem schönen tag sagte, der himmel sei blau. dem aus prinzip zu widersprechen, ist mm kindisch.
      @ Charlie:
      "aus dem zusammenhang gerissen" trifft es wohl bei einem einstündigen interview nicht ganz. ich kenne die bücher Gansers und habe etliche interviews mit ihm gesehen. es wäre mir nirgends aufgefallen, dass er tatsachen erfunden, falsch dargestellt oder ohne quellen genannt hätte. rechtes gedankengut, im sinne von antidemokratisch, nationalistisch oder gar rassistisch habe ich auch nicht entdeckt.
      wenn er sich gelegentlich im falschen umfeld bewegt hat, ist das vielleicht unclever, spricht aber nicht gegen seine argumente.
      auch bei Jebsen erscheint mir das "in-die-rechte-ecke-drängen" eher kalkül und taktik. wobei ich offen gestehe, dass ich von ihm nicht sehr viel weiß. ich weiß allerdings, dass sich selbst Albrecht Müller auf ein interview bei KenFM eingelassen hat. und der ist sicher keiner rechten tendenzen verdächtig.
      ich für meinen teil versuche mich an den argumenten eines didkutanten. was dahinter in seinem kopf stattfindet, kann ich nicht beurteilen. sollte es von Ganser oder Jebsen inakzeptable rechte aussagen geben (bitte gerne quellen nennen), bin ich gern bereit meine ansicht zu revidieren.

      lg
      don

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  11. Hallo Epikur,

    dieser Vorwurf kommt ja nicht umsonst in die Welt und hat wohl viel damit zu tun, dass ein Teil der deutschen Linken die eigenen Hoffnungen gerne dort hinverlegt, wo sie selbst nicht gefordert wird, z.B. wie in Griechenland auf Syriza.
    Ist es nun so, dass kritische Stimmen, die sich mit den überzogenen Hoffnungen in eine parlamentarische Linke beschäftigen, mit Reformismus allgemein, die Linke spalten?

    Diese Vorwürfe sind ja nicht sehr neu! Auch ein Robert Kurz mit seinen Ausführungen zur "inneren Schranke des Kapitalismus" sowie die gesamte Wertkritik sah sich heftigen Angriffen innerhalb der akademischen und nicht akademischen Linken ausgesetzt.

    Ist das nicht eher ein Anzeichen dafür, dass die "Linke" an der Realität hoffnungslos gescheitert ist und dennoch den Schein bewahren will, dass sie noch etwas mitgestalten kann, und sei es nur verbalrhetorisch .

    Ich kann die Anziehungskraft eines Gansers und Jebsen und auch der Rechten insgesamt gut nachvollziehen, weil es ihnen wohl gelingt an die Alltagserfahrungen der Menschen anzuknüpfen. Allerdings mit einer vollkommen anderen Intention.

    Der Kapitalismus als reale, reine Wirtschaft ist für sie nicht das Problem an sich, weil er im Prinzip gut ist, weil er Arbeit schafft. Der Blick wird auf korrupte Politiker gelenkt, auf die Medien,die ihr Volk verdummen, dass von aussen instumentalisiert wird, ein Volk, das bis heute nicht unabhängig ist, auf das Finanzkapital in Verbindung mit einem strukturellen Antisemitismus usw..

    Und wenn man sich mal die Videos dieser Gutdeutschen anschaut, dann gibt es da auch viel zu sehen, wie man sein Unternehmen als Stiftung im Ausland deklarieren kann, zwecks Steuervermeidung.

    Wenn so etwas auch bei sog. Linken durchgeht, dann behaupte ich, es gab mal eine Linke.
    Dann gönne ich mir auch noch die Freude, spalterisch zu sein. Schadet doch niemanden mehr.

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  12. Was Ganser betrifft, empfinde ich es als komisch, daß der offenbar imstande war, wissenschaftlich anerkannte arbeit zu leisten, um dann ins merkwürdige abzudriften und nicht bewiesene behauptungen als gleichwertig zu erwiesenen fakten zu betrachten. Und dann auch noch zu verlangen, da müsse eine »ergebnisoffene diskussion« möglich sein. Das ist so, als wolle man, wenn es erwiesen ist, daß das kind nun einmal in den brunnen gefallen ist ergebnisoffen über die tatsache des in den brunnen gefallen seins diskutieren. Das ergibt keinen sinn, zumindest wenn man nicht belegen kann, daß der beweis für das in den brunnen fallen glatt gelogen war und das kind in wirklichkeit wohlauf ist.

    Um auch noch auf oben die von Dennis82 geäußerte kritik, daß bei mir der »links hysterische klassiker« vorläge, menschen »in sippenhaft« zu nehmen, wenn sie im »falschen umfeld« unterwegs wären, einzugehen:

    Ich gebe zu, daß ich aus zeitmagel nicht dazugeschrieben habe, was ich an den genannten figuren auszusetzen habe. Nicht wirklich deren umfeld, sondern daß sie freunde der zinskritik sind, die am derzeitigen wirtschaftssystem nichts auszusetzen haben, außer, daß sie es nicht in ordnung finden, wenn geldgeschäfte auf zins stattfinden. Als ob der kapitalismus ein wohlfühlprogramm wäre, wenn man bloß diese eine form des geschäftemachens ausstreichen würde.

    Nein, in diesem angestaubten altherrenclub findet sich ganz bestimmt kein neuer Hitler. Und der kommt auch nicht. Hingegen finden sich die alten nationalen gesinnungen und die suche nach dem »feind im inneren« und die alten idioten, die dem nachrennen. Elsässer hat vorgeturnt, offenbar, weil er an die dummheit der menschen glaubt. Und das sollten nun alle nachturnen?

    Ich bin der auffassung, daß niemand nachturnen soll und nicht leichtfertig irgendwas glauben. Sondern möglichst umfassend begreifen, warum es so vielen menschen auf der welt beschissen geht und das funktioniert allein mit dem hass auf das finanzkapital, so kritikabel man das finden kann, nicht. Das angeblich »gute« produktivkapital funktioniert nach dem selben prinzip - und das ist keine behauptung, die auf meinem mist gewachsen wäre, sondern eine nachweisbare tatsache.

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    1. Nun, ich denke einfach nur, das Gamser das glaubt, was er sagt.
      Anders, als im Politikbetrieb wird er nicht von Lobbyisten und Spin-Doctoren beeinflusst.
      Ob das stimmt - oder stimmen könnte - was er sagt, mag jeder für sich entscheiden.
      Was mich aber verstört, ist die Gegenwehr, die er auslöst.
      Man kann ihn ja als verblendeten Spinner abtun, aber woher kommt diese reflexhafte Gegenwehr?
      Wo bleibt die Gegenwehr, gegen die tägliche Meinungsmanipulation, auch und gerade gegen das öffentlich, rechtlichen Fernsehen (von der @Propagandashow abgesehen)?
      Tagtäglich kriegen wir Bullshit präsentiert, aber wenn Ken Jebsen auch nur interviewt, ist auf einmal die Empörung da.

      Auch für mich gab es da nicht wirklich neues, aber es einfach mal eine andere Sichtweise präsentiert, als im Fernsehen zu sehen ist.

      Ich würde es wieder machen. Auch in dem Bewußtsein, welche Gegenwehr mich erwartet.

      Denn diese Gegenwehr ist auch bezeichnend.

      Und, über die Inhalte des Interviews wurde sowieso hier noch niemals geredet.
      Dummerweise werde ich so interpretiert, als würde ich K.J. hypen wollen.

      P.S.: Was meinst Du mit dem angeblich guten Produktivkapital?

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    2. @ Mechthild:

      wenn du sagst, dass die reine zinskritik zu kurz greuft, bin ich ganz bei dir. obwohl sie natürlich einen gutteil dessen ausmacht, was den manchester-kapitalismus kennzeichnet.
      aber Ganser zu diskreditieren, weil er sich mit leuten abgibt, die nur die zinsen kritisieren?
      und von welchen "nicht bewiesenen behauptungen" sprichst du, die er als "gleichwertig zu erwiesenen fakten" darstellt? wie gesagt, ich kenne seine bücher zu Gladio und dem erdöl. ich finde dort keine unbewiesenen aussagen, die nicht klar als solche bezeichnet wären.
      und bei seiner 9/11-kritik weist er ja gerade darauf hin, dass das was in den offiziellen berichten steht, eben nicht bewiesen ist, sondern dass es sich um hypothesen handelt. außerdem ist es nun mal merkwürdig, dass diese hypothesen von offizieller seite so wenig geprüft werden, obwohl starke indizien dagegen sprechen.
      dies zusammen mit dem umstand, dass die amerikanische regierung in den letzten jahrzehnten erwiesener maßen oft gelogen hat (stichworte: Pearl Harbor, Tonkin-Zwischenfall, Irak-Lüge) um kriege zu rechtfertigen, kann einen die ereignisse rund um 9/11 schon komisch erscheinen lassen - vor allem die mangelnde aufklärungsbereitschaft.

      lg
      don

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  13. die frage, warum diese leute so heftige reaktionen auslösen, finde ich sehr berechtigt. ich kann mich dazu nicht wirklich informiert äußern, da ich mich mit ihnen und ihren aussagen einfach nicht befasse. einen verdacht allerdings habe ich schon. vielleicht liegt es ja daran, dass sie durch ihre aussagen die widersprüche im eigenen denken offenbaren. also nicht mit ihren aussagen, sondern durch ihre aussagen!

    mit 'kapital' allein, egal wie 'gut' oder 'böse' - wie kommen überhaupt diese quasireligiösen wertungen da rein - lässt sich die dynamik innerhalb einer bevölkerung nicht hinreichend erklären. der versuch, alle unzulänglichkeiten, auch die eigenen, dem 'kapital' unterzuschieben, scheitert an einer wirklichkeit, in der solche konstruktionen keinen platz haben, da sie nichts sind als überzüge über die unverstandene oberfläche auf einem ding, für das wir keinen sinnvollen begriff haben, nur surrogate.

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    1. @ anonymus

      Dein Text gibt mir so einige Rätsel auf!
      Es ist ja nicht unbedingt verkehrt, wenn man in so einem Text auch mal konkret wird, um zu veranschaulichen, was überhaupt gemeint ist.

      Z.B. 'kapital' . Der Begriff "Kapital" beschreibt für mich zunächst mal nur die Rückverwandlung von Ware in Geld und wenn es wieder in die Produktion zurückfliesst wird daraus Kapital, was in variables( Arbeitskraft) und fixes Kapital(Maschinen und Rohstoffe) investiert wird, damit der Prozess der Verwertung des Kapitals von neuem beginnen kann.

      Daraus ein 'gut' und 'böse' abzuleiten, wäre ziemlich absurd, weil Kapital erstmal nur den Reproduktionsprozess des Kapitals selbst beschreibt.

      Anders würde es sich verhalten, wenn man über "Kapitalismus " sprechen würde, weil darin auch die gesellschaftliche Reproduktion in den Blick geraten würde.

      (Nationale und internationale Konkurrenz, technischer Fortschritt, Entwertung der Lohnarbeit und auch von Kapital ,von fiktivem Kapital, Finanzblasen, also die ganze Krisendynamik, die sich inzwischen zu einer permanenten Krise ohne absehbaren Lösungsweg entwickelt hat.)

      Das Thema wäre dann eher darauf gerichtet, ob die Produktionsverhältnisse nicht inzwischen den Bedürnissen der Menschen total widersprechen, jenseits von 'gut' oder 'böse'.

      Was meinst Du mit einer Dynamik innerhalb einer Bevölkerung, die sich nicht hinreichend erklären lässt? Was sind deren und die eigenen Unzulänglichkeiten, die dem Kapital untergeschoben werden sollen?

      Natürlich hat Mechthild recht, wenn sie darauf hinweist, dass in diesen "Querfrontler-Kreisen" die Zinskritik eines Silvio Gesell grossen Anklang findet.

      In diesen Kreisen wird der Kapitalismus nie in seiner Totalität begriffen. Der Zins nicht als Profit auf zukünftige Gewinne verstanden, wie der Profit, den sich auch Untenehmen aneignen, als Profit der unter den verschiedenen Kapitalfraktionen aufgeteilt wird.
      Nun war der Sivio Gesell besonders darum bemüht, die Marxsche Arbeitswertlehre zu bekämpfen. So hat er den Arbeiter zum eigenen Unternehmer erhoben, der seine Waren an den verkauft, der ihm die Arbeitsgeräte und Betriebstätten überlässt.

      Nun zu den sog. Querfrontlern: Ich finde, dass sie es sehr gut verstehen, am Alltagsbewusstsein vieler Menschen anzuknüpfen und die sog. Trennschärfe zwischen Links und Rechts weiter aufösen. Die moderne Intellektuelle Rechte, die selbst bei Marxisten wie Gramsci anleihen findet.

      Besonders jetzt in der Flüchtlingsfrage, wo das gutbürgerliche Bewusstsein zwischen Abwehr und Hilfe hin-und hertaumelt, die Linke selbst aber keine Antworten zur Verfügung stellen kann, weil sie darauf auch schon innenpolitisch keine Antworten mehr findet ( Hartz IV-Empfänger), da kann ein Jürgen Elsässer gut anschliessen: an die Islamisierung Deutschlands, Grenzen schliessen, Flüchtlingsabwehr durch Polizei und Militär.

      Die Zeiten werden scheinbar immer unübersichtlicher. Ich hoffe, ich behalte den überblick.




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  14. "Das Thema wäre dann eher darauf gerichtet, ob die Produktionsverhältnisse nicht inzwischen den Bedürnissen der Menschen total widersprechen, jenseits von 'gut' oder 'böse'." sie widersprechen den bedürfnissen des menschen, also nicht 'der menschen', seit jeher, nicht inzwischen. das produktionsverhältnis war immer ein abhängiges, immer ein herrschaftsverhältnis.

    für mich gilt:
    'es sprach der herr zum knecht
    mir ist entsetzlich schlecht
    da sagt der knecht dem herrn
    das hört man aber gern'

    wer womit recht hat gegen etwas, wo wer anderes nicht recht hat - bleib mir damit vom leib! wer weiss, dass er recht hat, wird das selbst artikulieren können.

    die dynamik in einer bevölkerung ist nicht auf kapitalistische produktionsverhältnisse reduzierbar. das war, was ich meinte. dem kapitalismus braucht man nichts unterzujubeln. der hat seine eigene beschissene dynamik! die reicht ihm.

    wenn politik zum quasireligiösen heilsbringer mutiert, und sei es nur, indem man auf antworten hofft, die man sich selbst nicht geben kann, dann muss sie, wie religion auch, sterben. wenn's geht, ein bisschen schneller!

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    1. @ anonymus,

      welchen Erkenntnisgewinn soll ich aus Deinem Vierzeiler nun ziehen? Und aus Deinen weiteren Einlassungen?

      Deine beiden letzten Absätze sind für mich eine Höchsleistung dafür, sich an einer Antwort vorbeizumogeln und dabei selbst im quasireligiösen unterzutauchen.

      Wir müssen das nicht fortsetzen! Es ist nicht so wichtig, dass ich alles verstehe.

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    2. Ähnlich wie Don vermutlich lese ich manche Passagen drei, vier mal und bin mir immer noch nicht sicher was Du meinst.

      Beispiel:
      "wer womit recht hat gegen etwas, wo wer anderes nicht recht hat - bleib mir damit vom leib! wer weiss, dass er recht hat, wird das selbst artikulieren können."

      Was ich glaube zu verstehen, ist Deine These, dass man dem K. nicht alles anlasten kann. Das stimmt wie ich finde, nur zum Teil. Das unbeschriebene, neugeborene Leben, wird ziemlich schnell dem K. zugerichtet. Die Bestrebung, die eigene Verwertbarkeit möglichst hochpreisig zu verkaufen, flankiert bereits die Schulbildung. Dort wird das Konkurrenzdenken gefördert, leistungskonformes Verhalten belohnt und bestärkt.
      Der K. ist aus der eigenen Wahrnehmung auch im Alltag nicht mehr auszublenden. Werbung beschränkt sich nicht nur auf deren Blöcke im Fernsehen, sondern bestimmt im öffentlichem Raum die Alltagswahrnehmung. Auch die Freizeitgestaltung ist durch und durch den Kapitalismus korrumpiert.
      Um das mal an einem Beispiel aufzubröseln.
      Shoppen ist eine Freizeitaktivität. Shoppen ist hier nicht einfach nur ein Anglizismus dafür, die Bedürfnisse zu befriedigen, shoppen ist ein Bedürfnis an sich, ein Selbstwert.
      Und diese Fehlleitung wird täglich propagiert.

      OK., ich komme ein wenig vom Thema ab. Was ich ausdrücken will, ist, dass wir uns nur noch in Ausnahmesituationen wirklich abseits der Sphäre bewegen, die dieses Wirtschafts- und ja, auch Gesellschaftssystem bewegen.
      Selbst ein Waldspaziergang kostet Geld, wenn man diesen nicht gerade vor der Tür hat.

      Sicherlich kann man nicht alle gesellschaftlichen Strukturen und deren (politische) Stoßrichtung durch den K. erklären.
      Nicht alle, aber schätzungsweise zu 98% schon.

      Die Aussage, dass "die dynamik in einer bevölkerung ... nicht auf kapitalistische produktionsverhältnisse reduzierbar (ist)" verharmlost dann meiner Meinung nach doch.
      Denn im maßgeblichen Umfang beeinflußt der K. die "dynamik in einer bevölkerung".
      Das nicht Alles und Alle dadurch beeinflußt werden ist beileibige kein Grund Entwarnung zu geben.

      Übrigens, ein Nickname wäre nett.

      LG
      Dude

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    3. --- jetzt sind eure antworten plötzlich sichtbar. wtf??? ---

      also dude, mal ehrlich, für mich ist shoppen keine freizeitaktivität, ist es nie gewesen. okay, es ist aktivität und findet in der freizeit statt. aber das ist dann doch was anderes.

      du darfst wegen mir dem kapitalismus alles anlasten. er hat es sich unredlich verdient. das ist nicht der punkt. wenn er aus deiner eigenen wahrnehmung nicht mehr auszublenden ist, dann ist das tragisch. meine eigene wahrnehmung ist nicht darauf geeicht, alles durch die kapitalistische matrix zu filtern oder filtern zu lassen. das ist, was ich mit 'nicht alles darauf reduzierbar' meine. ich meine *nicht*, dass der kapitalismus nicht alle bereiche unseres lebens zu durchdringen versucht. und verharmlosen wollte ich ihn keinesfalls. wieso auch??? hab ich auch nirgendwo angedeutet.

      vielleicht, und jetzt komme ich auch in den bereich der spekulation ad hominem, solltet ihr (wer auch immer das jetzt alles sein mag) euch weniger an der interpretation der motive derer abarbeiten, die sich hier und da und dort über dies und das auslassen. es würde möglicherweise den fortgang der geschichte vereinfachen.

      und noch mal troptard, der vierzeiler ist echte neue frankfurter schule, also poth, seyfried, gernhardt u.s.w.
      wiki hilft weiter.

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    4. und bevor ich's vergesse, noch ein echter link. kein recht, niemals nie nicht!

      http://www.bruhaha.de/NFS.html

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  15. na ja troptard, ich lese da "Besonders jetzt in der Flüchtlingsfrage, wo das gutbürgerliche Bewusstsein zwischen Abwehr und Hilfe hin-und hertaumelt, die Linke selbst aber keine Antworten zur Verfügung stellen kann,..." und denke mir, es kann nicht aufgabe von politik sein, antworten zu finden. ihre aufgabe sollte sein, zu handeln, und zwar als delegierte derer, die sie gewählt hat. das wiederum bedeutet, dass die wähler diejenigen sind, die antworten haben sollten und nur die umsetzung ihrer anweisungen delegieren. das wäre für mich verantwortliche politik. und wenn die politiker das nicht zu leisten vermögen, gehören sie abgelöst, und zwar von denen, die sie delegierten. wenn sich politik insgesamt so weit verselbständigt hat, dass sie sich selbst delegiert und selbst ermächtigt, dann gehört sie abgeschafft, je schneller je besser.

    --- was ist denn jetzt passiert. ich sehe beide kommentare nicht, auf die ich antworten wollte. so geht das nicht. ---

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