Follow by Email

Samstag, 23. Juli 2016

Nachtrag zu einem Zitat von mir

Abteilung: "Gastfreundschaft"

Ich schrieb:
"Und sorry, bei all den freundschaftlichen Gefühlen zu unseren türkisch-stämmigen Mitbürgern:
Wer sich damit solidarisiert, dem bringe ich keine Gastfreundschaft gegenüber.
Wer auch jetzt noch hinter Erdogan steht, der soll in die Türkei zurück und dann konsequenter Weise auf Oppositionelle einprügeln!
Aber dann auch in dieser Gesellschaft weiterhin leben, die er willfährig herbeigeprügelt hat."

Ich hab das später noch ein paar mal gelesen, und dachte/fühlte dabei, dass diese Worte mich nicht spiegeln. Dass meine Haltung zu Mitbürgern anderer Herkunft in diesen Worten ergänzungswürdig ist...

Erstmal:
Unsere anderstämmigen Mitbürger benötigen nicht meine Gastfreundschaft. Sie sind keine Gäste, sie sind Mitbürger, Kollegen, Nachbarn und ... ja auch Freunde.


Und für mich ist es keine Frage der 'Integration', der 'Anpassung', oder gar der 'Assimilation'.
Baut Moscheen, tragt Schleier. Kein Problem.
Aber wenn ihr keinen Respekt vor Menschenrechten habt, dann habt ihr bei mir persönlich verschissen. Da ist die Grenze. Und da ziehe ich auch genau so die Grenze bei Pegida- und AfD-Anhängern. Die Mißachtung der Menschenwürde, und anderer elementaren Rechte, kann mit Dummheit alleine nicht zu entschuldigen sein. Hinter diesem Geist kann nur ein mieser Charakter wohnen.

Unabhänig von der ethnischen und kulturellen Herkunft!

Kommentare:

  1. Hey Dude,

    ich komme ja aus München und erhole mich gerade von einer schrecklichen nacht. und natürlich frage ich mich, wo kommt die motivation eines 18-jährigen her, 10 menschen zu töten?
    dann lese ich deinen blog über dein unverständnis für die in D lebenden AKP-anhänger und ich denke, dass beides die selbe wurzel hat.
    ich weiß, dass viele das nicht hören möchten und die vergangenheit am liebsten vergessen wollen. wenn überhaupt, darf sie noch in schulbüchern "erinnert werden". keinesfalls aber darf sie als motiv (vulgo: ausrede) benutzt werden, um sein heutiges verhalten zu erklären.
    aber für mich macht das ganze irre weltgeschehen, dessen zeuge wir heute sind nur vor dem geschichtlichen hintergrund sinn.
    die Europäer (später auch als "die Amerikaner" bekannt) haben sich spätestens seit dem 16. jahrhundert beständig als herrenrasse gefühlt, der schlicht das von gott gegebene recht zusteht, die erde, die tiere und alle nicht-europäischen menschen nach belieben auszunutzen. wir waren und sind die stärkeren, weil gott das so gewollt hat. diese argumentation konnte man erst kürzlich wieder sehr schön auf dem Trump-krönungs-parteitag vernehmen.
    und mit dem recht des stärkeren haben wir über jahrhunderte andere menschen gedemütigt, erniedrigt und z.t. brutal misshandelt, gefoltert und getötet. immer im dienste unserer "wohlfahrt". wir, die christlichen Eurpäer, sind die wahren religiösen fundamentalisten. wir haben, immer gedeckt durch unseren christlichen glauben, die welt in unzählige kriege geführt und tun das immer noch. wir haben millionen versklavt, uns mit tyrannen jeglicher couleur verbrüdert, wenn es unseren interessen diente und wir haben die natur in anderen teilen der welt zu unseren gunsten ruiniert.

    und mit dieser selben arroganz, die all das ermöglichte, behandeln wir menschen, die bei uns leben und nicht unserem ideal der weißen herrscher-rasse entsprechen. hier kann selbst der chancenloseste, gedemütigste, arbeitslose h4-almosen-empfänger noch sein mütchen kühlen. ganz zu schweigen von den spießigen mittelstands-fortschritts-verlierern, die ganz im Freud'schen sinne ihre ängste und schwächen auf andere projizieren.

    und hier schließt sich der kreis: vieles, wenn nicht alles, was wir derzeit erleben, ist die reaktion auf diese geschichte: Türken, die seit jahrzehnten gut in D leben, finden Erdogan toll, weil er ihnen endlich das gefühl gibt, nicht mehr der "kümmel-türke" zu sein, der den Deutschen die straße kehren darf.
    gedemütigte jugendliche, die keinen ausbildungsplatz bekommen, weil sie nicht Thomas Müller, sondern vielleicht Mesut Özil heißen, finden halt bei hass-predigern, oder einfach im gefühl, mittels einer waffe endlich auch mal der stärkere zu sein.

    es wird zeit, dass wir "globalisierung" richtig verstehen: nämlich dass die erde ein dorf ist: sie ist nicht unendlich, sie gehört allen und keiner ist von geburt an ein besserer mensch.

    lg
    don

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Lieber Don,

      in weiten Teilen folge ich Deinen Ausführungen.
      Und sicherlich hat man es als deutschstämmiger Türke in D nicht unbedingt einfach. Es mag regional unterschiedlich sein, aber ich habe in meiner unmittelbaren Umgebung trotzdem nicht den Eindruck, dass bzpw. junge Türken in dieser Gesellschaft nicht integriert sind und nicht über den Status des 'Kümmel-Türken' hinauskommen. Sicherlich gibt es unterschwelligen (aber auch genug offensichtlichen) Rassismus in D - ich will da nichts verharmlosen oder schön reden. Und vielleicht kann man eine Überkompensation eines Amoklaufes damit erklären. Moralisch ethisch nehme ich mir aber heraus, dies auf das strengste zu verurteilen. Ebenso das Massakieren, Einprügeln und Foltern der besiegten Puschisten auf offener Straße durch Erdogan-Anhänger.

      Der Begriff 'rote Linie' ist in letzter Zeit ein wenig inflationiert worden - aber die Akzeptanz allgemeiner Menschen- und Freiheitsrechte ist für mich eben diese 'rote Linie'.
      Und diese rote Linie ziehe ich auch zwischen erklärbar und entschuldbar.

      Liebe Grüße
      Duderich

      Löschen
  2. Tja - und was machen wir mit den zig Mio Michels, die weiterhin SPD, Union, Grüne usw. wählen, denen alle Schweinereien, insb. Hartz IV inkl. Totalsanktionierung vollkommen egal sind...!? Die dabei zusehen, wie die (im Vergleich zur Türkei ach so hochgehaltene) "Demokratie" hier in diesem Land auch nur noch eine perverse Karikatur ihrer ursprünglichen Idee ist?

    Schade, dass da "Heimschicken" keine Option ist...! ;)

    Erdogan dient derzeit einzig und allein nur, um den Schafen einmal mehr einzutrichtern, "wie gut sie es hier denn" hätten. Qualitativ, was die Arschlochhaftigkeit betrifft, macht es keinen Unterschied, ob die Ziege Merkel oder Erdogan heißt. Die große Mehrheit will es ja auch nicht anders, weder hier noch da unten. Das ist sie halt, die "Idiokratie"...

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Demokratie ist halt nicht nur eine gegebene Möglichkeit der Meinungsäußerung sondern auch eine Pflicht zur Partizipation.
      Demokratie funktioniert nicht ohne Bildung, funktioniert nicht mit Manipulation.
      Demokratie ist (in meinem Sinne) der Wettstreit von Ideen und Ideologien.
      Unsereiner mag die Zeit und die Muße haben, sich damit auseinamder zu setzen.
      Der Ausgebeutete, der nur um das wirtschaftliche Überleben für sich und seine Angehörigen kämpft, der hat das nicht.

      Umso mehr man ausgebeutet und unterdrückt wird, umso weniger Ressourcen hat man für den Widerstand.
      Ob es nun ein entmündigter Hartz IV-Empfänger ist oder ein benachteiliger Immmigrant.

      Demokratie fusst auf Bildung. Die Befähigung sich verschiedener Meinungen anzulesen und sich daraus eine eigene Meinung zu bilden.
      In unserem Land ist das schon schwer genug, da die Presse wahrnehmbar durch verschiedene Lobbyorganisationen beeinflusst wird.
      Das ist hier weniger der Fal als bspw. in der Türkei. Aber es ist auch hier so.
      Die Gleichschaltung der Presse funktioniert auch hier wenn auch ein wenig subtiler.
      In beiden Kulturkreisen werden regierungsoppositionelle Meinungen nicht gehört, bzw. bestraft.
      Auch in unserem Lande gibt es mehr Wirtschaftsexperten als Gerechtigkeitsexperten.
      Auch in unserem Lande gibt es keine relevante Lobby-Organistation, die dem allgemeinen Gewinnstreben der Besitzenden (Produktionsmittelinhabern) etwas entgegensetzen könen oder wollen. Gewerkschaften eingeschlossen.

      Das geht eine gewisse Zeit gut - bis es blutig wird, was keiner will.

      In der Türkei, wie auch in Deutschland gibt es Fliehkräfte, die selbstverschuldet sind.

      Wie auf deren Auswirkungen reagiert werden wird, wird spannend sein zu beobachten.

      Löschen
  3. @Don m.Tingly

    Deiner Argumentation folgend , könnte man sagen , daß der - unbezweifelbare - westliche Kolonialismus und die Verbrechen dann eben auch eine verständliche Gegenreaktion waren auf die Anmaßungen , die vorher aus den islamischen Großreichen kamen , gegenüber europäisch-christlichen Menschen.

    Wo willst du da den Anfang benennen?
    Nein , das ist einfach drin im Menschen , Herrenmenschentum , Unterdrückung , Ausbeutung , all das befällt mal diesen , mal jenen Kulturkreis.
    Natürlich nutzen die Herrenmenschen-Denker im Islam die Vergangenheit , um ihr Denken zu begründen , irgendeinen Grund brauchen sie ja.
    Aber es ist die gleiche Herrschsucht und der gleiche Überlegenheits-Gedanke , der dort bei Teilen der Menschen eine Rolle spielt , wie bei Teilen der West-Menschen.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Es ist noch viel einfacher:
      Es ist eine Frage der Kosten-/Nutzungsrechnung.
      Letztendlich muss es sich rechnen.
      Expansion, Imperalismus ist keine Frage der Ideologie, sondern lediglich eine monetäre.
      Oder anders formuliert:
      "That's Business, stupid!"

      Löschen
    2. Es dürfte sich beides vermischen , sieht man ja heute wieder .Es gibt gläubige Neoliberale und solche , die die Ideologie für den Profit nutzen.

      Löschen
  4. @Art, Dude

    genau was der Dude erwähnt, macht für mich den großen Unterschied: ja, die Araber haben auch Länder erobert. selbst die Chinesen, Ägypter und Römer.

    aber niemals war das auch nur annähernd mit einem derartigen überlegenheitsdünkel verbunden, wie das die europäischen eroberungen seit 1500 ausmacht:
    die Araber waren von ihrer religion als wahrheit überzeugt, aber wenn einer diese annahm, war er gleichberechtigt, egal welcher ethnie er entstammte. sogar gegenüber christen und juden verhielten sie sich sehr tolerant. ihnen ging es - wie den Römern - um wirtschaftliche beherrschung.

    gerade die Römer waren bekannt dafür, dass sie häufig sogar ehen mit angehörigen besiegter völker schlossen. sie wollten feste bindungen - am besten totale vermischung.

    die Amerikaner dagegen verbaten noch im 19 jhdt. - nach der abschaffung der sklaverei! - ehen sogar zwischen schwarzen und indianern, weil die "rassen" nicht vermischt werden durften.

    Europäer und Amerikaner entwickelten die pseudo-wissenschaftliche "rassenlehre" mit den weißen (wie sollte es anders sein) an oberster stelle. die sklaverei, die bei Griechen und Römern noch eine frage der (kriegs-)schuld war, wurde von unseren vorfahren "rassisch" begründet. ein Indio konnte sich noch so oft taufen lassen, er war für die Spanier immer ein "untermensch".
    dieser rassenideologie fielen 30 millionen Inder zum opfer, die man verhungern ließ, weil das der "natürlichen auslese" entspräche. vor diesem hintergrund töteten die Deutschen beinahe alle Hereros und Nam in "deutsch-süd-west".

    dieses rasse-denken erfüllte zweierlei: zum einen war es die rechtfertigung der wirtschaftlichen ausbeutung zugunsten der europ./amerik. eliten und zum anderen hatte man auf die art bequeme sündenböcke auf die die eigenen desolaten arbeiter-unterschichten noch herabblicken konnten und ihren frust ablassen. die geschichte der lynch-mobs in den USA spricht hier eine deutliche sprache.

    nein, das denken, dass ein mensch qua geburt etwas besseres ist, als ein anderer, ist eine originär europ. erfindung. insbesondere in verbindung mit der daraus abgeleiteten berechtigung zur totalen ausbeutung.

    und all dies wurde stets mit berufung auf gott verübt. deswegen ist das christentum bis heute die gewaltätigste, brutalste religiös-fundamentalistische strömung, die es je auf der erde gab.

    lg
    don

    AntwortenLöschen
  5. @Don M.Tingly

    Die Römer-also Europäer -als Bestätigung des europäischen Rassismus ? Seltsames Argument.

    Die Araber waren eine Zeitlang tolerant und dehalb so erfolgreich. Heute genau andersrum , in erheblichen Anteilen hochgradig faschistoid und intolerant .
    Ob rassistisch oder religiös aggressiv , das ist dassselbe , keines ist besser als das andere.

    Du sagst es selber , die Kolonialmächte haben die Sklaverei auf die Spitze getrieben , aber sie waren auch die ersten , die sie vollständig in Frage gestellt haben , im Gegensatz zu allen anderen Kulturkreisen.

    Die Spanier wurden bestraft für ihr Verhalten , ihr verkommenes Verhalten war der Hauptgrund für ihren Untergang und ihre Ablösung durch die Engländer.

    30 Mio Inder ? Solche Beispiele ließen sich Tausende finden , ob jetzt im Namen des Rassissmus oder einfach dem "Recht" , zu erobern.

    Der Westen hat seine Macht nicht durch Brutalität , sondern durch die Aufklärung erlangt , gegen den Willen vorhandener Reiche wie dem osmanischen , erst später begann der Machtmißbrauch.

    Und wer sagt eigentlich , daß die Welt besser gewesen wäre ohne Kolonialmächte? Warum gehen wir immer davon aus , daß es dann weniger Gewalt und Unterdrückung gegeben hätte?

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich will mich auf keine Seite schlagen von Euch beiden Streithähnen. Euer Diskurs ist sehr erhellend (ich lese dies gerade nochmal um die aufkeimende Wut gegeneinander nachvollziehen zu können).
      Aber:
      "Und wer sagt eigentlich , daß die Welt besser gewesen wäre ohne Kolonialmächte? Warum gehen wir immer davon aus , daß es dann weniger Gewalt und Unterdrückung gegeben hätte?"

      Dieser Absatz stößt mir irgendwie auf.
      Eine Kolonialmacht ist in meiner Definition eine Macht/ein Staat der durch Expansion (Landraub) seine wirtschaftlichen (und im Fahrwasser dessen) religiösen und ideologischen Interessen vertritt.
      Das ist Gewalt und Unterdrückung im ursprünglichsten Sinn.

      Ja, ich gehe davon aus, dass wenn es in der Menschheitsgeschichte den Expansionswillen nicht gegeben hätte/und gibt (was Kolonialmächte ausmacht) dann würden wir tatsächlich (meine Meinung) in einer besseren Welt leben.

      LG Duderich

      Löschen
  6. @Art

    ich habe die Römer nicht in kontrast zu "Europäern" sondern zu "europäischen eroberungen nach 1500"gesetzt. ich wollte damit zeigen, wie die imperialistische ausbeutung auf radikal-kapitalistischem denken zusammen mit fundamental-christlicher ideologie beruht.

    dass "Araber faschistoid und intolerant" sind, ist in seiner verallgemeinerung selbst schon beinahe rassismus.

    die kolonialen imperialisten haben die sklaverei zwar pro forma abgeschafft. sie haben sie allerdings ersetzt durch eine lohnsklaverei, die sich von irischen bauern, über britische industriearbeiter, billig-löhner aus dem Commonwealth nach 1945 bis zu den working poor in amerikanischen trailer-parks oder dem h4-prekariat bei uns erstreckt. rechtlich frei, ökonomisch nach wie vor sklave - das ist die sublime beherrschung bei uns.

    ich weiß nicht, was ich heute lieber wäre: Spanier oder indio in Paraguay?

    die geschätzt 30 mio Inder, die während der herrschaft queen Victorias in Indien verhungert sind, wurden vom damaligen vizekönig explizit als opfer der darwinistischen auslese entschuldigt. sie sind übrigens verhungert, weil die Engländer sie gezwungen hatten, statt lebensmittel ausschließlich baumwolle für den export anzubauen. außerdem war ihnen untersagt worden, vorräte für schlechte ernten anzulegen.

    und über die "aufklärung" musst du selber lachen, oder? für Kant, Rousseau, Voltaire und Jefferson, waren farbige zwar "menschen, aber keine personen", weswegen man mit ihnen, wie mit tieren verfahren durfte, ohne damit gegen die menschenrechte zu verstoßen. die macht wurde AUSSCHLIESSLICH mittels brutaler eroberungen und ausbeutung erst in Afrika, später auch in Amerika und Asien erworben.

    zum letzten absatz schreibe ich gar nix mehr. so kann nur jemand sprechen, der ZUFÄLLIG nicht in einer ehemaligen kolonie wie Irak, Syrien, Haiti oder Südafrika geboren wurde.

    lg

    don



    AntwortenLöschen
  7. @Don M.Tingly

    Wenn du nicht bereit bist , auf meine Argumente einzugehen , lassen wir es eben .

    AntwortenLöschen
  8. Art,

    Don ist umfangreichst auf deine Argumente eingegangen.
    Deine Antwort laesst darauf schließen, dass sie dir daraufhin ausgegangen sind.
    Kein Wunder, bei dieser unmöglichen Argumentation deinerseits.

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. @ Kyle,

      danke. und ich dachte schon ICH spinne!

      ein schönes beispiel dafür, dass man in diskussionen nicht hoffen darf, einen menschen mit PEGIDA-argumenten vom gegenteil zu überzeugen. es geht immer nur um die wirkung auf die, die zuhören bzw. mitlesen. nur von außen kann man argumente beurteilen und vernünftig bewerten.

      lg

      don

      Löschen
  9. @Kyle

    Du wiederholst den gleichen Quatsch , den schon Don abgesondert hat. Argumente , die euch nicht in den Kram passen , dürfen mit dümmlicher und dogmatischer Runtermache beantwortet werden .

    Wenn das euer Stil ist , sei euch das unbenommen , ich selber empfinde es aber als Zeitverschwendung , mich mit den Vertretern der absoluten Wahrheit herumzuschlagen.
    Einer vernünftigen Diskussion jedoch werde ich mich nicht verschließen.

    AntwortenLöschen
  10. @Don

    Pegida? Hast du was getrunken?

    Bei allen Meinungsverschiedenheiten: Bisher dachte ich noch , mit dir einen vor mir zu haben , der selbstständig denkt und dann eben zu teils ganz anderen Schlüssen kommt.
    Da kann es dann auch mal richtig krachen , danach wischt man sich den Mund ab und macht weiter , die nächste Debatte läuft dann vielleicht anders.

    Wenn du aber zu jenen gehörst , die jeden als rechts , pegida oder irgendsowas ähnliches bezeichnen , der anderer Meinung ist als sie selber , dann ist meine Kritik am Stil womöglich zutreffender als ich es selber gedacht hätte.

    Schade. Pegida , naja , das lassen wir mal so stehen , es spricht für sich selber.

    AntwortenLöschen
  11. @ Art

    tut mir leid, wenn du dich vom PEGIDA-argument getroffen fühlst. aber araber in "erheblichen Anteilen" als faschistoid zu bezeichnen, zu behaupten es wäre nicht klar, ob die gewalt in kolonialgebieten nicht ohne kolonialisierung genauso schlimm gewesen wäre, einen historisch einmaligen genozid unter 30 millionen (!) indern als "ein beispiel unter tausenden" abzutun und schließlich jedes argument, das einem nicht passt als "quatsch" zu bezeichnen: das ist nun mal der stil, den man üblicherweise von pegidisten oder von rechten AfD-leuten hört.

    lg

    don

    AntwortenLöschen
  12. @Don

    Araber sind in erheblichen Teilen faschistoid (und Schlimmeres) , genauso wie Europäer , Amerikaner usw...
    Wenn die Pegida das auch sagt , hat sie damit recht.

    Woher willst du wissen , ob es weniger Gewalt gegeben hätte ohne Kolonialismus? Kann sein , kann nicht sein , was ich damit sagen will , ist nicht , daß die kolonialen Verbrechen damit entschuldigt wären , natürlich sind sie das nicht.
    Es ist aber zu einfach , zu glauben , das "Böse" ginge nur vom Westen aus , und wäre automatisch nicht da (gewesen) , wenn der Westen nicht die Welt beherrscht hätte.

    Historisch einmalig?
    Stalin , Kutlurrevolution , geplante 30Mio tote Slawen durch die Nazis...aber auch viele kleinere Völkermorde trugen die gleiche Mordlust in sich , z.B. die Roten Khmer , die hatten nur weniger Menschen zur Verfügung , die sie massakrieren (oder verrecken lassen) konnten.
    Auch das soll die Verbrechen nicht relativieren , aber es ist falsch , die Ursache nur im Kolonialismus zu suchen.

    AntwortenLöschen

Hinweis: Nur ein Mitglied dieses Blogs kann Kommentare posten.