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Samstag, 30. September 2017

Links - oder Rechts - oder Querfront?

 Abteilung: Das wird man doch wohl noch sagen dürfen!

"Man dürfe "die Lasten der Zuwanderung über verschärfte Konkurrenz im Niedriglohnsektor, steigende Mieten in Stadtteilen mit preiswertem Wohnraum und zunehmende Schwierigkeiten in Schulen mit wachsendem Anteil von Schülern mit mangelnden Sprachkenntnissen nicht vor allem denen aufbürden, die ohnehin bereits die Verlierer der steigenden Ungleichheit bei Einkommen und Vermögen sind". Man solle eher, so Lafontaine, den Menschen in den Herkunftsländern helfen."
Quelle

Also, liebe Leser, kotzt euch mal aus!

Ist das links, rechts, oder beides (Querfront)?

Kommentare:

  1. Fragt ein bildungsfernbedingt unbewusster Querfrontler?

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    1. Ähm, nein.
      Fragt jemand, der sich sonst Jakebaby nennt?

      Ist schon putzig, ausgerechnet von einem Narrenschiffmatrosen den Verwurf des Querfrontlers ausgesprochen zu kriegen.

      Aber, hey.
      So einen Bullshit muss man als Blogbetreiber aushalten können.

      In der Sache hast Du wieder mal nichts beizutragen.
      Das hätte mich mal überrascht.

      Hauptsache Stunk machen, ohne eine Spur von Substanz oder Inhalt.
      Wenn ich denn in diesem kurzen Post Rechtschreibefehler verbrochen hätte, dann wärst Du es bestimmt, der mich darauf aufmerksam gemacht hätte. Bildungsfern, halt.
      Hauptsache, sich nicht mit dem Inhalt auseinander setzen. Keinen Text könnte ich schreiben, der durch Deine verblendete Wahrnehmung okay gehen würde.

      Also unterfüttere mal Deine Angriffe mit Argumenten die sich mit meinen Inhalten auseinander setzen!
      Ansonsten, vielleicht einfach mal die Fresse halten.

      Dies ist ein linker Blog. Beweise mir mal das Gegenteil!

      Oder bist Du etwa selbst ein Querfrontler?
      Das Torpedieren linker Seiten vereint Dich mit dem Narrenschiffkapitän.

      Wäre schön, wenn Du mal inhaltlich was beitragen könntest, statt nur Galle zu spucken.

      Die 'Querfront' verläuft nämlich genau zwischen Dir und mir.

      Aber Du raffst das anscheinend einfach nicht.

      Du gibt selbst vor links zu sein.
      Und das nimmst Du dann als Rechtfertigung, Andersdenkende wie mich, zu verfolgen.

      Wer Dich scheiße findet, muss wohl rechts, oder zumindest Querfrontler sein.
      Und ja, ich finde Dich, Deinem selbstgerechten Gehabe entsprechend, scheiße.

      Such Dir halt aus, was ich bin.
      Und wenn Du schon dabei bist, such Dir halt aus, was DU glaubst zu sein.

      Ich halte Dich für ein Arschloch, und Du hälst mich für ein Arschloch.
      Ist wohl überall angekommen.

      Also langweile mich und meine Leser nicht, indem Du das in jedem Deiner Kommentare durchscheinen lässt.
      Es interessiert keinen (auch mich nicht), denn es tut inhaltlich nichts zur Sache...

      Du reizt mein Prinzip wirklich aus, Kommentare, egal welcher Gesinnung, zu veröffentlichen.

      Aber irgendwann ist auch mal gut.
      Wenn Du Dich hinter Herrn Karl/Andre einreihen möchtest, dann mach so weiter.

      Ansonsten setze Dich inhaltlich(!) mit meinen Postings auseinander.

      Gerne auch kontrovers.
      Aber dazu bräuchte es Argumente.

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  2. "In der Sache hast Du wieder mal nichts beizutragen."

    "Hauptsache, sich nicht mit dem Inhalt auseinander setzen."

    "Also unterfüttere mal Deine Angriffe mit Argumenten ..."

    "Wäre schön, wenn Du mal inhaltlich was beitragen könntest, ..."

    Genau das ist dein Problem, nach welchem du dann auch noch immerzu seit Jahren bettelst.
    Und wenn dich, wann auch immer, jemand ueber dein Unvermoegen aufklaert, wirst du automatisch unangenehm aggressiv. Wie gerade neulich zu deinem verbloedeten Charliebashing.
    Du arbeitest hier deine Komplexe ab, die du auch zu diesem Thema schon woanders (beim T.) verpasst bekamst.

    Du blickst schon lange nicht mehr wo du stehst und wurdest auch schon von anderen gefragt, wie oft du dich denn uA. noch auf deiner eigenen Seite peinlich verlaecherlichen willst.

    http://aufzeichnungen-eines-gutmenschen.blogspot.de/2017/09/ich-bin-dann-mal-weg.html
    Stick with it oder hoer auf Leuten die mit deinem unfaktisch verquerten Quatsch nicht uebereinstimmen auf den Sack zu gehen.

    Hier, bei dir, geb ich einen Scheiss drauf. In meinem naeheren Umfeld werd ich dir mit deinem Bloedsinn weiterhin auf den Sack geben.
    Versprochen. ....

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    1. Anfeindungen gegen mich, ohne Kritik in der Sache.

      Wer hier Blödsinn verbreitet, darüber sollen sich andere Gedanken machen.

      Deinen Blödsinn verbreite ich nur aufgrund meiner äußerst hohen Tolleranzschwelle.

      NICHTS, fucking nothing, Deiner Einwände setzt sich mit den jeweiligen Postings auseinander.
      Du störst einfach nur einem Austausch um die Sache.

      Ja, ich habe Deinen Narrenschiffkapitän angegriffen. Da kannst Du deinen Sermon ablassen.

      Ansonsten, zum Thema antworten, oder - ich sagte es ja bereits, einfach mal die Fresse halten.

      In Deinem näheren Umfeld (Narrenschiffbrücke) kannst Du gerne versuchen, mir "auf den Sack" zu gehen.

      Hier aber, werden nur noch Kommentare von Dir veröffentlicht, die sich mit dem Inhalt meiner Beiträge befassen.
      Gerne auch kontrovers.

      Ich schrieb es bereits:
      Ich halte Dich für ein Arschloch und Du mich.
      Unsere Abneigung gegeneinander interessiert keinen, nicht mal mehr mich.

      Alles, was vom Inhalt darüber hinausgeht werde ich freischalten.
      Der Rest landet ab jetzt im Internet-Nirvana.
      Vielleicht macht es Dich stolz, dass außer Dir nur der Herr Karl/Andre es geschafft hat, von mir zensiert zu werden.

      Du bist so ein typischer Vertreter, der sich in meiner virtuellen Wade verbissen hat.
      Es geht Dir nicht mehr um Inhalte, sondern nur noch Recht zu behalten, oder die Meinungshoheit zu gewinnen.
      Dass es in diesem Post um ein Zitat von Lafontain geht, interessiert Dich nicht.

      Mein Post ist lediglich eine Plattform für Deinen Hass.

      Aber so sehr Dich dieser umtreibt, umso langweiliger ist dieser für Außenstehende.

      Hier soll es um Inhalte gehen. Um Argumente in der Sache, und um Gegenargumente.

      Dein Hass kannst Du gerne in Deinem 'näheren Umfeld' (Narrenschiff) verbreiten. Habe ich überhaupt kein Problem damit.

      Wenn es aber um mehr geht, als Deine verletzten Gefühle, wenn es um Argumente in der jeweiligen Sache gehen sollte, dann werde ich Deine Kommentare weiterhin freischalten.

      Aber, wenn ich Dich richtig einschätze, dann gibt es nicht viel von Dir zum freischalten.

      Lass Deine Hetze halt woanders ab. Das Internet ist groß.
      Hier aber, wie schon gesagt, soll es um die Sache gehen. Das wir uns gegenseitig für Arschlöcher halten, interessiert doch keine Sau!

      Relativiere mal Deine Gefühle! Welche Relevanz haben diese für Außenstehende?

      Es ist auf dieser Seite bei jedem angekommen, dass Du mich für ein ungebildetes, rechtstendierendes Arschloch hälst.
      Das ist eine Meinung, aber sie wird nicht spannender, wenn man sie in verschiedenen Variationen wiederholt.

      Wer Deiner Argumentation folgt, der liest mich halt nicht mehr. Geschenkt!

      Aber langweile doch bitte nicht mehr den Rest meiner Leser!

      Deine Gefühle gegen mich interessieren doch keine Sau. Nicht mal mich.

      Inhaltliche Auseinandersetzung mit meinen Posts - oder halt zensiert.
      Nicht, weil ich Deine Anfeindungen fürchte, sondern weil sie mich langweilen. Und weil ich glaube, dass sie auch meine Leser langweilen.

      Welche Meinung hast Du übrigens zu dem Zitat von Lafontaine?

      Na?
      Kommt da was?

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  5. Hier der Altautonome (70), gerne im Duo auftretend und mit scharfem Schwert die reine Leere verteidigend...
    http://tammox2.blogspot.ch/2017/09/dummerhafte-dummlinge-in-sud-und.html?showComment=1506796438301#c4171382269919547011

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    1. Danke für die Verlinkung. Habe das gar nicht mehr verfolgt.
      Alleine schon die steile These, dass es keine Protestwähler gibt, amüsiert mich.

      Und selbstverständlich empfinden keine Lohnabhängigen im Niedriglohnbereich die Flüchtlinge als bedrohende Konkurrenz um niedrig qualifizierte Arbeitsplätze und bezahlbaren Wohnraum.
      Und selbstverständlich hat keiner von denen die AfD gewählt. Alles Rassisten.

      Wie ja auch, wenn man verschiedenen Argumentationen folgt, ich selbst.

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    2. Die sind wirklich gut.

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  6. Duderich: Lesen und besser schweigen:
    https://klausbaum.wordpress.com/2014/12/15/die-angste-der-burger-ernst-nehmen/

    Wie ist denn Deine begründet fundierte Position zum LaFo-Zitat? Was ist denn preiswerter Wohnraum, um den die beiden Gruppen angeblich konkurrieren? Bewachte Container-Lager oder der Betonboden unter Brücken? Schon mal überlegt, wie das Wohn-"Ambiente" in den Heimatländern der Flüchtlinge aussieht?

    Bitte! Bitte denk doch mal darüber nach und differenziere, was der Standortnationalist LaFo da von sch gegeben hat. Auf linken Blogs wird er deswegen zerrissen. Denn es ist nichts anderes aöls die "Deutschland zuerst"-Ideologie der Nazis.

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    1. So sehr ich's auch versuche: Ich verstehe Deine Kritik nicht.
      Soll ich jetzt wirklich erklären, was unter günstigen Wohnraum zu verstehen ist?

      Lafontaine hat meiner Meinung nach eine schlichte Wahrheit ausgesprochen. Die passt für wohl nicht in den Zeitgeist, aber es ist dann doch schon ziemlich albern, welche Reaktionen diese auslösen. Haupsache mal, die Argumentationskeule geschwungen, dass der Absender rechts ist.
      Genau diese Denkverbote treiben die Wähler zur AfD. Wenn Du aber für diesen Bärendienst gelobt werden willst, bist Du hier falsch.

      Vielleicht liest Du mal den Kommentar vom Doktor. Dieser spricht mir aus der Seele.
      Wenn Du Lafontain danach immer noch für einen Nationalisten hälst, seis drum.

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  7. Hi Duderich

    Ich sehe auch nicht, das Lafontaines Äußerung Rechts ist.Die Denkfehler gewisser Linker kann man vielleicht an Hand dieser Metapher erklären:
    An einem Tisch sitzen ein Banker, ein Bildzeitungsleser und ein Flüchtling.
    Auf dem Tisch liegen 10 Kekse - da nimmt sich der Banker 9 und sagt zum
    Bildzeitungseser: Paß auf, der Flüchtling will deinen Keks!

    So kurz und treffend beschreibt er die Situation!
    Und in diesem Land ist es für die Herrschenden entscheidend, dass der Bildzeitungsleser (=der "kleine Mann") nie nach oben sieht, wohin die 9 Kekse zum Banker verschwunden sind - sondern gebannt nach unten starrt, ob der Flüchtling ihm seinen 1 Keks wegnimmt.
    Und gewisse Linke spielen dieses Spiel genau mit,
    dass es nur um den 1 Keks geht.
    Seehofer, AfD und Bildzeitung sagen nun:
    "Sei kein Weichei - laß dir nicht von einem Dahergelaufenen deinen Keks wegnehmen!"
    Diese bestimmten Linken aber, intonieren es so:
    "Sei kein Unmensch - gib dem armen Flüchtling deinen Keks ab, sonst bist du ein Nazi!"
    Andersrum intoniert - aber das gleiche Spiel: es geht nur um den 1 Keks, wer kriegt ihn?
    Und so - spielt die Linke das Herrschaftsspiel schön mit.
    Es müsste eigentlich darum gehen, endlich mal wieder hoch zu schauen und dafür zu sorgen, das der Banker genug Kekse zurück gibt, damit es für den Bildzeitungsleser UND den Flüchtling reicht!
    Damit würde eine Linke, die die richtigen und wichtigen Systemfragen stellen
    Aber solange sie sich über Scheinfragen zerspaltet, ob man eher in die Richtung blinken soll, dass der Keks bei unseren kleinen Leuten bleiben soll (damit die nicht AfD wählen), oder ob man in die Richtung blinken soll, dass der Keks an die Flüchtlinge gehen soll, so lange spielen sie das Herrschaftsspiel, dass es nur um den 1 Keks geht, schön mit!
    Eine richtige Linke muss die Interessen der hier lebenden kleinen Leute UND die der Flüchtlinge gleichermaßen vertreten, und nicht die Interessen der einen über die der anderen stellen, und damit das Dividi et impera- Spiel der herrschenden Klassen mitspielen.

    Und das ist, glaube ich auch, der Ansatz Lafontaines, wenn er von gerechter Lastenverteilung spricht. Es geht ihm, meine ich, nicht um Grenzen dicht und abschieben, sondern, darum, wie die Herausforderungen der Zuwanderung bewältigt werden, und die wir auch bewältigen können. Die Benennung dieser Herausforderungen steht ja der Willkommenskultur nicht entgegen, die kein vernünftiger Mensch ablehnen kann.

    Hier bedarf es unfangreicher Investitionen in psychosoziale Betreuung für die oft traumatisierten Menschen, in Sprachkurse mit Aufklärung über hier geltende Gesetze, in Bildung und Ausbildung.

    Darüber hinaus müssen sämtliche Ausnahmen vom Mindestlohn sowohl für Flüchtlinge als auch für Langzeitarbeitslose abgeschafft werden sowie Hartz IV, die es ermöglichen deutsche Arbeitnehmer gegen Flüchtlinge auszuspielen. Wie gesagt, eine richtige Linke muss sowohl für die einen als auch für die anderen da sein. Wenn sie sich nur für die eine Seite einsetzt, egal für welche von Beiden, spielt sie das Teile und Herrsche-Spiel mit.

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  8. Teil 2
    Ebenso ist es natürlich auch nicht Rechts, wenn Lafontaine für die Bekämpfung von Fluchtursachen plädiert. Einigen Linken, so mein Eindruck, fehlt hier wohl die Empathie, sich vorzustellen, das diese Menschen sich sicher nicht darum reißen,auf eine tausende Kilometer weite , oft lebensgefährliche Flucht zu gehen,und sich von Schleppern ausbeuten zu lassen, um in ein Land, dessen Kultur und Sprache ihnen fremd ist, sondern doch lieber in ihrer Heimat ein friedliches und auskömmliches Leben führen würden.

    Außerdem übersehen sie, das die ärmsten Flüchtlinge die Reise nach Europa gar nicht leisten können,und in Lagern an der Grenze vor sich hin vegetieren. diesen Menschen ist durch eine noch so begrüßenswerte Willkommenskultur nun mal nicht geholfen, sondern vielmehr durch die Bekämpfung der Fluchtursachen, als da wären, der Verzicht auf Kriege und gewaltsame Regime-Changes, sowie die Beendig der Schmarotzerhaften, nationalistischen Wirtschaftspolitik mittels Hartz IV und Agenda 2010, sowie „Freihandelsabkommen“ genannte Knebelverträge, die verhindern, das sich afrikanische Staaten eine eigenständige Wirtschaft aufzubauen, und Kleinbauern und andere Unternehmer dort ruinieren, und damit in die Flucht nach Europa zwingen.

    Diese Abstellung von Fluchtursachen bedeutet ja nicht, das nicht trotzdem jeder , der hier Zuflucht sucht auch Zuflucht bekommen soll. Bekämpfung von Fluchtursachen und Willkommenskultur schließen einander nicht aus.

    Und mal ehrlich: Ist es nicht eine merkwürdige Auffassung von internationaler Solidarität, anderen Länder erst nieder zu konkurrieren, und ihnen dann noch die Fachkräfte weg zu nehmen, die diese selber dringend brauchen, nur um sie in deutschen Unternehmen zu Billiglöhnen auszubeuten, zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit, um deren Heimatländer noch weiter in Grund und Boden zu konkurrieren?

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    1. Vielen Dank für diesen Kommentar!
      Der Preis den Du dafür zahlst ist aber vermutlich ziemlich hoch.
      Denn für verschiedenen Menschen bist Du jetzt jemand, der sich für Nationalisten stark macht.
      Du gehörst jetzt zum Feind den es zu bekämpfen gilt. Wie ich auch.

      In Deinem Kommentar sagst Du eigentlich alles, was dazu zu sagen ist.

      Sehr gut geschrieben und inhaltlich präzise.

      So schön können sich Denkverbote lesen! :-)

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  9. Danke.Nun ja, das ist dann wohl der Preis, wenn man eine eigene Meinung hat.Ich halte es aber mit Sarah Wagenknecht, wenn sie sagt, das man das Benennen von Missständen nicht den Rechten überlasen kann.

    Linke haben doch die besseren Lösungsansätze.Wo die AFD sagt, die Flüchtlinge sind Schuld, muss die Linke eben den Blick nach Oben richten.Das Beispiel mit dem Keks veranschaulicht das, glaube ich, ganz gut.

    Ich habe im Rahmen meiner Ausbildertätigkeit auch schon Flüchtlinge als Praktikanten in Berufsorientierungsmaßnahmen gehabt,und hatte nie Grund zur Klage.Alles feine Menschen,die gute Arbeit geleistet haben.Ich hatte genauso viele deutsche Azubis, die ebenso gut waren.Ich habe weder gegen die einen , noch gegen die anderen Vorurteile.

    Die Aufnahme so vieler Menschen ist hier natürlich möglich, aber sie verursacht eben auch Probleme und stellt Herausforderungen,und die bewältigt man eben nicht, wenn man vor ihnen die Augen verschließt, sondern, indem man sie angeht.Indem man sich um diese Menschen kümmert, und sich ihrer annimmt,und Vorurteile bei den Anwohnern abbaut, und genau das hat Merkel eben nicht getan, sondern sie einfach in Heime gepfercht, und sie dann weitgehend sich selbst und ehrenamtlichen Helfern überlassen, weil die schwarze Null ja wichtiger war.

    Aber mittlerer Weile darf ja Merkel auch nicht mehr kritisiert werden, weil das die Rechten auch tun.So machen sich diese Linken unfreiwillig zu nützlichen Idioten der kapitalistischen Systembewahrer, zu denen letztendlich auch die AFD gehört.

    Ich bin für eine freie Gesellschaft mit selbstständig denkenden Menschen.Darum sind für mich Denk-und Redeverbote oder die Tabuisierung mit der Rechts-Keule auch nicht Links.Wenn sie meinen ,das ich unrecht habe, sollten sie dies ja anhand von Argumenten belegen können, und dann kann man drüber diskutieren.

    Schönen Sonntag Abend noch

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  10. der Doc: "Es geht ihm, meine ich, nicht um Grenzen dicht und abschieben, sondern,...."

    Da bist Du schlecht informiert, auch wenn Du dem Blogherrn damit schmeicheln möchtest.

    Interview-Zitat LaFo: »Wer illegal über die Grenze gekommen ist, der sollte ein Angebot bekommen, freiwillig zurückzugehen. Wenn er dieses Angebot nicht annimmt, bleibt nur die Abschiebung.«

    Nach den Dublin-Regeln für Asylsuchende müssen Flüchtlinge ihren Antrag auf Asyl in dem Land stellen, in dem sie erstmals europäischen Boden betreten haben. Da die BRD keine EU-Außengrenzen hat, können Flüchtlinge in der Regel nicht auf legalem Weg in die BRD gelangen. Lafontaines Position bedeutet also eine faktische Schließung der deutschen Grenzen für Flüchtlinge. Genau das ist eine zentrale Forderung der AfD.

    Ich werde diesen Stammtisch nicht mehr durch meine Kommentare inhaltlich aufwerten. Da ist mir meine Zeit zu schade, denn selbst Euch beide kann man selbst mit Fakten, Zitaten und Quellennachweisen nicht dort abholen, wo Ihr schon zu lange steht.

    CIAO

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    1. Das ganze Zitat lautet so:
      skar Lafontaine, Spitzenkandidat und Fraktionschef der Linken im Saarland, hat sich für eine konsequente Steuerung der Zuwanderung ausgesprochen. Letztlich müsse "der Staat darüber entscheiden können, wen er aufnimmt. Das ist nun mal die Grundlage staatlicher Ordnung“, sagte Lafontaine im Interview der „Welt“. „Wer illegal über die Grenze gekommen ist, der sollte ein Angebot bekommen, freiwillig zurückzugehen. Wenn er dieses Angebot nicht annimmt, bleibt nur die Abschiebung.“

      Es geht also ausdrücklich um ZUWANDERUNG und nicht um Flüchtlinge. Außerdem leben wir nun mal in einem Rechtsstaat. Wenn etwas illegal ist, dann überschreitet es gesetzliche Normen. Man kann gerne darüber reden, die betreffenden Geetze zu ändern. Bis dahin gelten diese Gesetze aber.
      Das alles sind auch Fakten. Dafür hast Du keinen Monopolanspruch.

      Ciao

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    2. Schlussbemerkung zum Duderich: Auch dies ist wieder falsch und es geht hier nicht, wie Troptard meint, um Interpretationen.

      Lafo differenziert zwischen Einwanderern und Flüchtlinge. Fazit zu letzteren: Illegale alle abschieben, z. B. die hunderttausende ohne Pass.

      "Auch im Streit um Abschiebungen positionierte sich der Fraktionsvorsitzende der saarländischen Linken deutlich. "Wer illegal über die Grenze gekommen ist, der sollte ein Angebot bekommen, freiwillig zurückzugehen. Wenn er dieses Angebot nicht annimmt, bleibt nur die Abschiebung", sagte Lafontaine. " ZEIT online.

      http://www.zeit.de/politik/deutschland/2017-02/oskar-lafontaine-linke-abschiebungen-fluechtlinge-afd

      Damit dürfte klar sein, wo Du politisch stehst. Um Rassistenblogs wie diesen hier empfehle ich allen fortschrittlichen Kommentatoren einen weiten Bogen zu machen.

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    3. Netter Schlusssatz.

      Hier übrigens ein Auszug aus der Rassistenpostille "Der Freitag":
      "Die unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppen werden gegeneinander ausgespielt, sehr gut zu beobachten auf dem Arbeitsmarkt, auf dem Festbeschäftigte gegen Zeitarbeiter- und Leiharbeiter ausgespielt werden oder auch bei der Migration, wo auf dem Wohnungsmarkt Flüchtlinge mit „Geringverdienern“ um eine bezahlbare Wohnung konkurrieren. Diese Gruppierungen halten sich gegenseitig in Schach und der Neoliberalismus triumphiert. Das ist das eigentliche „Geschäftsmodell“ des Neoliberalismus."
      https://www.freitag.de/autoren/waschi/liebe-genossinnen-und-genossen

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  11. Hallo Duderich,

    also spannend finde ich diesen Langweiler von Links, Rechts oder Querfront schon lange nicht mehr.
    Interessent wäre das allenfalls noch dann, wenn man akzeptiert, dass eine Partei, hervorgegangen aus der ehemaligen SED, auch heute noch, ohne ein Verbotsverfahren zu riskieren, sich als "Die Linke" allgemein verbindlich für alles, was da auf deutschem Boden noch so links herum vegetiert, sich als die Alleinige abfeiern darf.

    Vielleicht hilft da ja auch eine ziemlich nüchterne Betrachtung: Das was mal Sozialdemokratie, Arbeiterbewegung war, dass hat sich mehrheitlich dafür entschieden, als bürgerliches Subjekt anerkannt zu werden und hat sich dann auch folgerichtig fast nahtlos in die Volksgemeinschaft integriert.
    Das damit auch die sog. Linke erledigt war, das wird auch heute noch nicht, und wenn, nur widerwillig begriffen.

    Was heute parlamentarisch von links kommt, und auch so oft in linken Blogs wieder zu finden ist, ist dieses üble Spiel mit interpretierbaren Begriffen, über welche versucht wird einen Konsens herzustellen , der sich aber genau deshalb nicht herstellen lässt, weil jeder herumwandelnde Geist davon seine eigene Vorstellung hat.

    Was hat es denn nun genau auf sich mit den bezahlbaren Mieten? Ab wann sind sie eigentlich bezahlbar?
    Dass der Mensch ein Dach über den Kopf braucht, um nicht als "freier" Mensch unter Brücken zu schlafen, dass war im Kapitalismus nie ungeteilter Konsens, sondern schon immer eine Frage von Angebot und Gebot.

    Warum sollte jemand z.B. als Flüchtling ein Gebot machen, wenn er nicht die Mittel dafür hat, dieses überhaupt abzugeben?

    Und so wird die Kette der Argumentation wie so oft von der falschen Seite aus konstruiert.
    Aber Gut! Alles bereits endlos durchgekaut ohne sichtbaren Erfolg.

    Zum Abschluss dennoch eine bescheidene Frage von mir: Was braucht es, damit ihr Euch endlich aus dem Wege geht? Oder anders gefragt, ziemlich dumm, liegt es am Blutdruck, dass es noch nicht gelingt?

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    1. "Was braucht es, damit ihr Euch endlich aus dem Wege geht? Oder anders gefragt, ziemlich dumm, liegt es am Blutdruck, dass es noch nicht gelingt?"

      Weiß nicht, ob Du Charlie oder Jakebaby meinst.

      Denen gehe ich mittlerweile beiden aus dem Weg.
      Wenn Jakebaby sich zur Sache äußert werde ich seine Kommentare veröffentlichen.
      Alles andere wird von mir mittlerweile nicht mehr freigeschaltet, wie oben zu sehen ist.

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  12. Lafontaine ist ein nicht mehr ernst zu nehmender Clown geworden.
    Aber Boris Palmer sagt es richtig: Man kann nicht alle aufnehmen. Heisst: Es braucht Kontingente, wie in Australien.
    Man stelle sich einmal vor, wenn 100 Millionen Flüchtlinge kommen würden. Geht nicht. Das würde die Sozialsysteme crashen.
    Weshalb nimmt eigentlich Putins Russland nicht mehr Flüchtlinge auf? Wo bleibt da der Aufschrei der ach so solidarischen Linken?
    *abwink*

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    1. facebookseite von Oskar Lafontaine:
      Michael Klein Ich bin seit vielen Jahren arbeitslos, lebe von Hartz 4 und bin aufgrund gesundheitlicher Einschränkung auch nicht mehr voll arbeitsfähig und somit kaum vermittelbar fürs Jobcenter! Und ich lasse mich von Ihnen nicht als Spielball missbrauchen von Ihrer flüchtlingsfeindlichen Stänkerei! Ich lasse mich nicht gegen Flüchtlinge ausspielen, merken Sie sich das Herr Lafontaine!

      http://tinyurl.com/y8mqspzg

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  13. Andre ist wohl dem Vorschlag nachgekommen, hier seine Kommentare zu verbreiten. Da sich hinter diesem Psyeudonum ein rechter Genosse aka Herr Karl verbirgt, wenn ich in Zukunft seine Kommentare nicht mehr freischalten.

    Hatte das in dem Getöse hier nicht auf dem Schirm, weshalb ich erst jetzt reagiere.

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  14. @Anonym 11:37:
    @All:

    Weder ich will gegen Flüchtlinge hetzen, nach Lafontaine, wie ich glaube (hier kann ich mich selbstredend auch irren).
    Ich / wir(?) sprechen uns stattdessen dafür aus, dass die gesellschaftlichen und ökonomischen Herausforderungen der Zuwanderung nicht der Mittelschicht und Prekarisierten (alleine) tragen sollten, sondern auch die Systemprofiteure, die sich heimlich die Hände reiben, weil die Flüchtlinge eine willkommene Reservearmee darstellen, die Druck auf die Löhne ausüben.

    Man hat doch nicht zwingend etwas gegen Flüchtlinge, wenn man die damit verbundenen Lasten gerechter verteilt haben möchte!
    Eine gerechere Verteilung der mit der Integration einhergehenden Lasten zu fordern ist links und nicht fremdenfeindlich oder gar rassistisch, wie hier moralisch Unantastbare wie Murmeltier behaupten.

    Und mich als Rassisten (Murmeltier) zu schimpfen nennt sich dann in Eigenbeschreibung 'fortschrittlicher Kommentator'.

    Ich nenne das wild mit der Nazi-Keule um sich hauen, ohne Rücksicht auf Verlüste.

    Mich Rassist zu nennen erntet gewiss Beifall in gewissen Kreisen.
    Ich nenne das Denunziantentum und eine bodenlose Frechheit!

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  15. Ich möchte mich hier in weiten Teilen dem Kommentator "Der Doctor" und "Anonym" anschließen. Ich halte den Kommentar zwar nicht für rechts. Aber ich halte ihn, in seiner Verkürztheit für bedenklich. Ich bin ebenfalls in keiner sonderlich privilegierten Lage, war ebenfalls schon mal kurz davor, obdachlos zu werden. Aber es handelt sich in dieser Debatte um schäbige (und kalkulierte) Augenwischerei. Die Verknappung sozialer Ressourcen fand doch schon lange vor dem Flüchtlingszuzug statt, die Probleme spitzten sich bereits davor zu. Die Flüchtlinge sind lediglich willkommener Sündenbock, um vom eigenen politischen Versagen abzulenken. Schlimmer noch an der Aussage Lafontaines ist jedoch, dass sie aus dem "linken" Lager kommt. Hier werden Futterneid und Hass geschürt gerade da, wo Solidarität die einzige Option ist, dem Rechtsruck noch etwas entgegenzuhalten. Absolut verantwortungslos. Die Frage nach Wohnraum übrigens war ebenfalls bereits vor vermehrter Migration schwierig (und das weiß ich nun wirklich aus eigener Erfahrung.) Warum heute noch fataler? Wegen einiger nachhaltiger Entscheidungen von Seiten der damaligen rot/grünen Regierung, die Gesetze zugunsten bezahlbaren Wohnraums kappte und heute jault, man müsse Wohnraum bezahlen können. (Ich habe dazu eine phantastische Reportage gesehen, finde aber gerade nicht den Paragraphen, um den es geht.) Mit dem Wegfall und zunehmender Privatisierung hatte der Staat der Preisspirale nichts mehr entgegenzusetzen. Zudem wurden, gerade in Ballungsräumen, Zustände wie in Hamburg üblich: Dort steht massenhaft Wohnraum, gewollt, leer. Obwohl so viele händeringend nach Wohnungen dort suchen. Warum? Profite, selbstverständlich. Man möchte nur an bestimmte Klientel vermieten. Also: Das Problem und die Ursachen dafür reichen viel weiter zurück, als die Frage der Migration. Und verkürzte Kritik, die zudem noch auf so fruchtbar braunen Boden fällt ist das Letzte, was sich Linke (oder solche, die sich nur für welche halten) erlauben sollten. Natürlich muss man auch die Probleme dort vor Ort in Angriff nehmen. (Zumal dann wenn man weiß, dass eines der Probleme unser Wirtschaften ist.) Dass im Moment von Rechts bis Links alle Probleme auf die Flüchtlingsfrage reduziert werden ist jedoch ein Debakel. Das gilt an dieser Stelle auch für die Aussage Lafontaines.

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    1. Ich gebe Dir absolut recht, dass es auch schon vor der 'Flüchtlingswelle' soziale Probleme gab, die selbstverständlich auch politisch hausgemacht sind.
      Was in dieser Diskussion aber leider verkürzt wird, ist, dass die Integration dieser vielen schutzsuchenden Menschen eine große Herausforderung darstellt. Zumindest ich laste dies den Flüchtlingen nicht an. Dieselbe inhumane Verteilung von Lasten auf Geringverdienende setzt sich aber auch in der Integrationsbewältigung fort. Mit der Agenda 2010 wurde der Lohnabhängige massiv unter Druck gesetzt, so dass ein würdiges Leben nur noch ein Jahr ALG-I-Bezug weit entfernt ist.
      Natürlich sind an den zurückliegenden und momentanen sozialen Problemen nicht die Flüchtlinge schuld! Ich hielt das bis jetzt für so selbstverständlich, dass ich es expliziet nicht so ausgedrückt habe.
      Lafontaine hat übrigens in breiter Weise die sozialpolitischen Verbrechen thematisiert. Dass seine Aussagen zu Flüchtlingen diskussionswürdig sind will ich ja gar nicht widersprechen. Ihn aber auf diese Aussagen zu reduzieren (und als Rassisten zu identifizieren) halte ich dann aber auch für ein wenig unterkomplex.
      Dass die Zuwanderung aber volkswirtschaftlich Druck auf Löhne (nach unten) und Mieten (nach oben) ist schlicht mit Angebot und Nachfrage zu begründen. Mein Lösungsansatz ist eben nicht, die Schuld den Symtomträgern durch uns mitverantwortete Kriege und humanitärer Katastrophen zu überantworten.
      Es geht hier nur um sozialen Sprengstoff, der halt eben nicht zum Mißbrauch der AfD überlassen werden sollte.
      Sicherlich gäbe und gab es auch ohne Flüchtlinge soziale Probleme und Ungerechtigkeiten. Das streitet doch überhaupt keiner ab. Aber einfach mal festzustellen, das Integration nicht vom Himmel fällt und damit Kosten einhergehen, die bitteschön gerecht verteilt werden sollen (also auch von Systemprofiteuren, den Konzernmagnaten und Superreichen), muss doch nicht gleich reflexhaft als Rassismus missverstanden werden.
      Und dieser reflexhafte Impuls gleich die Nazi- oder Rassismuskeule zu schwingen, spielt der AfD genau in die Hände.
      Nicht Lafontaine reduziert alle Probleme auf die Flüchtlingsfrage, sondern Lafontaine wird auf seine Auseinandersetzungen mit der Flüchtlingsfrage reduziert. Wagenknecht des öfteren gleich mit.

      Das ich hier von einem Linksgesinnten als Rassisten bezeichnet werde ist symptomatisch für die Tabuisierung gewisser Themen.
      Ich habe weiß Gott oft genug betont, dass ich nicht die Flüchtlinge für soziale Probleme verantwortlich mache. Vor dem Rassismusvorwurf kann mich dies aber anscheinend nicht schützen.

      Ich halte das für ein großes Problem (von meiner Person mal ganz abgesehen, denn auch ich halte mich für einen Symtpmträger dieses Phänomens) und einen. wenn auch ungewollten, Bärendienst für die AfD.

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  16. Duderich: Nun haste es auch mal von einer intelligenten Kollegin ins Stammbuch geschrieben bekommen. Wo bleibt jetzt die Einsicht? Wir warten.

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    1. Ich nehme diese Kritik sehr ernst und sie ist mir auch willkommen.
      Meine Antwort dazu findest Du oben.

      Ich würde Dich aber gerne auch was fragen:
      Hälst Du mich für einen Rassisten, einen AfD-Wähler, oder nationalistisch?
      Ich warte.

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    2. "Ich würde Dich aber gerne auch was fragen:"

      Schau zB. hier https://tammox2.blogspot.com/2017/09/dummerhafte-dummlinge-in-sud-und.html#comment-form_4171382269919547011
      hier https://tammox2.blogspot.com/2017/09/rechte-rander.html

      Dort gibt es auch zur Genüge Argumente von intelligenten Kollegen zum Thema.
      Daraufhin solltest du selbst versuchen zu definieren wofür du dich hälst.

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    3. Eigentlich wollte ich wissen, wofür DU mich hälst.
      Ich selbst weiss dass ich kein Rassist bin, die AfD nicht gewählt habe und nie wählen werden, und ich weiß, dass ich kein Nationalist bin.
      Egal welche Texte Du mir als Lektüre vorschlägst, an meiner Selbsteinschätzung wird sich nichts ändern.
      Du verlangst eine Aussage von mir, verweigerst aber ein eigenes Statement und versteckst Dich hinter Texten von Anderen.
      So ganz konsequent ist das auch nicht...

      Dieser Zeigefinger auf mich und der Selbstgerechtigtkeit dahinter, die diesen ausfahren lässt, ist dann auch nicht so fundiert, wie man mir glauben machen will.

      Nochmal, wofür hälst Du mich?
      Mal Butter bei die Fische!

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    4. Mal Butter bei die Fische!

      Hatte ich diesen Link("Danke für die Verlinkung.") von diesem André 1. Oktober 2017 um 08:18 und dann weiterführend. Wenn ich demgemaess deinen Kommentaren dort bis zum Letzten folge, höre ich von dir eine Menge AfD Sprech und ebenso eine Menge Argumente dagegen.

      Wofür soll ich dich dazu halten?


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  17. Ok, bevor es hier missverstanden wird: Ich habe hier niemanden zum Rassisten gestempelt und habe dies auch nicht vor. Ich kenne ja deine Haltung zu einigen Dingen. Ich glaube nur an dieser Stelle, dass die Formulierung von Lafontaine eben nicht nur ein Hinweis darauf ist, dass die Kosten besser verteilt werden sollen, sondern (denn der gute Mann ist rhetorisch geschult und weiß sehr gut was er wann und wie sagt) eben hier auch im rechten Becken gefischt wird (Denn auch einige Linke glauben derzeit, der AfD am besten das Wasser abgraben zu können, indem man ihre Haltung übernimmt. Was erstens falsch ist und zweitens einer der Gründe, warum die politische Linke sich selber zerlegt. Rechts gibt es halt schon. Klarer sozialdemokratisch, klarer links fehlt.) und dass dann eben im Kontext zu anderen Lafontaine-Aussagen ein Bild entsteht, das eben darauf hinweist, dass solche Aussagen nicht ganz so harmlos sind, wie sie vielleicht alleine und für sich genommen aussehen mögen. (So ist er in einem Boot mit der CSU, wenn er Obergrenzen und schnellere Abschiebungen fordert.) Und der Kontext "bisherige Lafontaine-Aussagen, jetzige Lafontaine-Aussagen" wäre eben wichtig zu beachten. Aber von mir bekommst du kein "Rassist" an den Kopf. Nur wäre eine linke Partei besser beraten, keine Ängste zu schüren, sondern herauszustreichen, dass die Kosten (die, da gebe ich dir gerne Recht, zweifellos vorhanden sind) weder unsere Möglichkeiten übersteigen, noch Schuld an zunehmender Verarmung, noch Schuld an zunehmender Wohnungsnot sind. Und der gemeine Steuerflüchtling den Staat ein Vielfaches kostet.

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    1. Liebe Susannah!
      Du führst viele Argumente auf, mit denen ich vorhabe mich ernsthaft auseinander zu setzen.
      Vorab möchte ich aber klar stellen, dass ich Dich nicht meinte, die mit der Rassismuskeule schwingen.
      Du argumentierst mit Argumenten und ich führe diesen Blog, um mich mit fundierter Kritik auseinander zu setzen. Ich gebe nicht vor, die Wahrheit zu verkünden. Ich bin gerade von einer Hochzeitsfeier heim gekommen und werde mich später im angemessener Weise dazu äußern.

      Erst mal vielen Dank für Deine Mühen, Deine Meinung auszudrücken.

      Eine möglichst ausreichend fundierte Antwort fällt dann später.

      Deine Gegenargumente sind willkommen!

      LG
      Der Duderich

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  18. Kleiner Nachtrag: Wo ich dir vollkommen zustimme - Die übermäßige Belastung kleiner und Kleinsteinkommen. Aber auch das hat schon lange System. Das galt schon für die Reduzierung des Spitzensteuersatzes unter Schröder bei gleichzeitiger Anhebung der Mehrwertsteuer. Ebenso bei der bekloppten Öko-Umlage (Damals, falls du dich erinnerst, wurde gerade von Seiten der BILD fröhlich die Anhebung von Hartz-IV propagiert und als ungerechte soziale Wohltat verhöhnt. Tatsächlich floss dieses Geld, das öffentlich als Inflationsausgleich verkauft wurde, umgehend in die Energiekostenerhöhung, während energieintensive Unternehmen gänzlich von diesen Kosten befreit wurden. Was nebenbei noch die Konkurrenfähigkeit der kleineren Betriebe schwächte). Also: Diese Umverteilung von unten nach oben hat spätestens seit Schröder Tradition. Und jetzt hält dafür der Flüchtling her. Ich erwarte mir von einer Linken einfach, dass sie die Komplexität der Thematik darstellt und nicht Ängste schürt oder verkürzte Kritik äußert.

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  19. Du wartest auf was?
    Mehr vor und nach Susannah? um weiterhin auf deine Interpretationen zu bestehen?

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    1. Sorry, ich habe einfach mal meine Meinung. Ich verstehe mich nicht als angekommen und bin permanent in meiner Meinungsbildung. Welche Interpretationen hast Du denn, zu denen Du stehst. Solange Du Deine eigenen Interpretationen nicht aussprichst, hast Du natürlich nichts zu verteidigen.
      Nichts selbst riskieren, aber auf Angriff gehen.
      Man, da stehe ich total drauf.
      Susannah streitet mit Argumenten, und damit kann ich gut umgehen und sie auch annehmen.
      Das ist ein Austausch von Argumenten und Meinungen. Dadurch lerne ich und vielleicht sogar sie auch.
      Und Du meinst jetzt, mit Deinen hastig eingegebenen Worten die Diskussion irgendwie weiter zu bringen?
      Wie lange hast Du für diese eingegebene Buchstabenkombinationen gebraucht? 10 Sekunden?
      Und damit soll ich mich jetzt ernsthaft auseinandersetzten?
      Mach Dir ein wenig Mühe mit Deinem Kommentar, dann mache ich mir auch Mühe mit meiner Reaktion darauf.

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    2. Gut, du sagst weiter unten "Dabei sehe ich als zu bekämpfen erst mal die AfD im Vordergrund und nicht Teile der Linken."
      Diese Teile umfassen nur mal auf politischer Ebene alle sogenannten linke Parteien links der CDUCSUFDPAfD.
      Die Annaeherungen beim Fischen am rechten Rand und deren ebensolch fatale Entschuldigung und Verharmlosung durch Teile des sonstig linken Spektrums kritisiere ich wesentlich aufmerksamer als die AfD. Die und deren Gefolge ist mir gegeben grundlegend zuwider.

      Ich finde zu diesem Thema mit dir inklusive Lafontaine keine gemeinsame Basis.

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  20. LaFo hat in anderen Zusammenhängen schon gern mal in die populistische Kiste gegriffen, was aber am obenstehenden Zitat so schrecklich sein soll, naja, er hat halt eine heilige Kuh der heutigen Linken erwähnt.
    Der Neoliberalismus hat die politische Linke erfolgreich aus ihren eigenen Werten vertrieben und ihnen als Ersatzbefriedigung die Idenditätspolitik hingeworfen, die vielleicht so die Hälfte der Linken auch brav gefressen hat. Für viele Linke ist das das letzte Refugium, wo sie sich noch der Illusion hingeben dürfen, irgendwie zum System dazu zu gehören, und das wird mit Klauen und Zähnen verteidigt.
    Wer da vom Schweigedogma abweicht, wird attackiert, egal, was er sagt.
    Und dieselben Leute jammern einem dann das Ohr ab, wie schrecklich die ertarkenden Rechten doch seien- dabei wird man immer das Gefühl nicht los, daß ein Teil der Linkskorrekten durchaus einverstanden ist mit einer starken Rechten, ist das doch die einzige Chance, die eigene "korrekte" Ideologie zu retten. Linke und liberale Werte, die diese Bezeichnung auch verdienen, stören da nur.
    Fällt doch stark auf, was die Korrekten immer für einen Aufriß machen gegenüber Kritik im eigenen Lager. Wenn aber hartleibige echte Rechte daherkommen, verschwinden sie ganz schnell in irgendwelchen Löchern und ziehen den Schwanz ein.


    @der Doctor
    Volle Zustimmung.

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    1. Ich folge Deiner Argumentation bis auf folgenden Punkten:
      Ich persönlich glaube nicht, dass Linke mit einer 'starken Rechte' einverstanden sind.
      Ich empfinde es aber nicht, dass die starke Rechte als zu bekämpfendes Ziel ausgemacht wird, sondern eher ebenfalls Linke, die nicht im Sinne der Meinungsvorgeber funktionieren.
      Die Auseinadersetzung mit 'hartleibigen Rechten' erfolgt nicht, weil es keinen Erkenntnisgewinn beinhaltet, gegen Leute wie Hocke oder Gauland anzustinken. Das ist aus meiner Sicht auch offensichtlicher Rassismus, die eine Auseinandersetzung damit nur aufwertet.
      Es ist ein Dilemma, dass man gleichzeitig gegen solche Äußerungen angehen möchte, aber feststellen muss, dass die Konsequenz den Adressaten nur in die Hände spielt.

      Die Frage, wie man sich mit rassistischen Äußerungen auseinander setzt, ohne sie damit zu befeuern, muss von linker Seite noch geklärt werden.
      Dabei sehe ich als zu bekämpfen erst mal die AfD im Vordergrund und nicht Teile der Linken.

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  21. Antworten
    1. Ist es mein Job Deine Stille zu durchbrechen?
      Denk Dir mal einen Nickname aus, damit Du unter den ganzen 'Anonym' nicht untergehst.
      Das wäre dann mal der erste Schritt um für eine Haltung zu stehen.
      Sorry, ich will hier wirklich auf Augenhöhe diskutieren, aber das ist doch echt Kindergarten.
      Ein Wort und fünf Satzzeichen? Und darauf soll ich dann reagieren, auf jemanden, der nicht mal genug Phantasie hat, sich einen Nickname auszudenken?

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    2. OK, Nickname Stille
      Womit ich, mal von der Hochzeit absehend, deine ausgedehnten Pausen,  -und du hast seit dem 3ten Okt. zu einigen Argumenten zu diesem, dir dringlichen Thema nichts mehr, wenn auch euphorisch angekuendigt, gesagt?,  - ansprechen möchte.
      Wie lange brauchts denn, um dich weiterhin zu rechtfertigen?

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    3. @Jakebaby:
      "Wie lange brauchts denn, um dich weiterhin zu rechtfertigen?"

      Pünktlich zum Skt. Nimmerleinstag werde ich mich selbstverständlich in ausführlicher Form bei Dir rechtfertigen.

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  22. Susannah Winter:
    Ich sage noch etwas zum Thema, weil ich Sie für eine ernst zu nehmende Diskutantin halte. Ihre Webseiten, darunter insbesondere die Rubrik "Reden wir über..." haben mich tief beeindruckt, genauso wie die Tatsache, dass der von mir sehr geschätzte Kay Sokolowsky Sie in seine Blogroll aufgenommen hat. Zu den Leuten, mit denen ich gerne diskutiere und deren Texte mir enorm weiterhelfen gehört neuerdings auch die Feministin Franziska Schutzbach aus Österreich (https://franziskaschutzbach.wordpress.com/2017/08/15/wer-von-maennlichkeit-nicht-reden-will-soll-auch-zum-faschismus-schweigen/). Das aber nur am Rande.

    Die Bundesrepublik hat für die Versorgung der 2015 und 2016 nach Deutschland geflüchteten Menschen im Jahr 2016 insgesamt knapp 18 Milliarden Euro ausgegeben. Für 2017 werden Ausgaben in Höhe von knapp 20 Milliarden Euro kalkuliert, bis zum Jahr 2020 sagen Prognosen den Anstieg auf jährlich knapp 30 Milliarden Euro voraus – wobei diese Prognosen wegen vieler unbekannter Variablen mit Vorsicht zu genießen sind. Diese Ausgaben werden zum Großteil aus Steuereinnahmen getätigt. Bund und Länder haben 2016 aber wegen der guten Konjunktur und der hohen Beschäftigung so viel Steuern eingenommen wie noch nie. Die Steuereinnahmen stiegen um 28 Milliarden Euro auf insgesamt gut 648 Milliarden Euro. Für 2017 rechnen Prognosen weiter mit einem massiven Ansteigen der Steuereinnahmen: auf mindestens 730 Milliarden Euro.

    Die Bundesregierung kann sich also über »Steuerrekorde« freuen, Bund und Länder »schwimmen im Geld«, so die treffenden Schlagzeilen zu den ständig nach oben korrigierten Steuerschätzungen. Die nicht eingenommenen Steuern durch niedrigen Spitzensteuersatz, geringfügige Erbschaftssteuer und schlicht durch Steuerhinterziehung von Vermögenden und Unternehmen muss man gar nicht aufzählen (es sind Hunderte Milliarden jedes Jahr), um zu erkennen, dass Geld für die Bundesregierung gerade nicht das größte Problem ist.

    Ein Teil dieser Mehreinnahmen geht direkt auf die Anwesenheit geflüchteter Menschen zurück. Mehreinnahmen entstehen dem Staat einerseits durch den höheren privaten Konsum und die dabei eingenommene Mehrwertsteuer. Andererseits durch Steuern und Sozialabgaben, die erwerbstätige Asylsuchende zahlen. Das Institut der deutschen Wirtschaft schätzt die Mehreinnahmen, die von 2016 bis 2020 auf diese Weise entstehen, auf insgesamt 37 Milliarden Euro.

    Zudem haben auch die Staatsausgaben für die Versorgung Geflüchteter wie ein kleines Konjukturprogramm gewirkt: Die Beschäftigung bei Sprach- und Integrationskursen und in der Verwaltung steigt, Baufirmen profitieren, die Nachfrage nach personenbezogenen Dienstleistungen erhöht sich, und ein Teil der Geflüchteten hat sich selbstständig gemacht und selbst neue Arbeitsplätze geschaffen. Das Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) der Bundesagentur für Arbeit schätzte, dass so 50.000 bis 60.000 zusätzliche sozialversicherungspflichtige Arbeitsplätze entstanden seien, vielleicht sogar mehr. Auch diese Menschen zahlen Steuern. Kurz und gut: Die Kosten, die durch die Versorgung Geflüchteter entstehen, werden durch ihre Effekte zu einem guten Teil wieder aufgewogen.

    Quelle: OXI-Blog

    "Oskar hat die Hosen voll!" ist ein Film von 1966 mit Luis de Funes. Trifft in diesem Fall auch zu, mit der Ergänzung, dass seine Fan-Boys den völkischen Charakter dieses Mannes nicht erkennen wollen..

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  23. @Der Duderich
    "Erst mal vielen Dank für Deine Mühen, Deine Meinung auszudrücken.
    Deine Gegenargumente sind willkommen!"
    Lieber Duderich, das beruht auf Gegenseitigkeit ;)
    Eine kleine Anmerkung noch zur Linken um Lafo:
    Es ist nun nicht neu, dass dieser Teil der Linken zu den "Linksautoritären" gehört. Da gibt es schon Nationalistische Tendenzen. "...ich empfinde es aber nicht, dass die starke Rechte als zu bekämpfendes Ziel ausgemacht wird, sondern eher ebenfalls Linke, die nicht im Sinne der Meinungsvorgeber funktionieren..." So einfach ist das nicht. Es gibt eben auch links verschiedene Strömungen. Wo Lafo, Wagenknecht u. Co. eben den linksautoritären Flügel bilden, sind Kipping, Gysi etc. eben eher die Links-Liberalen (respektive Sozialliberalen). Und wenn du dir die Partei anschaust, dann siehst du eben nicht eine Ubermacht im Sinne derer, deren "Meinungsvorgabe" es zu bekämpfen gilt, sondern zwei unterschiedliche Ideen, was "links" ist und wie es zu definieren ist. Wie in jeder anderen Partei auch. (Wobei sich in allen anderen Parteien die Hardliner durchgesetzt haben. Von der CSU über die SPD bis hin zu den Grünen).Nur, und da wiederhole ich mich: Die Parteien, die Obergrenzen fordern und sich in verkürzter Kritik ergehen, gibt es eben schon. Da wählen die Leute eher das Original. Was es derzeit nicht gibt, ist eine Partei mit klar sozialem/sozialdemokratischem/linkem Profil. Wenn man dann schon aus marktwirtschaftlichen Interessen agiert, nicht aus Überzeugungen, dann gälte es, leere Stellen zu besetzen. So, jetzt wünsche ich einen schönen Feiertag. Und nicht provozieren lassen ;) Im Zweifel einfach weiterziehen zum nächsten Beitrag. Liebe Grüße

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  24. Es ist wohl so, das zu diesem Thema ein sachlicher Diskurs nur sehr schwer möglich ist, weil die Debatte vielfach sehr emotional geführt wird.

    Ich glaube , von den "Rassismus-Kreischern" sind wir gar nicht so weit entfernt. Grundsätzlich können wir uns ja auf folgendes einigen:

    -Die Grenzen 2015 zu öffnen, und die Flüchtlinge rein zu lassen, war richtig, und die wahrscheinlich einzige vernünftige Entscheidung Merkels in ihrer ganzen verpfuschten Polit-Karriere, auch wenn sie es nicht aus Menschenfreundlichkeit getan hat, sondern zur Schadensbegrenzung nach ihrer öffentlichen Blamage im Umgang mit dem Flüchtlingsmädchen Reem, und natürlich im Interesse der Wirtschaft.

    -Willkommenskultur und offene Grenzen sind richtig.Jeder , der hier Zuflucht sucht, soll sie auch bekommen.Angesichts der Tatsache, das die Politik der Bundesregierung maßgeblich mitverantwortlich dafür ist, das sie fliehen mussten, ist das auch eine moralische Pflicht.

    Es geht hier also um Fragen des Ob, sondern nur des Wie,und die Benennung der damit verbundenen Herausforderungen und kosten(die wir aber stemmen können),darf nicht den Rechten überlassen werden(Das Wahlergebnis zeigt, warum),denn Linke haben hier die besseren und humaneren Lösungen.

    -Deutschland war schon immer auch Einwanderungsland, aber so schmerzlich das ist: Auch Die Gastarbeiter wurden nicht aus Menschenfreundlichkeit hierher geholt, sondern, um die Löhne niedrig zu halten, und sie auszubeuten.Mancher von ihnen , der mit falschen Versprechungen von einem besseren Leben gelockt haben, wurden bitter enttäuscht.

    Zu diesem Thema empfehle ich die Lektüre von Günther Wallraffs "Ganz Unten", das allerdings desillusionierend wirken könnte für jene , die glauben, wir hätten in den Achtziger Jahren sowas wie einen gezähmten Kapitalismus gehabt.Wallraffs Erlebnisse als Gastarbeiter Ali belegen das Gegenteil.

    Schlussendlich geht es also nicht darum, Zuwanderung zu begrenzen, sondern sie zu organisieren,das diese Menschen nicht ausgebeutet und als Erpressungspotential gegen ihre deutschen Kollegen missbraucht werden.

    Es muss so organisiert werden, das größtmögliche Akzeptanz in der Bevölkerung gibt.

    Hier in Bremen werden beispielsweise Begegnungen zwischen Flüchtlingen organisiert,und übernehmen Flüchtlinge selbst den Sicherheits- und Hausmeisterdienst in
    ihren Unterkünften.

    Es gibt bei uns ein Werkschüler-Projekt, in desen Rahmen junge Flüchtlinge Berufsorientierungs-Praktika in bereichen des ÖD machen güten,unter anderem auch in unserem Betrieb.So organisiert man Integration.

    Leider sind hier ehrenamtliche Freiwillige vielfach allein auf weiter Flur, weil der Staat sich aus Spargründen zurück zieht.

    Ein letztes noch:auch über flüchtlingskriminalität darf man reden.Das ist nicht Rechts, weil kriminell zu werden nicht eine Frage von Herkunft und Ethnie ist, sondern eine menschliche Eigenschaft.entscheidend, das auch Flüchtlinge Opfer von Kriminalität werden, und das Räuberpistolen von notgeilen Arabern, die nur hierher gekommen sind, um unsere deutschen Frauen zu vergewaltigen natürlich ins Reich der rechten Fabelln gehören.

    Die lösung sind auch hier nicht Abschiebung und Grenzen dicht, sondern, wenn Flüchtlinge Straftaten begehen, dann gibt es ein Strafrecht.

    Ansonsten ist Aus-und Fortbildung, psychosoziale Betreuung und Bieten beruflicher und Gesellschaftlicher Perspektiven die beste Prävention.

    Probleme, Missstände und Herausforderungen nicht zu nennen,weil sie eventuell auch von rechten benannt werden,hilft nur letzteren(siehe BT-Wahlergebnis), und trägt auch nicht zur Akzeptanz von Zuwanderung bei.

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  25. @Duderich
    Es sind schon Teile der Linken (aber auch der Liberalen und Konservativen), die stark mitverantwortlich sind für den Aufstieg der Rechten. Ich glaub auch nicht, daß Linke das wirklich wollen- wenn es aber darum geht, eine offene Debatte zuzulassen, gibt es einen Teil, der lieber dem Dogma folgt und starke Rechte dabei billigend in Kauf nimmt.
    Lieber dogmatisch und starke Rechte als offene Diskussion und schwächere Rechte, so dieser Teil.
    Ich bezweifle allerdings, daß das alles Linke sind, da sind auch viele Karrieristen und gruppenbezogene Lobbyisten mit bei, im linken und noch mehr im liberalen Breich hat sich eine Klientel breitgemacht, die beide Umfelder benutzt für eigene Interessen, die sie selber
    unter dem Stichwort "political correctness" vertreten.
    Aber Vorsicht: Es gibt auch viele ehrliche Linke und Liberale, die unter "pc" einfach liberal oder links verstehen- aus meiner Sicht ein Denkfehler, aber das sind Leute, die ehrliche Motivationen haben und die man nicht mit den Ideologen in eine Kiste packen darf.

    Auf jeden Fall muß man sich mit den Rechten auseinander setzen, wie, ist allerdings die Frage, kann ich nur zustimmen. Auch deshalb ist es fatal, wenn Debattenverbote verteilt werden, wie bitte soll man rausfinden, was ein vernünftiger Weg sein könnte, hat ja schließlich keiner von Natur aus die Weisheit mit Löffeln gefressen.

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  26. Erst schmeisst Du mit großem Tamtam nebst fishing by compliments Deine Bloggerei hin, nicht ohne andere grob zu beleidigen, dann bist Du schon kurze Zeit später wieder on air. Und jetzt, nachdem Du auf Deinem eigenen Blog nach Strich und Faden abgewatsch wurdest, schweigst Du zu den Inhalten. Wenn es doch nur das endgültige Schweigen wäre. Es würde Deinen miesen Charakter nur bestätigen. Du hast einfach nicht die Zivilcourge, das durchzustehen. Selbst die Anwesenheit einer sensiblen, intelligenten und belesenen Kommentatorin, die Du gleich in die Blogroll (nach welchen Kriterien eigentlich) aufgenommen hast, ignorierst Du jetzt schon eine Weile und trittst sie mit Füßen. Schäm Dich. So geht man nicht mit Leuten, die Dir Deine Kommentarspalten füllen, um. .

    Eine hauchdünne Chance, ein klitzkleines Fitzelchen Deiner Reputation zurückzugewinnen, läge darin, Dich in einem eigenst dafür veröffentlichten Text für Dein Verhalten dezidiert zu entschuldigen.

    Kotz Dich aus siehe oben!) oder geh Tauben im Stadtpark füttern.

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    1. Ich denke mal, ich habe meinen Standpunkt klar genug vertreten.
      Ich muss niemand überzeugen (einen 'Anonym' schon gar nicht); behalte Du Deine Meinung und ich eben meine.

      Ich finde es aber bezeichnend für den Umgang unter Linken, wie aggressiv Du bist.
      Provozieren lasse ich mich dadurch aber nicht.

      Einen weiteren Kommentar in diesem aggressiven Ton werde ich übrigens nicht mehr beantworten.

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  27. @das Murmeltier Dank für den Link. Da wird die Tage mal intensiv gestöbert. Und einen Teil der Zahlen kannte ich schon. Es war ja auch in der Vergangenheit nie anders. Ohne Zuwanderung könnten wir den Laden dichtmachen.
    @Der Duderich: Wäre ich du, würde ich mich auf solche platten Diskussionen, wie sie hier einige anstacheln, nicht einlassen. Ich bin jetzt endgültig raus und bedanke mich für das Gespräch ;)

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    1. Ja, ich denke, das Thema ist durch und jeder hat seine Argumente und Meinung vorgetragen.
      Danke für Deine Beiträge und dann hoffentlich ein wiederlesen in anderer Thematik.
      LG

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    2. "Liebe Susannah!
      Du führst viele Argumente auf, mit denen ich vorhabe mich ernsthaft auseinander zu setzen."

      "Eine möglichst ausreichend fundierte Antwort fällt dann später."

      Da hat dich Susannah locker vom Haken gelassen, worauf du natürlich "denkend" gerne eingingst.

      Derart argumentative Inkonsequenz verstehe ich bei dir durchaus. Bei Susannah weniger.

      Womit die gesamte Argumentation im Nichts verlief.

      Bravo!



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    3. Im Gegensatz zu Ihnen denke ich nicht, dass ich auf der Seite eines Anderen ein Recht auf umgehende, allumfassende Antwort (zumal in meinem Sinne habe). Ich halte es da mit etwas mehr Liberalismus. Das hat nichts mit Inkonsequenz zu tun, sondern mit Respekt vor meinem Gegenüber. Etwas ungehaltener geht es dann zu, wenn man auf meiner Seite mit mir debattiert (Facebook oder Blog ist dabei gleich). Aber es ist doch einfach: Mein Blog - meine Spielregeln, Ihr Blog - Ihre Spielregeln. Jedem seinen Raum. "Argumentative Konsequenz" bedeutet übrigens nicht "Bekehrung des Anderen", sonder "stringente Argumentation, möglichst schonungslos mit der eigenen Position und Sachlage." Das erst wirkt dann im besten Falle überzeugend.

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    4. @Dirk:
      Dies ist kein Schlachtfeld, bei denen man 'vom Haken gelassen' wird.
      Sussanah und ich sind in der Lage, marginal andere Einschätzungen und Haltungen des Anderen zu akzeptieren, ohne gewinnen zu wollen, oder Sieger zu sein.
      Wir sind in der Lage zu erkennen, dass das Gemeinsame, das Trennende bei Weitem übertrifft. Wir sind dessen vergegenwärtig.

      Mir scheint, Du wolltest einen 'Bloodfight' und bist jetzt enttäuscht.

      Die Argumentation verlief nicht ins Nichts!
      Was Dir anscheinend fehlt, ist, dass niemand den Sieg verkündet hat.

      Du denkst, meiner Wahrnehmung nach, in den falschen Kategorien, wenn es um den Austausch von kontroversen Meinungen geht.

      Das Leben ist kein Kampf, Dirk.
      Das Leben ist ein Ringen um ein Miteinander.
      ... sollte es zumindest sein.

      Wir bewahrten eine Diskussionskultur und respektieren den Gegenüber.
      Dass dies anscheinend Enttäuschung in Dir auslöst, spricht wohl mehr gegen Dich als gegen uns.

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    5. Diskussionskultur heisst in diesem angesprochenen Fall auch zu argumentieren, vor allem wenn man das, wie ich schon zuvor zitierte, so ausdrücklich ankuendigt.

      Das hat nichts mit 'Bloodfight', Sieg, Kampf, oder sonstig anklagender Entschuldigung zu tun mit welcher du gerade Stellung beziehst.

      Es geht nichts daran vorbei, dass du 5 Tage lang deine ernsthaft, möglichst ausreichend fundierte Antwort vermieden und ausgesessen hast, was natuerlich mehr gegen mich denn fuer 'uns spricht!
      Klar doch!!

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    6. @Dirk (12.10. 0032)
      Ich habe nix ausgessen. Ich hatte Urlaub und hatte mir mal Pause genommen, von dem ganzen Scheiß.
      Und dann kriege ich von Dir vorgeworfen, dass ich 5 Tage inaktiv war. In einem Blog, der rein ehrenamtlich ist, und mit dem ich keinen Cent verdiene.

      Menschen wie Dir kann ich es nicht recht machen. Und Menschen wie Dir will ich es auch gar nicht recht machen.

      So far, so good, so what?

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  28. Lesebefehl:
    http://marx-forum.de/Forum/index.php?thread/710-zur-vorgeschichte-des-katalanischen-nationalismus/

    #Linke #Katalonien

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    1. Fast noch interessanter als der Text sind die vom Autoren nachgeschobenen Gedanken im Kommentarbereich.

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    2. Ja, sehr treffende Kommentare des Autors.
      Von wem der unterste Kommentar wohl stammen mag...?

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    3. Er (Andre aka Der Herr Karl) hat ja selbst die These aufgestellt, dass die Linken irgendwann rechts wieder rausgekommen.
      Vielleicht ist das bei ihm ja umgekehrt?...
      ;-)

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