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Sonntag, 22. Oktober 2017

Links gegen Links

 Abteilung: Am Arsch, die Waldfee

Man ist unter 'Linken' sicher schnell dabei, dass dies mal wieder die Beschäftigung mit mir selbst ist. Vielleicht Narzismus. Ich ziehe den Schluss, dass was hier in diesem Blog geschieht, auch im Größeren, ja Großen überall woanders auch geschieht.
Ich gebe zu, dass es mir nahe ging, dass man mich als nationalistisch, rassistisch und was auch immer filterblasengesteuerte Linksverteidiger mir vorwerfen wollen.
Alles, was jenseits der Aussage läuft, dass alle kommen sollen, die wollen, macht mich in gewissen Augen zum Rassisten und Nationalisten. Genau diese aber, folgen der Blendgranate von der Links-Ikone Merkel, dass wir das schaffen.
Wagenknecht, Lafontaine, ja und auch ich, machen sich Gedanken darüber, dass die Lasten der Migration auch gerecht verteilt werden. Denn momentan, übernehmen diese - wie gewohnt - die sozial Schwachen.
'Wir schaffen das' ist mittlerweile ein Dogma, welches Merkel in die Welt gesetzt hat, und die selbsternannten Linken ihr mittlerweile willfährig aus der Raute lecken.
Es ist dann mehr als unterkomplex, alle willkommen zu heißen. Im Namen des Sozialismus und der Humanität. Da wird dann gar nicht mehr die Frage gestellt (die Lafontaine - natürlich streng rechts und nationalistisch beantwortet), zu wessen Lasten denn 'Wir schaffen das' gemeint ist und umgesetzt wird.
Ich habe überhaupt kein Problem damit, jeden willkommen zu heißen.
Nur, ab diesen Punkt muss man dann schon mal weiterdenken.
Wer sorgt für die Integration?
Wer sorgt für die nötigen Sprach- und Alphabetisierungskurse?
Die Integration kostet Geld. Wer kommt dafür auf?
Wird dafür die Vermögenssteuer eingeführt?
Gibt es eine Reform der Erbschaftssteuer?
Eine Reform der Kapitalertragssteuer?

Ich finde es total lächerlich, und sowas von unterkomplex, alle Immigranten hereinzuwinken, ohne sich mit den Lasten der Finanzierung der Integration auseinander zu setzen.

Momentan tragen diese Lasten die Abgehängten, schlecht ausgebildeten.
Für die sind Flüchtlinge Konkurrenten auf dem Arbeits- und Wohnungsmarkt.
Nicht wenige davon werden die AfD gwählt haben.
Eine Auseinadersetzung dazu fehlt mir im Linksspektrum.
Alle AfD-Wähler für Rassisten zu halten greift dann doch zu kurz, aber reicht dann anscheinend für selbsternannt Intellektuelle, ihre Welt ohne Hinterfragung für schlüssig zu halten.
Mittlerweile mutet es anscheinend als nationalistisch an, die Frage der Lasten der Integration mit der sozialen Gerechtigkeit zu verbinden. Die Sorgen und Nöte der Abgehängten wird von den Selbstgerechten schlicht nicht beantwortet - stattdessen beklagen sie einen Zulauf zur AfD.
Gerade hier tut sich ein Solidaritätsanspruch mit den Abgehängten auf, der aber von den Salonlinken nicht wahrgenommen wird. Wer Marx in deren Augen nicht gelesen hat, ist es nicht Wert in den ersten Reihen der Revolution zu kämpfen. Eine Revolution die nie stattfinden wird, weil sie ausgrenzt, statt zu mobilisieren.

Ich freue mich über eine multikulturelle Gesellschaft. Vielfalt, religiös und kulturell begrüße ich.
Aber diese Zuwanderung drückt auch die Löhne (Angebot und Nachfrage) und treibt die Mieten für günstigen Wohnraum in die Höhe (Angebot und Nachfrage).
Dies sind schlicht ökonomische Gewissheiten.
Diese auszusprechen, kolllidiert aber anscheinend mit selbsternannten, über alle Fakten erhabenen Linken.
Die Aussage, das jeder willkommen ist, mag einem viel Beispruch in der linken Szene einbringen.
Ich habe bislang aber wenig Äußerungen wahrnehmen können, wer diese Kosten trägt.

Statt für eine Vermögensteuer, einer Gewinnertragsteuer, einer Reform der Erbschaftssteuer zu plädieren, wird nur mit der rassistischen Keule geschwungen.

Das ist wirklich arm. Das enttäuscht mich unsagbar.

Dieses selbstgerechte Gehabe der Salonlinken, die nur bis zum Tellerrand denken, kotzt mich mittlerweile wirklich an.

Es hat mich lange Zeit aufgeregt, dass ich als rechts beschimpft werde. Weil mir Merkels "Wir schaffen dass" nicht gereicht hatte.

Mittlerweile fühle ich mich in der Anfeindung meiner Person bestätigt.

Ich selbst weiß, wie links ich bin.
Ich selbst weiß, dass ich die Umverteilung von arm zu reich umkehren will.
Ich selbst weiß, dass ich Menschen nicht nach ihrer Herkunft, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion einordne.

Ich bin mittlerweile über eure Anfeindungen erhaben.

Ich finde Euch einfach nur lächerlich und im großem Maße unterkomplex.

Ladet gerne Euren filterbasierten und tellerrandkonformen Bullshit bei mir ab.

Alles, was ihr an Anfeindungen und Unterstellungen zu bieten habt, wird hier freigeschaltet.

Diese ganze Scheiße, ist symptomatisch, warum sich die LINKE gerade selbst zerlegt.

Dummheit, Filterblasen und Unterkomplexizität sind nicht zwingend links, liebe Selbstgerechte.



Zitate:
"Der Duderich mit Katja Kipping und Sahra Wagenknecht an der Selektionsrampe?"

"Solange du unentwegt verdummend rechte Positionen vertrittst, bist du nicht Links gegen Links und wirst dementsprechend auch weiterhin angefeindet.
Deine Einstellung und die diesbezueglich staendigen Angriffe auf Linke zu diesem Thema findet man auch mannigfach auf rechten Seiten.
Wenn du das nicht erkennst bist du dazu zu dumm und wenn du dir dessen bewusst bist nicht Links.
Suchs dir aus."


" Fragt ein bildungsfernbedingt unbewusster Querfrontler?"

" Du blickst schon lange nicht mehr wo du stehst und wurdest auch schon von anderen gefragt, wie oft du dich denn uA. noch auf deiner eigenen Seite peinlich verlaecherlichen willst"


Kommentare:

  1. Solange du unentwegt verdummend rechte Positionen vertrittst, bist du nicht Links gegen Links und wirst dementsprechend auch weiterhin angefeindet.
    Deine Einstellung und die diesbezueglich staendigen Angriffe auf Linke zu diesem Thema findet man auch mannigfach auf rechten Seiten.
    Wenn du das nicht erkennst bist du dazu zu dumm und wenn du dir dessen bewusst bist nicht Links.
    Suchs dir aus.

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    1. Vielen Dank für die Bestätigung meiner Ausführungen.
      Besser hätte ich mir es nicht wünschen können!

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  2. Der Kommentar wurde von einem Blog-Administrator entfernt.

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    1. Oooooch! Jetzt werden wir niemals die Wahrheit erfahren!

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    2. Die Wahrheit ist, dass der Kommentar vom Zensurich entfernt wurde. ;-)

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    3. Daß er die Wahrheit selber entfernt hat, war mir auch nicht in den Sinn gekommen. Er ist ja aus tiefster Seele etwas faktenscheu ;-)

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    4. Ach, da gibt es ganz Andrè: Der Herr Karl zum Beispiel. ;-)

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  3. Das "wirft ein bezeichnendes Licht auf die momentane, oder soll man sagen: die wahre Natur jener linken Kreise, die sich immer so benehmen, als hätten sie das alleinige Monopol auf Anstand, Offenheit, Toleranz und jene «aufklärerischen Grundwerte»; ich kann die Worte schon fast nicht mehr hören, auf die sie sich berufen, ohne sie selber ernst zu nehmen.
    Dahinter steckt, das hat vor einem Jahr in dieser Zeitung der französische Schriftsteller Michel Houellebecq glasklar analysiert, die Verzweiflung der Linken darüber, dass sie die Herrschaft über den Zeitgeist verloren haben. Houellebecq benutzte das Bild eines schwerverwundeten, in die Ecke gedrängten Tiers, das hasserfüllt und wild um sich schlägt, am Boden liegend, zur Weissglut getrieben durch das instinktive Wissen, dass man den Kampf verloren hat."

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    1. Vielen Dank für das Zitat. Könntest Du bitte auch die Quelle nennen?

      Habe mich nicht wirklich mit seinen Werken auseinander gesetzt, aber eine Kurz-Recherche bei Wiki stimmt mich doch schon vorsichtig:
      "Aufgrund zahlreicher Passagen in Houellebecqs Romanen wird ihm regelmäßig unterstellt, Rassist, Frauenhasser, Reaktionär oder Religionsfeind (meist islamophob) zu sein. Auch hat der als „nouveau réactionnaire“ diffamierte Houellebecq selbst wenig getan, um negative Vorstellungen über sich zu relativieren, vielmehr hat er die genannten Aussagen in Interviews durch provokative Äußerungen zum Teil bestätigt und bekräftigt. Indes positioniert er sich als weder „links“ noch „rechts“ und bezeichnet sich selbst in Bezug auf Religion als Agnostiker."

      Im aktuellen SPIEGEL ist ein Interview mit ihm, welches ich noch nicht gelesen habe. Bin mal gespannt, ob meine Befürchtungen bestätigt werden.
      Festzustellen, dass die Linke sich zerfleischt ist ja eine Wahrnehmung die gleichsam aus der linken und rechten Ecke getroffen werden kann...

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    2. "Festzustellen, dass die Linke sich zerfleischt ist ja eine Wahrnehmung die gleichsam aus der linken und rechten Ecke getroffen werden kann..." - So ist es!

      Der oben aufgeführte Text stammt von der 'Weltwoche'. Also aus der rechtskonservativen Ecke.

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  4. Ach Duderich!

    Was treibt Dich in Deinem Innersten an, einen so langen Text zu schreiben. Für mich versuchst Du im Moment einen lahmen Gaul zu satteln und damit ein Rennpferd zu reiten.

    Für mich war das Thema inzwischen einigermassen befriedet und ehrlich gesagt nicht weiter sonderlich interessant.
    Und was fällt dem Duderich dazu ein? Er versucht die erloschene Kohle wieder auf Flamme zu bringen, eine Diskussion zwischen Links gegen Links neu zu entfachen.
    Im Prinzip die alte versiffte Scheisse mit den staatshörigen und staatsgläubigen Sozialdemokraten, ihrem linkssozialdemokratischen Ableger (Linkspartei) und den Traditionsmarxisten.

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    1. Na ja, reiten ist eigentlich nicht so mein Ding. Egal wie vital der Gaul ist.
      Ich kann verstehen, dass Dich das Thema (mittlerweile) langweilt. Sicher bist Du da nicht der Einzige.
      Inwiefern aber Du zu Deiner Einschätzung kommst, die Einordnung der Äußerungen von Wagenknecht/Lafontaine seien befriedet, kann ich nicht ganz nachvollziehen.
      Weder in diesem Blog, noch in der Linkspartei, noch in den Medien.
      Was mich persönlich umtreibt, ist die Reaktionen außerhalb einer Haltung von: "Jeder kann rein." Wer die Nachdenkseiten verfolgt, wird auf Texte stoßen, die perfide versuchen, Wagenknecht und Lafontaine in Rechte umzudeuten. Bei Lafontaine kann man manchmal zugegeben punktuell den Eindruck gewinnen, - aber Wagenknecht?
      Ich halte das für eine neoliberal motivierte Medienkampagne, denen selbsternannte(!) linke Intellektuelle willfährig folgen. Aber auch darüber kann man sich streiten
      Hier ein Beispiel zu dieser Kontroverse: http://norberthaering.de/de/27-german/news/903-diskussion-konicz

      Wenn man mich aber mundtot machen will, indem die Rassistenkeule ausgepackt wird, will ich nicht im Sinne derer funktionieren, die mir genau das vorwerfen, von dem sie glauben, mich damit möglichst hart zu treffen. Grob kann man dies zusammenfassen in ich sei dumm und/oder rassistisch.
      Und das hat auch anfangs funktioniert. Ich war in Rage! Mittlerweile versuche ich diese Reaktionen aber einfach zu begreifen, und mich damit phänomenologisch zu befassen.
      Ach Toptard!
      Ich halte es eben für wichtig im Sinne einer solidarischen, tragfähigen und starken Opposition zu bestehenden Herrschaftsverhältnissen, sich damit auseinander zu setzen. Es geht hier nicht um mein Ego, es geht mir stattdessen darum, dass es für mich durchaus nachvollziehbar ist, dass diesem zerstrittenen, stutenbeißenden Haufen keiner folgen will. Gewisse Blogger und Kommentatoren maßen sich an, dass Links sein zu definieren, und sprechen jenes genau denen ab, die einfach mal anderer Meinung sind. Dieser Beißreflex ist in diesem Maße schon erwähnenswert und diskussionswürdig. Das kann man anders sehen, muss man aber nicht.
      Die Stöckchen, die hochgehalten werden, türmen sich zu einem Hinternisparcours auf (womit wir wieder beim Reiten wären), in dessen Zielgeraden vielleicht noch eine Hand voll einlaufen, mit denen dann aber auch mangels Masse keine 'Revolution' mehr gewonnen wird. Jene Premium-Linken zementieren bestehende Herrschaftsverhältnisse. Nicht ich bin der Spalter, sonder weise auf kontroproduktive, systemdienende Spaltung hin.
      Das alles kann man achselzuckend abtun, und es als satteln eines lahmen Gauls begreifen. Es mag sein, dass Du gut damit leben kannst, oder meiner Meinung nach der Fehleinschätzung verfällst, dass dies "einigermaßen befriedet" ist.
      In der Flüchtlingsfrage ist anscheinend innerhalb des linken Spektrums keine sachliche Diskussion mehr möglich (@Susannah Winter: Ausnahmen bestätigen die Regel. Danke.)
      Das magst Du anders wahrnehmen, oder dem keine Bedeutung beimessen.
      Beides mache ich Dir nicht zum Vorwurf. Da haben wir halt andere Wahrnehmungen und ich denke mal, dass wir beide gut damit leben können.
      Grüße
      Duderich

      P.S.: Upps, wieder mal ein langer Text geworden. Wenn Du jetzt aber begreifen kannst (ohne es unbedingt nachvollziehen zu müssen), was mich umtreibt, dann war's ja hoffentlich nicht ganz umsonst..

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  5. Hier noch ein link:
    http://norberthaering.de/de/27-german/news/902-telepolis-konicz-wagenknecht
    mit dem ich mich inhaltlich solidarisiere, denn nur gemeinsam sind wir stark

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  6. Du hast dich da auch jedesmal in die dümmsten Debatten mit hineinbegeben ;) Einfach den Schuh nicht anziehen und die Radikalen ins Leere laufen lassen. Nebenbei: Dieses quälende Bedürfnis der Verortung (dem zwangsläufig bei jeder Zuwiderhandlung irgendwann der Vorwurf folgt "Du bist rechts!/konservativ!/dümmer als..." )ist eben langweilig. Ein Mensch, der das Erwachsenenalter erreicht hat und so unterkomplex ist, dass er in eine Schublade passt (oder in solchen denkt) ist eher nicht vertrauenswürdig. Ich kann links, konservativ, liberal. Und tatsächlich läge eine Auflösung für viele Dinge im Verschmelzen, nicht im Abgrenzen. Also: Vorwürfe dieser Art nicht so ernst nehmen, wie Kommentatoren diese ernstgenommen sehen wollen. Man kann sich oft selber am besten verorten, im Zweifel gerne nochmal die eigene Position sachlich erläutern. Aber dann wird es oft auch albern und persönlich ;)

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    1. Diese Lernerfahrung habe ich mittlerweile gemacht, das alles nicht mehr ernst zu nehmen.
      Vielleicht lässt sich mein entspannterer Umgang mit krakeelenden Kommentatoren ja mittlerweile auch beim Lesen rauslesen.

      Niveautiefpunkt des Tages, übrigens:
      Das Murmeltier verortet mich zusammen mit Wagenknecht und Kipping an der "Selektionsrampe"(!).
      Was soll man dazu noch sagen?

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    2. Susannah Winter,

      Du bezeichnest Leute, die anhand einer weniger voelkisch und somit humanistischeren Einstellung zum Thema den Dude kritisieren als Radikale und unterkomplex.
      That's really rich.

      Es gibt Leute die mit diversen Seiten/Positionen nun mal nicht verschmelzen wollen/koennen.
      Was aus einem schaebigen Schmelzversuch werden kann, sah man bei den letzten Wahlen.
      Und jene die das kritisieren bezeichnest du als radikal/unterkomplex.
      Bei derlei Abgrenzen bleibe ich gerne in meiner Schublade.

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    3. @jakebaby
      Zwischen "kritisieren" und "anpöbeln" gibt es gibt es feine Unterschiede.
      Kritisieren beinhaltet Argumente, anpöbeln beinhaltet lediglich Anfeindungen.

      Vielleicht liest Du Deinen letzten an mich gerichteten Kommentar noch einmal durch um dann selbst beurteilen, zu welcher Kategorie dieser zählt. Und wo Du schon dabei bist, kannst Du dann auch gleich die Komplexität Deiner Argumentation beurteilen.

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    4. Klassischer Glashauseffekt.

      Und wer mit dir ausfuehrlich argumentiert (Beispiel zum Thema https://tammox2.blogspot.com/2017/09/rechte-rander.html)
      wird zunehmend boesartigst unterstellend angemacht.
      Qual der Wahl.

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    5. @Jakebaby:
      Sorry, das lese ich anders. Ich habe mit Tammo Oxhoft überhaupt kein Problem und habe mich in der Sache (durchaus auch hitzig) an ihm gerieben.

      Apropos Glaushauseffekt:
      Du wirfst mir also bösartigste unterstellende Anmache vor?
      Der ist gut! :-D

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    6. Lieber Jakebaby,
      bitte gründlich lesen vorm Kommentieren, denn das tat ich nicht. "die Radikalen ins Leere laufen lassen.... Ein Mensch, der das Erwachsenenalter erreicht hat und so unterkomplex ist, dass er in eine Schublade passt (oder in solchen denkt) ist eher nicht vertrauenswürdig" Wenn Sie sich allerdings bei "Die Radikalen" angesprochen fühlen, dann spricht das Bände. Überhaupt ist Textverständnis so eine Sache. Manchmal ist ein freundliches "Wie haben Sie das gemeint?" mehr wert, als tosendes Geschrei.

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    7. "Sorry, das lese ich anders." Klar, ich hatte nichts anderes erwartet.
      Und wenn jemand rechte Positionen uebernimmt und ihn weder Poepeln, Kritik noch ausgiebige Argumentation an seinem unnachgiebig trotzigen und ewig nachhaltigen bestehen darauf auch nur im geringsten interessieren, dann muss ich ihm das nicht unterstellen.

      Rechte Positionen sind nun mal nicht die Meinen!

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    8. In den von Dir verlinkten Beitrag wurden ausgiebig Argumente ausgetauscht. Man kann den einen folgen, oder den anderen. Du entscheidest dann aber (nur für Dich, oder auch für andere?), wer einzulenken hat. Bei Unterlassung ist das dann 'trotzig'. Möglicherweise setzt Du Dich selbst dem Vorwurf aus, trotzig zu sein.

      Na ja, geschenkt.

      Und wenn Du mir rechte Positionen unterstellst, dann kann ich da mittlerweile(!) auch gut mit leben (s.a.: kritisieren vs. anpöbeln).

      Argumentieren lässt Du andere.

      Und genau das läßt Deinen abschließenden Satz, wie einen Aufdruck auf einem T-Shirt erscheinen. Hört sich toll an, ist aber mit nichts Inhaltlichem unterfüttert.

      Du arbeitest Dich an mir ab, weil es anscheinend für Dich identitätsstiftend ist, gegen mich anzugehen. Mir eine rechte Positionierung vorzuwerfen, bestätigt Dich in Deiner Linksidentität.
      Wenn Du Dich damit gut fühlst, 'make it so'.

      Ich habe mich in der Vergangenheit bemüht, Dir aufzuzeigen, dass ich nicht Dein Gegner bin und keine rechten Positionen vertrete.
      Gut, hat nicht funktioniert.

      Wer Deiner Argumentation (sic) folgt, sieht mich also im rechten Lager. Und sieht in Dir einen Hohepriester linker Integrität. Ich denke mal, jeder Mitlesende hat mittlerweile eine Meinung dazu.

      Deine Anwürfe aber in Endlosschleife zu wiederholen, ohne etwas neues, sinnstiftendes hinzuzufügen, langweilt dann aber doch auf Dauer. Und ich befürchte - nicht nur mich.

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    9. Gegen dieses einige Duo Dude/Susannah kann ich natuerlich nicht an.
      Bei Susannah kann ich dies durch ihre dezente Argumentation zum Thema als auch ihre ebensolchen Beitraege auf ihrer Seite weniger verstehen.
      Beim Dude habe ich damit keine Probleme.
      Gehabt euch wohl

      Dude,
      Du hast dich auch ebenso verschissen unterstellend zu meinem Murmeltier Beitrag geauessert obwohl ich genau ... "Die Folgen deutsch/europaeischer Abschottung gegen Menschen die durch westliche Wirtschafts und sonstige Kriege millionenfach und zunehmend vermehrt zur Flucht gezwungen werden, sind ein taeglich grausamer werdendes, unmenschliches Armutszeugnis." ... ansprach!

      "Zu komplex?" ... Nein, wie gesagt hatte ich genau das gerade angesprochen. Das kann man da auch noch genauso nachlesen ... und deine gewohnte Diskreditierung dazu.
      "Der Duderich24. Oktober 2017 um 23:44
      "Somit einer der heuchlerischen Punkte von Rechts bis Links, den Deutschen hier einzutrichtern, dass die Menschen ja erst gar nicht hierher fluechten muessten, wenn wir vorort Abhilfe schaffen. "

      Hälst Du es für 'links' oder 'rechts' Flüchtlingsursachen bekämpfen zu wollen?

      Wie stehst Du zu Waffenexporten?
      Wie stehst Du zu der expansiven Wirtschaftspolitik, die Ansässigen die Lebensgrundlage entzieht?
      Wie stehst Du zu Ressourcenkriegen?

      Zu komplex?

      Flüchtlingsursachen bekämpfen ist rechts und alle reinwinken, ist links?
      So einfach ist die Welt?"

      Und auch fuer diese Klarstellung wirst du mich irgendwie plattmachen. Geht nicht anders!

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    10. @jakebaby:
      Ich habe überhaupt nicht den Anspruch, Dich plattmachen zu wollen.
      Ich wehre mich gegen Deine Anwürfe, nichts weiter.

      Wenn Dir hier zu viel Gegenwehr entgegenkommt, und Du Dich in Deine Schmollecke zurückziehen willst, bitteschön!

      Ansonsten kannst Du hier gerne weiterhin Deinen ... ablassen.

      Ab jetzt gilt für mich der Grundsatz:
      'Don't feed the troll!'

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    11. Du:
      "Die Folgen deutsch/europaeischer Abschottung gegen Menschen die durch westliche Wirtschafts und sonstige Kriege millionenfach und zunehmend vermehrt zur Flucht gezwungen werden, sind ein taeglich grausamer werdendes, unmenschliches Armutszeugnis."


      Ich, bei Tammox und an Tammox:
      "Du argumentierst mit dem 'ökonomischen Segen' der Flüchtlinge.

      Als wären deren Beweggrund nicht eine humanitäre Katastrophe, deren Gründe zu hinterfragen sind.

      Stattdessen scheint Dein Fokus darauf zu liegen, wie diese unserer Volkswirtschaft dienen können.
      Schließlich lösen sie ja die wachsende Fachkräftelücke.
      Meine Fresse!
      Ist Dir mal in den Sinn gekommen, dass die Fachkräftelücke eine Auswirkung der beschissenen Bezahlung ist?
      Wie links und sozialdemokratisch ist es denn, dass man Flüchtlinge willkommen heißt, weil sie zu schlecht bezahlte Jobs annehmen???

      Man könnte ja fast froh sein über die Krisen anderortens, die die Flüchtlingsströme auslösen.

      Schließt ja unsere 'Fachkräftelücke'.

      Würde mir mal eine mehr humanitär geleitete Argumentation wünschen, statt einer ökonomischen/volkswirtschaftlichen."

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    12. Humanistische antirechte Schmollecke, ... bitteschön!

      Mal von deiner sonstig, zu erwartend gewohnten Linie absehend, unterschlaegst du, wie auch ansonsten gewohnt, diesbezueglich den staendig humanitaeren Charakter, den Tammox ueber ein Jahrzehnt in tausenden an Beitraegen verauessert.
      Du hast auch deine boesartigen Unterstellungen, trotz seiner umfangreichen Argumentationen out of Context unterschlagen und missbrauchst ihn tatsaechlich gerade um, wie gesagt, bewusst out of Context zu argumentieren.

      Nur ein Beispiel
      "Sind die Flüchtlinge für Dich nur volkswirtschaftlich verwertbares Humankapital?
      Welches Menschenbild steckt hinter dieser Argumentation?
      Und ist man dann in dieser moralischen Sphäre so erhaben, seinen Finger gegen Lafontain zu richten?"

      Du wolltest diesbezueglich, trotz seiner umfangreichen Argumentation, Tammox gar nicht besser kennen. Du musstest ihm einfach das uebelst moegliche unterstellen.

      "Das sind jetzt zum Großteil bösartige Unterstellungen von Dir, die so abstrus sind, daß ich gar nicht drauf eingehen werde."
      Und er ging dennoch darauf ein und darauf kam erwartungsgemaess nix mehr von dir.
      Du hattest deinen Dreck ja schon abgeladen. ...

      Und das tust du auch weiterhin ...


      'Don't feed the troll!' ... Who that is?

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    13. Es ging in dem Zitat nicht darum, Tammox zu diskreditieren.
      Es ging mir einfach nur darum, Dir zu zeigen, dass mich weder (rechts-)nationale noch ökonomische Gründe, sondern humanitäre in der Flüchtlingsfrage umtreiben.
      Aber, Du willst es nicht sehen, oder kannst es nicht.

      Wenn ich für Dich ein dankbares Feindbild abgebe, dann von mir aus.

      Arbeite Dich halt an mir ab, wenn's Deinem Seelenheil dient.

      Ich finde das alles mittlerweile nur noch absurd und klinke mich hiermit aus.

      Viel Spaß noch in Deiner Eigentherapie auf meiner Seite.

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    14. "Ich finde das alles mittlerweile nur noch absurd und klinke mich hiermit aus."

      Genau! Timeline ...

      Nachdem du am Sept.30 letztendlich Tammox angepisst, hast du am selben Tag http://aufzeichnungen-eines-gutmenschen.blogspot.com/2017/09/links-oder-rechts-oder-querfront.html aufgemacht und dies, nachdem du wie versprochen ".. werde mich später im angemessener Weise dazu äußern." .. "Eine möglichst ausreichend fundierte Antwort fällt dann später." keinstens nachkommend, mit "Ja, ich denke, das Thema ist durch und jeder hat seine Argumente und Meinung vorgetragen." abgesaegt. ..

      um danach dieses durchene Thema mit http://aufzeichnungen-eines-gutmenschen.blogspot.com/2017/10/phanomenolgie.html wieder aufzumachen, welches ausser mir keine weitere Attention fand, um danach mit http://aufzeichnungen-eines-gutmenschen.blogspot.com/2017/10/links-gegen-links.html deine stiere Schlacht am koecheln zu halten um dich letzendlich wieder auf deiner eigenen Seite ausklinken zu muessen.

      Nein, du bist kein Arschloch. Du hast schlichtweg ne Macke.
      Du hast dich Schritt fuer Schritt zu diesem Thema ueber einen Monat nicht nur hier an die Wand gefahren um letzendlich zB. meine Fakten als Erblindung, Feindbild, Seelenheil, absurd und/oder Eigentherapie zu verblubbern um dich auszuklinken.

      Jetzt mach ich mir mal die Muehe zu argumentieren, was sicherlich so 'nett ausfaellt wie deine einschlaegigen Aggressionen ... und dann klinkst du aus.
      Whats the fuckin Difference ...

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    15. @Jakebaby ich habe Duderich hier auch schon kritisiert. Und ich habe mich auch hier auf niemandes Seite geschlagen (von wegen Duo). Noch weniger kann ich es leiden, wenn dann anstelle geradliniger Argumente meine Sätze völlig fern dessen, was ich geschrieben haben, nach Gutdünken gedeutet und mit Bauchgefühlen versehen werden. Ich habe mich zu dem Beitrag nicht mal geäußert, nur zu der Art, wie hier seit mehreren Beiträgen kommentiert und unter der Gürtellinie argumentiert wird. Da ist es sogar gleich, ob ich mit Duderich auf einer Wellenlänge bin, oder nicht. Niemand, der gratis bloggt, sich Mühe macht, sich dann auch noch zur Diskussion bereit erklärt, muss sich sowas geben. Liest man hier die zwei letzten Schlagabtausche, dann kommt man nicht umhin zu sehen, dass das zu nichts führt. Anstatt sachlich zu bleiben, fliegen hier die Beleidigungen. Das ist wohl etwas, was ich nicht verstehe - auch gar nicht verstehen möchte.

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    16. @Susannah Winter:
      "Anstatt sachlich zu bleiben, fliegen hier die Beleidigungen. Das ist wohl etwas, was ich nicht verstehe - auch gar nicht verstehen möchte."

      Ich hingegen, möchte das verstehen, begreifen.

      Deine sachliche und differenzierte Art habe ich noch nicht ganz erreicht, aber ich strebe dorthin.
      Ja, auch ich war beleidigend. Ist ein Reflex.
      Will mich da auch gar nicht mit meinen Testosteron-Drüsen herauslavieren.

      Habe selbstreflektierend viel zu lange gebraucht, Anfeindungen nicht mehr persönlich zu nehmen. Da bin ich mittlerweile angekommen.
      Auf Anfeindungen aber nicht meinerseits rethorisch aggressiv zu reagieren, sondern analytisch und in der Sache, da muss ich wohl noch an mir arbeiten.

      Da bist Du reifer als ich, obwohl ich wohl im zweitstelligen Bereich an Lebensjahren älter bin.

      Dieser Blog war von Anfang an nicht so konzipiert, dass ich andere von meiner Meinung überzeugen wollte.
      Dieser Blog ist nicht selbstlos, sondern dient meinem persönlichen Interesse durch Kontroversen und Reibungen zu lernen.
      Ich fühle mich nicht angekommen, in meinem Weltbild und meiner Sicht der Dinge. Tektonische Platten in meiner Wahrnehmung werden sich wohl nicht mehr verschieben, aber doch noch gewisse Erkenntnisgewinne.
      Dafür bin ich offen, und dazu hast Du mir in Deiner nüchternen Argumentationsweise verholfen.
      Ist mir ein gutes Beispiel.

      Mit diesen (zugegeben schleimig anmutenden) Äußerungen, will ich mich nicht mit Dir gemein machen. Dies ist ausdrücklich keine Werbung dafür, Dich als Flankenhilfe anzuwerben.

      Im Gegenteil:
      Ich hoffe auf Kontroversen, über die ich mich dann mit Dir in fairer, respektvoller Weise reiben kann...

      LG
      Duderich

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    17. Susannah,
      Nicht dein Problem, dass ichs zu deinem Kommentar an mich wieder mit euch beiden zum tun hab.
      Fuer eine Antwort fehlts mir da im wesentlichen am Schleim und der kuehle an Sau.

      Gehabt euch wohl

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    18. Wenn das mit der kuehlen Sau etwas unverstaendlich rueber kommt liegt es daran ....

      Original: Der Duderich26. Oktober 2017 um 00:45
      [....] "Im Gegenteil:
      Ich hoffe auf Kontroversen, über die ich mich dann mit Dir in fairer, respektvoller Weise reiben kann.
      Ohne Dich überhöhen zu wollen, bist Du schon ne coole Sau.
      Wenn Kritik so daher kommt, nehme ich sie gerne an.
      LG
      Du"   


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  7. Der Duderich mit Katja Kipping und Sahra Wagenknecht an der Selektionsrampe?

    Hier ist Eure gemeinsame Position zu lesen:

    https://www.jungewelt.de/artikel/320594.ankerpunkte-gesucht.html

    Ich erwarte von jemandem, der Arbeitsplätze zuerst für Deutsche fordert und damit Flüchtlinge und Biodeutsche der unteren Klasse spaltet, dass er mal seine Vorstellungen darüber referiert, was mit denen geschehen soll, die an der Grenze abgewiesen werden.

    Meine Phantasie recht dazu leider nicht.

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    1. Vielleicht willst Du mich nicht verstehen. Also nochmal:
      Von mir aus soll jeder kommen, nur soll dann auch über die Finanzierung der Integration gesprochen werden. Um das Thema wird, für mich nicht nachvollziehbar, anscheinend einen großen Bogen gemacht.
      Mir geht es um nichts anderes, als um sozialverträgliche Verteilung der Lasten der Integration. Und wenn ich behaupte, dass Zuwanderung Druck auf Löhne und Mieten ausüben, ist das kein verkappter Rassismus sondern schlichte Fakten. Ich wünsche allen Menschen eine auskömmliche Arbeit und bezahlbare Mieten unabhängig ihrer Herkunft.

      Übrigens, das Wort "Selektionsrampe" hier anzuführen, ist ganz, ganz schlechter Geschmack.

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    2. "Meine Phantasie reicht dazu leider nicht."

      Realitaet ist dazu vollkommen ausreichend.
      Die Folgen deutsch/europaeischer Abschottung gegen Menschen die durch westliche Wirtschafts und sonstige Kriege millionenfach und zunehmend vermehrt zur Flucht gezwungen werden, sind ein taeglich grausamer werdendes, unmenschliches Armutszeugnis.

      Somit einer der heuchlerischen Punkte von Rechts bis Links, den Deutschen hier einzutrichtern, dass die Menschen ja erst gar nicht hierher fluechten muessten, wenn wir vorort Abhilfe schaffen.
      So verlaueft auch alles andere zum Thema gemeinsames -Fischen am rechten Rand-

      Wer sich dessen nicht anschliesst und es kritisiert wird gleichermassen von Rechts bis Links als all das bezeichnet, was zB. Dude wiederholt als auch in diesem Beitrag gegen Linke in Stellung bringt, die nunmal keine rechte Positionen belegen wollen.
      Damit ist einer der Gruende fuer Spaltung unausweichbar.

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    3. "Somit einer der heuchlerischen Punkte von Rechts bis Links, den Deutschen hier einzutrichtern, dass die Menschen ja erst gar nicht hierher fluechten muessten, wenn wir vorort Abhilfe schaffen. "

      Hälst Du es für 'links' oder 'rechts' Flüchtlingsursachen bekämpfen zu wollen?

      Wie stehst Du zu Waffenexporten?
      Wie stehst Du zu der expansiven Wirtschaftspolitik, die Ansässigen die Lebensgrundlage entzieht?
      Wie stehst Du zu Ressourcenkriegen?

      Zu komplex?

      Flüchtlingsursachen bekämpfen ist rechts und alle reinwinken, ist links?

      So einfach ist die Welt?

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    4. "Die Folgen deutsch/europaeischer Abschottung gegen Menschen die durch westliche Wirtschafts und sonstige Kriege millionenfach und zunehmend vermehrt zur Flucht gezwungen werden, sind ein taeglich grausamer werdendes, unmenschliches Armutszeugnis."

      Abgesehen davon, das diese Abschottung das Werk der "großen Wohltäterin der Flüchtlinge", und nicht der pöhsen Sahra Wagenknecht ist, meinst du,das wird besser, wenn man noch zusätzliche Flüchtlinge produziert, statt dafür zu sorgen, das diese Menschen gar nicht erst fliehen müssen,sondern in ihrer Heimat ein auskömmliches,friedlichen Leben führen können,abgesehen davon, das sich die Ärmsten die Flucht gar nicht leisten können, und ihnen durch offene Grenzen nicht geholfen ist?

      Das , wer Zuflucht sucht, sie auch bekommen soll, und die Abschottung darum beendet werden muss, ist zwar richtig, aber doch nur ein rumdoktern an Symptomen.

      Letztendlich brauchen wir ein Ende der Ressourcenkriege, und ein Ende der asozialen, schmarotzerhaften Wirtschaftspolitik zulasten anderer Volkswirtschaften.Im Wahlprogramm der Linken wird das,glaube ich ganz gut zusammengefasst:
      Die Bundesregierung hat keine Voraussetzungen für eine gute Integration geschaffen und betreibt stattdessen weiter eine Politik der Abschottung, des Generalverdachts und der Entrechtung gegenüber Einwanderern und Geflüchteten.

      "DIE LINKE will die Ursachen von Flucht und Vertreibung bekämpfen, anstatt Flüchtende zu bekämpfen und deren Fluchtwege zu blockieren.

      Im Zentrum steht: das Recht, »nicht migrieren zu müssen«.

      Fluchtursachen sind vielfältig. Fast immer hängen sie mit der weltweiten Ungleichheit zwischen Arm und Reich zusammen. Diese Ungleichheit wächst durch Ausbeutung in unfairen Handelsbeziehungen, das Erstarken der großen Agrarkonzerne, rücksichts los agierende transnationale Konzerne und den durch die Industrieländer in erster Linie zu verantwortenden Klimawandel.

      DIE LINKE kämpft für eine solidarische gerechte Weltwirtschaftsordnung, gegen Krieg und Rüstungsexporte, gegen Landraub, für faire Produktionsverhältnisse, für Demokratie und Menschenrechte, weltweit. Geflüchtete sollen das Recht auf soziale, kulturelle und demokratische Teilhabe in unserem Land haben."
      https://www.die-linke.de/themen/flucht/

      Und da ist euer Denkfehler.Wie ich schon einmal hier schrieb:Die Bekämpfung der Fluchtursachen ,und offene Grenzen schließen einander nicht aus, sondern sind vielmehr zwei Seiten der selben Medaille.

      Ihr solltet euch mal fragen,wer von dieser Politik profitiert, die so viele Flüchtlinge produziert.kleiner Tipp: Die Flüchtlinge sind es sicher nicht.
      Nein, es sind die Nutzniesser und Bewahrer des kapitalistischen Systems, die von jenen Kriegen und der unsolidarischen Wirtschaftspolitik profitieren, die so viele Menschen in die Flucht treibt.Willkommen also an der Seite der kapitalistischen Systembewahrer!

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  8. Ob gerade LaFo jetzt immer frei von Populismus ist, naja, der greift da schonmal zu, auch und gerade in die linkspopulistische Kiste.
    Darüber darf und sollte gestritten werden, nur ist das nicht das was passiert.

    Das Thema wird einmal mehr zum Anlaß genommen, linken Dogmatismus gegen alle Feinde der reinen Lehre in Stellung zu bringen.

    Dennoch sehe ich da eher eine positive Entwicklung, denn das Verhalten der Dogmatiker zeigt eine zunehmende Unruhe, sonst würden sie nicht so schreien. Sie merken, daß ihnen die Deutungshoheit darüber aus den Händen gleitet, was gefälligst links zu sein hat.

    So neu, wie es aussieht, ist das nicht. Heute gilt 68 als so eine Art linker Durchbruch, tatsächlich aber gab es Teile in der Linken, die davon erstmal überhaupt nicht begeistert waren, nämlich jene Teile der Arbeiterlinken, die sich damals noch kommunistisch nannten.

    Erhebliche Teile davon waren sogar ausgewiesen feindselig gegenüber der neuen progressiven Linken.Das deutet darauf hin, daß die 60er erstmal geprägt waren von einer innerlinken Dominanz der kommunistischen Dogmatiker.
    Eine interessante Parallele zu heute, wo die Stärke linker Betonköpfe zusammenfällt mit der Existenz einer starken rechtsextremen Partei in vielen Bundesländern (damals die NPD).

    Genau diese Situation haben wir heute auch wieder, nur sind es nicht die Kommunisten, sondern die linken Idenditären, die jede progressive Entwicklung innerhalb der Linken abwürgen wollen.Was darauf hindeutet, daß wir es eher mit einer inneren Erneuerung zu tun haben als mit dem Untergang der Linken.

    Ist so eine Art politisches Naturgesetz:

    Gehts der Gesamtlinken schlecht, gehts den Linksdogmatikern gut.
    Gehts den Linksdogmatikern schlecht, gehts der Gesamtlinken gut.

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    1. Mojen, Art!
      Du so:
      "Ob gerade LaFo jetzt immer frei von Populismus ist, naja, der greift da schonmal zu, auch und gerade in die linkspopulistische Kiste."

      Ich, so:
      "Wer die Nachdenkseiten verfolgt, wird auf Texte stoßen, die perfide versuchen, Wagenknecht und Lafontaine in Rechte umzudeuten. Bei Lafontaine kann man manchmal zugegeben punktuell den Eindruck gewinnen, - aber Wagenknecht?"

      Lafontaine ist wirklich kontrovers. Wenn man sich einzelne Zitate von ihm herauspickt, dann kommt er eher rechts, oder eher links rüber.
      Manches kann man unterschreiben, manches nicht.
      Was ich ihm halt positiv anrechne, ist, dass er unter Schröder die Brocken hingeschmissen hat.
      Dass wurde damals in der Presse ja fast schon als 'Dolchstoßlegende' hochgejazzt, und ein Boulevardblatt bezeichnete ihn damals als den "Gefährlichsten Mann Deutschlands".

      Wie auch immer.
      Ich stelle mit Verwunderung fest, welche Aggressionen hochschwappen, wenn man LaFo oder WaKne nur erwähnt. Wenn man dann LaFo auch noch zitiert, wie ich es wagte, dann wird so reagiert, als hätte ich aus 'Mein Kampf' vorgelesen.
      Anfangs war mein Ego noch involviert, und ich reagierte emotional, als man mich als dumm und rechts bezeichnete.
      Mittlerweile bin ich einfach nur noch verwundert. Und auch da schreien gewisse Kreise sicherlich:
      'Ja, Dummerich, Du bist einfach zu dumm, zu begreifen, dass Du rechts bist.' (erfundenes Zitat).'

      Es gibt gewisse Salonlinke, die mich gefressen haben.
      Ein schönes Beispiel dafür ist
      http://narrenschiffsbruecke.blogspot.de/

      Da werde ich 'Dummerich' genannt. Meine Seite wird dort unter der Sparte: "Aussortierte Deppenblogs" geführt.
      Sie heißt dort 'Ausscheidungen eines Bildungsfernen'.
      Knaller!
      Es gab mal eine Zeit, da war ich darüber empört. Mittlerweile bin ich aber nur noch belustigt darüber.

      Niveau ist halt keine Gesichtscreme...

      Und jene Salonlinken, die jeden Immigranten reinwinken wollen, die rollen dann aber auch nicht fünf Schlafsäcke in ihrem Wohnzimmer aus, um Zuwanderer zu beherbergen.
      Aber solange man selbst nicht involviert ist, solange es Theorie ist, solange sich andere kümmern (sollen), kann man dann selbst große Reden schwingen. Und sich als fundamental links begreifen.

      Aber dann beklagen sie sich, dass die Wähler scharenweise zu den Seelenfängern der AfD laufen.

      Und nennen andere dumm.

      Wenn ich Deinem letzten Glaubenssatz folge, da muss es der Gesamtlinken aber verdammt gut gehen.

      Allein, ich glaube es nicht.

      Die Linksdogmatiker sind noch viel weiter von den Abgehängten entfernt, wie damals die 68'er von der Arbeiterklasse.

      So wird das nix...

      LG
      Duderich

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    2. "Aber dann beklagen sie sich, dass die Wähler scharenweise zu den Seelenfängern der AfD laufen."

      So ist es. Linksextreme waren halt schon immer die nützlichen Idioten der Rechten.

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    3. Aber Herr Karl! Warum denn unter Pseudonym? Dann sollte man wenigstens mal die Latrinenparolen ändern, damit man nicht allein mit Mustererkennung enttarnt wird :-)

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    4. "Aber dann beklagen sie sich, dass die Wähler scharenweise zu den Seelenfängern der AfD laufen." (Der Duderich)

      Also bitte! Wer wundert sich da, und wer sind diese Wähler, die scharenweise zu den Seelenfängern laufen. Aber zumindest eine gelungene Metapher, die mich an den Rattenfänger von Hameln erinnert.

      Wenn man sich auch nur etwas mit dem bürgerlichen Bewusstsein im Kapitalismus auseinandersetzen würde, dann müsste man ziemlich leicht darauf kommen, wer diese Seelenfänger sind und warum ihnen immer mehr hinterherlaufen.

      Auch das ist langweilig zu wiederholen und deshalb nur ganz kurz: Das bürgerliche Bewusstsein, von links bis rechts, findet immer wieder Gründe um sich bedroht zu fühlen in seiner bürgerlichen Existenz, die sie sich gerne harmonisch vorstellt, in der die Zukunft des Einzelnen immer sehr eng verknüpft ist mit dem Erfolg der Wirtschaft und seines Staates, der den sozialen Kitt bereitstellt, dass jeder sich in diese bürgerliche Volksgemeinschaft einfügen kann und alles immer schön friedlich bleibt.

      Eigentlich dürfte ja ein wenig Kenntnis aus der Geschichte reichen, dass bürgerliche Gesellschaften in Krisensituationen sehr schnell den Weg in die Barberei einschlagen und ihr destruktives Potential entfalten und das eben kein Zufall ist. sondern notwendige Folge der ungelösten Krisensituation des Kapitals.

      Es gibt für mich keinen plausiblen Grund, keine Logik die Rechten oder rechtsradikal zu wählen, sondern nur einen einzigen: Ein tiefes und ungebrochenes Vertrauen der Deutschen in eine Volksgemeinschaft.

      Jetzt liesse sich bestimmt vortrefflich darüber raisonnieren, inwieweit sog. Linke dafür empfänglich sind und sie dieses Angebot bereits in Konkurrenz zur Rechten anbieten.

      Die genannten Verdächtigen für mich eher nicht.

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    5. @Anonymus (lass Dir mal nen Nickname einfallen!):

      "So ist es. Linksextreme waren halt schon immer die nützlichen Idioten der Rechten."

      Ist das Deine Meinung?
      Eine These?
      Oder ist das gar ein Fakt?

      Erstmal müsste man definieren, was ein "Linksextremist" ist.
      Charlie? Das Murmeltier? jakebaby?
      Der Altautonome?
      [ich musste lachen, während ich dies schrieb]

      In der Kernaussage gebe ich Dir Recht.
      Aber manche meiner Kommentatoren hier als 'linksextrem' einzuschätzen, das ist dann dochmal zuviel der Ehre.
      Für die ist es bereits extrem, mich und andere Linke aushalten zu müssen.
      Da kriegen die schon die Krise.
      Würde mich mal wundern, wenn einer von denen, die mich als dumm oder rechts bezeichnen, auch nur einen Kommentar bei der AfD gepostet hätten.
      Aber klar: Der Feind steht links.

      Die geben sich ach so schlau. Und so moralisch erhaben. Und so links. Authentisch links.

      Aber, wenn man mal drei Schritte zurück geht, dann kann man nur noch den Kopf schütteln...

      P.S.: Nickname!

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    6. Mein Nickname: André

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    7. @Herr Karl, aka André, aka Anonym:
      Du hast schon seit langem bei mir verschissen.
      Deine Kommentare sind hier unerwünscht!

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    8. Pantoufle,

      Es weis so ziemlich jeder aus Erfahrung, wenn es sich um den Herr Karl handelt, egal wie er sich gerade nennt. Ausser das Dude, der, wie gerade eben auf ihn eingeht wenns gerade passt. Seine Antwort haette Andre' auch selbst nicht besser formulieren koennen.

      Was ein Stuss ...

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    9. @jakebaby:
      Apropos Stuss:
      Hast hier meine Gastfreundschaft lange genug missbraucht.
      Werde Deinen Stuss hier also nicht mehr freischalten.

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    10. Was zum Teufel, soll dass sein, eine 'Volksgemeinschaft'?

      Stell Dich nicht dumm, Duderich! Die letzte deutsche Volksgemeinschaft wurde mit militärischer Gewalt und unter grossen Opfern an Menschleben zerschlagen.

      Kapitalismus bzw. das Kapital hat seine Blütephasen immer dann, wenn das trägt, was die Aufklärung mal als Erlösung der Menscheit postuliert hat, die Freiheit von personaler Herrschaft und der olle Rauschebart später als doppelte Freiheit denunziert hat: Frei von Produktionsmitteln und frei, seine Arbeitskraft auf dem Markt anzubieten.

      Und dieser Zwang zur Freiheit eben nicht mehr als Zwang empfunden wird, sondern wie ein stets gültiges, ewiges Naturgesetz anerkannt wird.

      Und wer sich mit Kaputtalismus ein wenig auskennt, der weiss auch, dass seine Krisen irgendwann zwischen den kleineren, sich immer wieder zu existenziellen Menschheitskrisen entwickeln.

      Ich entschuldige mich ausdrücklich nicht dafür, dass ich dieses Gelaber um die Partei die Linke, um die aufgehübschte Sarah Wagenknecht und ihren Ehemann Oskar, für Ablenkungsmanöver einer Linken halte, die radikale Systemkritik ins linksdemokratische Asyl einfangen will.

      Erinnert sich noch wer an den französischen Ableger der Partei "Die Linke" in Frankreich (Partie Gauche) Monsieur Melonchon?

      Hat jede Menge heisse Luft rausgeblasen und jetzt?

      Von der parlamentarischen Linken lernen heisst fur mich, verlieren lernen.

      Über die Restlinken vielleicht später und sicher nicht hier.

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    11. @Troptard:
      "Ein tiefes und ungebrochenes Vertrauen der Deutschen in eine Volksgemeinschaft."

      Wow, das ist harter Tobak!
      *Volksgemeinschaft"?
      Ernsthaft?
      Was zum Teufel, soll dass sein, eine 'Volksgemeinschaft'?

      Verstörte Grüße
      vom Duderich

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    12. @Troptard:
      Ich will hier nichts beschönigen was den Zuspruch der AfD betrifft, aber können wir das Thema vielleicht ohne solche Begriffe besprechen?
      Wir reden doch hier nicht von einem determinierten Naturereignis, dass x% von Deutschen Nazis sind.
      Vielleicht ist ja auch der Kapitalismus nationalistisch (Volkswirtschaft).
      Vielleicht ist für den Rechtsruck ja auch der Konkurrenzgedanke des Kapitalismus verantwortlich?
      Ist es nicht auch nationalistisch, sich Exportweltmeister zu rühmen.

      Ich will gar nicht verleugnen, dass es eine viel zu große Zahl strammer Rechter gibt. Aber mehr als die wählen die AfD. Viel mehr.

      Mag sein, dass es momentan mit der parlamentarischen Linken nicht so weit her ist.
      Aber wer hat das jemals bezweifelt?

      Schade, dass Du Deine Gedanken über die Restlinken, nicht beabsichtigst hier zu hinterlassen.

      Wäre sicher interessant zu lesen.

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  9. "Aber dann beklagen sie sich, dass die Wähler scharenweise zu den Seelenfängern der AfD laufen."
    Das ist die abschliessende Kroenung.

    Es ist, ausser fuer euch, kein Geheimnis, dass die AfD das zunehmende Einlenken auf ihre Positionen rigoros ausschlachtete und staendig, einschliesslich Wahlabend, die Sektkorken knallten.
    Soviel Verbloedung der Restparteien war nicht nur fuer mich ein Horrortrip, da damit klar war, dass nicht nur AfD Waehler beim Original bleiben sondern auch Stammwaehler anderer Parteien abwandern und tatsaechlich auch ein paar Nichtwaehler motiviert wurden.

    Und jetzt macht ihr Penner diejenigen verantwortlich, die das von Anfang an verurteilten?
    Ueber solche Luschen freut sich die AfD auch.

    Im uebrigen hat das nichts mit rechts/links zum tun sondern mit Fakten und Logik.
    Die AfD hat gezielt mit ihrer alternativen Faktenhetze unter Mitarbeit der Altparteien ihr Ergebnis zur letzten Wahl nahezu verdreifacht.
    Bravo! .. gefickt eingeschaedelt.

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  10. @Dude
    Mit "gutgehen " meinte ich einen starken Einfluß innerhalb der Linken.

    Wenn der Einfluß der Linksdogmatiker groß ist, ist das ein sicheres Zeichen für die Schwäche der Gesamtlinken, und genauso wars ja auch in den letzten zwei Jahrzehnten, trotz des intensiven Betteln des Systems, doch endlich eins der zahlreichen Angebote für eigene Stärke zu nutzen.
    Linksdogmatiker wollen keine starke Linke, weil sie lieber das abgefuckte Hinterzimmer beherrschen als Teil einer großen Halle zu sein, in der sie dann aber selber nicht mehr das Sagen haben.

    Natürlich ist die Alternative dann nicht, nur noch rein pragmatisch zu denken, wohin das führt, siehe die Grünen.
    Ich hab nie viel gehalten von dieser Pflicht, sich für Utopie oder Pragmatismus zu entscheiden, das geht nur zusammen, geschickt gemischt. Dogmatismus hat ohnehin nichts mit Utopie oder Radikalität zu tun, es gibt z.B. auch sehr pragmatische sozialdemokratische Dogmatiker.

    Dogmatiker sehen nur die eigene Position und gehen hasserfüllt auf Abweichler in den eigenen Reihen los. Dogmatismus ist kein Inhalt, sondern eher eine Methode, die anteilig bei so gut wie allen Inhalten vorkommt, keineswegs nur bei Linken.

    Mit den 68ern wäre ich vorsichtig. Mag sein, daß die von der Arbeiterklasse weit entfernt waren, aber na und?
    Es gibt keine Pflicht, nah an der Arbeiterklasse zu sein, sonst wirds wieder linkskollektivistisch, mit der Verherrlichung von Arbeitern und Bauern (würg!).
    Entscheidend ist die Haltung, und da gibt es eben diese Salonlinken und Salonliberalen, die selber geringschätzig denken über ALLE Arbeiter.

    Das ist Klassendenken und genauso abzulehnen wie das umgekehrte Pendant, das anteilig genauso häufig ist, der dümmliche und hasserfüllte Anti-Intellektualismus, der nichts Anderes ist als Klassendenken von unten, und der wiederum in erheblichen Teilen der Arbeiterklasse beheimatet ist.

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    1. "Mit "gutgehen " meinte ich einen starken Einfluß innerhalb der Linken."

      Ich sehe keinen starken Einfluss innerhalb der Linken.
      Parlamentarisch schon mal gar nicht.
      Die APO lässt auch keinen erzittern.
      Und im Internet?
      Im linken Blogger-Spektrum wird eher um die Deutungshoheit, als um die Solidarität gekämpt.

      Salonlinke in glasturm-überhohter moralischer Selbstgefälligkeit auszumachen ist kein Klassendenken.

      Im Gegenteil:
      Es ist der Appell, sich zumindest gedanklich und argumentativ, in die Sorgen des 'kleinen Mannes' hineindenken zu wollen.
      Oft scheitert es auch am Können.

      Salonlinke sind keine Klasse, sondern in meinem Sprachbegriff nur selbstgerechte Narzisten.

      Den Schuh, möchte ich niemanden anziehen.

      Aber wer ihn sich selbst anziehen will, der kann gerne empört reagieren.

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    2. @Dude

      Da hast du mich gründlich falsch verstanden. Ich meinte den starken Einfluß der Dogmatiker innerhalb der Linken. Der Einfluß der Linken auf die Politik ist mäßig, genau.Und das liegt eben z.T. am starken Einfluß der Dogmatiker nach innen, der die Schlagkraft nach außen schwächt.

      Mit Klassendenken habe ich nicht deine Kritik gemeint, sondern die Salonlinken selber. Natürlich spielen die Sorgen des "kleinen Mannes" eine Rolle bei Linken, man darf aber nicht den Umkehrschluß ziehen, der in Teilen der Linken gerne gezogen wird, nämlich aus der Benachteiligung der kleinen Leute folgern, daß diese die besseren Menschen seien.

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    3. Da muss ich wohl einräumen, Dich tatsächlich falsch verstanden zu haben.

      Die 'kleinen Leute' sind nicht die besseren, aber die da Oben auch nicht.
      Es geht um eine breite Verteilung des Reichtums.
      Auch über die Spezies Mensch hinaus.


      Aber egal, wo man sein Kreuz macht, der ganze Bullshit dreht sich in Endlosschleife.

      Bleibt wenig Hoffnung auf Veränderung - im positiven Sinne.

      LG
      Duderich

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  11. Troptard,

    Das kann doch der linksempfindende Verstoerterich nicht verstehen!
    Die Jungs/Maedels sind inzwischen so daerb eingestimmt, dass sie mich und die anderen Linksextremisten gar nicht mehr brauchen.

    Take it easy
    Jake

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    1. WTF???

      Nein, liebe Mitleser, das ist kein Fake.
      Das ist authentisch.

      Nein, wirkllich.

      Ernsthaft!

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  12. Das hast du sicherlich ebensowenig verstanden wie was dich zuvor verstoert hat.
    Macht ja nix. Zumindest darauf ist verlass.

    https://www.youtube.com/watch?v=mp1TmPo35yM

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  13. Der Truther 'Freeman' rechnet mit anderen Truthern ab - reichlich Popcorn bereit halten!
    http://alles-schallundrauch.blogspot.ch/2017/11/der-gropatz-ist-schon-wieder.html

    NuoViso, Die Bandbreite, Frank Höfer, AZK, Ken Jebsen, Wojna, Klagemauer.TV - alle bekommen ihr Fett weg!

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    1. Rote Fahne, Albrecht Müller (NachDenkSeiten), Rubikon-News, Pedram Shahyar, Rüdiger Lenz (Mahnwache), Neues Deutschland, Tom Wellbrock (Neulandrebellen, NachDenkSeiten), Die Bandbreite, Daniele Ganser, Popcorn, NuoViso, Frank Höfer, AZK, Ken Jebsen, Wojna, Klagemauer.TV

      Aber war doch vor fast einem Monat, Herr Karl?

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    2. @Pantoufle:
      Ja, das könnte passen. Manches Geschmeiß wird man einfach nicht los.

      Wer verschwendet eigentlich seine Zeit um Blogs von Klimawandelverleugnern zu lesen?
      "1. Die Beeinflussung des Weltklimas durch menschliches CO2 ist mehr ein religiöser Wahnsinn als ein wissenschaftlicher Konsens."

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  14. "Wir schaffen das" /nur wenn die jungen Migranten Männer so schnell wie möglich vasektomiert werden.Oder wollt ihr den Morgenthal Plan durchsetzen?Ich nicht.

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  15. Doch, an Aluhüten und solchem Gesocks bin ich immer interessiert :-D
    Türlich ist das Karl. Den Müll hat er auch schon woanders abgeladen (unter anderem auf seiner eigenen Müllhalde). Ich sagte ja: An rechten Verschwörungstheoretikern bin ich interessiert.

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    1. Nachdem ich ihn als Herr Karl und Andre zensiere, versucht er es als 'Anonym'. Ganz schön clever!
      Hab gerade einen neuen Kommentar vom 'Troll der Tausend Namen' gelöscht und bin bei der Recherche auf seine Seite gestoßen. Der Name, den ich hier aus geschmacklichen Gründen nicht nennen will, rang mir dann doch ein Lächeln ab. Da weiß man wenigstens, wo man dran ist!

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